Afghanistan: US-General kritisiert Biden

US-Präsident Biden und die Bundesregierung machen fehlenden Kampfwillen der afghanischen Armee für den Erfolg der Taliban verantwortlich.

Im Interview mit dem Onlineformat STRG_F widerspricht der Ex-Kommandeur der US-Streitkräfte in Afghanistan, David Petraeus. „Sie hatten plötzlich keine Rückendeckung mehr“, sagt er mit Blick auf die afghanischen Streitkräfte. „Unsere Luftwaffe war weg“.

Er habe als Kommandeur in Afghanistan selbst erlebt, in welch riesiger Anzahl afghanische Sicherheitskräfte kämpften und starben. Nach dem Abzug der US-Luftwaffe sei aber die wichtige Rückendeckung aus der Luft weggefallen. „Wie kann man von Streitkräften erwarten, dass sie kämpfen, wenn sie wissen, dass keiner mehr zur Unterstützung kommt?“, so Petraeus.

Der US-General widerspricht damit der Darstellung von US-Präsident Biden, der die Schuld für den schnellen Erfolg der Taliban auf die afghanische Armee geschoben hatte. Auch die Bundesregierung hatte sich dieser Darstellung angeschlossen. Die afghanischen Streitkräfte seien nicht bereit gewesen „sich den Taliban entgegenzustellen“, so Außenminister Heiko Maas.

Petraeus kritisierte Bidens Aussagen: „Die Fakten sind, dass 27 Mal so viele afghanische Sicherheitskräfte im Kampf für ihr Land gestorben sind als US-Amerikaner.“ – Tatsächlich starben nach Angaben der Brown University 2442 US-Amerikaner und ca. 66.000 afghanische Sicherheitskräfte in dem 20-jährigen Krieg.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/1a3f1847ead608a


Merz fordert Rücktritt des Außenministers

Stellungnahme des CDU-Politikers Friedrich Merz:

Schreckliche Bilder aus Kabul begleiten uns seit einigen Tagen, und ein Ende ist nicht absehbar. Das Land fällt zurück in dunkelste Zeiten, und dem Westen bleibt nur noch, die eigenen Staatsangehörigen zu evakuieren. Wie konnte es so weit kommen?

Seit 2001 sind NATO-Truppen mit UN-Mandat in Afghanistan stationiert gewesen. Allein 59 deutsche Bundeswehrsoldaten haben bei den Einsätzen ihr Leben verloren, viele hundert sind verletzt und traumatisiert zurückgekehrt.

Ihr Einsatz war nicht vergebens, wenigstens in den beiden vergangenen Jahrzehnten konnte in Teilen des Landes ein einigermaßen normales Leben stattfinden, junge Mädchen konnten zur Schule gehen, von Afghanistan aus wurden keine weiteren Terroranschläge im Ausland mehr verübt.

Trotzdem ist die überstürzte Beendigung des Einsatzes eine große Tragödie – für die Menschen im Land, aber auch für den gesamten Westen. Wenn es stimmt, dass die Nachrichtendienste und die Leitung der Botschaft schon Tage vor der Einnahme von Kabul zur Evakuierung geraten haben, der Bundesaußenminister diesen Rat aber ignoriert hat, dann sollte, ja muss er zurücktreten. Seine Auftritte und Rechtfertigungsversuche sind einfach nur noch peinlich.

Aber die Person ist unbedeutend hinter der eigentlichen Herausforderung. Sie lautet: Welche realistischen Anforderungen dürfen wir eigentlich in Zukunft an Militäreinsätze im Ausland stellen, wenn es erneut darum geht, den islamistischen Terrorismus zu bekämpfen?

Der amerikanische Präsident Joe Biden hat einen wichtigen Hinweis gegeben, der die Grundlage für zukünftige Einsätze sein könnte. Er lautet sinngemäß: Wenn die Bevölkerung selbst und die staatlichen Institutionen wie Regierung und Streitkräfte nicht bereit und in der Lage sind, ihr Land zu führen und zu schützen, dann können NATO-Truppen dies auf Dauer nicht übernehmen.

Zukünftige Mandate werden also sehr viel genauer definieren müssen, wie die Einsätze beginnen, welches Ziel sie haben und vor allem: Wie sie wieder beendet werden. Das sind wir unseren Soldatinnen und Soldaten schuldig.

Quelle: Merz-Mail Newsletter Nr. 58 vom 20.8.2021


Gründe und Hintergründe für den Siegeszug der Taliban in Afghanistan

Von Peter Kiefer

Verstörende Bilder, Videos und Nachrichten schrecken die Menschen auf, die Ungereimtheiten in der Berichterstattung tun ein übriges.

