Roger Köppel würdigt die Heilige Schrift

Roger Köppel wurde 2001 Chefredakteur der Weltwoche und gab dem einst linksliberalen Blatt einen konservativ-liberalen Kurs. Von 2004 bis 2006 leitete er in Berlin die Tageszeitung Die Welt, danach kehrte er zur Weltwoche zurück. Seit 2015 ist er Mitglied im Schweizer Nationalrat und gehört der nationalkonservativen Schweizerischen Volkspartei (SVP) an.

Über die Bibel sagte er im Podcast, sie sei seine „Buchempfehlung“. „Wenn Sie in Ihrem Leben ein Buch – oder noch einmal – lesen wollen, dann lesen Sie die Bibel. Wenn man die Bibel gelesen hat, muss man keine anderen Bücher mehr lesen – alle anderen Bücher sind gleichsam eine Fußnote zur Bibel. Denn die Bibel handelt von allem, was den Menschen angeht – aber eben auch von dem, was über den Menschen hinausgeht.“

Dieses Buch sei „voller Weisheit“ und „das wichtigste und zugleich unterschätzteste Buch des Abendlandes“.

Der Journalist kritisiert daraufhin, dass in der Kirche allerdings gar nicht mehr richtig aus diesem Buch vorgetragen werde. „Unsere Pfarrer und Priester predigen vor allem gegen Trumps, gegen die Konzerne und gegen den Klimawandel; sie müssten eigentlich aus der Bibel predigen.“

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.pro-medienmagazin.de/roger-koeppel-bibel-ist-das-wichtigste-buch/


CHRISTUS ist auferstanden – Dank sei GOTT!

Von Jörgen Bauer

Durch unsere Sinne, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen und Fühlen, nehmen wir wahr, dass sich außerhalb unseres Körpers eine gegenständliche Welt befindet, mit der wir umgehen und in der wir uns orientieren können.

Natur Mensch Umwelt

Unsere Sinneswahrnehmungen einschließlich der „Datenverarbeitung“ im Gehirn und unsere Reaktionsmöglichkeiten sind und bleiben ein unbegreifliches Schöpfungswunder, wobei klar sein müsste, dass wir nur Ausschnitte der uns umgebenden Welt wahrnehmen und es viele Dinge geben muss, für die wir keine Sinne haben, weshalb die Welt bei einer totalen Wahrnehmung aller Dinge für uns völlig anders aussehen müsste.

Deshalb habe ich auch keinerlei Problem damit, biblischen Berichten, in denen von für uns unbegreiflichen Dingen, gemeinhin als „Wunder“ bezeichnet, berichtet wird, zu glauben, wozu auch die Auferstehung Jesu gehört.

Dem Schöpfer aller Dinge, der bereits das für uns Wahrnehmbare so wunderbar gestaltet hat, muss einfach alles möglich sein – auch das für uns Unmögliche. Nur so kann ich mir GOTT vorstellen.

Es gibt nun viele Menschen, die fest darauf fixiert sind, dass nur das ganz unmittelbar mit unseren Sinnen Wahrnehmbare der Wirklichkeit entspricht. Und da ist es völlig unmöglich, dass jemand von den Toten aufersteht, wobei man sich gerne auf die Wissenschaft, also auf begrenzte menschliche Erkenntnisse, bezieht. Und das geht bis in die christliche Kirche und deren Pfarrer und Verkünder hinein.

Und so kommt es dann zu Ostern immer wieder zu den Eiertänzen mit der Fragestellung ob das Grab Jesu leer oder doch voll war, wobei im ersteren Fall des leeren Grabes tollkühne Theorien kreiert werden, wonach Jesus nur scheintot war und sich anschließend davon gemacht hat oder die „Auferstehung“ darin besteht, dass Christus in der Lehre des Evangeliums weiterlebt.

Dem allen müssen wir eine entschiedene Absage erteilen. Denn Jesus ist als Mensch wirklich und leibhaftig gestorben und am Dritten Tage wieder leibhaftig – wenn auch in einer neuen Leiblichkeit – auferstanden und so ins Leben zurückgekehrt, auch wenn das für uns völlig unbegreiflich bleibt.

Wenn Christus nicht wirklich auferstanden ist, wäre unser Glaube eine einzige Lachnummer und völlig unnütz und vergeblich. Denn Christi Auferstehung bedeutet, dass der Tod besiegt ist und nicht mehr das letzte Wort hat, weshalb wir befreit aufatmen können.

Nun ist Christus wahrhaftig auferstanden, und wir werden ihm darin folgen, und dafür loben und preisen wir Gott und danken IHM.

Unser Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und wohnt in Heidenheim


Sittenverfall: Warum Christus in seinen Endzeitreden an Noah und Lot erinnerte

Von Klaus Moshe Pülz, deutsch-israelischer Autor

Offensichtlich kennt der Limburger Bischof Bätzing, der zudem noch Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz ist, nicht seine Bibel, da er dem vatikanischen Verbot einer Segnung homosexueller Partnerschaften widerspricht.

