Kirchhundem: 15 doppelt-geimpfte Infizierte im Pflegeheim, zwei Tote

Wie der WDR am 28. September online berichtet, haben sich in einem Pflegeheim in Kirchhundem 15 Bewohner und vier Mitarbeiter mit Corona infiziert – wobei sie alle doppelt geimpft waren und damit den vielgepriesenen „vollen Immunschutz“ besaßen, der selbst im Falle einer trotzdem erfolgten Ansteckung angeblich vor „schweren Verläufen“ schütze.

Infolge der Impfdurchbrüche gab es sogar zwei Todesfälle (77 und 87 J.). Alle 15 betroffenen Senioren zeigen leichte Symptome, die vier angesteckten Mitarbeiter nicht.

Die Bewohner hatten ihre Impfungen im Januar erhalten und sollten Ende voriger Woche eine „Auffrischung“ bekommen. Doch da gab es bereits die ersten Corona-Fälle im Heim.

Bereits Anfang September gab es in Oberhausen reihenweise Corona-Infektionen von Senioren in einer Pflegeeinrichtung nach der dritten Impfung, darunter zwei Wiederbelebungsaktionen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/09/07/drei-tage-nach-dritt-impfung-wiederbelebungen-in-einem-pflegeheim-in-oberhausen/

.


Leichlingen: 18 Heimbewohner nach Corona-Impfungen positiv getestet

Medienberichten zufolge sind im Leichlinger Altenheim „Pilgerheim Weltersbach“ 17 Bewohner und eine Mitarbeiterin positiv auf Corona getestet worden. Dabei hatten die meisten von ihnen schon zwei Impfungen bekommen.

Für Joachim Noß, Geschäftsführer des Altersheims, ist die Häufung der Fälle erstaunlich, die nach Schnelltests inzwischen durch PCR-Tests bestätigt wurde. Bislang zeige aber niemand schwere Symptome, sagte er.

Prof. Ortwin Adams von der Uni-Klinik Düsseldorf erkärte den Vorgang gegenüber der Rheinischen Post als ungewöhnlich und aufklärungsbedürftig.

In Presseberichten wird teils auf das höhere Alter der Infizierten verwiesen, bei denen der Impfschutz weniger stark ausgeprägt sei als bei jüngeren Personen.


Altenheim: Nach Impfung starben 7 Personen

Wie das Landratsamt Miesbach mitteilte, kam es jetzt kurz nach einer Massenimpfung in zwei Senioreneinrichtungen zu größeren Corona-Ausbrüchen.

In einem Altersheim starben mittlerweile von den geimpften Bewohnern sieben Personen, von den Nicht-Geimpften starb eine Person. Im zweiten Altenheim gab es noch keinen Todesfall. Der Impfstoff stammt von BioNTech/Pfizer.

In dem Seniorenheim, in dem acht Bewohner starben, sind 41 Bewohner positiv auf das Virus getestet worden, davon wurden 34 zuvor geimpft. 24 Mitarbeiter wurden positiv getestet, von denen fünf geimpft waren.

Von März bis Dezember sind im Landkreis lediglich fünf Corona-Todesopfer in Heimen zu beklagen gewesen. Nun sind plötzlich acht verstorben.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://reitschuster.de/post/bayern-sieben-tote-nach-corona-impfung-in-altersheim/

.


Bremen will den Personalschlüssel in Pflegeheimen radikal senken

Anja Stahmann, grüne Sozialsenatorin in Bremen, plant eine massive Senkung von Personalstellen in Pflegeheimen: Eine einzige Pflegeperson soll nachts bis zu fünfzig Personen versorgen.

Anfang August hat der Lehrbeauftragte der Fachhochschule für Diakonie in Bielefeld, Christopher Kesting, diese Petition eingestellt, die sich gegen das geplante neue Gesetz wendet: https://www.openpetition.de/petition/online/erhoehung-der-mindestpersonalvorgaben-in-bremer-pflegeheimen

Zu diesem Thema siehe zudem folgende Pressemitteilung:
Der Deutsche Berufsverband für Pflegeberufe, die größte Interessenvertretung der beruflich Pflegenden in Deutschland, hat Stellung genommen zur Personalverordnung zum Bremischen Wohn- und Betreuungsgesetz (PersV BremWoBeG).
.
Mit Unverständnis haben die DBfK-Vertreter zur Kenntnis nehmen müssen, dass die Bremischen Behörden bei für Pflegende wichtigen Entscheidungen wie der Personalverordnung die Berufsgruppe selber nicht anhören.

„Wir sind vor vollendete Tatsachen gestellt worden und haben eher zufällig mitbekommen, dass in Bremen ein Gesetz angepasst wird, das die Personalausstattung von Pflegeeinrichtungen zum Inhalt hat“, sagt Heidrun Pundt, Vorstand des DBfK Nordwest.

Der Personalverordnung, die u.a. das Verhältnis von Pflegepersonal zu Bewohnerinnen und Bewohnern in Altenpflegeeinrichtungen regelt, ist anzumerken, dass die Vertreter der beruflichen Pflege nicht beteiligt wurden.

Die Behörde geht davon aus, dass in den Tagesschichten eine Pflegeperson bis zu 10 Bewohnerinnen und Bewohner versorgen kann.

„Angesichts der üblichen Bewohnerstruktur in stationären Einrichtungen ist ein Präsenzschlüssel von 1 zu 8 ein Minimalstandard, der nicht unterschritten werden darf. Je nach Pflege- und Betreuungsbedarf der Bewohnerinnen und Bewohner wird tatsächliche sogar eine noch höhere Präsenz von Pflegepersonen nötig sein“, so Christopher Kesting für den DBfK Nordwest Vorstand.

Für den Nachtdienst sieht die geplante Personalverordnung sogar vor, dass eine Pflegeperson für die Sicherheit und Versorgung von bis zu 50 Bewohnerinnen und Bewohner verantwortlich ist.

„Hier werden Standards festgeschrieben, die den Fachkräftemangel manifestieren und deutlich machen, dass der Gesetzgeber in Bremen nicht verstanden hat, was das Pflegepersonal für die Sicherheit der Menschen in den Heimen und Einrichtungen beiträgt“, sagt Pundt.

Quelle: https://www.dbfk.de/de/presse/meldungen/2017/Nicht-zu-verstehen-Bremen-ignoriert-beruflich-Pflegende.php


„ER hat wunderbare Taten vollbracht“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Psalm 98 (97),1.2-3ab.3cd-4.7-8.9:

Singt dem HERRN ein neues Lied;
denn ER hat wunderbare Taten vollbracht.
ER hat mit seiner Rechten geholfen
und mit seinem heiligen Arm.

Der HERR hat sein Heil bekannt gemacht
und sein gerechtes Wirken enthüllt vor den Augen der Völker.
ER dachte an seine Huld
und an seine Treue zum Hause Israel.

Alle Enden der Erde
sahen das Heil unsres Gottes.
jauchzt vor dem HERRN, alle Länder der Erde,
freut euch, jubelt und singt!

Es brause das Meer und alles, was es erfüllt,
der Erdkreis und seine Bewohner.
In die Hände klatschen sollen die Ströme,
die Berge sollen jubeln im Chor.

Jubeln sollen alle vor dem HERRN, wenn ER kommt,
um die Erde zu richten.
ER richtet den Erdkreis gerecht,
die Nationen so, wie es recht ist.