Der amerikanische Präsident sprach von 350.000 Soldaten, die von den USA bewaffnet und ausgebildet wurden, und von maximal 70.000 bewaffneter Taliban, und kann den Siegeszug der Taliban bei diesen Zahlenverhältnissen nicht verstehen, ebenso nicht die Flucht des von den Amerikanern mit Millionen gehätschelten Präsidenten, der noch vor kurzem öffentlich betont hat, sein Volk nicht allein zu lassen. (Er machte sich per Helikopter aus dem Staub, in vier Autos ließ er sich das angehäufte Cash nach bringen; laut youwatch vom 18.8.2021 164 Millionen US$ – Gauner gibt es überall).

Der profunde Kenner Afghanistans (und des Orients), Dr. Sarajuddin Rasuly, spricht von ganz anderen Zahlen. Nach ihm besteht die komplette afghanische Armee aus maximal „50.000 Mann, der Rest waren alles Verwandte der ehemaligen Kommandeure, der Minister, des Präsidenten, ihre Chauffeure, ihre Bodygards und ihre Angestellten im Allgemeinen. Alle waren registriert als Soldaten, standen aber nicht im Dienst des Staates. Das gesamte Budget für die Armee wurde von den Kommandanten, Minister und Präsidenten verbraucht.“ (Alexander Wallasch bei reitschuster.de vom 18.8.2021)

Interessant sind die Anmerkungen Dr. Rasulys über den Einmarsch der Taliban in Nord-Afghanistan, wo die dortigen Kommandanten Widerstand geleistet hätten, weil ihnen von der afghanischen Armee Unterstützung zugesagt war, die jedoch besagter Präsident zurückzog.

Dieses eigenartige Verhalten des Präsidenten könnte nur erklärt werden, wenn man wüsste, was in Doha vereinbart wurde – dort saßen nämlich die Taliban mit am Tisch. Auch die Verhaltensweise der Amerikaner ließe sich dann wahrscheinlich nachvollziehen.

Ursprünglich sollte der Abzug der amerikanischen Streitkräfte erst am Jahrestag des Angriffs auf das World Trade Center – das traumatische 9/11 – abgeschlossen sein, natürlich mit dem in den Vereinigten Staaten üblichen Brimborium zum Ende einer ‚erfolgreichen Friedensmission‘.

Auch sollten unter allen Umständen Bilder wie damals in Saigon vermieden werden, wo Botschaftspersonal per Hubschrauber aus dem Botschaftsgebäude evakuiert wurde. Es kam alles anders, und dafür steht ‚Sleepy Joe‘ heftig in der Kritik, hat er doch – ganz ähnlich wie der afghanische Präsident – noch kurz vorher genau das Gegenteil öffentlich vorgetragen.

Der Nebel ist bis heute undurchdringlich!

So ähnlich verhält es sich auch mit den Konsequenzen, die sich aus dieser Situation ergeben. Während von interessierter Seite, vor allem in Deutschland, von Hunderttausenden von Gefährdeten ausgegangen wird, die unter akuter Lebensgefahr stehen und deswegen unbedingt außer Landes gebracht werden müssten – Demonstrationen in deutschen Großstädten zeigen bereits, wohin sie gebracht werden sollen – vertritt Dr. Rasuly eine andere Sicht der Dinge:

„Der Flüchtlingsstrom hat zwei Gesichter. Das eine ist die tatsächliche Gefahr für die Menschen, die dann das Land verlassen. Zum anderen aber sind fünfzig Prozent der Flüchtlinge jene, die einfach die Situation nutzen, in ein Land zu kommen, wo sie für immer in Sicherheit sind, sich wirtschaftlich verbessern können und ihre Kinder Bildung bekommen, also Zukunft haben.“

Die Reaktion der deutschen Politiker, die für das miserable Management dieser ‚Affäre‘ ganz allein verantwortlich sind, zeigt bereits, wohin die Reise geht.

Von Rücktritt natürlich keine Rede, stattdessen werden die Gutmenschen bedient und die Grenzen geöffnet, und es scheint sogar möglich – siehe die Demonstrationen – dass an Bahnhöfen und Flughöfen auch wieder Teddybären geworfen werden.

Wie üblich werden Stimmen, die auf die Gefahren einer weiteren Zuwanderung aus Gesellschaften, die sich schlecht bzw. überhaupt nicht integrieren lassen, hinweisen, als Ausländerfeinde, Rechtsextreme oder gleich als Nazis verteufelt.

Das ist der krönende Abschluss von 16 Jahren Angela Merkel, die als ‚beste Kanzlerin der Bundesrepublik Deutschland‘ in die Geschichtsbücher eingehen wird.

In Leipzig hatte sie im September 2019 ihre 17. Ehren-Doktorwürde erhalten – und es gibt noch Länder, die sich für die Zuwendungen, die sie während Merkels vier Regierungsperioden erhalten haben, noch nicht angemessen bedankt haben. So wird die Ehrung durch die Johns Hopkins Universität im Juli dieses Jahres wohl nicht ihre letzte gewesen sein.