Männer, die homosexuelle Handlungen an sich und anderen ausüben, begehen eine schwere Sünde, die auch aus kulturell-ethischen Gründen (Hygiene) abzulehnen ist. Hierfür noch einen kirchlichen Segen zu erwarten, ist völlig absurd.

Welcher „Erkenntnisfortschritt“ soll es sein, wenn das eherne Wort Gottes in der Bibel nicht mehr gelten soll?!

Dies wiederum erinnert uns an die Worte des Heilandes, der die Tage vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ vergleicht (Lukas 17,26).

Es zeigt sich die Authentizität der Worte Jesu, wenn uns Sein Wort sagt, daß bei Seiner Wiederkunft zur Errichtung Seines Reiches die Welt trotz einer zweitausendjährigen Evangelisation nicht nur sorglos dahinlebt, sondern Sünde nicht mehr als Sünde genannt werden soll.

Denn mit dem Kommen des Messias, der für unsere Sünden ans Kreuz gegangen ist, bricht auch das Gericht über die Unbußfertigen herein.

Für uns bedeutet dies „im Glauben zu wandeln“, denn der Hinweis auf die Zeiten Noahs und Lots besagt nicht nur eine diesseitige Orientierung, sondern ist ein Synonym für Gottlosigkeit und Sinnenfreudigkeit, wenn Dinge des täglichen Lebens und die Befriedigung leiblicher Bedürfnisse zur Selbstsucht generieren.

Gottes Willen erfüllen heißt, sich freimachen von solchen äußeren Bindungen an das Fleisch und sich selbst den Abschied zu geben.

Die „eilige Flucht“ im Kontext unserer Bibelstelle soll der Errettung der Seele aus der Versuchung dienen, also nicht zur Erhaltung des natürlichen Lebens!

Der Hinweis auf Lots Frau signalisiert, daß auch gläubige Christen in Gefahr sind, wenn sie dem Fleische folgen anstatt dem Geiste Gottes.

Unsere Zeit ist eine Zeit der Scheidung und letzten Entscheidung, Annahme oder Ablehnung durch Christus, was auch Trennung von Ehepaaren und Familien bedeuten kann (vgl. Luk. 17,34).

Und so schnell wie die Geier ein Aas ausmachen, so schnell wird auch das Gericht zur Scheidung eintreten.

Und dies ist der Sinn der Endzeit: denn unsere Tage bilden einen Offenbarungsprozeß, wo es gilt, daß die durch Christus Gerechtfertigten in zunehmender Dunkelheit und Verwirrung der Geister leuchten und sich für die Ewigkeit qualifizieren.

Als „Überwinder“ sind wir Erben des Reiches Gottes! Daher wachet und betet, damit Ihr nicht in Anfechtung fallet!

Unser Autor Klaus Moshe Pülz ist deutsch-israelischer Judenchrist (messianischer Jude; er leitet das „Institut für israels universale Berufung“ und die Zeitschrift „Bote Neues Israel“. Weitere Infos dazu auf http://www.zelem.de


Als Eva GOTT spielen wollte: Bibeltexte haben viel mit unserem realen Leben zu tun

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Sind wir noch lernfähig? Das ist eine existenzielle Frage. 

Mit dieser Frage ist nicht gemeint, ob wir uns noch Digital- und Computerfähigkeiten aneignen wollen. Es geht um mehr: Wollen wir uns noch mit dem beschäftigen, was in die Ewigkeit hineinreicht?

Die Bibel sagt uns im Schöpfungsbericht Wesentliches über die Grundbefindlichkeit des Menschen. Die meisten werden diese Texte mit einer Handbewegung abtun: Märchen! Sie haben mit dem realen Leben nichts zu tun. Ist das wirklich so?

BILD: Prof. Gindert leitet das Forum Deutscher Katholiken

Im Schöpfungsbericht (Genesis) fragt die Schlange Eva: „Hat Gott wirklich gesagt: Ihr dürft von keinem Baum des Gartens essen?“ – Eva lässt sich auf einen Dialog ein, bei dem sie den Kürzeren ziehen muss. Auf der einen Seite stehen Verführbarkeit und Neugier – menschliche Eigenschaften – auf der anderen Seite raffinierte Lügen und das überlegene Wissen des gefallenen Engels, vor dem Gott den Menschen bewahren wollte.

Eva antwortet: „Von den Früchten der Bäume dürfen wir essen… nur von den Früchten des Baumes in der Mitte des Gartens dürfen wir nicht essen, hat Gott gesagt, sonst müssen wir sterben“.

Darauf die Schlange: „Auf keinen Fall werdet ihr sterben. Denn Gott weiß, sobald ihr davon esst, werden euch die Augen aufgehen und ihr werdet wie Gott sein und wissen, was Gut und Böse ist“.

