USA / Texas: Wahlbetrügerin verhaftet

Im US-amerikanischen Bundesstaat Texas wurde eine Frau nach einem Haftbefehl der Generalstaatsanwaltschaft festgenommen, weil sie systematische bzw. „organisierte“ Wahlfälschung betrieben hat, was sie mittlerweile selbst zugibt – der Betrug ging zu Lasten von Präsident Trump. Der Angeklagten drohen bis zu 20 Jahren Haft.
Nachfolgend der amtliche Bericht in deutscher Übersetzung:

Pressemeldung der Generalstaatsanwaltschaft vom 13.1.2021:

Der Generalstaatsanwalt von Texas, Ken Paxton, gab heute die Verhaftung von Rachel Rodriguez wegen Wahlbetrugs, illegaler Abstimmungen, rechtswidriger Unterstützung von Personen, die per Post abstimmen, und rechtswidriger Stimmabgabe bekannt.

Die Abteilung für Wahlbetrug der Generalstaatsanwaltschaft überprüfte Dutzende von Stunden unbearbeiteten Rohmaterials, was zu dieser Verhaftung führte.

In einem ungewöhnlichen Moment der Ehrlichkeit gab Rodriguez auf einem Video zu, dass das, was sie tat, illegal ist und dass sie dafür ins Gefängnis gehen könnte. Bei einer Verurteilung könnte Rodriguez mit bis zu 20 Jahren Gefängnis rechnen.

Generalstaatsanwalt Paxton erklärte:
„Viele behaupten weiterhin, dass es keinen Wahlbetrug gibt. Wir haben immer gewusst, dass eine solche Behauptung falsch und irreführend ist, und heute haben wir zusätzliche harte Beweise.

Dies ist ein Sieg für die Wahlintegrität und ein starkes Signal dafür, dass jeder, der versucht, die Menschen in Texas zu betrügen, ihnen die Stimme zu entziehen oder die Integrität der Wahlen zu untergraben, vor Gericht gestellt wird.“

Diese Untersuchung ist noch nicht abgeschlossen. Personen, die an oder mit Kenntnis dieses organisierten Abstimmungsprogramms beteiligt sind, werden aufgefordert, sich zu melden und mit der Generalstaatsanwaltschaft zusammenzuarbeiten.

Quelle und vollständiger Text (englischsprachig): https://www.texasattorneygeneral.gov/news/releases/ag-paxton-san-antonio-election-fraudster-arrested-widespread-vote-harvesting-and-fraud-0

Weitere Infos dazu: https://sciencefiles.org/2021/01/14/verhaftung-wegen-des-wahlbetrugs-von-dem-ms-medien-sagen-dass-es-ihn-nicht-gebe/

HIER weitere vierzig Meldungen zum Wahlbetrugs-Thema in den USA: https://charismatismus.wordpress.com/category/pannen-betrug-bei-wahlen/


Frankreich: Kritisches Buch über die „stigmatisierte“ Marthe Robin erschienen

Von Felizitas Küble

Am 8. Oktober 2020 ist in Frankreich ein Buch herausgekommen, das schwerwiegende Enthüllungen über die in diesem Land sehr bekannte „Mystikerin“ Marthe Robin enthält; ihr wird darin systematischer Betrug und Täuschung ihrer Anhänger nachgewiesen.

Der Autor Prof. Dr. Conrad De Meester ist freilich kein „investigativer“ Journalist, der es auf Sensationsberichte abgesehen hat, sondern ein wissenschaftlich gründlich arbeitender Karmelit aus Flandern.

Der Ordenspriester und angesehene Kirchenhistoriker befaßte sich jahrzehntelang mit den großen Mystikerinnen des 20. Jahrhunderts. Wohl nicht zuletzt deshalb erhielt er von bischöflicher Seite den Auftrag, die Schriften, Lebensweise und Botschaften der 1981 im „Rufe der Heiligkeit“ verstorbenen Marthe Robin theologisch und spirituell zu untersuchen, zumal für sie bereits ein Seligsprechungsverfahren in Rom lief.

Leider wurde das Buch über die gelähmte Frau aus der Drôme erst posthum (nach dem Tod) veröffentlicht, denn der Autor starb am 19.12. 2019. Es scheint bislang unklar, weshalb Prof. De Meester oder sein Ordensoberer mit der Veröffentlichung gezögert hat.

Die im 20. Jahrhundert bekannteste Mystikerin Frankreichs gründete mehrere Bewegungen, darunter ihre Foyers de Charité (70 Foyers in 40 Ländern) zu deutsch: Vorhof bzw. Herdfeuer der Nächstenliebe.