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Bidens Afghanistan-Desaster: Planloser und übereilter Rückzug der US-Truppen

Von Dr. Edith Breburda

Am 3. Juli dieses Jahres unterhielt ich mich mit einem Taxifahrer aus San Francisco. Er lebt seit zwei Jahren in Amerika und erhielt seine Green Card schon an dem Tag, an dem er die USA betrat. Er war einer der vielen, die den Amerikanern in ihrem Afghanistan-Einsatz als Übersetzer halfen.

Stolz berichtet er, dass er in 14 Tagen seine Eltern in Afghanistan besuchen wird. Den Einwand, ob es nicht angebrachter sei, die Eltern nach Amerika zu holen, ließ der Mann nicht gelten.

Präsident Biden betreibe doch eine gute Politik und er freue sich schon, seine Eltern wieder zu sehen. Er habe vier Kinder und so müsse er nebenbei als privater Taxifahrer arbeiten, um sich alles Notwendige leisten zu können. Allein das Benzin sei ab Februar teurer geworden. Ob er seine Familie mit auf die „Urlaubsreise“ nach Afghanistan nimmt, sagte er nicht.

Der Mann hätte sicher nicht gedacht, dass sich die Lage in Afghanistan innerhalb eines Wochenendes im August so dramatisch ändert.

Man denke an die Bilder, die Freunde der USA zeigen, die treu zu Amerika standen und die auf der Runway des Flughafens der Hauptstadt herumirren und verzweifelt versuchen, auf die Flügel der US-Air-Force zu klettern, nur um dann – als die Maschine abhebt – herunterzufallen. (1)

All das nehmen sie in Kauf, um der Vergeltung des Talibanregimes zu entkommen. Mittlerweile ziehen Islamisten von Haus zu Haus und ermorden all jene, bei denen nur das geringste Indiz vorliegt, amerikafreundlich zu sein.

15 bis 45-jährige Frauen, welche in den letzten 20 Jahren Zugang zur Bildung hatten, werden nun als Sex-Sklavinnen gehandelt. Welcher Vater und Ehemann versucht nicht zu fliehen? Vergeblich, wie es scheint. Afghanistan hat keine funktionierende Regierung mehr, Präsident Ashraf Ghani ist am Sonntag aus dem Land geflüchtet, als die Dschihadisten die Hauptstadt besetzten.

„Afghanistan gehört nun den Taliban und bald die ganze Welt“, hört man die radikalen Aufständischen prahlen. Die Regierung der USA hat es versäumt, einen Evakuierungsprozess zu organisieren. Sowohl Amerikaner als auch Verbündete sind im Land gestrandet – und all das wegen eines übereilten Rückzuges.

Von der US-Regierung hörte man das ganze Wochenende nichts. Biden zeigte sich noch vor Wochen zuversichtlich, dass die Regierung Kabuls und das afghanische Militär die Taliban aufhalten werden. Jeder anderslautende Rat, selbst der des US-Militärs, wurde von ihm in den Wind geschlagen.

Die Islamisten überrannten die afghanische Armee, die von den USA über 20 Jahre lang aufgebaut wurde.

Im Sommer waren jedoch nicht mehr viele Soldaten der afghanischen Nationalarmee und der Polizei auf dem Außenposten im Imam-Sahip-Distrikt der nördlichen Provinz Kunduz, zu sehen. Zwei Monate hielten die von Taliban umzingelten Kāmpfer aus. Am Anfang kamen noch einmal pro Woche Elite-Kommandoeinheiten, um Nachschub zu leisten. Als sie – und mit ihnen die Vorräte – ausblieben, flüchteten die Soldaten.

„In den letzten Tagen gab es kein Essen, kein Wasser und keine Waffen“, berichtet der 38-jährige Tai Mohammad. Sicherheit bot damals noch die Provinzhauptstadt. Die Soldaten ließen alles zurück. Sie rechneten damit, dass ihnen keiner hilft, und die Taliban boten ihnen eine sichere Heimreise an. „Wir haben keine Hilfe von der Zentralregierung bekommen, und so ist der Bezirk kampflos gefallen‘, erklärt der 25-jährige Rahimullah.

Theoretisch sollte die Armee 350.000 Mann stark sein, die von den USA und ihren westlichen Verbündeten in den letzten 20 Jahren teuer ausgebildet wurden. (2)

Präsident Biden steht zu seiner Entscheidung, aus Afghanistan abgezogen zu sein. Er sagt, er hätte keine andere Wahl gehabt. Sein Vorgänger habe ihm das so vorgegeben.

Jeder möchte aus Afghanistan raus, das ist keine Frage und sollte auch nicht diskutiert werden. Es geht um das wie! Und das erwähnte Biden mit keiner Silbe.

Er versteift sich auf den Abzug der Truppen in seiner Rede vom 16. August. Er spricht nicht von dem Chaos, das allein schon in Kabul herrscht. Ein planloser Abzug nur um des Termines willen? – Damit man vor dem 20. Jahrestag des Anschlags auf die Twin-Tower sagen kann: Mission erfüllt

Amerikanern, die vor Ort sind, versuchen, zu retten, was zu retten ist. Die Amerikaner hatten 20 Jahre Zeit, ihren Abzug zu planen. Nun sieht es so aus, als ob das Weiße Haus mit all seinen Intelligenz-Offizieren die Leute im Stich gelassen haben, die alles dafür gaben, um den Amis zu helfen.