Da sah die Frau, dass die Früchte des Baumes lieblich anzuschauen, begehrenswert wären und zum Verkosten einladen, um so klug zu werden. Sie nahm von seiner Frucht, aß und gab auch ihrem Mann und der aß auch davon. Dann gingen beiden die Augen auf und sie erkannten, dass sie nackt waren.

Die Versuchung der absoluten Selbstbestimmung, die Faszination dessen, was „schön anzusehen ist“, räumte das Stoppschild Gottes weg.

Die Realität unserer Tage – sein wollen wie Gott!

Wir stehen im zweiten Jahr der Corona-Pandemie. Will uns Gott damit etwas sagen? Wenn Gott mit dem Leben zu tun hat, steht er vor dem Elend nicht unbeteiligt beiseite. Das ist jedoch kein Thema für Politik, Gesellschaft und Medien – auch nicht für die meisten Bischöfe, die uns die Zeichen der Zeit erklären sollten. Auch sie hoffen auf den medizinischen Fortschritt.

Zeitungsüberschriften wie „Bund und Länder ringen um Wege aus dem Lockdown“ (AZ, 4.3.2021) oder „Im Coronastreit liegen die Nerven blank“ (AZ, 5.3.21), „Warum die Corona-Notbremse bislang versagt hat“ (AZ, 5.3.21) müssten beitragen, dass uns die Augen hinsichtlich der „Machbarkeit menschlichen Handelns“ aufgehen.

Sein wie Gott, die Gesetze, die der Schöpfer in die Natur gelegt hat, durch Wissenschaft und Technik aushebeln zu können, lässt das Gefühl von Selbstbestimmung und totaler Freiheit aufkommen. Das ist die Schöne Neue Welt.

Diese absolute Autonomie betrifft besonders den Anfang und das Ende des Lebens. Das Lebensende kann einsam, verbittert und schmerzvoll erlebt werden. Priester, Ärzte und Verwandte wissen das. Selbst einfühlsame Wegbegleiter im Hospiz können den Naturablauf nicht ändern.

Als das Bundesverfassungsgericht im Februar 2020 Beihilfe zum „selbstbestimmten Tod“ erlaubte, wurde das mit dem Recht auf Selbstbestimmung begründet und von vielen als Erweiterung des Freiraums gedeutet. Wenige Tage später verfügte der Staat aufgrund der Corona-Pandemie Einschränkungen, auch von Grundfreiheiten für alle, wie sie die Deutschen seit Einführung der Bundesrepublik noch nicht erlebt haben. Da gingen ihnen – hoffentlich – die Augen auf.

Am Lebensanfang schwingen sich heute Menschen zum Herrn über Leben und Tod auf. Sie werden zu Beherrschern der Kinder. Eltern bestimmen, ob Kinder, die sich anmelden, durch die Lebenstür hereingelassen werden. Hunderttausenden wird das jährlich in Deutschland nicht erlaubt. Denn sie stören das gewohnte Leben, die noch nicht abgeschlossene Ausbildung, den geplanten Urlaub.

Es kann auch sein, dass die Vorselektion von PID den Neuankömmling mit Down-Syndrom sieht. Die rechtswidrige, aber straffreie Abtreibung, die viele als Fortschritt sehen, „befreit“ von der Abhängigkeit vom Kind. Menschen entscheiden also, was sie als „gut oder böse“ ansehen. Das hat die Schlange Eva versprochen.

Wenn dem selbstbestimmenden Menschen die Fähigkeit, ein Kind zu bekommen, verweigert ist, kann er den Weg gehen, den ihm Gentechnologie und „liberale“ Gesetzgebung anbietet: Die Implantation befruchteter Föten, d.h. von Menschen im embryonalen Entwicklungsstadium. Dabei wird mit einer Überzahl von Föten „gearbeitet“, weil sich nur ein befruchtetes Ei entwickeln soll, die übrigen werden abgetötet.

Wer genügend Geld hat, kauft sich das gewünschte Genmaterial und lässt das Kind von einer Leihmutter austragen. Jene, die das „Austricksen“ der Natur als gewaltigen Fortschritt und als „schön“ empfinden, fordern, dass die bei uns dafür noch bestehenden gesetzlichen Schranken beseitigt werden.

Die Letzten in dieser realen „schönen Welt“ sind die Kinder. Der Umgang mit ihnen nimmt „Warencharakter“ an. Ihre Grundbedürfnisse wie Bindung, Geborgenheit und selbstlose Liebe stehen nicht im Vordergrund. Im extremen Fall lernen sie nie ihren Vater und ihre Mutter kennen. Bei homosexuellen Paaren fehlt „ihren“ Kindern das Naturrecht auf die Eltern.

Kommen Kinder schon im ersten Lebensjahr in die kollektive Fremdbestimmung der Kitas, müssen sie sich die Zuwendung der Ersatzmütter erkämpfen. Der erzwungene Liebesentzug kann durch das von Spielzeug überquellende Kinderzimmer nicht ausgeglichen werden. Ab Smartphone-Zeit wird die Phantasiewelt der „verlassenen Generation“ (Gabriele Kuby) durch hochgeladene Bilder in Beschlag genommen und zum wichtigsten Erziehungsmittel.

