Enger Austausch zwischen Deutschland und Israel: Schul- und Städtepartnerschaften

Die israelisch-deutschen Beziehungen sind nicht nur auf diplomatischer und politischer Ebene hervorragend; auch auf gesellschaftlicher Ebene sind im Lauf der Jahre viele persönliche Freundschaften zwischen Israelis und Deutschen entstanden.

Es gibt einen regen Austausch und eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe in unzähligen Bereichen, wie zum Beispiel im Jugendaustausch, im Rahmen von Freiwilligendiensten und von Städtepartnerschaften, in der Wirtschaft, im Sport, in der Wissenschaft und im Bereich Kultur.

Um auf einen Blick vor Augen zu führen, wie vielfältig die Beziehungen bei den Städtepartnerschaften und Schulpartnerschaften sind, hat die israelische Botschaft zwei Google-Karten erstellt, die diese Partnerschaften darstellen:

Städtepartnerschaften

Die Google-Karte gibt eine Übersicht über die deutsch-israelischen Städtepartnerschaften. Es bestehen über 80 Partnerschaften zwischen den beiden Ländern.

Zusätzlich gibt die Google-Map Informationen über aktuelle Geschehnisse und Ereignisse zwischen den Partnerschaften wider. Sie wird ständig aktualisiert, um über die neusten Vorgänge zu berichten. Eine Übersicht gibt es hier: bit.ly/staedtedtil

Schulpartnerschaften

Diese Karte gibt eine Übersicht über die deutsch-israelischen Schulpartnerschaften. Es bestehen über 130 Partnerschaften zwischen Schulen in Deutschland und in Israel. Für Kontaktaufnahme gibt die Karte ebenfalls Adressen der Schulen in Deutschland sowie in Israel wider.

Die Übersicht kann hier aufgerufen werden: bit.ly/schulendtil

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Grußwort des israelischen Botschafters zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana

Am heutigen Mittwochabend beginnt Rosh Hashana, das jüdische Neujahrsfest. Der neue israelische Botschafter in Berlin, Jeremy Isscharoff (siehe Foto), grüßt aus diesem Anlass die Freunde Israels in Deutschland mit folgenden Worten:

Liebe Freunde, Shalom!

Zum jüdischen Neujahrsfest Rosh Hashana grüße ich Sie sehr herzlich und sende Ihnen meine besten Wünsche.

Dieses Grußwort ist gleichzeitig eine gute Gelegenheit, mich Ihnen als neuer Botschafter des Staates Israel vorzustellen. Am 29. August 2017 habe ich mein Amt hier in Deutschland angetreten.

Ich schaue mit großer Demut und Entschlossenheit auf die vor mir liegende Aufgabe und bin dankbar, dass ich bei meiner Arbeit auf ein großes Netzwerk von Freunden und Unterstützern der deutsch-israelischen Beziehungen zurückgreifen kann.

Dass es dieses Netzwerk gibt, ist nicht selbstverständlich. Mit großer Freude sehe ich den Begegnungen mit Israels Freunden und Unterstützern in Deutschland entgegen: mit den jüdischen Gemeinden, den zahllosen Freundschaftsorganisationen und -vereinen, Partnern in Kultur, Wirtschaft, Wissenschaft und Sport, sowie mit Vertretern aus allen Bereichen von Politik und Gesellschaft. Ich bin sicher, dass wir einen intensiven und fruchtbaren Dialog führen werden.

Gemeinsam können wir uns schon jetzt auf die Feiern zum 70. Gründungstag des Staates Israel vorbereiten. Auch in Deutschland wollen wir diesen runden Geburtstag mit Ihnen zusammen ausgiebig würdigen.

Ich möchte mit Ihnen über alle Kanäle in Kontakt bleiben, sowohl im persönlichen Gespräch als auch über die sozialen Medien, und ich hoffe, dass Sie dieses Angebot annehmen werden.

Besonders an den jüdischen Feiertagen sind wir uns des engen Bandes zwischen den Juden in aller Welt, ob in Israel oder in der Diaspora, bewusst. Ich hoffe, dass das neue Jahr für Israel und für alle Juden weltweit ein friedliches und sicheres Jahr sein wird und wünsche Ihnen ein gesundes und erfolgreiches Jahr 5778.