Biden hörte nicht auf seine Ratgeber. In seiner 20 min.-Ansprache, die er endlich am Montag, dem 16. August, hielt, rühmte er sich, dass er die meiste außenpolitische Erfahrung aufweisen könne, die je ein US-Präsident hatte. Seit 50 Jahren setzte Biden auf’s falsche Pferd. Das ist kein Geheimnis. Was er jetzt im Alleingang durchsetzt, ist unverantwortlich.

„Er ist vollkommen „out of touch““, kommentieren entgeistert die Moderatoren der News-Sendungen. Wenn sie überhaupt darüber reden.

„Wir haben die Taliban nicht als unseren Feind gesehen. Wir hatten Afghanistan schon längst vergessen. Unser Präsident richtete das Augenmerk auf „White Supremacy“, „Defund the Police“ und Masken- Impf-Pflicht sowie die Insurrektion am 6. Januar.“

In einem Tweet von Boris Epshteyn beschreibt dieser, es als abscheulich, dass der Nachrichtensender CNN mörderische Terroristen mit mehr Respekt behandeln, als man Präsident Trump mitsamt seinen 75 Millionen Wählern jemals behandelt habe. (3)

Wenn in den eigenen Straßen die Kriminalität zugenommen hat, so dass Kinder am helllichten Tag erschossen werden, wie will man da Ordnung in anderen Ländern schaffen?“, so lauten die Kommentare in den Medien.

So ist es nicht verwunderlich, dass die Taliban die afghanische Armee überrannte und das Militär, welches an die amerikanischen Operationen angepasst war, nun ohne US-Luftunterstützung und Geheimdienst zusammenbrach.

„Es besteht kein Zweifel daran, dass Biden selbst an das glaubt, was er sagt. Er redet von einem sicheren, organisierten, geordneten Abzug“, gibt ein Moderator zu bedenken. „Währenddessen jubeln die Taliban so wie seit 9.11.2001 nicht mehr. Sie haben die beste Militärausrüstung, die man sich wünschen kann.“

Wir sind weder aus Deutschland noch aus Krisenherden wie Korea abgezogen. Warum taten wir es vollkommen planlos Hals über Kopf aus Afghanistan?“ fragen sich enttäuscht und eigentlich mehr fassungslos Militärangehörige, die geliebte Menschen im Krieg verloren hatten. War alles umsonst?

Was bedeutet das für andere Länder, die auf Amerika hoffen? Länder wir Israel, Taiwan und eventuell auch Deutschland?

Für was oder wen kämpfen die Männer nun, die Biden in aller Eile zurück nach Afghanistan beorderte, um die eigenen Amis rauszuholen.

Es ist eine humanitäre Krise, die man nicht wahrhaben will. Biden redet zwar von Menschenrechten und dass man mit dem Taliban verhandeln solle, damit sie ihren Kämpfern nicht die Mädchen und Frauen zwangsverheiraten. Doch ist es nicht zu spät dazu?

Biden macht einfach Trump verantwortlich und sagt, die Situation sei nicht mit dem Abzug der Amerikaner aus dem südvietnamesischen Saigon am 29. und 30. April 1975 vergleichbar – das betont er und viele seiner Politiker. Damals sah man auch Hubschrauber über der US-Botschaft.

„Für US-Botschaftsangehörige in Kabul ist es schon immer der Fall gewesen, dass sie mit dem Hubschrauber zum Flughafen befördert wurden“, heißt es „Sicher, es ist nicht wie im Vietnam-Krieg“, schimpft einer der Reporter: „Es ist schlimmer“.

„Unsere ganze Sicherheit, hier in den USA und auf der ganzen Welt, ist in Gefahr. 20 Jahre konnten wir durch unseren Einsatz in Afghanistan Anschläge auf US-Boden verhindern. Jetzt sind wir in einer unsichereren Situation als vor dem 9. September 2001.“

Donald Trump ist empört. Er hatte Biden einen genauen Plan zur Abberufung der Truppen hinterlassen, welcher dieser einfach missachtete. Trumps Plan beschützte US-Amerikaner, ihre Verbündeten und vor allem ihre militärische Gerätschaft. „Nicht einen Nagel wollte er zurück lassen“, sagte er im Wahlkampf.

Die Islamisten hätte es unter dem Plan von Präsident Trump niemals gewagt, Amerikas Botschaft einzunehmen und die Amerikaner davon zu jagen. Nicht in ihren kühnsten Träumen wäre dem Taliban eingefallen, weitere Anschläge auf Amerika zu unternehmen. „Der Plan wäre von den Fakten vor Ort abhängig gewesen“, insistiert Trump, als Biden ihn dafür verantwortlich machte, dass ihm nach dem Trump-Friedensvertrag mit den Taliban von 2020 angeblich die Hände gebunden waren.