Am härtesten betrifft es die Kinder, wenn Eltern ihre Selbstbestimmungswünsche nicht zurückstecken wollen oder sie einen neuen Partner finden und sich trennen. Das ist selbst für Kinder eine Katastrophe, wenn ein Partner das Zusammenleben unmöglich macht. Für die Kinder bricht eine Welt zusammen. Den Kindern gehen die Augen auf über den autonomen Menschen, der Gott spielt.

Der „verlassenen Generation“ wird nicht geholfen, wenn ihnen „Kinderrechte“ eingeräumt werden. Diese alte Idee der Linken, um sich die „Lufthoheit über Kinderbetten“ zu erschleichen, dient dem Zweck, Kinder frühzeitig zu kollektivieren. Was Kinder wirklich brauchen, nämlich Zuwendung, Verstehen, sich mit ihnen abgeben, bekommen sie so nicht.

Die „schöne Neue Welt“ wird durch die Genderideologie vorbereitet. Sie ist die Vergewaltigung der Sprache, um die Bedeutung des Wortes zu verändern und den Menschen ihre Identität zu nehmen, gemäß dem Ausspruch der Simone de Bauoir: „Man wird nicht als Frau geboren, sondern dazu gemacht“.

In dieser Genderwelt gibt es z.B. nicht mehr Vater und Mutter, sondern Gender 1 und Gender 2. Die Genderideologie nistet sich überall ein, selbst in der Kirche, wo wir eigentlich davor bewahrt werden sollten, dass die Schöpfung auf den Kopf gestellt wird.

Gott verweigert nicht Fragen und Forschen. Die eigentliche Frage ist, wozu die Ergebnisse dienen: Allen Menschen, besonders den Schwachen und Hilfsbedürftigen oder um Macht auszuüben über Menschen, über die Natur, um so Gott zu spielen. Die Versuchung dazu liegt auf der Hand. Der Genesisbericht zeigt uns dies deutlich.

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Ist „Osterruhe“ die erste Bürgerpflicht?

Von Peter Hahne

Das ist an Zynismus nicht zu überbieten. Die Corona-Chaos-Kanzlerin setzt nicht nur einen völlig unverhältnismäßigen Total-Lockdown durch, sie nennt das auch noch Osterruhe.

Osterruhe! Framing vom Feinsten, Orwell in Potenz. So twittert sie vor sich hin (Trump lässt grüßen), man müsse durch allgemeine Schließungen und „#WirbleibenzuHause“ eine „Phase der Osterruhe“ entwickeln.

Ich sage hier schon mal voraus: Eine Phase der Ramadan-Ruhe wird es nicht geben.

Nicht nur Gaststätten, Hotels und kleine Läden – wie auch Kirchen – bestens mit teuren Hygienemitteln ausgestattet, sollen hermetisch abgeriegelt werden, nein: die Kirchen mögen doch bitteschön auf Präsenzgottesdienste verzichten. 

So langsam wird jedem klar, dass Frau „Pfarrerstochter“ wohl in einem merkwürdigen Umfeld aufgewachsen sein muss. Osterruhe klingt wie Friedhofsruhe. Ostern feiert aber das Leben.

Offenbar hat sie keine Ahnung von den Restbeständen unserer christlichen Kultur. Armes Deutschland, arme C-Partei

Wenn sich die Kirchen darauf einlassen, fordere ich hier und jetzt Kurzarbeitergeld für Pfarrer. In der Bibel sagt der Apostel Paulus klar: „Wer nicht arbeiten will, soll auch nicht essen.“ Also null Lohn. Oder im Alten Testament sozusagen der Umkehrschluss: „Du sollst dem Ochsen, der da drischt, nicht das Maul verbinden.“

Wer sich wie letztes Jahr den wichtigsten Feiertag und dessen Religionsausübung verbieten lässt, sollte gleich ganz zumachen.

Ich höre schon den Einwand: Aber wir machen doch online, wir sind präsent. Fehlgeleiteter kann man das Wort „präsent“ nicht interpretieren.

Das Wesen von Kirche ist der Präsenzgottesdienst, also die physische Anwesenheit der Gemeinde. Bibel: „Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind.“ – Die fehlenden „Geschwister“ waren der größte Horror für Juden und Christen in den Gefängnissen und Folterzellen der Diktaturen.

Es gibt keinen vernünftigen Grund (bei allen bereits vorhandenen und bewährten Hygieneregeln), sich das bieten zu lassen. Soll die gute Frau doch auf ihre kontaktarme Datsche fahren: Christen gehören zu Ostern in die Kirche.

Inzwischen sind auch die Merkel-hörigen Medien dahinter gekommen: Wir erleiden Kollateralschäden (nicht wegen Corona, sondern wegen der Zwangsmaßnahmen einer unfähigen Regierung), die alles Vorstellbare übersteigen – die jedoch (auch von mir) alle schriftlich vorausgesagt wurden.