BILD: Eines der vielen euphorischen Bücher über Marthe, hier aus dem Stift Heiligenkreuz

Maßgeblich beteiligt war die zudem bei der Entstehung und Ausbreitung charismatischer Gruppen wie der „Gemeinschaft der Seligpreisungen“, der „Arche“, der Gemeinschaft Emmanuel oder der Johannes-Gemeinschaft.

Über diese Kommunitäten haben wir im CHRISTLICHEN FORUM seit Jahren kritisch berichtet, ebenso mehrfach über Marthe Robin – und dies bereits seit acht Jahren, also längst vor den erwähnten „Enthüllungen“.


Auch „Kathpedia“ hängt am Tropf der charismatischen „Mystikerin“ Marthe Robin

Von Felizitas Küble

Das Portal „Kathpedia“ ist ein Ableger der erscheinungsbewegten katholischen Nachrichtenseite „Kathnet“, die seit jeher von Medjugorje schwärmt und auch sonst kaum eine Erscheinung ausläßt, die vorschnell propagiert wird. Auch charismatische Phänomene werden gerne ungeprüft hochgejubelt.

BILD: Eine der zahlreichen Jubel-Biografien über Robin – hier vom Stift Heiligenkreuz herausgegeben

Ein typisches Beispiel für diese un-nüchterne, wundersüchtige Haltung ist das euphorische Kathpedia-Lebensbild der französischen Pseudo-Mystikerin und Betrügerin Marthe Robin: http://www.kathpedia.com/index.php/Marthe_Robin

Offenbar hat es sich noch nicht bis zur dortigen Redaktion in Linz herumgesprochen, daß die Neuoffenbarungen dieser 1981 verstorbenen Visionärin nicht von „oben“ stammen, sondern größtenteils per geistigem Diebstahl zusammengestückelt wurden (meist der mystischen Literatur des 19. Jahrhunderts entnommen).
Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/10/06/historiker-kritisiert-geistigen-diebstahl-durch-die-visionarin-marthe-robin/

Treudoof-naiv heißt es auf Kathpedia, Robin habe die „Wundmale Jesu“ empfangen und sich 50 Jahre lang „nur von der hl. Eucharistie ernährt“ – zweifellos wäre allein das schon ein Phänomen sondergleichen für sensationsgierige (Aber-)Gläubige.

Zudem habe sie – was freilich stimmt – mittelbar in vielfältiger Weise eine „Erneuerung der Kirche angeregt“ (gemeint ist die Entstehung schwärmerischer Bewegungen), die als ein „neues Pfingsten“ (!) mehr und mehr spürbar werde. – Anscheinend ist das Portal noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen?!

Robins Sendung sei es, so heißt es weiter, die „Mission der „kleinen Thérèse“ im 20. Jahrhundert fortzuführen, zumal sie schon früh Marienerscheinungen erlebt habe und 50 Jahre ihres Lebens krank im Bett verbracht habe, wobei sie ihren „Leidensweg“ Jesus aufgeopfert habe (also die übliche spirituelle „Karriere“ einer sog. „Sühneseele“).

Sodann schwärmt Kathpedia von ihrem Hingabegebet an Gott, in welchem es u.a. heißt: „Nimm meinen Willen ganz und gar, ich lösche ihn für immer in Deinem Willen aus.“

Niemand hat die „Vollmacht“, den eigenen Willen mittels einer Anrufung gleichsam „auszulöschen“ in den Willen Gottes hinein.

Weiter wird mehrfach ihr jahrzehntelanger Seelenführer Père Georges Finet positiv erwähnt, der sich aber unlängst als Missbrauchstäter herausstellte (was Kathpedia freilich unerwähnt läßt): https://charismatismus.wordpress.com/2020/06/25/die-foyers-de-charite-distanzieren-sich-von-marthe-robins-seelenfuehrer-george-finet/

Natürlich wurde der Visionärin die „Gnade der Schauung“ zuteil – bis hin zur sog. „Herzensschau“ (in Wirklichkeit ein Hellseher-Phänomen), die in der Heiligen Schrift als Gabe des Hl. Geistes überhaupt nicht vorkommt.

Als die „Begnadete“ am 6.2.1981 stirbt, strömen zu ihrer Beerdigung – und das ist in solchen „wundersamen“ Fällen typisch – sechs Bischöfe, hunderte Priester und etwa 7000 Menschen aus aller Welt….