Donald Trump junior schrieb dazu: „Der Unterschied zwischen Trump und Biden in der Bekämpfung der Taliban- Aggressionen besteht darin, dass die amerikanische Artillerie Bomben auf die Köpfe der Feinde geschmissen hätte und sie niemals in ihre Hände legen würden.“

Trump äußerte sich in einer Erklärung am Samstag, dem 14. August, wie folgt:

Nachdem ich ISIS ausgeschaltet hatte, habe ich eine glaubwürdige Abschreckung aufgebaut. Diese Abschreckung ist jetzt weg. Die Taliban haben weder Angst noch Respekt vor Amerikas Macht. Was für eine Schande wird es sein, wenn die Taliban ihre Flagge über der amerikanischen Botschaft in Kabul hissen. Es zeugt von einem kompletten Versagen, hervorgerufen durch Schwäche und Inkompetenz und einer totalen strategischen Inkohärenz.

Ein Tag später wehte die Fahne des Kalifats über den Dächern Kabuls, während der Sprecher des Taliban sein „update“ bezüglich der Besetzung Afghanistans auf Twitter veröffentlicht. Die armen Menschen des Landes haben ihre Wohnstätten verlassen, sie können sich eine Flucht aus dem Land nicht leisten.

Man findet sie in den Parkanlagen der Stadt. Eingeschüchtert und angstvoll warten sie auf die Übernahme des brutalen Taliban-Regimes. Die wenigen, die es zum Flughafen geschafft haben, sind auch hier gestrandet. (3)

Präsident Trump forderte Biden am Sonntag inmitten des Abzuges der US-Truppen aus Afghanistan und der Übernahme der Nation durch die Taliban zum „Rücktritt in Schande“ auf.

Das Islamische Emirat von Afghanistan, das am Sonntag ausgerufen wurde, bedeutet für viele US-Amerikaner einer der größten Demütigungen der Geschichte der USA. Sie haben ihr Gesicht und vor allem das Vertrauen der Welt verloren. China und Russland treten stattdessen an ihre Stelle.

„Es ist an der Zeit, dass Joe Biden in Schande zurücktritt für das, was er uns mit Afghanistan angetan hat. Zusammen mit dem enormen Anstieg von COVID, der Grenzkatastrophe, der Zerstörung der Energieunabhängigkeit und unserer lahmgelegten Wirtschaft“, schrieb Trump in einer Stellungnahme und fügte hinzu, das sei wohl kein großer Umstand, denn Biden sei ohnehin nicht rechtmäßig gewählt worden.

Quellenhinweise:

1) https://www.dailywire.com/news/breaking-afghans-try-to-jump-in-planes-taking-off-people-fall-from-planes-high-in-air-reports-say

2) Trofimov J: Afghanistan Government collapses as Taliban takes Kabul. The Wall Street Journal 15. August 2021

3)https://twitter.com/BorisEP/status/1427297203098378244?ref_src=twsrc^tfw|twcamp^tweetembed|twterm^1427297203098378244|twgr^|twcon^s1_c10&ref_url=https://www.blabber.buzz/blab/pop/1029555-trump-left-biden-a-solid-plan-for-afghanistan?utm_source=c-alrtutm_medium=c-alrt-emailutm_term=c-alrt-Appleutm_content=0_DQsuIv0GS3vulZMQJyo9kM0OX7u0-iIhw..A 

4) BlabberBuzz, Trump left Biden a solid Plan for Afghanistan. 16. August 2021

5)BlabberBuss, Tump demands the immediate resignation of Biden. 16. August 2021


New Yorks Gouverneur Cuomo tritt zurück

Der Abtreibungspolitiker reagiert damit auf Sex-Vorwürfe

New Yorks linksgerichteter Gouverneur Andrew Cuomo hat seinen Rücktritt eingereicht. Elf Frauen hatten ihm vorgeworfen, sie sexuell belästigt zu haben.

Die BILD am Sonntag vom 8. August hatte auf S. 10 unter dem Titel „Klima der Angst“über die Anschuldigungen berichtet. Bei den Ermittlungen seien 179 Zeugen befragt worden. 74.000 Beweisstücke wurden ausgewertet; die Beweislast sei „überwältigend“.

Der 85 Seiten lange Ergebnis-Report bescheinigte den betroffenen Frauen „Glaubwürdigkeit“.

BILD: Lebensrechts-Demonstration gegen Abtreibungsgesetze

Das Blatt schreibt abschließend: „Es hagelt Aufforderungen zum Rücktritt – selbst aus der eigenen Partei, selbst von US-Präsident Joe Biden.“

Das will schon etwas heißen, denn die beiden Demokraten-Politiker sind befreundet. Daß die Republikaner den Rücktritt Cuomos verlangten, ist ohnehin klar.

