Großartiger evangelischer Verlagsleiter Friedrich Hänssler wird heute 90 Jahre alt

Friedrich Hänssler, der jahrzehntelange Geschäftsführer des evangelikalen Hänssler-Verlages, wird heute 90 Jahre alt. Wir gratulieren dem Verlagsleiter herzlich zu seinem Wiegenfest und wünschen ihm weiterhin gute Gesundheit und Gottes reichen Segen! 395790000

Zugleich danken wir ihm für die schon seit den 70er Jahren bestehende, positive Zusammenarbeit zwischen seinem Verlag und unserem Christoferuswerk sowie KOMM-MIT-Verlag in Münster.

Mitte der 80er Jahre haben wir den theologisch konservativen evangelischen Verleger bei dem von uns mitorganisierten „Christlichen Forum“ (einer Tagung in Fulda) auch persönlich kennen- und schätzengelernt. Hänssler ist seit 62 Jahren verheiratet und Vater von sechs Kindern.

BILD: Biographie Hänsslers: UNTER GOTTES FÜHRUNG (Infos dazu: HIER)

Als unser katholischer KOMM-MIT-Verlag im Jahre 1994 monatelang von ultralinker Seite geradezu absurd mit der „braunen Keule“ attackiert wurde, hat sich Friedrich Hänssler  –  ebenso wie andere große evangelikale Werke, zB. die Nachrichtenagentur IDEA  – sofort und uneingeschränkt mit uns solidarisiert. Das hat uns in jener schweren Zeit sehr getröstet und ermutigt, wie man sich vorstellen kann.

1950 trat Friedrich Hänssler in den Verlag ein, den sein Vater bereits 1919 gegründet hatte, neun Jahre später übernahm er die Leitung des Unternehmens, das sich damals vor allem mit der Herausgabe kirchenmusikalischer Werke befaßte. In dieser Zeit erschien die Liederbuch-Reihe „Jesu Name“, wobei allein der erste Band mehr als eine Million Auflage erreichte. Danach gab es bei Hänssler noch die bekannten Liederbücher „Feiern & Loben“ oder „Feiert Jesus!“.

„Gott ist mir immer eine Ewigkeit voraus“

Anfang der 70er Jahre startete er mit der TELOS-Reihe seine Sachbücherserie. Dabei schleuste er auf eigene Kosten viele seiner Verlagswerk hinter den Eisernen Vorhang, also in den Ostblock zu verfolgten Untergrundgemeinden. jesus in der synagoge von nazareth

Auf ihn geht es auch zurück, daß in Deutschland die christlichen Gebetsfrühstückstreffen für Bundestagsabgeordnete und Mitglieder mehrere Landesparlamente entstanden, wie es dies in den USA schon länger gab und gibt. Friedrich Hänssler erhielt viele Auszeichnungen,z.B. das Bundesverdienstkreuz 1. Klasse und den israelischen Titel „Freund der Stadt Jerusalem“.

Im Jahre 2002 führten mehrere Pechsträhnen zu großen Problemen, wobei gerade das schnelle Wachstum des Verlags den Ausschlag gab:

Der neue Firmensitz in Holzgerlingen wurde teurer als geplant, während zugleich eine computergesteuerte Kommissionier-Anlage nicht richtig funktionierte und es zu langen Versandverzögerungen kam. Zeitgleich ging in den USA ein großer Musik-Kunde in den Konkurs.

Hänsslers Unternehmen wurde dann von der Stiftung Christliche Medien (SCM) übernommen. Obwohl sein Verlag nicht mehr in der bisherigen Form existieren konnte, resignierte der evangelikale Christ keineswegs: „Ich sagte mir damals: Im Wissen um das, was für mich und die Verkündigungsaufgabe des Verlags gut ist, ist Gott mir immer eine Ewigkeit voraus.“

Möge dieser geradlinige und einsatzfrohe Mann des Glaubens noch viele Jahre für Gott und sein Reich wirken können!


Syrien: radikal-islamische „Rebellen“ verbrennen Bibeln und christliche Bücher

Aufständische des “Islamischen Staats im Irak und in Syrien” (ISIL), die mit Al-Kaida in Verbindung stehende Bewegung, die in vielen Teilen des Landes die Rebellion gegen die syrische Regierung kontrolliert, verbrannte in den vergangenen Tagen Bibeln und andere christliche Bücher vor der griechisch-katholischen Kathedrale in Raqqa. header_buch

Die Stadt wird seit acht Monten von den Anti-Assad-Milizen kontrolliert. Die Nachricht wurde von der unabhängigen kurdischen Nachrichtenagentur “AraNews” verbreitet, die für ihre kritische Position gegenüber dem syrischen Regime bekannt ist und mit Aktivisten in Raqqa in Verbindung steht, die von der Bücherverbrennung im Internet berichteten.

Bereits im vergangenen September wurden Videos von  Übergriffen der ISIL auf Kirchen in Raqqa veröffentlicht, die die Zerstörung von Kreuzen, Statuen und anderen kirchlichen Gegenständen zeigten. Ende Juli wurde in Raqqa der aus Italien stammende Jesuitenpater Paolo Dall’Oglio entführt – wahrscheinlich von Aufständischen.

Quelle: Fidesdienst


Iran: Christlicher Ex-Moslem zu zehn Jahren Knast verurteilt

Ein Iraner, der vom Islam zum Christentum konvertierte, wurde „wegen Verbrechen gegen die Staatssicherheit“ zu zehn Jahren Haft verurteilt: er hatte im Land Bibeln verteilt. Mohammad Hadi Bordbar, auch Mostafa genannt, aus der Stadt Rasht wurde der Konspiration beschuldigt und verurteilt.

Wie Beobachter dem Fidesdienst berichten, geht aus den Prozessakten hervor, dass der Angeklagte gestanden haben soll, dass er „sich vom Islam abgewandt hat, um sich dem Christentum zuzuwenden“ und dass er „die Verkündigung des Evangeliums als seine Pflicht betrachtet“.

Nach seiner christlichen Taufe hatte Mostafa eine so genannte „Hauskirche“ gegründet, wo er sich mit anderen Gläubigen zum Gebet versammelte, was im Iran „illegal“ ist. Mostafa wurde in Teheran am 27. Dezember 2012 nach einer Hausdurchsuchung festgenommen.

Die Polizeibeamten nahmen rund 50 iranische Christen fest, die an einer Gebetsversammlung teilgenommen hatten und unterzogen sie einem Verhör. In der Wohnung beschlagnahmte die Polizei christliche Veröffentlichungen, darunter Videos, Bücher und CDs und über 6000 Bibeln. Mostafa war bereits 2009 wegen seines Übertritts zum Christentum wegen „Abfall vom Islam“ festgenommen und gegen Kaution freigelassen worden.

Quelle: Fidesdienst