Ja – und wie zutreffend „Kathpedia“ weiter feststellt:

„Marthe Robin trug wesentlich zum Entstehen neuer, geistlicher (Ordens-) Gemeinschaften bei. Sie ist vor allem in Frankreich sehr bekannt und gilt als Schlüsselfigur des 20. Jahrhunderts in der Glaubenserneuerung Frankreichs und Europas.“

Hinsichtlich der von ihr inspirierten Bewegungen werden sodann aufgezählt:

Bei der charismatischen „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ und der Johannes-Gemeinschaft sind sexuelle Affären bzw. Missbrauchstaten der Gründerpersönlichkeiten inzwischen erwiesen.


Historiker kritisiert geistigen Diebstahl durch die „Visionärin“ Marthe Robin

Von Felizitas Küble

Wie das Kölner DOMRADIO am 5. Oktober berichtet, wirft der belgische Historiker und Ordensbruder Prof. Dr. Conrad De Meester der bekannten französischen „Mystikerin“ Marthe Robin Betrug bzw. geistigen Diebstahl vor: https://www.domradio.de/themen/papst-franziskus/2020-10-05/hat-die-franzoesische-resl-von-konnersreuth-nur-andere-kopiert-betrugsanschuldigungen-gegen-die

Für die 1981 verstorbene „Stigmatisierte“ läuft in Rom erfolgreich ein Seligsprechungsprozeß, wobei ihr von Papst Franziskus am 8.11.2014 bereits der „heroische Tugendgrad“ zugesprochen wurde, was eine entscheidende Etappe in diesem Verfahren darstellt. (Quelle: http://press.vatican.va/content/salastampa/it/bollettino/pubblico/2014/11/08/0833/01766.html)

Laut Dr. De Meester „sind die betrügerischen Handlungen so häufig und so brillant inszeniert, dass es unmöglich ist, dass Marthe nichts davon wusste“. Die Botschaften der „Seherin“ seien das Kopier-Ergebnis eines „klugen, aber betrügerischen Flickwerks von Dutzenden mystischer Autoren“.

Das Romradio schreibt weiter: „Der Theologe und Spezialist für christliche Mystik war 1988 gebeten worden, Robins Texte mit Blick auf ihren Seligsprechungsprozess zu studieren. Als er im Dezember 2019 starb, entdeckte sein Klostervorsteher das Manuskript des 400 Seiten umfassenden Buches, an dessen Ende De Meester zu einem kompromisslosen Schluss kommt: Robin habe die Welt getäuscht.“

Marthe Robin ist die geistig-geistliche Ziehmutter mehrerer charismatischer und/oder erscheinungsbewegter Gruppierungen, die in den 70er Jahren in Frankreich entstanden sind. Dazu gehören vor allem die „Gemeinschaft der Seligpreisungen“ sowie „Emmanuel“ und die Kommunität „Die Arche“.

Der Postulator des Seligsprechungsverfahrens ist Pater Bernard Peyrous, der aus der Emmanuel-Gemeinschaft kommt und vor 12 Jahren eine sehr wohlwollende Biographie über Marthe schrieb. – Auch das charismatisch orientierte Stift Heiligenkreuz veröffentlichte vor acht Jahren ein positives Buch über die „besondere Sendung der Marthe Robin(mit einem Vorwort von Kardinal Cordes).

Der Religionsphilosophische Salon berichtet unter dem Titel „Mystik als Betrug?“, es handle sich bei den Plagiaten der vermeintlichen Seherin um „Abschriften von spirituellen Texten aus dem 19. Jahrhundert“:

„In mühevoller jahrelanger Arbeit hat das Prof. Conrad de Meester aus Belgien herausgearbeitet, er ist im Dezember 2019 gestorben. Er war ein angesehener Fachmann für Fragen der Mystik und Mitglied in dem auf Mystik sozusagen spezialisierten Orden der Unbeschuhten Karmeliten.“
(Quelle: https://religionsphilosophischer-salon.de/13021_mystik-als-betrug-die-populaere-katholische-seherin-marthe-robin-frankreich-wird-vom-glorreichen-sockel-gestuerzt_religionskritik)

Hier im CHRISTLICHEN FORUM wurde die „Mystikerin“ samt ihren irrigen Botschaften bereits vor acht Jahren kritisch beleuchtet – danach folgten weitere betont skeptische Artikel: https://charismatismus.wordpress.com/category/visionen-und-charismatik-kritik/robin-marthe-mystikerin/


Leuchtende Madonnenstatue in Medjugorje?

Von Felizitas Küble

Die wundersüchtige Dreistigkeit im kirchlich nicht anerkannten Erscheinungsort Medjugorje (Bosnien-Herzegowina) wirkt schon einzigartig. 

Als Beispiel mag die sensationelle Geschichte um eine angebliche „Leucht-Madonna“ gelten, die vor allem von der Hauptseherin Vicka  – in deren Elternhaus jene Statue sich befand – durch etliche Interviews verbreitet wurde.