Cuomo mußte im Dezember 2020 eine juristische Niederlage vor dem Obersten Gerichtshof wegen seiner Corona-Politik einstecken: jüdische Vertreter hatten gemeinsam mit katholischen Kirchenoberen gegen ihn geklagt und Religionsfreiheit eingefordert – mit Erfolg, denn der Supreme Court lehnte Cuomos Maßnahmen als verfassungsfeindlich ab.

Zugleich erwies sich Cuomo – ein Taufschein-Katholik wie Joe Biden – als entschiedener Abtreibungspolitiker: Sein äußerst liberales Gesetz gegen die Ungeborenen (Abtreiben bis zum 9. Monat) feierte er derart, daß er alle Wahrzeichen New Yorks in rosa Licht einhüllte.

Interessanterweise kamen die Aufforderungen, den fanatischen Abtreibungsbefürworter aus der Kirche auszuschließen, vor allem von evangelikaler Seite – und dies zu Recht.

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BLM solidarisiert sich mit Kubas roter Diktatur

Die „Black Lives Matter“-Bewegung (BLM) hat sich mit dem kubanischen Regime solidarisiert und von US-Präsident Joe Biden ein Ende des Embargos gegen das kommunistische Land verlangt.

Diese „grausame und unmenschliche Politik“ sei begonnen worden, um das Land zu destabilisieren und „das Recht der Kubaner, ihre eigene Regierung zu wählen, zu untergraben“, schrieb BLM auf seiner Facebook-Seite.

Die Bewegung, deren Mitgründerin zuletzt wegen ihres aufwendigen Lebensstils in die Kritik geraten war, erhob schwere Vorwürfe gegen die Vereinigten Staaten:

„Seit 1962 haben die USA Schmerz und Leid über die Kubaner gebracht, indem sie sie von Nahrung, Medizin und Versorgungsgütern abgeschnitten haben. Die Kubaner werden von der US-Regierung bestraft, weil das Land seine Souveränität und Selbstbestimmtheit beibehalten hat.“

Seit Jahrzehnten habe Washington versucht, die kubanische kommunistische Revolution zu zerstören. Als Leistung rechnete die BLM-Bewegung Kuba an, in der Vergangenheit schwarzen Revolutionären Asyl gewährt und unterdrückte Völker in Afrika unterstützt zu haben.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2021/black-lives-matter-kuba/


Kath. Kirche in den USA: Junge Priester im Spannungsfeld von Gewissen und „Gehorsam“

Von Dr. Edith Breburda

Es gibt viele Pfarrer in den USA, darunter vor allem jüngere Geistliche, die theologisch konservativ denken oder sogar besonders der kirchlichen Tradition verbunden sind, etwa durch die Zelebration der überlieferten Messe.

Doch gerade dies ist es, was einige progressive Bischöfe erzürnt, vor allem, wenn diese Priester sich kritisch mit der Gender- und Abtreibungspolitik der Biden-Administration befassen oder skeptisch über die staatlich-kirchlichen Restriktionen im Gottesdienst äußern.

Solche engagierten Priester sind den zeitgeistlichen Oberhirten ein Dorn im Auge – und so bekommen diese meist jüngeren, unangepaßten Pfarrer womöglich einen Anruf von ihrem Oberhirten, der ihnen kurzerhand mitteilt, dass sie ihre Koffer packen sollen. Es bleiben ihnen nur wenige Tage, um ihr Pfarrhaus zu räumen. Was haben diese so rigide bestraften Diener Gottes verbrochen, fragt man sich...

Ein Paradebeispiel dafür ist Pfr. James Altman (siehe Foto). Er hatte bis zum 8. Juli 2021 seine Gemeinde im idyllischen La Crosse (US-Bundesstaat Wisconsin) zu verlassen – dort, wo Präsident Biden vor ein paar Tagen weilte, um sich unweit von Altmans Pfarrei eine Eiscreme zu kaufen. Was soll man auch anders in Milchland der USA konsumieren?

Der Präsident war bestimmt nicht gekommen, um den Wallfahrtsort von „Our Lady of Guadalupe“ aufzusuchen, den Kardinal Burke in der Stadt am Mississippi errichtet hatte, als er selbst noch Oberhirte der Diözese von La Crosse war, die dem Hl. Josef geweiht ist.

Ein berühmter Sohn des Bistums ist der von Papst Franziskus am 18. November 2017 selig gesprochene Kapuzinerpater Solanus Casey. Er widmte sein Leben den Gläubigen und wurde geliebt, weil es immer ein Ohr für sie hatte. Er verstand sie und teilte vollen Herzens ihre Sorgen, egal, zu welcher Zeit die Menschen bei ihm anklopften.

Der selige Pater Solanus demonstrierte, dass ein gewöhnlicher Mann aus dem Glauben heraus katholische Werte von Generation zu Generation weitergeben kann.

Dies ist ein Anliegen, welches gerade junge Priester in den USA inspiriert. Deshalb ist es für sie unverständlich, dass ihre Oberhirten sie fallen lassen, wenn sie versuchen, die Lehre der katholischen Kirche entschlossen zu verkündigen, sei es gelegen oder ungelegen.