Shana tova u-metuka! Ketiva ve-chatima tova!
Boschafter Jeremy Issacharoff


Israel zum Tod von Ex-Kanzler Helmut Kohl: Ein großer Freund des jüdischen Staates

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto) hat sich zum Tod des früheren Bundeskanzlers Helmut Kohl geäußert. In einer Stellungnahme erklärte er:  Als einer der besten Freunde Israels war er der Sicherheit des jüdischen Staates voll verpflichtet. Kohl war ein Staatsmann, der Deutschland mit fester und entschlossener Hand vereinigte.“

Der israelische Botschafter Yakov Hadas-Handelsman erklärte zum Tod des Altkanzlers:

Die Welt verliert mit ihm einen der großen Staatsmänner seiner Generation, der weit über seinen Beitrag zur deutschen Wiedervereinigung hinaus in Erinnerung bleiben wird. Helmut Kohl war nicht nur ein Mann der Worte, sondern auch der Taten. Seine innere Überzeugung galt der Einheit Europas, für die er sich zeitlebens eingesetzt hat.

Als wahrer Freund Israels und des jüdischen Volkes war er der Sicherheit des Staates Israel zutiefst verpflichtet. Helmut Kohl kann als einer der Gestalter des zweiten Abschnitts der deutsch-israelischen Beziehungen gelten, welcher sich durch die Vertiefung der wissenschaftlichen und wirtschaftlichen Kooperationen zwischen unseren beiden Ländern auszeichnet.

Sein Verdienst ist es auch, Israel enger an Europa gebunden zu haben. Nicht umsonst ist das Institut für Europäische Studien an der Hebräischen Universität Jerusalem nach ihm benannt.“

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelischer Regierungschef gratuliert: „Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel“

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanyahu hat Donald Trump zum Sieg bei den US-Präsidentschaftswahlen gratuliert. Auf seiner Facebook-Seite schrieb er:

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu„Ich gratuliere Donald Trump dazu, zum 45. Präsidenten der Vereinigten Staaten von Amerika gewählt worden zu sein. 

Der gewählte Präsident Trump ist ein wahrer Freund des Staates Israel, und ich freue mich darauf, mit ihm daran zu arbeiten, Sicherheit, Stabilität und Frieden in unserer Region voranzubringen.

Der unverbrüchliche Bund zwischen den Vereinigten Staaten und Israel wurzelt in gemeinsamen Werten, gestützt durch gemeinsame Interessen und geleitet durch ein gemeinsames Schicksal.
 
Ich bin zuversichtlich, dass der gewählte Präsident Trump und ich weiter die einzigartige Allianz zwischen unseren beiden Ländern stärken werden und sie zu noch größeren Höhen führen werden.“
 .
Bereits am Mittwochabend hat der Ministerpräsident den zukünftigen US-Präsidenten am Telefon gesprochen. Netanyahu gratulierte Trump nochmal persönlich zu seinem Sieg und erklärte, die USA hätten keinen besseren Verbündeten als Israel.

Der Regierungschef und der designierte Präsident, die einander seit vielen Jahren kennen, führten eine warme und herzliche Unterhaltung. Trump lud Netanyahu zu einem baldigen Treffen in den Vereinigten Staaten ein.

Später telefonierte Netanyahu auch mit der ehem. US-Außenministerin Hillary Clinton und dankte für ihre Unterstützung Israels. Er sagte, sie sei immer eingeladen, Israel zu besuchen.

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin
Weiteres Info hierzu: https://philosophia-perennis.com/2016/11/10/trump-israel/
REDE Trumps im Wahlkampf pro Israel und contra Iran: https://www.youtube.com/watch?v=AoOy1RCjEJM

Recklinghausen: Am 26. 10. spricht Tabea Freitag über Liebe & Sex in Zeiten des Internets

Jugend, Beziehungen und Sexualität in Zeiten der digitalen Flatrate  –  Impulse für Eltern und pädagogische FachkräfteTabea Freitag

VORTRAG von Tabea Freitag (Psychologische Psychotherapeutin)  – sie berichtet aus eigener Praxis über Risiken und Nebenwirkungen eines frühen, unkontrollierten Medienkonsums. Gemeinsam mit ihrem Mann leitet Frau Freitag (siehe Foto) die Fachstelle Mediensucht „return“ in Hannover (www.return-mediensucht.de).

Die Pubertät und ihre Identitätskrise, die Fragen nach Liebe, Beziehungen und Sexualität sind zentrale Themen des Vortrags. 91 % der 13- bis 16jährigen Jungen und 44 % der Mädchen in diesem Alter haben bereits pornographische Inhalte im Internet angesehen.

