Der Weihnachtsfilm „Es begab sich aber zu der Zeit“ eignet sich für die ganze Familie

DVD-Besprechung von Cordula Mohr

Der anrührende Spielfilm „Es begab sich aber zu der Zeit…“ mit dem Untertitel „Eine Geschichte für die Ewigkeit“ zeigt die Weihnachtsgeschichte auf beeindruckende Weise.

Bei den vielen Ereignissen rund um die Geburt Jesu wird besonders das Leben Mariens herausgestellt; sie lebt als junges Mädchen in ihrem Heimatdorf Nazareth und führt dort ein tugendhaftes und religiöses Leben.

Der Film schildert danach die Verkündigung des Herrn bzw. die Botschaft des Engels Gabriel an Maria und ihre Verlobung mit Josef.

Authentisch wirken die Kostüme und Gewänder, die der Zeit Jesu entsprechend getragen werden.

Sehr anschaulich werden die Hl. Drei Könige als Weisen aus dem Morgenland in Szene gesetzt. Dem Zuschauer wird mehrfach erläutert, wie die Sterne zur Geburt Christi am Firmament standen und wie sich so eine biblische Prophezeiung erfüllt.

Die Angst des machtgierigen Herodes um seinen Königsthron und die List, womit er die Hl. Drei Könige dazu bringen will, ihm den Ort des Geschehens zu verraten, sind realistisch dargestellt.

Maria und Josef bleiben jedoch die Hauptpersonen in diesem ergreifenden Streifen; ihre liebevolle  und religiös geprägte Beziehung macht den Film besonders sehenswert.

Deutlich wird die schwere Belastung für das heilige Paar und deren Eltern Joachim und Anna, als sich die Schwangerschaft der Madonna sichtbar zeigt  – und wie standhaft  sie zu ihrem JA steht, das sie dem Boten Gottes gab.  Erleichtert ist man, als Josef endlich den erlösenden Traum bekam, Maria und das Kind zu sich zu nehmen.

Auch die beschwerliche Reise nach Bethlehem und die Geburt Christi sind authentisch dargestellt.

Nachdem die Geburt des Gottessohnes in einer Höhle stattfand, kommen die umliegenden Hirten durch den Ruf der Engel zum göttlichen Kind und huldigen ihm. Die Sehnsucht nach dem Erlöser prägte ihr einsames Leben als arme Schäfer.

Der grausame Bethlehemer Kindermord, den König Herodes befahl, wird zum Schluss des Films   – ohne Details zu zeigen – dargestellt. Josef und Maria sind derweil mit dem Christuskind nach Ägypten geflohen.

Damit endet der gänzlich beeindruckende Film, der sich für einen Abend in der Weihnachtszeit innerhalb der Familie bestens eignet. Jedoch sollten ihn kleinere Kinder nicht alleine anschauen, weil er doch auch grausame Zusammenhänge der damaligen Zeit anreißt, z. B. gekreuzigte Männer und die Verschleppung eines Mädchens durch Steuereintreiber in Nazareth.

Die Altersangabe von 6 Jahren ist gerechtfertigt. Deshalb eignet sich der Film für die ganze Familie.


Regensburg: Pfadfinder bringen das Licht aus Bethlehem in den Dom

Die Hände nicht zur Faust ballen, sondern sich zum Friedensgruß reichen – das war die Botschaft von Bischof Dr. Rudolf Voderholzer, der mit hunderten Pfadfinder/innen aus dem gesamten Bistum einen Gottesdienst im Regensburger Dom gefeiert hat.

Anlass war die Ankunft des Friedenslichtes aus Bethlehem, das von dieser Feier aus als Symbol des Friedens in die ganze Diözese ausgesandt wurde.

Noch tags zuvor hatte auf dem Domplatz eine politische Demonstration stattgefunden, bei der sich Palästinenser-Freunde sowie Unterstützer des Staates Israel gegenübergestanden hatten – getrennt von zahlreichen Polizeikräften. „Jetzt aber sind viel mehr Menschen in den Dom gekommen, um friedlich zusammen zu sein“, erklärte der Regensburger Bischof.

Noch in dem Gotteshaus wurde das Feuer auf Kerzen sowie in Laternen weitergegeben.