Dabei hat Kardinal Leo Burke den wunderschönen Wallfahrtsort, „Our Lady of Guadalupe“ auch deshalb errichtet, um hierdurch der Ungeborenen zu gedenken. (Siehe das hier abgebildete Denkmal der Mutter mit den kleinen Säuglingen auf ihrem Arm im Park der Pilgerstätte.)

Und rufen nicht auch die Evangelikalen seit langem dazu auf, den Kindermord an den Ungeborenen zu beenden?! Sie sind es vor allem, die von einer lauen, schläfrigen Kirche sprechen, die es nicht wagt, gegen die heutigen verhängnisvollen Praktiken anzugehen.

Vehement prangern gläubige Christen an, dass ein Präsident, der nichts für das Lebensrecht der Ungeborenen tut, sondern dieses weiter unterhöhlt, ein Skandal auf zwei Beinen ist. Sie fordern, dass die Kirchenmänner tapfer auftreten und das Lebenrecht ohne Angstanfälle verteidigen.

Mutter Theresa sah bereits 1979 in ihrer Friedensnovelpreis-Rede die Abtreibung als den größten Zerstörer des Friedens an.

Es ist nicht verwunderlich, dass junge Geistliche dem Stillschweigen der liberalen Oberhirten Einhält gebieten und von der Kanzel aus das verurteilen, was viele ihre Mitbrüder um des lieben bzw. faulen Friedens willen tolerieren. Diese Priester, die nicht mit den Wölfen heulen, riskieren jedoch, durch ihre klaren Predigten von heute auf morgen von ihrem Priesteramt suspendiert zu werden.

Ein Anruf des Bischofs und Pfarrer Altman erging es wie so vielen seiner mutigen Mitbrüder, denen vorgehalten wird, sie würden mit ihrer klaren Linie „ihre Gemeinde spalten“. Dieser Vorwurf ist leicht bei der Hand, zumal wenn sich ein Priester in einer Predigt deutlich ausdrückt und dabei nicht jedes Wort vorher genau abwägt.

James Altman ist ein ausgebildeter Jurist, der 12 Jahre in seiner Kanzlei tätig war und danach Kirchenrecht studierte. Dank seiner Vorbildung weiß er vermutlich, wie er sich kirchenrechtlich verteidigen kann. Dem Vernehmen nach hat er Rekurs (Beschwerde) gegen seine Amtsenthebung in Rom eingelegt.

BILD: Die Kirche von La Crosse, der Pfarrgemeinde von Pfr. Altman

Nun kann er aber zusehen, was mit seinen 90-jährigen Eltern geschieht, die bei ihm im Pfarrhaus gewohnt haben. – Neben seiner riesengroßen Dogge müssen sie nun alle die Pfarrgemeinde verlassen.

Bischof William Patrick Callahan hat Pfarrer Altman mit der Amtsenthebng zugleich die Ausübung einiger priesterlichen Vollmachten entzogen. Er darf die Hl. Messe nur noch alleine (bzw. lediglich im Beisein der Eltern) feiern und erhielt ein Predigtverbot. Er darf keine Sakramente spenden und muss sich einer 30-tägigen Einkehr unterziehen, damit er sozusagen mit sich selbst ins reine kommt.

Er muss innerhalb der Diözese wohnhaft bleiben und sich regelmäßig mit dem Generalvikar treffen. Wenn der Priester den Auflagen nicht nachkommt, wird der Bischof weitere Sanktionen erteilen. (1)

Doch viele Gälubige im mittleren Westen der USA stehen auf und stellen sich hinter ihre gemaßregelten Priester. „Jemand, der Abtreibung duldet, kann keine Kommunion erhalten. Er gibt ein Ärgernis“, sagt Liz Yore zur Debatte um Biden; sie ist die Human Rights Anwältin, Aktivistin und Gründerin von „Yore Children.

„Katholiken haben genug von Regierungen, welche die Religionsfreiheit massiv beeinträchtigen. Genug ist genug, wir lassen uns das nicht mehr gefallen“, berichtet eine sichtlich erregte Dame in dem Video des Blogs Choosing-Him vom 7.7. 2021 (2)

Der amerikanische Bischof Joseph Strickland hat Pfarrer Altman inzwischen grundsätzlich verteidigt, seinen Kampf gegen Abtreibung gewürdigt, ihn aber zugleich aufgefordert, dem Bischof gegenüber gehorsam zu sein, weil das nun einmal die Pflicht eines Priesters sei. (3)

Quellenhinweise:

  1. https://www.complicitclergy.com/2021/07/08/breaking-bishop-callahan-cancels-fr-altman/
  2. https://choosing-him.blogspot.com/2021/07/brave-young-cadre-of-priests-fighting.html?utm_source=feedburner&utm_medium=email&utm_campaign=Feed%3A+choosing-him+%28……..Choosing-Him%29
  3. https://m.youtube.com/watch?v=yjk7AVuk0EA

Die WELT zum „Chaos“ beim Gipfeltreffen in Genf: „So etwas gab es unter Trump nicht“

Unter dem Titel „Geschrei, Gerangel, „Chaos“ – So etwas hat es unter Trump nicht gegeben“ veröffentlichte die Tageszeitung DIE WELT am 16. Juni online einen geharnischten Artikel ihres US-Korrespondenten Daniel Friedrich Sturm über das Treffen zwischen Biden und Putin in Genf.