  • Wie beeinflussen sexualisierte Medien den Reifeprozess unserer Kinder?
  • Was sollten Eltern und Lehrer wissen, um Gefahren zu erkennen und präventiv zu handeln?

Freuen Sie sich auf einen sehr informativen und spannenden Abend mit der Autorin des Buches „Fit for Love? Eine bindungsorientierte Sexualpädagogik“ (www.tabea-freitag.de)

Wann:  Mittwoch, den 26.10.2016 um 19:30 Uhr,   Vortrag und Fragerunde

Wo:  Paulushaus, An der Pauluskirche 15 in 45657 Recklinghausen

Eintritt frei, Spenden willkommen

Veranstalter: Elternverein NRW

 


Unionsfraktion wünscht verbesserte Beziehungen zu Belarus (Weißrußland)

Die CDU/CSU-Bundestagsfraktion hat am heutigen Dienstag das Positionspapier „Wertebasierte Zusammenarbeit mit Belarus auf neue Grundlage stellen“ beschlossen. Dazu erklärt der stellv. Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Es ist an der Zeit, die Beziehungen zwischen der EU und Belarus schrittweise zu verbessern. Mit der Freilassung aller politischen Gefangenen hatte die Führung von Belarus dafür eine wichtige Voraussetzung geschaffen. Es war richtig, dass die EU daraufhin die Sanktionen gegen die politische Führung des Landes aufgehoben hat. 159481-3x2-teaser296

Nun treten wir für eine engere Zusammenarbeit in politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Fragen ein. Diese Zusammenarbeit soll den Menschen dienen, die frei über die Zukunft ihres Landes entscheiden können sollen.

Ein wichtiger Gradmesser für die Möglichkeit, die Beziehungen zu vertiefen, werden die Parlamentswahlen Anfang September in Belarus sein. Wir erwarten, dass – entsprechend den OSZE-Empfehlungen – ein echter politischer Wettbewerb ermöglicht wird. Dies setzt die Zulassung verschiedener politischer Parteien und Initiativen voraus.

Für die Verbesserung der Zusammenarbeit ist unverzichtbar, dass den deutschen politischen Stiftungen die uneingeschränkte Arbeitsfähigkeit ermöglicht wird. Die Stiftungen sind eine wichtige Schaltstelle für den zivilgesellschaftlichen Dialog und eröffnen Belarus eine Vielzahl an Kontakten in Europa. Auch sollte die Führung in Minsk damit beginnen, die freigelassenen politischen Gefangenen zu rehabilitieren. Zudem treten wir dafür ein, dass die Todesstrafe, die dort immer noch besteht, zunächst ausgesetzt und dann ganz abgeschafft wird.

Angesichts seiner prekären wirtschaftlichen und finanziellen Lage braucht Belarus die Unterstützung der EU. Wir sprechen uns dafür aus, dass das Land wieder einen besseren Zugang zu den europäischen Märkten und Finanzmärkten erhält. Dafür müssen allerdings auf weißrussischer Seite auch noch die erforderlichen Reformen eingeleitet und umgesetzt werden. Zudem sollte geprüft werden, Belarus schrittweise wieder in den Bereich der Allgemeinen Handelspräferenzen der EU aufzunehmen.“


Der israelische Präsident Rivlin reist für einige Tage nach Russland und traf Präsident Putin

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin reiste gestern (16.3.) zu einem mehrtägigen Besuch nach Russland. Er traf sich mit Präsident Wladimir Putin, legte einen Kranz am Grabmahl des unbekannten Soldaten nieder und besuchte die russische Nationalbibliothek.

Die beiden Präsidenten sprachen zu Beginn des Besuchs zur Presse. Präsident Putin begrüßte Präsident Rivlin in Russland. Er fuhr fort:

„Die Beziehungen zwischen Israel und Russland haben eine lange Geschichte. In Israel leben ungefähr anderthalb Millionen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die russisch sprechen, die russische Kultur kennen und eine russische Mentalität haben. Sie halten Kontakt mit ihren Freunden und Familien, die in Russland geblieben sind und das fügt unseren Beziehungen etwas Besonderes hinzu.

Außerdem steigt seit Jahren die Zahl russischer Pilger, die Israel jedes Jahr besuchen. Wir danken Israel, dass es die heiligen Stätten, die einst unter unserer Kontrolle waren, an uns zurück übergeben hat. Wir werden bei unserem Treffen eine Vielzahl von Themen besprechen, zu denen geschäftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die Sicherheit in der Region gehört.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin