Der israelische Präsident Rivlin reist für einige Tage nach Russland und traf Präsident Putin

Der israelische Staatspräsident Reuven Rivlin reiste gestern (16.3.) zu einem mehrtägigen Besuch nach Russland. Er traf sich mit Präsident Wladimir Putin, legte einen Kranz am Grabmahl des unbekannten Soldaten nieder und besuchte die russische Nationalbibliothek.

Die beiden Präsidenten sprachen zu Beginn des Besuchs zur Presse. Präsident Putin begrüßte Präsident Rivlin in Russland. Er fuhr fort:

„Die Beziehungen zwischen Israel und Russland haben eine lange Geschichte. In Israel leben ungefähr anderthalb Millionen Menschen aus der ehemaligen Sowjetunion, die russisch sprechen, die russische Kultur kennen und eine russische Mentalität haben. Sie halten Kontakt mit ihren Freunden und Familien, die in Russland geblieben sind und das fügt unseren Beziehungen etwas Besonderes hinzu.

Außerdem steigt seit Jahren die Zahl russischer Pilger, die Israel jedes Jahr besuchen. Wir danken Israel, dass es die heiligen Stätten, die einst unter unserer Kontrolle waren, an uns zurück übergeben hat. Wir werden bei unserem Treffen eine Vielzahl von Themen besprechen, zu denen geschäftliche und wirtschaftliche Zusammenarbeit sowie die Sicherheit in der Region gehört.“

Quelle (Text/Foto): Israelische Botschaft in Berlin 


Neue Kehrtwende: Ägypten hat einen Botschafter nach Israel entsendet

Nachdem Ägypten seit November 2012 nicht mehr durch einen Botschafter in Israel vertreten war, hieß der israelische Staatspräsident Rivlin in seiner Residenz den neuen Botschafter Hazem Ahdy Khairat während einer offiziellen Zeremonie willkommen.

Es sei etwas sehr Besonderes, einen ägyptischen Botschafter zu empfangen, so Rivlin. Auch wenn er schon viele Botschafter hier empfangen habe, sei dies doch ein denkwürdiger Moment in Anbetracht der Beziehungen zwischen Israel und Ägypten:

„Ägypten spielt eine sehr bedeutende Rolle, wir leben in einer schwierigen Region, aber wir haben einen Weg gefunden, in Frieden und Freundschaft zu leben und dies gelte als Botschaft für die gesamte Region“, sagte das israelische Staatsoberhaupt weiter.

Botschafter Khairat dankte Rivlin für den freundlichen Empfang und sagte, dass sie beide Verantwortung für die in der Region lebenden Menschen tragen müssten, um Frieden, Gerechtigkeit, Gleichheit und Wohlstand zu erreichen.

Quelle: Israelische Botschaft in Berlin


Israelkongreß am 19. Juni 2016 in Frankfurt

Der 4. Deutsche Israelkongress findet am 19. Juni 2016 in Frankfurt am Main statt.

Der Israelkongress wurde 2010 von ILI (I Like Israel e.V.) gegründet und fand bislang dreimal statt, zuletzt 2011 in Frankfurt und 2013 in Berlin mit je 3000 Teilnehmern und 200 unterstützenden Organisationen. Damit ist der Deutsche Israelkongress die größte Konferenz dieser Art in Europa.

Ziel des Kongresses ist es, die Beziehungen zwischen Deutschland und Israel zu intensivieren und die Erfolge, Herausforderungen und das Potential dieser Freundschaft der Öffentlichkeit zugänglich zu machen.

Auf der Internetseite des Kongresses finden Sie demnächst neben dem Archiv der bisherigen Kongresse weitere Infos zur diesjährigen Veranstaltung. Aktuelle Neuigkeiten erhalten Sie auch über die offizielle Facebook-Seite und den Twitter-Account des Kongresses.

Quellen: ILI / Israelische Botschaft


Israel verurteilt EU-Entscheidung für eine Kennzeichnungspflicht von Produkten

Zur Entscheidung der Europäischen Union für eine Kennzeichnungspflicht von Produkten aus Gebieten, die seit 1967 von Israel kontrolliert werden, erklärt der Sprecher des israelischen Außenministeriums, Emmanuel Nachschon: 40323-90x80

„Israel verurteilt die Entscheidung der Europäischen Union für eine Kennzeichnung von Produkten, die aus Gebieten stammen, die seit 1967 unter israelischer Kontrolle stehen. Wir bedauern, dass die Europäische Union sich, inspiriert von Boykott-Bewegungen gegen Israel, aus politischen Gründen zu diesem außergewöhnlichen und diskriminierenden Schritt entschieden hat. Er fällt in eine Zeit, in der Israel von einer Welle des Terrorismus gegen alle und jeden seiner Bürger heimgesucht wird.