Obwohl jenes Mirakel vom Oktober 2013 längst wissenschaftlich als Betrug widerlegt wurde, hindert dies das offizielle Medjugorje-Portal nicht daran, sie bis heute weiter wie ein echtes Wunder zu präsentieren – man lese und staune: https://www.medjugorje.de/medjugorje/phaenomene/leuchtende-statue/

Dort heißt es wörtlich:

„In Medjugorje berichteten am 23. September 2013 Augenzeugen über ein Leuchten einer Muttergottes Statue im Elternhaus der Seherin Vicka Ivankovic-Mijatovic…Immer mehr Interessierte fanden sich ein, um mit eigenen Augen zu sehen, was sie über das Geschehen erfahren haben.

Schon bald konnte das „Rätsel“ um die wundersame Statue gelüftet werden, wie unser CHRISTLICHES FORUM damals bereits Anfang November 2013 berichtete:

„Im September 2013 stellte sich heraus, dass eine im Dunklen leuchtende Marienstatue aus dem Besitz der Seherin Vicka Ivanković-Mijatović mit Leuchtfarbe bestrichen worden war. Der kroatische Chemiker Pavle Močilac identifizierte die Substanz als Farbe auf der Grundlage von Strontiumaluminat. In den Tagen zuvor hatte das vermeintliche Wunder mehr als 15.000 Gläubige angezogen.“   (Quelle: https://charismatismus.wordpress.com/2013/11/08/medjugorje-wunder-statue-erweist-sich-als-dreister-schwindel/)

Übrigens sind die monatlichen Medjugorje-Erscheinungen an die Visonärin Mirjana angesichts der Corona-Krise kürzlich abrupt beendeet worden – angeblich von der Madonna selbst. – Näheres hier: https://charismatismus.wordpress.com/2020/03/19/hat-die-madonna-jetzt-angst-vor-corona/

 


Die Bundesregierung stützt sich bei Klimadiskussion auf zweifelhafte Studien

Zur Antwort der Bundesregierung auf die Kleine Anfrage (BT-Drs. 19/12228) der AfD-Fraktion mit dem Titel „Anteil der Wissenschaftler, die den Klimawandel für menschengemacht erachten“, erklärt der umweltpolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Deutschen Bundestag, Karsten Hilse:

„Im Bundestag wurden wir offensichtlich von der Umweltministerin Svenja Schulze angelogen, als sie behauptete, dass ‚97 Prozent der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler (uns sagen), dass der Klimawandel menschengemacht ist und wir etwas dagegen tun müssen‘.

Ihre nachgereichten Belege beweisen das nicht.

In ihrer Antwort auf die Kleine Anfrage (BT-Drs. 19/12228) der AfD Fraktion bezüglich der Richtigkeit der Behauptung der Umweltbundesministerin beharrte die Bundesregierung nicht auf dieser Feststellung, sondern erhöhte sie sogar auf 99 Prozent Zustimmung.

Sie begründet dies mit zwei neueren Meta-Studien jüngeren Datums, die zu über 99 Prozent Zustimmung bei 54.195 Studien, ‚peer reviewed‘ wie sie betont, führten. Dies hätte der Autor beider Studien, James Powell, festgestellt.

Die Analyse der Meta-Studien und ihrer Daten zeigt jedoch, dass sie als offensichtlich bewusster wissenschaftlicher Betrug zu werten sind, dem die Bundesregierung – aus welchen Gründen immer – aufgesessen ist, und dessen unhaltbare Ergebnisse sie sich sogar zu eigen macht.

Denn Powell untersuchte die angezogenen 54.195 Studien keineswegs auf Zustimmung zur Hypothese vom menschgemachten Klimawandel, sondern ausschließlich und nur per Suchfunktion auf das Vorhandensein des Wortes ‚reject‘ (ablehnen) in den Studien, deren Abstract (Zusammenfassung) er zuvor auf die Worte ‚Global warming‘ oder ‚global climate change‘ oder ‚climate change‘ ausgewählt hatte.

Er deutete dann das Fehlen dieses Worts als Ganzes oder als Teil etwa im Wort ‚rejection‘ (Ablehnung) vorsätzlich und fälschlich als ‚virtuelle Einstimmigkeit‘, welches die Bundesregierung nochmals fälschlich als Zustimmung interpretiert.

Nun kann das Fehlen verbaler Ablehnung keineswegs als ‚Einstimmigkeit‘, oder noch falscher als ganze oder auch nur teilweise Zustimmung gewertet werden, weder im Englischen noch im Deutschen. Deshalb macht sich schon der Autor dieser Meta-Studien des Wissenschaftsbetruges schuldig, in dem er für die aufgeführten Studien Einstimmigkeit suggeriert.