Aufgrund der Renovierung des Obermünsters fand die Übergabe des Friedenslichtes in diesem Jahr im Hohen Dom St. Peter statt. Bischof Voderholzer nannte während seiner Predigt den Stall von Bethlehem und die Krippe einen Ort des Friedens. „Woher soll der Friede in der Welt kommen, wenn nicht von diesem Mensch gewordenen Gottessohn? Ich weiß es nicht!“ sagte er weiter.

Die Feier im Dom mit der Verteilung der Flammen nannte Dr. Voderholzer ein Bekenntnis zu Christus als Quelle wahren Friedens.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Pilger-Infos: Weihnachten in Israel

Presse-Information der israelischen Botschaft in Berlin:

Weihnachten in Israel zu feiern, ist eine besonders festliche und spirituelle Erfahrung für viele Pilger. Ob Nazareth, Jerusalem oder Haifa – viele Städte in Israel bieten in der Weihnachtszeit ein spezielles Programm für Pilger und Touristen an.

Nazareth:
Vom 13. bis 20. Dezember wird die Stadtverwaltung von Nazareth einen Weihnachtsmarkt ausrichten. Besucher finden dort neben einem großen Essensangebot auch Kunsthandwerk und Kunstgegenstände. Am 19. Dezember werden das Galiläa-Orchester, der Chor des Oberen Galiläas und die Sängerin Keren Hadar ein festliches Chanukka- und Weihnachtskonzert geben. Es dirigiert Yishai Shtekler.

BILD: Öffentlicher Christbaum in Israel

Am 24. Dezember findet eine traditionelle Parade mit tausenden Jugendlichen aus Jugendbewegungen und den Vorsitzenden der christlichen Gemeinden in der Hauptstraße von Nazareth statt. Sie wird an der Verkündigungsbasilika mit einem festlichen Feuerwerk enden. Die Weihnachtsmesse wird um 19 Uhr in der Verkündigungsbasilika gefeiert. Am 1. Weihnachtstag werden alle katholischen Kirchen die Messe feiern.

Jerusalem:
In Jerusalem gibt es zahlreiche weihnachtliche Veranstaltungen. Das YMCA lädt am 18. und 19. Dezember zu einem Weihnachtsbasar ein, bei dem unter anderem weihnachtliche Waren und Handwerk angeboten werden. Seit 60 Jahren organisiert das YMCA außerdem in der Weihnachtszeit einen besonderen Tag für 600 Kinder in Jerusalem, deren Familien arm sind.

Das traditionelle Weihnachtslieder-Konzert im YMCA findet am 24. Dezember um 20 Uhr statt. In diesem Jahr treten unter anderem der internationale Jerusalemer YMCA-Jugendchor und Solisten der israelischen Oper auf.

Weihnachtsmessen werden in Kirchen in ganz Jerusalem angeboten, beispielsweise in der Grabeskirche, der Kirche Sankt Katharina und der Kirche Sankt Stephanus.

Tel Aviv – Jaffa:
Bis Januar wird am Hafen von Alt-Jaffa zum ersten Mal ein Weihnachtsmarkt präsentiert. Für Weihnachtsstimmung sorgen unter anderem ein spektakulärer Weihnachtsbaum und Schneekanonen. An den Ständen werden lokale Produkte wie etwa Olivenöl, Früchte, Gemüse und Delikatessen angeboten.

Haifa:
Haifa feiert ein einzigartiges und besonderes Ereignis, das Festival „Fest der Feste“. Das Event findet in diesem Jahr zum 22. Mal statt und symbolisiert das harmonische und friedliche Zusammenleben sowie den gegenseitigen Respekt aller sechs Religionsgemeinschaften, die in der Stadt vertreten sind. Das „Fest der Feste“ wird vom 8. bis zum 24. Dezember an den Wochenenden im Viertel Wadi Nisnas gefeiert.