Schon letzte Ostern (vor 360 Tagen) habe ich bei Tichys Einblick und in ARD/ZDF davor gewarnt, weil Menschen gerade in Krisenzeiten Gemeinschaft brauchen, Rückhalt und Trost.

Das hat sich alles nur noch dramatisch verschärft.

Kirche war über Jahrhunderte der letzte Zufluchtsort, heute sperren sie den Laden zu und weisen die Hilflosen ab.

Lieber Broschüren über Gender-Sprache oder Regenbogenfahnen an den Turm als Widerstand gegen den Vatikan. Widerstand gegen den Wahnsinn von Merkel, Söder & Co: Fehlanzeige. 

Wären die DDR-Kirchen in den 1980er Jahren auch so vorgegangen, die Wiedervereinigung hätte es nie gegeben.

Wir danken dem ehem. ZDF-Moderator und evangelischen Theologen Peter Hahne für seine freundliche Abdruckgenehmigung. – Erstveröffentlichung und Fortsetzung seines Beitrags hier: https://www.tichyseinblick.de/meinungen/merkel-fordert-zynisch-osterruhe/


Nachdenken über den „Mantel der Liebe“

Der folgende bemerkenswerte Beitrag stammt von dem evangelischen Propst i. R. Dr. Karl-Heinrich Lütcke aus Berlin. Es handelt sich um den ersten Teil seiner Ansprache anläßlich einer Tagung der Paul-Gerhardt-Diakonie am 8.9.2015, die wir mit freundlicher Genehmigung des Autors hier veröffentlichen.

Die Fortsetzung und weitere gehaltvolle Artikel und Predigten finden Sie in der Neuerscheinung „Raum und Zeit – von Gott gewährt“ – mit Beiträgen dem Kirchenjahr entlang sowie Auslegungen von biblischen Psalmen und Aussagen zu Kernthemen des Glaubens.
Das 168 Seiten umfassende Buch ist hier erhältlich: https://www.epubli.de/shop/buch/Raum-und-Zeit—-von-Gott-gew%C3%A4hrt-Karl-Heinrich-L%C3%BCtcke-9783753166704/110376#beschreibung

Pallium – Mantel – Umhüllung

Der Mantel der Liebe ist ein umstrittenes, ambivalentes Kleidungsstück. Das Bild „Mit dem Mantel der Liebe zudecken“ wird oft auch in kritischem Sinn verwendet, z.B. in der Kritik, dass gerade in der Kirche unter dem Motto falsch verstandener Liebe Probleme durch „Zudecken“ entstehen („Habt Ihr´s mal wieder mit dem Mantel der Liebe zugedeckt?“).

Das Bild hat (ohne jeden kritischen Unterton!) einen biblischen Hintergrund im Weisheits-buch der Sprüche: Hass erregt Hader; aber Liebe deckt alle Übertretungen zu. (Spr. 10, 12).

Der Spruch wurde wieder aufgenommen im 1. Petrusbrief: Vor allen Dingen habt unter-einander beständige Liebe; denn »die Liebe deckt auch der Sünden Menge“ (1. Petr. 4,8).


Wie man damit in einem institutionellen Kontext umgeht, ist ein kompliziertes Problem, auf das ich noch einmal zurückkomme. Aber zuvor möchte ich den Mantel der Liebe als ein wärmendes und tröstendes Kleidungsstück vorstellen.

(1) Das Pallium der Liebe – Palliativ-Medizin

Pallium ist das lateinische Wort für der Mantel, Palliare heißt: mit dem Mantel umhüllen. Der Sterbende wird, wenn er schwere Schmerzen hat, durch die Palliativ-Behandlung umhüllt wie mit einem Mantel.

Man denkt dabei zuerst an die schmerzlindernden ärztlichen Mittel. Aber auch die liebevolle Zuwendung durch Ärzte, Pflegende, Angehörige ist in der letzten Phase des Sterbens ein Mantel, der umhüllt, ein Mantel der Liebe.

Bei Jochen Klepper findet sich in einem schönen Morgenlied der Satz: Du (Gott) willst mich früh umhüllen mit deinem Wort und Licht.

Hier werden also das Schöpfungslicht, das nach der Nacht wieder da ist, und das tröstende Wort der Bibel als eine schützende Hülle verstanden, mit der auch ein schwieriger Tag leichter zu bestehen ist. Sein Wort will helle strahlen, wie dunkel auch der Tag, heißt es später in derselben Strophe.

Mit der Zuversicht des Glaubens, die aus diesem Lied spricht, können die nicht immer schmerzfreien Schläge und Verletzungen, die so manch ein Arbeitstag bringt, zwar nicht einfach an einem abprallen, aber sie werden schützend umhüllt.