Und die Bundesregierung übernimmt nicht nur diesen offensichtlichen Betrug, sondern setzt noch einen drauf, indem sie aus dem Fehlen des Wörtchens ‚ablehnen‘ nicht nur den in offensichtlich betrügerischen Schluss des Autors von ‚virtueller Einstimmigkeit‘ akzeptiert, sondern es auch noch als ‚Zustimmung‘ überhöht.

Anzumerken ist außerdem, dass Powell die inzwischen deutlich mehr als tausend Studien, die sich kritisch mit der Hypothese vom menschgemachten Klimawandel beschäftigen, gar nicht erst in seine Untersuchungen einbezog.

Die Gemeinmachung der Bundesregierung mit dieser offensichtlich leicht als grober Betrug zu entlarvenden Studien könnte durchaus als ein Betrug am Fragesteller, an den Abgeordneten insgesamt, aber insbesondere auch an den Wählern gesehen werden. Zumindest ist es eine grobe Missachtung der Vorgenannten.“

HINWEIS: Die kritisierte Powell-Metastudie wird hier ausführlicher beleuchtet: https://www.eike-klima-energie.eu/2019/08/26/97-sind-nicht-genug-jetzt-sollen-es-9984-sein/?print=print


Europäisches Manifest gegen Pseudo-Medizin (z.B. Reiki, Akupunktur, Homöopathie)

Um es deutlich zu sagen: Pseudomedizin tötet. Und sie kann völlig straffrei betrieben werden, dank der europäischen Gesetzgebung, die sie unter Schutz stellt.

Sie tötet Tausende von Menschen, die Namen und Familien haben. Menschen wie Francesco Bonifaz, ein siebenjähriger Junge, dessen Arzt Homöopathika statt Antibiotika verschrieben hatte. Er starb in Italien. Menschen wie Mario Rodríguez; er war 21 Jahre alt, als ihm geraten wurde, seinen Krebs mit Vitaminen zu behandeln. Er starb in Spanien.

Menschen wie Jacqueline Alderslade, eine 55-jährige Frau, der ihr Homöopath riet, ihre Asthma-Medikamente nicht mehr zu nehmen. Sie starb in Irland. Menschen wie Cameron Ayres, ein sechs Monate altes Baby, dem seine Eltern keine „wissenschaftliche Medizin“ geben wollten. Er starb in England.

Menschen wie Victoria Weymouth, eine 57-jährige Frau, der homöopathische Mittel für ihre Herzprobleme verordnet wurden. Sie starb in Frankreich. Menschen wie Sofia Balyaykina, eine 25-jährige Frau, die an einem mit Chemotherapie heilbaren Krebs erkrankt war, der aber eine „alternative Therapie“ empfohlen wurde, eine Mückenstichtherapie. Sie starb in Russland.

Menschen wie Erling Møllehave, ein 71 jähriger Mann, dem sein Akupunkteur mit einer Nadel in die Lunge stach und sie verletzte. Er starb in Dänemark. Menschen wie Michaela Jakubczyk-Eckert, eine 45-jährige Frau, deren Therapeut ihr zur Behandlung ihres Brustkrebses die Germanische Neue Medizin empfahl. Sie starb in Deutschland.

Menschen wie Sylvia Millecam, eine 45-jährige Frau, deren New-Age-Heiler ihr versprach, ihren Krebs heilen zu können. Sie starb in den Niederlanden.

Die Europäische Direktive 2001/83/CE ermöglichte – und tut es bis heute -, dass jeden Tag Hunderte und Tausende europäischer Bürgern getäuscht werden können. Einflussreiche  Interessengruppen bekamen die Möglichkeit, neu zu definieren, was ein Arzneimittel ist, und jetzt verkaufen sie Zucker an kranke Menschen und vermitteln ihnen die Überzeugung, dass sie davon geheilt werden könnten oder einen gesundheitlichen Nutzen hätten.

Dies hat zu Todesfällen geführt und wird es weiterhin tun, bis Europa die unwiderlegbare Tatsache zugibt: Wissenschaftliche Erkenntnis darf sich nicht ökonomischen Interessen  unterordnen, besonders, wenn dies bedeutet, Patienten zu täuschen und ihre Rechte zu verletzen.

Europa hat derzeit viele ernsthafte Probleme im Gesundheitssystem. Übertherapien, multiresistente Keime oder die finanziellen Schwierigkeiten sind bereits schwerwiegend genug, und man braucht nicht zusätzlich noch Wunderheiler, Heilpraktiker und sogar approbierte Ärzte, die behaupten, sie könnten jede Krankheit durch Manipulation der Chakren heilen, die Menschen Zucker einnehmen lassen oder „Quantenfrequenzen“ anwenden.