Bethlehem (Palästinensische Autonomiegebiete):
An den Weihnachtsfeiertagen bietet das Tourismusministerium kostenlose Transportmöglichkeiten für Pilger, die zwischen Jerusalem und Bethlehem pendeln. Busse werden am 24. Dezember ab 15 Uhr vom Carta-Parkplatz beim Mamilla-Boulevard in Jerusalem zur Geburtskirche in Bethlehem fahren. Karten für die Weihnachtsmesse müssen online bestellt werden.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin – Foto: Israelisches Tourismus-Ministerium


Brandanschlag gegen Kirche in Bethlehem: Palästinenserpräsident und Medien schweigen

Wie die Nachrichtenseite „Israelnetz“ berichtet, wurde die maronitische Mar-Charbal-Kirche im Wadi-Maali-Viertel in Bethlehem durch ein Feuer teilweise niedergebrannt.

Während Palästinserpräsident Mahmud Abbas und seine Regierung eisern schweigen, behauptet der griechisch-orthodoxe Priester Gabriel Nadaf aus Nazareth, dass dieses Gotteshaus mehrfach von „palästinensischen Extremisten“ bedroht worden sei. Zudem beschwert er sich über die „Gleichgültigkeit der Palästinensischen Autonomiebehörde, wenn es um den Schutz christlicher Stätten unter ihrer Kontrolle geht.“ netanyahu07-14

Der Geistliche erinnert an die weltweite Aufmerksamkeit nach der Brandschatzung der Brotvermehrungskirche in Tabgha (Israel)  –  und er vermißt entsprechende Proteste in diesem Falle. 

Inzwischen steht fest, daß der Staat Israel für die Schäden an dem beschädigten deutschen Benediktinerkloster aufkommen wird. Ob die Palästinensische Autonomiebehörde in vergleichbarer Weise reagiert, darf bezweifelt werden.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanjahu (siehe Foto) hat den Brand auf seiner Facebook-Seite wie folgt kommentiert:

„Leider ist Israel das einzige Land im Nahen Osten, in dem die christliche Gemeinschaft wächst. Woanders werden Christen angegriffen und verfolgt, auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde, Bethlehem inbegriffen, der Geburtsstätte des Christentums. Auch dort schrumpft die christliche Gemeinde.“

Weiter schrieb der jüdische Regierungschef: „Falls die Kirche von Extremisten angezündet worden ist, erwarte ich von der Autonomiebehörde, alles in ihren Kräften Stehende zu tun, die Verantwortlichen zu fassen, so wie es Israel getan hat nach Angriffen auf heilige Stätten aller Religionen.“

Quelle und weitere Infos hier: http://www.israelnetz.com/sicherheit/detailansicht/aktuell/extremisten-brennen-kirche-in-bethlehem-nieder-93492/


Arabische Terroristin sticht junge israelische Soldatin nieder: schwerverletzt!

Erhöhte Gewalt anläßlich des islamischen Ramadan

Eine palästinensische Terroristin hat heute Vormittag eine israelische Soldatin niedergestochen. Der Vorfall ereignete sich an einem Kontrollpunkt beim Rahelsgrab nahe Bethlehem. 1403634115528

Nach ersten Informationen der Behörden erlitt die etwa 20 Jahre alte Soldatin Stichverletzungen im Oberkörper. Sie wurde in ernstem, aber nicht lebensbedrohlichem Zustand ins Hadassah-Krankenhaus gebracht.

Sicherheitskräfte nahmen die Terroristin fest. Sie wird derzeit zu ihren Motiven und den Hintergründen der Tat befragt. Sie hatte neben der Tatwaffe zwei weitere Messer bei sich.

Erst vor wenigen Tagen war vor dem Damaskustor der Jerusalemer Altstadt ein israelischer Grenzpolizist von einem 18-jährigen Palästinenser niedergestochen und schwer verletzt worden.

Israelische Sicherheitskräfte berichten von einer erhöhten Gewaltbereitschaft der Muslime während des derzeitigen Fastenmonats Ramadan.

Quelle: http://www.israelheute.com


Die Weihnachtszeit im Heiligen Land

INFORMATION der Israelischen Botschaft in Berlin:

Weihnachten in Israel ist eine vollkommen andere Erfahrung als Weihnachten überall sonst auf der Welt. Denn in Israel haben Sie die Gelegenheit, Weihnachten in der alten Stadt Jerusalem zu verbringen, Bethlehem zu besuchen und die Christmette in der Verkündigungskirche in Nazareth zu erleben. 131223-stern-von-bethlehem_b87bfae72c

Während des Feiertags bietet das israelische Tourismusministerium eine kostenlose Beförderung zwischen Jerusalem und Bethlehem an.