Es ist rätselhaft und irritierend, dass die Europäische Union eine Doppelmoral auf Israel anwendet und damit ignoriert, dass es weltweit mehr als 200 umstrittene Gebiete gibt, einige davon innerhalb der Europäischen Union oder vor ihrer Haustür. Die Behauptung, dass es sich mit der Kennzeichnungspflicht um eine rein technische Angelegenheit handelt, ist ebenso zynisch wie unbegründet.  100714052333-b1-

Das Kennzeichnen von Produkten bringt den politischen Prozess zwischen Israel und den Palästinensern nicht voran. Im Gegenteil, es stärkt die Verweigerungshaltung der Palästinensischen Autonomiebehörde gegenüber direkten Verhandlungen mit Israel – Verhandlungen, von denen die EU behauptet, sie unterstützen zu wollen.

Das Kennzeichnen von Produkten wird zudem radikale Elemente weiter stärken, die einen Boykott Israels befürworten und Israels das Existenzrecht absprechen wollen – auch das steht im Gegensatz zu den Positionen, die von der EU offiziell vertreten werden. Dieser aktuelle Schritt wirft Fragen zur Rolle auf, die die Europäische Union einnehmen will. Das kann Folgen haben für die Beziehungen zwischen Israel und der Europäischen Union.“


Psychologe: Liebe ist mehr als ein Gefühl – Sexualität gehört in die Ehe

„Die Ehe ist nicht totzukriegen“

Liebe läßt sich lernen. Diese Ansicht vertritt der Psychologe und Buchautor Jörg Berger (Heidelberg) in einem Interview mit der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA. IMG_1426

Es gäbe grundsätzlich für jeden Menschen mehr als einen Partner, der für eine erfüllende Beziehung in Frage komme, so Berger. Diese Einsicht sei entlastend, denn es komme nicht darauf an, daß man sich wie zwei Puzzlestücke zu 100 Prozent ergänze, sondern darauf, dass man das Handwerkszeug erlerne, mit dem man die Partnerschaft gestalten könne.

Nach Bergers Beobachtung sind Frauen den Männern in der Kommunikation und Beziehungspflege häufig überlegen. Sie kritisierten ihre Männer, die sich dann zurückzögen und gar nicht mehr reden wollten.

Berger empfiehlt Christen, vorher darauf zu achten, daß der Ehepartner ein Christ ist. Dies sei zwar noch keine Garantie für eine glückliche Beziehung. Eine fehlende gemeinsame Glaubensbasis könne jedoch in eine große Zerreißprobe führen.

Zudem sollten Christen ihre Sexualität an die Ehe binden. Zwar werde dies von der Mehrheit der Gesellschaft nicht unterstützt, und selbst Kirchengemeinden täten sich schwer damit. Sexuelle Intimität brauche jedoch einen Schutzraum.

Berger hierzu: „Die Ehe ist nicht totzukriegen. Es liegt eine tiefe Sehnsucht in uns, ein Leben lang in Treue zu einem anderen Menschen zu leben. Umfragen unter jungen Menschen zeigen das immer wieder – auch wenn das tatsächlich gelebte Leben von diesem Wunsch oft abweicht.“

Quelle: http://www.idea.de


Übereinstimmende Studien-Ergebnisse: Sexuelle Treue ist in schwulen Beziehungen äußerst selten

Die Treue  –  dort ist sie ein leerer Wahn

Zur „Qualität“ vieler homosexueller Kontakte gibt es aus schwuler Selbstdarstellung ein vielsagendes Beispiel aus Münster (Westfalen):

Die von den „Fachhochschwulen“ (also einem durchaus bildungswilligen Spektrum) herausgebrachte Broschüre „Schwules Münster„, die von der städtischen „Arbeitsstelle Antidiskriminierung“ gefördert wurde, enthält auf Seite 2 in fetten Lettern die Aufforderung: „Werde schwul!