Europa muss nicht nur die Förderung der Homöopathie beenden, sondern muss auch aktiv den Patientenbetrug im öffentlichen Gesundheitswesen bekämpfen, der in unserem Gebiet mehr als 150 pseudomedizinische Therapien betrifft. Tausende von Menschenleben hängen davon ab. Tatsächlich haben nach aktuellen Untersuchungen 25,9 % der Europäer im letzten Jahr Therapien der Pseudomedizin genutzt. Mit anderen Worten: 192 Millionen Menschen wurden betrogen.

Manche Leute sind der Auffassung, dass die Therapiefreiheit im Widerspruch zu der Bekämpfung der Pseudomedizin stehe, aber dies trifft nicht zu. Nach Artikel 25 der UN-Deklaration der Menschenrechte hat jeder Mensch einen Anspruch auf medizinische Versorgung. Patienten zu belügen, um ihnen nutzlose Produkte zu verkaufen, was zum Tode führen kann, verletzt ihr Recht auf zutreffende Information zu ihrer Gesundheit. Daraus folgt, dass jeder Mensch das Recht hat, eine Therapie aufgrund zutreffender Information abzulehnen, aber ebenso, dass niemand das Recht hat, mittels Lügen Profit auf Kosten des Lebens anderer Menschen zu ziehen. Es ist unethisch, Homöopathie oder sonstige Pseudomedizin an kranke Menschen zu verkaufen, so als könnten damit ihre Gesundheitsprobleme wirksam behandelt werden.

Dass wirksame Therapien durch unwirksame ersetzt werden können, ist nicht die einzige Gefahr der Pseudomedizin. Ganz offensichtlich kommt es zu Therapieverzögerungen, wenn jemand in einem frühen Krankheitsstadium unwirksame Produkte anstelle von Arzneimitteln erhält. Oftmals ist es dann schon zu spät, wenn eine wirksame Therapie begonnen wird. Weiterhin haben einige dieser Praktiken eigene ernsthafte Nebenwirkungen, die zu Verletzungen oder gar zum Tod führen können.

Viele Pseudomediziner argumentieren, dass bei „der anderen Medizin“ ebenfalls Nebenwirkungen auftreten, was sicher zutreffend ist. Jedoch besteht der Unterschied darin, dass die Pseudomedizin keine Krankheit heilen oder die Gesundheit verbessern kann, und dass Patienten daher Risiken zugunsten von Heilsversprechen eingehen, die sich nach aller wissenschaftlichen Evidenz als Humbug erweisen. Kranke Menschen zu belügen ist keine andere Art von Medizin, sondern schlicht ein Belügen von kranken Menschen.

Jedes Land muss das Problem der Pseudomedizin auf seine eigene Weise angehen. Dennoch ist es nicht zu akzeptieren, dass die europäische Gesetzgebung das Verdrehen wissenschaftlicher Tatsachen schützt, wodurch Tausende ihrer Bürger getäuscht und sogar zu Tode gebracht werden können.

Wir, die Unterzeichner dieses Manifestes, erklären daher:

    1. Die wissenschaftliche Erkenntnis ist unvereinbar mit den Postulaten der Pseudomedizin, wie im Fall der Homöopathie.
    2. Europäische Gesetze, die die Homöopathie schützen, sind in einer auf Wissenschaft und Technik beruhenden Gesellschaft nicht akzeptabel, in der die Rechte der Patienten darauf, nicht betrogen zu werden, respektiert werden.
    3. Homöopathie ist die bekannteste Pseudomedizin, aber nicht die einzige oder die gefährlichste. Andere, wie Akupunktur, Reiki, Germanische Neue Medizin, Irisdiagnostik, Bioresonanz, orthomolekulare Therapie und viele andere breiten sich vermehrt aus und fordern ihre Opfer.
    4. Es müssen Maßnahmen ergriffen werden, die Pseudomedizin zu stoppen, denn sie ist nicht harmlos und führt zur Schädigung von Tausenden von Patienten.
    5. Europa muss daran arbeiten, eine Gesetzgebung aufzubauen, die hilft, dieses Problem zu beseitigen.

Dass Europa sich einerseits besorgt über das Phänomen der Falschnachrichten zeigt, gleichzeitig aber die gefährlichsten davon, gesundheitliche Fehlinformationen, schützt, passt nicht zusammen. Deshalb fordern die Unterzeichnenden dieses Manifests von den Regierungen der europäischen Länder, das Problem zu beenden, in dem man sich fälschlicherweise auf die Wissenschaft bezieht und das schon zu viele Menschen das Leben gekostet hat.