Matthias Claudius sieht dann auch den Abend und die Ruhe der Nacht ähnlich und mit dem gleichen Bild des Umhüllens: Wie ist die Welt so stille und in der Dämmrung Hülle so traulich und so hold als eine stille Kammer, wo ihr des Tages Jammer verschlafen und vergessen sollt.

Und wieder zurück zur Palliativ-Medizin: Dass auch Worte und Gebete trostreich umhüllen, erleben Menschen, wenn z.B. im Hospiz am Bett eines Sterbenden der 23. Psalm (Der Herr ist mein Hirte) oder das Vaterunser gebetet wird. Über die Palliativ-Medizin und die Hospiz-Arbeit entdecken wir also den Mantel der Liebe als einen Schutzmantel.

In der bildenden Kunst gibt es den Schutzmantel in der Gestalt der Schutzmantelmadonna.

Dort wird Maria mit einem Mantel dargestellt, unter dem sich schutzbedürftige Menschen bergen. Dahinter steht ein alter Rechtsbrauch: Wer einer Person rechtlichen Schutz gewähren wollte, legte seinen Mantel über die schutzbedürftige Person.

Der Apostel Paulus redet von einer Umhüllung und Umkleidung im Sterben bzw. nach dem Sterben, wenn der ewige Gott den Gestorbenen wie mit einem Mantel umhüllt: Denn darum seufzen wir auch und sehnen uns danach, dass wir mit unserer Behausung, die vom Himmel ist, überkleidet werden. (2. Kor. 5,2)

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Kardinäle aus Afrika und USA verteidigen das Segensverbot für Homo-Partnerschaft

Die Kardinäle Peter Turkson und Sean O’Malley haben das Nein der Glaubenskongregation zur Segnung gleichgeschlechtlicher Paare verteidigt.

O’Malley, der Erzbischof von Boston ist und zum Kardinalsrat des Papstes gehört, erklärte bei einem Webinar der Washingtoner Georgetown-Universität, die Kirche wolle „allen Menschen in ihrer jeweiligen Lebenswirklichkeit nahe sein“. Zugleich habe sie „eine sehr klare Lehre zur Ehe“, die es zu verteidigen gelte.

Ähnlich äußerte sich Kardinal Turkson, der aus Ghana stammt und das Vatikan-Dikasterium für die ganzheitliche Entwicklung des Menschen leitet: „Kein Papst und kein Seelsorger in der Kirche“ komme, wenn es um den „Weg zum Heil“ gehe, am Zeugnis der Heiligen Schrift vorbei, weil sie das Licht der Offenbarung Gottes enthalte.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://www.vaticannews.va/de/vatikan/news/2021-03/vatikan-kardinaele-segen-homosexuell-paar-verbot-professoren-dt.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Bischof Overbeck will die Sexualmoral ändern

Von Felizitas Küble

Am 19. März 2021 veröffentlichte die amtliche Webpräsenz des Bistums Essen einen Artikel mit dem Titel: „Bischof Overbeck wirbt für kirchliche Neubewertung der Homosexualität“.

Der dortige katholische Oberhirte, der früher als Weihbischof in Münster amtierte, wandte sich in einem Brief an die Pfarrgemeinden seiner Diözese, um dort seinen Ungehorsam gegenüber dem Dokument der vatikanischen Glaubenskongregation zu unterstreichen, das eine Segnung homosexueller Partnerschaften verbietet.

Passenderweise ziert diesen Beitrag ein banales Bild mit Riesenlettern „Glaube – Sex“.

Bischof Franz-Josef Overbeck berichtet – feministisch „korrekt“ – von Zuschriften „vieler Seelsorgerinnen und Seelsorger“, die ihm eine „offene Ablehnung der lehramtlichen Position“ mitgeteilt hätten.

Statt diesen Zeitgeistlichen und Laien nun die Leviten zu lesen oder zumindest das theologische Einmaleins zu verklickern, betrachtet der progressiv ausgerichtete Würdenträger dies als eine Causa, „die nicht mehr ignoriert werden darf“.

Angesagt sei jetzt eine „ernsthafte und zutiefst wertschätzende Neubewertung der Homosexualität“, läßt der Herr Bischof ernsthaft verlauten. Wohlgemerkt: Er spricht nicht von einer Wertschätzung der gleichgeschlechtlich geprägten PERSONEN, was durchaus theologisch korrekt wäre, sondern ausdrücklich von der „Homosexualität“ an sich!

Damit von seinen Schäflein niemand auf andere bzw. vernünftige oder gar biblische Gedanken kommt, wehrt er vorsorglich gleich ab, man dürfe nicht etwa „fundamentalistischen Versuchungen“ erliegen.

Es wäre auch zu traurig, wenn Gläubige das überlieferte „Schriftzeugnis, Lehramt und Tradition“ eins zu eins für voll nähmen; vielmehr müssen diese drei Säulen christlichen Glaubens – so Overbeck – in unsere Zeit mit ihren „Zeichen“ übersetzt werden, schließlich sei doch die Tradition „ein lebendiges Geschehen“.