Unter diesem Titel werden grafisch auffällig die Vorzüge des Schwulseins aufgelistet,  darunter „Partys“, „Lifestyle“, „Frisuren“ und „bis zu 3500 Sexpartner“.

Weitere Beispiele und Ergebnisse diverser Studien;

Das Deutsche Ärzteblatt veröffentlichte in seiner Ausgabe Nr. 106/2009 unter dem Titel „Studie: Gefährdung der Jungen“ einen fundierten Leserkommentar von Dr. med. Michael Schröter-Kunhardt aus Heidelberg, worin sich der Autor  –  er ist Facharzt für Psychiatrie  –  mit einer Reihe von Studien zu homosexuellen Beziehungen unter Männern befaßt.

Dabei gelangt er zu dem ernüchternden Ergebnis, daß Treue in fast allen schwulen „Partnerschaften“ ein Fremdwort ist  – oder (um mit Friedrich Schiller zu sprechen): ein „leerer Wahn“.

Hier folgen seine gründlich belegten Ausführungen:

„Homosexuelle Partnerschaften sind zumeist promiskuid. Marcus fand schon 1988 heraus, dass weniger als fünf Prozent der befragten homosexuell lebenden Männer in ihren Beziehungen als monogam eingestuft werden konnten. Und keine einzige Beziehung blieb länger als 60 Monate monogam (Marcus, 1988).

Tatsächlich ist unter homosexuell lebenden Männern die Wahrscheinlichkeit lebenslanger Treue winzig (4,5 Prozent), bei Ehepaaren liegt sie zwischen 75 und 90 Prozent.

Die Zahlen zeigen, dass selbst „verbindliche“ homosexuelle Beziehungen eine grundlegende Unfähigkeit zu sexueller Treue und derjenigen Verbindlichkeit haben, die zum Selbstverständnis der Ehe dazugehört.

Eine neue Studie aus Amsterdam (Mai 2003) belegt, dass Partnerschaften zwischen homosexuell lebenden Männern im Durchschnitt nicht länger als 1,5 Jahre halten. Innerhalb dieser angeblich monogamen Partnerschaften, so die Studie, hat in diesen 1,5 Jahren jeder Partner durchschnittlich noch zwölf andere Sexualpartner (acht Sexualpartner im Jahr).

David P. McWhirter und Andrew M. Mattison berichten in ihrer Studie „The Male Couple“ (dt. „Das Männerpaar“) über 156 Männerpaare, die in homosexuellen Beziehungen leben. Nur sieben dieser Paare hatten eine sexuell exklusive Beziehung  – und diese sieben Paare lebten alle erst weniger als fünf Jahre zusammen .

In regelmäßigen Abständen erhebt der Berliner Forscher Michael Bochow im Auftrag der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung wissenschaftliche Daten über homosexuelle Lebensformen. In seiner Studie aus dem Jahr 2003 kommt er zu folgenden Ergebnissen:

Jeder zweite Teilnehmer hatte zum Zeitpunkt der Befragung einen Partner, wovon wiederum fast jeder zweite noch zusätzliche Sexualpartner außerhalb der Beziehung hatte.“

Quelle: http://www.aerzteblatt.de/archiv/66998/Studie-Gefaehrdung-der-Jungen?src=search

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster


Studie über das Schweigen der Männer bei „Beziehungsproblemen“

Jeder zweite Mann macht Beziehungsprobleme und Liebeskummer mit sich selber aus.  Nur 40 Prozent sprechen mit dem besten Freund über Partnerschaftsstreß, so das Ergebnis der ElitePartner-Männerstudie. 16 Prozent wenden sich an eine gute Freundin.

Wenn es in der Beziehung kriselt, vertrauen sich Männer selten jemand anderes an: 47 Prozent machen Beziehungsthemen nur mit sich aus. Besonders ältere Männer schweigen: 68 Prozent der Männer ab Mitte 50 reden mit niemandem über seelischen Streß und Streit in der Partnerschaft.

Single-Männer sprechen offener über Herzschmerz: 49 Prozent wenden sich damit an den besten Freund. Knapp jeder Dritte vertraut sich einer guten Freundin an  –  und jeder Zehnte geht bei Liebeskummer zu seiner Mutter.

„Das Klischee, dass viele Männer nicht über Liebesdinge reden, hat nach wie vor einen wahren Kern“, konstatiert Diplom-Psychologin Lisa Fischbach von ElitePartner.

Quelle: ElitePartner