Wer in einem Gesundheitsberuf arbeitet, kann das Manifest unterschreiben: pseudoscience-manifesto.apetp.com/sign-the-manifest

Quelle: http://pseudoscience-manifesto.apetp.com/de/europaeisches-manifest-gegen-pseudomedizin/


Nordrhein-Westfalen: Clan-Kriminalität beinhaltet auch schwere Verbrechen

Pressemeldung des Innenministeriums von NRW vom 15.5.2019:

Das Landeskriminalamt (LKA) hat das erste Lagebild zur Clankriminalität in Nordrhein-Westfalen erstellt. Thomas Jungbluth, Abteilungsleiter „Organisierte Kriminalität“, überreichte es am 15. Mai 2019 im LKA an Innenminister Herbert Reul.

Über ein Drittel der mehr als 14.000 untersuchten Straftaten, die Clanmitgliedern zuzuordnen sind, waren so genannte Rohheitsdelikte, etwa Bedrohung, Nötigung, Raub und gefährliche Körperverletzung.

„Wir haben es hier eben nicht mit Eierdieben und Tabakschmugglern zu tun. Clankriminalität ist keine Kleinkriminalität. Wir reden von schweren Verbrechen bis hin zu Tötungsdelikten“, sagte Reul.

Insgesamt zählen die Spezialisten des LKA 104 Clans, deren Mitglieder in NRW in den Jahren 2016 bis 2018 auffällig geworden sind. Das Lagebild weist 6.449 Tatverdächtige aus, denen 14.225 Straftaten zuzuordnen sind. Auch 26 versuchte und vollendete Tötungsdelikte konnte die Polizei Clanmitgliedern zuordnen.

„Schluß mit falsch verstandener politischer Korrektheit“

„Jahrelang wurden die Hinweise der Bürger, aber auch aus Polizeikreisen zu diesem Problem geflissentlich ignoriert. Ob aus falsch verstandener politischer Korrektheit oder weil man der Auffassung war, dass nicht sein kann, was nicht sein darf. Damit ist nun endlich Schluss. Bei uns gilt nicht das Gesetz des Clans, sondern das Gesetz des Staates“, so Reul.

Die Bekämpfung der Clan-Kriminalität ist auch der Schwerpunkt des Innenministeriums im Rahmen der Ruhr-Konferenz.

In ihrem Lagebild kommt die Polizei zu dem Schluss, dass Clans im ganzen Land aktiv sind, ein Schwerpunkt aber in den Metropolen des  Ruhrgebietes liegt. Allerdings sind Clans auch in den Großstädten am Rhein aktiv und fallen inzwischen selbst im ländlichen Raum mit Straftaten auf.

„Mafia-Strukturen und rechtswidrige Parallelwelten“

Neben offen illegalen Aktivitäten (Rauschgifthandel, Glücksspiel, Sozialleistungsbetrug) betreiben Clanmitglieder auch scheinbar legale Geschäfte (Autohandel, Sicherheits-Dienstleistungen, Schlüsseldienste), meist mit dem Ziel zu betrügen, Geld zu waschen oder als Tarnung für kriminelle Vorhaben.

Das Lagebild weist zehn Clans aus, die alleine für einen Großteil (rund 30 Prozent) der erfassten Straftaten verantwortlich sind.

„Das sind schon Mafia-Strukturen und Parallelwelten, in denen die Missachtung von Recht und Gesetz von einer Generation auf die nächste weitergegeben wird. Diesen Mechanismus zu durchbrechen, ist auch unser Ziel. Schon im Interesse der Kinder, die in diesem Milieu aus Gewalt und Verbrechen aufwachsen müssen“, so Reul.


Kriminelle Geschäftsmodelle erschleichen Kindergeld für EU-Einwanderer

Von systematischem Betrug beim Bezug von Kindergeld durch EU-Bürger in bestimmten Fällen hat Ministerialdirigentin Daniela Lesmeister berichtet; sie ist die Abteilungsleiterin Polizei im Innenministerium von Nordrhein-Westfalen.

In einer öffentlichen Anhörung des Finanzausschusses, die von der Vorsitzenden Bettina Stark-Watzinger (FDP) geleitet wurde, berichtete Lesmeister, dass EU-Bürger bereits dann einen Anspruch auf Kindergeld hätten, wenn der Wohnsitz oder gewöhnliche Aufenthalt in Deutschland liege. Bei organisierten Betrugsdelikten würden kinderreiche Familien aus dem EU-Ausland dort angeworben und nach Deutschland transportiert.