Gewiß, Herr Bischof, lebendig schon, aber nicht widersprüchlich in den wesentlichen Aussagen der Kirche.

Was jahrtausendelang gemäß der Heiligen Schrift als Botschaft Gottes verkündet wurde, kann nicht heute plötzlich falsch sein, nur weil einige Oberhirten theologisch stärker mit dem Zeitgeist als mit dem Heiligen Geist verbunden sind.

Im übrigen wäre Overbeck nie zum Bischof geweiht worden, wenn er nicht vor diesem feierlichen Geschehen versprochen hätte, sich als Oberhirte voll und ganz an der Lehre der Kirche zu orientieren.

Sein Amt ist eben nicht nur Würde, sondern auch Bürde, nicht nur Lust, sondern auch Last – wenn man den notwendigen Widerstand gegenüber heutigen „Reform“-Forderungen überhaupt als „Bürde“ und „Last“ definieren will, womit man diesen angepaßten Hierarchen schon weit genug entgegenkäme, denn die Offenbarung Gottes und seine Schöpfungsordnung sollten für alle Kirchenvertreter höchst erfreulich sein und beileibe nicht nur Pflichterfüllung – aber selbst diese wird noch verweigert.

Ein Bischof hat grundsätzlich weder seine eigenen Spleens zu verkünden noch dubiose Pseudo-Anliegen von „Seelsorerinnen und Seelsorgern“, sondern die zeitlose Botschaft des Ewigen, die für alle Gläubigen verbindlich ist – auch und vor allem für Bischöfe.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Zwischenruf eines deutsch-israelischen Autors

Von Klaus Moshe Pülz

UNSERE ZEIT IST DER BEGINN DER ENDZEIT (hebräisch.be-acharit ha-jamim) – Ja, es ist hohe Zeit, der gegenwärtigen Menschheit einen unbestechlichen Spiegel vorzuhalten.

Es geht hier nicht um machtbesessene Politiker oder eitlen Titelträger, denen lediglich die Unmaßgeblichkeit ihres eigenen Namens wichtig ist, sondern darum, was das Wort des allmächtigen Gottes uns imperativ (!) zu sagen hat, sozusagen als Hinweis für die letzte Wegstrecke der Menschheit, bevor der Heiland Jeschua (= Jesus) in der Macht und Herrlichkeit Gottes auf dem Ölberg wiederkommen wird (vgl. Sach. 14,4).

Ich hatte mehrfach in der Universität Tübingen (Theologicum) über Eschatologie (Lehre über die letzten Dinge der Menschheit = Endzeit) referiert, wobei die Studenten darüber keine Kenntnisse besaßen. Leider erschöpft sich die evangelische und katholische Lehre in vergangenen Ereignissen, aber prophetische Aussagen, die bis in unsere Neuzeit reichen, nimmt man unverständlicherweise nicht zur Kenntnis.

Gerade die Rückkehr des Volkes Israel in seine angestammte Heimat in Zion ist ein Fanal eschatologischen Charakters.

Theologen und Politiker wissen nicht einmal, daß der Terminus „Palästina“ vom römischen Kaiser Hadrian kreiert wurde als lateinische Bezeichnung der einstigen Philister. Damit wollte dieser Potentat zum Ausdruck bringen, daß die Juden in Judäa nichts mehr zu suchen haben und drohte mit der Todesstrafe, wenn ein Judäer (Jude) es wagen wollte, in seine angestammte Heimat zurückkehren zu wollen.

Die christliche Kirche wütete während der Zeit der Galuth (Exil) unter den Völkern am heimatlos gewordenen Volke Israel, anstatt die Juden mit Werken der Liebe das Evangelium ihres eigenen Messias Jeschua (Jesus) glaubhaft zu machen (Hebräer 10,23 f.).

Bedenkenlos werden die ehernen Auflagen unseres Messias menschlichem Gutdünken geopfert. Selbst ein Gesundheitsminister, der ein bekennender Homosexueller ist, erscheint täglich auf den Bildschirmen. Auch Mißbrauchsfälle einzelner katholischer Amtsträger läßt zunehmend an der Glaubwürdigkeit der christologischen Lehre Zweifel aufkommen.

Demgegenüber läßt die deutsche Regierungschefin Menschen aus muslimischen Ländern unbegrenzt in Deutschland einwandern und meint dabei, daß dies „gut“ sei! Ohne Kenntnis der Inhalte des muslimischen Glaubens mit dessen Welteroberunsplänen (Panislamismus) schuf diese Frau ein Klima der Überfremdung und eine künftige Gefahr, diese christlichen und jüdischen Ungläubige (arab.: kuffarim) auszubeuten, falls sie nicht zum Islam konvertieren. Ohne Terror aus diesen Reihen gäbe es heutzutage keine AfD-Partei!

Mit möglichst vielen Freizügigkeiten verführen nicht nur die Politiker, sondern auch Mediziner vor allem junge Menschen, ihre fleischlichen Gelüste auszuleben. Dabei haben Drogen- und Alkoholmißbrauch dazu geführt, daß jährlich zehntausend Menschen Suizid begehen.

Der Heiland vergleicht die Zeit vor seiner Wiederkunft mit den „Tagen Noahs und Lots“ (Luk, 17,26-30). Wir müssen uns also vergegenwärtigen, daß das dereinst christliche Abendland letztendlich nicht zum Segen der Menschheit wurde, sondern in ein diesseitiges Denken und Handeln verfällt. Noah und Lot waren nicht müde, die Menschen ihrer Zeit auf die kommende Katastrophe hinzuweisen und forderten vergeblich die Umkehr (Buße) zur göttlichen Ordnung.

Und wenn wir die Auswirkungen der „Corona-Pandemie“ im täglichen Leben erleben, dann ist dies nicht einmal mit den Plagen zu erklären, die im Verlauf der Endzeit die Menschheit zur Umkehr führen soll. Gottes beide Zeugen werden nach Offb. 11,1-13 jene künftige Plagen vorhersagen.

Wenn wir zudem die Ausführungen unseres Messias im 24. Kapitel des Matthäus-Evangeliums studieren, werden wir zuvörderst gewarnt vor falschen Propheten und Heilsbringern, zu denen 500 Jahre später der falsche Prophet Mohammed gehört.

Diverse Theologien wie die Befreiungstheologie, Gott-ist-tot-Theologie, Feministische Theologie, Auschwitz-Theologie etc. wollen Zweifel wecken an der Glaubwürdigkeit des Evangeliums, das keiner Ergänzung bedarf.

Der Preis des Judentums besteht nach wie vor in der fortgesetzten Verwerfung des Messias Jeschua, den der Talmud als „etnan sonah“ (Geschenk einer Hure) bezeichnet. Andererseits glaubten Juden irrigerweise an etliche falsche Messiasse, bis hin in unseren Tagen an den „Lubawitscher Rebben“ Schneerson, der entgegen Micha 5,1 weder in Bethlehem geboren noch jemals israelischen Boden jemals betreten hatte. Seine „Habad“- Anhänger warten noch heute auf dessen Wiederauferstehung aus seinem New Yorker Grab.

Und während das Schiiten-Regime in Teheran darüber sinnt, den Staat Israel durch Atomwaffen zu zerstören, rüsten diktatorische Regime wie China, Nordkorea, Rußland etc. weiter auf, um letztendlich die Welt und damit ihren eigenen Lebensraum zu vernichten, ohne dabei zu bedenken, daß es dann auch keinen Sieger mehr geben wird, wenn die Atmosphäre atomar verseucht sein wird.

Ehe man sich anschickt, auf den Mars zu fliegen, sollten die Großmächte darum bemüht sein, einen dauerhaften Weltfrieden zustande zu bringen. Aber so weit reicht die allgepriesene menschliche Intelligenz offensichtlich nicht.

Unser Autor, der judenchristliche Publizist Klaus M. Pülz, wirkt als Schriftsteller und Prediger in Deutschland und Israel; er leitet den Verein “Zelem” (www.zelem.de) und bringt seit Jahrzehnten die Zeitschrift “Bote Neues Israel” heraus. 


USA: Schwere Vorwürfe eines evang. Mega-Kirchenleiters gegen Präsident Biden

John MacArthur ist ein theologisch konservativer, reformierter Autor und Pastor einer Mega-Kirche (riesigen Groß-Gemeinde) in den USA, der Grace Community Church in Kalifornien. Zudem ist er ein profunder Bibelexperte (er verfaßte die Mac-Arthur-Studienbibel, die es auch auf Deutsch gibt).

Nach der Amtseinführung Bidens als 46. Präsident der Vereinigten Staaten hat der evangelikale Theologe sich sehr kritisch zu dessen Politik geäußert, vor allem in puncto Abtreibung und Gender.

Er beanstandete außerdem Bidens Entscheidung, den Einreisestopp aus radikal-islamischen Ländern abzuschaffen, den Trump mit Hinweis auf die Abwehr des Terrorismus eingeführt hatte.

MacArthur warnte Biden davor, seine Hände bei der Vereidigung auf die Bibel zu legen, während er „genau das tat, was Gottes Namen lästert“. Der Präsident habe damit seine Hand „auf den Thron Gottes gelegt“, denn Gott throne in seinem Wort.

Er hielt Biden vor, sich „für das Abschlachten von Babys im Mutterleib“ einzusetzen und die „Ehe, Männlichkeit und Weiblichkeit“ zu zerstören. Damit bezog sich der Pastor auf Bidens Personalpolitik und Verordnungen pro Transgender bzw. der queeren LGBTQ-Agenda.

Weitere Infos dazu hier (englisch-sprachig): https://premierchristian.news/en/news/article/pastor-john-macarthur-warns-biden-against-placing-hand-on-bible-while-blaspheming-god

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