Der Redakteur schreibt: „Hinter den Kulissen des Gipfels zwischen Biden und Putin geht es chaotisch zu. Es kommt zu gewaltvollen Szenen zwischen US-Journalisten und russischen Sicherheitskräften. Zumindest in den USA dürfte die Eskalation ein Nachspiel haben – für die Regierung Biden.“

Sturm zitiert sodann „Politico“-Reporterin Anita Kumar: Das Mediengerangel sei das „chaotischste“ gewesen, was sie in ihrer neunjährigen Berichterstattung über den US-Präsidenten gesehen habe.

Der WELT-Korrespondent fügt hinzu: „Auf gut Deutsch: So etwas hat es unter Donald Trump nicht gegeben.“

Er versäumt es zudem nicht, auf einen weiteren Gesichtspunkt hinzuweisen, nämlich daß Biden bislang in den USA „nur eine einzige Pressekonferenz gegeben“ habe: „Der Präsident fürchte sich vor eigenen Versprechern, bemängeln Kritiker.“

Abschließend schreibt Strauß: „Präsident Trump hingegen hatte sich teilweise mehrfach am Tag, oft spontan, Reportern gestellt, und Fragen beantwortet, wenn auch teilweise ruppig.“

Nach Lektüre der Klagelitanei entsteht der Eindruck, daß sich anscheinend einige Journalisten bereits die Zeiten von Trump zurückwünschen – dem gerade von vielen Medien so vielgescholtenen Präsidenten….


USA: Biden erlaubt Forschung mit dem Gewebe von abgetriebenen Kindern

Zukünftig darf in den USA wieder – wie einst unter Präsident Obama – das Gewebe abgetriebener Kinder für die „wissenschaftliche Forschung“ verwendet werden, wie die Tagespost berichtet.

„GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

Auf einer Pressekonferenz am vergangenen Dienstag erklärte Bidens Sprecherin Jen Psaki, es sei wichtig, „in die Wissenschaft zu investieren“, um Krankheiten zu heilen, etwa bei der Herstellung von Medikamenten gegen Aids, Corona, Krebs, Diabetes etc.

Joe Biden hatte im Wahlkampf versprochen, er werde die Embryonenschutzverordnungen der Regierung Trump abschaffen und die Nutzung embryonalen Gewebes von Ungeborenen wieder erlauben.

Christliche Verbände, konservative Gruppen sowie die US-Bischofskonferenz haben die Lockerung kritisiert:

„Die Körper von Kindern, die durch eine Abtreibung getötet wurden, verdienen denselben Respekt wie die jeder anderen Person“, äußerte der zuständige Erzbischof Joseph Naumann in einer Stellungnahme. Die Regierung habe kein Recht, unschuldige Opfer von Abtreibungen als „Rohstoff“ zu behandeln, deren Körperteile für die wissenschaftliche Forschung geplündert werden dürften. 

Von unserer Autorin Dr. med. Edith Breburda gibt es kompetente Bücher und Artikel zu diesen und anderen bioethischen Themen: https://charismatismus.wordpress.com/?s=Edith+Breburda


USA: Florida gegen Impfpaß und Impfpflicht

Der republikanische Gouverneur von Florida, Ron DeSantis, untersagt Behörden und Unternehmen, Impfpässe oder Unterlagen zu verlangen, aus denen hervorgeht, dass jemand gegen Covid-19 geimpft wurde. In einer Pressekonferenz hatte er seinen Schritt angekündigt und erklärt:

Es ist weder für die Regierung noch für den privaten Sektor akzeptabel, von Ihnen einen Impfstoffnachweis zu verlangen, nur um am normalen gesellschaftlichen Leben teilnehmen zu können.

Florida will bis Mitte April etwa 75 Prozent der Senioren impfen. DeSantis erklärte, dies sei wichtig,aber gleichzeitig werden Sie keinen Beweis dafür vorlegen müssen, nur um Ihr Leben normal gestalten zu können.“

DeSantis will einen Kontrapunkt zur Biden-Regierung setzen, die an Standards zur digitalen Überprüfung der Covid-Impfung arbeitet. Fluggesellschaften, Kaufhausketten und Veranstalter hatten deshalb bereits Konzepte entwickelt, die nur noch geimpften Bürgern Zutritt gewähren würden.

Die republikanischen Gouverneure aus Nebraska und Missouri haben sich ebenfalls gegen das Impfpaßkonzept ausgesprochen.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.unzensuriert.at/content/126822-keine-diskriminierung-von-corona-nichtgeimpften-florida-untersagt-gruenen-pass/