Dutzende Kirchen drängen sich im christlichen Viertel der Jerusalemer Altstadt, in der Nähe der Altstadt und im Stadtteil Ein Kerem.

Auch seine Nähe zu Bethlehem im Westjordanland (die beiden Städte liegen nur sechs Kilometer voneinander entfernt) macht Jerusalem zu einem besonderen Ort, um Weihnachten zu feiern.

Sie können beispielsweise an der Mitternachtsmette in der Grabeskirche teilnehmen. Besonders schön ist auch ein Abend mit Weihnachtsliedern in der Christuskirche am Jaffa-Tor. Einen deutschsprachigen Gottesdienst in der Erlöserkirche zu besuchen, ist ein besonderes Erlebnis. israeltag2

Wer die Massen meiden möchte, dem sei ein Besuch der Dormitio-Basilika auf dem Zionsberg, des Mariengrabes auf dem Ölberg und des sog. Gartengrabes empfohlen.

Weihnachten in Nazareth

In Nazareth gibt es vom 11. – 15 Dezember einen Weihnachtsmarkt zu erkunden, auf dem Adventssüßigkeiten, Geschenke, Schmuck und Kunsthandwerk angeboten werden. Das jährliche traditionelle Entzünden des Christbaumes findet bereits heute nahe der griechisch-orthodoxen Verkündigungsbasilika statt.

Am Heiligen Abend beginnt um 15:30 Uhr der jährliche Weihnachtsumzug, gefolgt von einem Feuerwerk um 17:30 Uhr und der Mitternachtsmette in der Verkündigungsbasilika. In allen katholischen Kirchen wird am Weihnachtstag selbst Gottesdienst gefeiert.

Weihnachten in Tel Aviv

Tel Aviv mag „The City That Never Sleeps“ sein, aber für Weihnachtsfeiern ist die Stadt trotzdem nicht besonders berühmt. Der einzige Ort, an dem Sie an den Feiertagen verschiedene Gottesdienste besuchen können, ist die Immanuel-Kirche in Jaffa. In dieser Gemeinde werden in der Adventszeit Workshops zum Basteln von Weihnachtskarten und zur Weihnachtsbäckerei angeboten.


Der Prophet Samuel salbt den jungen Schafhirten David zum König Israels

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1. Sam 16,1.6-7.10-13:

In jenen Tagen sprach der HERR zu Samuel: Wie lange willst du noch um Saul trauern? Ich habe ihn doch verworfen; er soll nicht mehr als König über Israel herrschen. Fülle dein Horn mit Öl, und mach dich auf den Weg! Ich schicke dich zu dem Betlehemiter Isai; denn ich habe mir einen von seinen Söhnen als König ausersehen.  ???????

Als sie ankamen und Samuel den Eliab sah, dachte er: Gewiß steht nun vor dem HERRN sein Gesalbter.
Der HERR aber sprach zu Samuel: Sieh nicht auf sein Aussehen und seine stattliche Gestalt, denn ich habe ihn verworfen. Der Mensch sieht, was vor den Augen ist, der HERR aber sieht das Herz.

So ließ Isai sieben seiner Söhne vor Samuel treten, aber Samuel sagte zu Isai: Diese hat der Herr nicht erwählt.

Und er fragte Isai: Sind das alle deine Söhne?  –  Er antwortete: Der jüngste fehlt noch, aber der hütet gerade die Schafe.

Samuel sprach zu Isai: Schick jemand hin, und laß ihn holen; wir wollen uns nicht zum Mahl hinsetzen, bevor er hergekommen ist.

Isai schickte also jemand hin und ließ ihn kommen. David war blond, hatte schöne Augen und eine wohlgefällige Gestalt. Da sprach der HERR: Auf, salbe ihn! Denn er ist es.

Samuel nahm das Horn mit dem Öl und salbte David mitten unter seinen Brüdern. Und der Geist des HERRN war über David von diesem Tag an. Samuel aber brach auf und kehrte nach Rama zurück.

Gemälde: Evita Gründler