„Hier werden sie unter anderem in Häusern untergebracht, die sich in einem desolaten baulichen und hygienischen Zustand befinden. Oftmals sind hier nicht einmal die absoluten gefahrenabwehrrechtlichen Mindeststandards, etwa in brandschutzrechtlicher Hinsicht, erfüllt“, berichtete Lesmeister.

In den Schrottimmobilien seien Strom und Wasser abgestellt, es gebe Rattenbefall. Für eine Person stünden gerade fünf Quadratmeter zur Verfügung. Mitten in Deutschland würden somit Menschen und insbesondere Kinder unter Bedingungen leben, die nicht nur rechtswidrig, sondern „schlichtweg menschenunwürdig“ seien.

Das Rechtssystem lasse immer noch zu viel Freiraum für lukrative kriminelle Geschäftsmodelle, die auf maximalen Profit durch systematischen Betrug, verbunden mit minimalem Kostenaufwand für Unterbringung und Verpflegung der Leistungsbezieher, aufbauen würden. 

Gegen die missbräuchliche Inanspruchnahme von Kindergeld will die Bundesregierung mit einem Gesetzentwurf vorgehen und u.a. auch illegale Beschäftigung schärfer bekämpfen.

Diesem Ziel dient der Entwurf eines Gesetzes gegen illegale Beschäftigung und Sozialleistungsmissbrauch (19/8691). Prüfen soll die Finanzkontrolle Schwarzarbeit auch die Fälle, in denen Dienst- oder Werkleistungen nur vorgetäuscht werden, um zum Beispiel unberechtigt Sozialleistungen zu erhalten. Zusätzliche Kompetenzen sollen die Finanzkontrolle Schwarzarbeit in die Lage versetzen, Ermittlungen im Bereich Menschenhandel im Zusammenhang mit Beschäftigung, Zwangsarbeit und Ausbeutung der Arbeitskraft zu führen, um so die Strafverfolgung in diesem Deliktfeld weiter zu stärken. 

Die Präsidentin der Generalzolldirektion, Colette Hercher, bestätigte in ihrer Stellungnahme, dass oft in organisierten Strukturen die jeweiligen Voraussetzungen für den Bezug von Sozialleistungen fingiert würden. Der Kindergeldbezug werde dabei auch an Scheinarbeitsverhältnisse und gefälschte Dokumente, die einen gewöhnlichen Aufenthalt im Inland belegen sollten, geknöpft.

Ebenfalls mittels Täuschungen und Fälschungen, die eine vermeintliche Selbständigkeit belegen sollten, werde vermehrt ein unberechtigter Bezug von weiteren Sozialleistungen erreicht. Der Schaden für die Sozialversicherung sei immens. Den Gesetzentwurf bezeichnete Hercher als „rundes Paket“.

Karsten Bunk, Leiter der Familienkasse der Bundesagentur für Arbeit, ging auf eine von mehreren geplanten Neuregelungen ein, nach der neu zugezogene Unionsbürger während der ersten drei Monate von Kindergeldleistungen ausgeschlossen werden sollen, sofern keine inländischen Einkünfte erzielt werden. Damit könne der Gefahr von Leistungsmissbrauch begegnet werden und Überzahlungen könnten maßgeblich verringert werden. „Die Regelung macht Sinn“, so Bunk.

Quelle: hib – heute im bundestag Nr. 507 vom 6.5.2019


Ausstellung in Hildesheim über Fehler und Fälschungen in der Archäologie

Stammen die fossilen Knochen aus dem Harz tatsächlich von einem Einhorn? Grub Heinrich Schliemann in Troja den Schatz des Priamos aus und warum fiel der Louvre auf eine Fälschung herein? Jeder Mensch irrt täglich, schätzt Sachverhalte falsch ein, fällt auf Täuschungen herein. Davon bleiben auch renommierte Wissenschaftler nicht verschont.

Anhand von über 220 Exponaten deckt die vom 24.11.2018 bis zum 26.5.2019 im Roemer- und Pelizaeus-Museum Hildesheim zu sehende Sonderausstellung „Irrtümer & Fälschungen der Archäologie“ spektakuläre Fehlurteile und Betrugsfälle in ganz Europa, Ägypten und dem Nahen Osten auf.

Die Besucher erfahren nicht nur, warum ein Irrtum oder eine Fälschung anfangs durchaus überzeugen konnte, sondern auch, mit welchen wissenschaftlichen Methoden die Klärung der Fälle gelang.

Quelle und weitere Infos hier: http://www.rpmuseum.de/ausstellungen/irrtuemer-und-faelschungen.html