DITIB will gegen die BILD-Zeitung vorgehen

Der deutsch-türkische DITIB-Bundesverband hat sich in einer heutigen Pressemeldung „aufs Schärfste“ über die jüngste Berichterstattung der BILD-Zeitung beschwert.

Das Boulevard-Blatt habe, so heißt es darin, „tendenziöse Schlagzeilen“ veröffentlicht, bei denen „Muslime und Moscheen pauschal mit Terror in Zusammenhang gebracht“ werden, worüber man „zutiefst schockiert“ sei.

Besonders beanstandet wurde in der Presse-Erklärung „die Abbildung der Kölner Zentralmoschee … unter einer Schlagzeile mit dem Begriff Terror“, was dem „DITIB-Bashing die Krone aufsetzt“.

Der Bundesverband fordert die BILD-Redaktion zur Korrektur der „Falschdarstellung“ auf , kündigt eine Beschwerde beim Deutschen Presserat an und teilt mit, man werde „juristische Schritte gegen die BILD-Zeitung wegen Rufschädigung“ einleiten.

Vollständiger Text der DITIB-Pressemitteilung hier: http://ditib.de/detail1.php?id=659&lang=de

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


JUNGE FREIHEIT kritisiert Wendehals-Heuchelei: BILD soll sich entschuldigen

Dieter Stein, Chefredakteur der freiheitlich-konservativen Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT, hat kürzlich über die Kehrtwende der BILD-Zeitung in der Asyl-Politik Merkels berichtert.

Gerade dieses Massenblatt gehörte jahrelang zu den entschiedensten Vorreitern der sog. „Willkommenskultur“ – und vollzog inzwischen einen gewaltigen Schwenk. Hier einige Auszüge aus dem Artikel: 

Einer der wichtigsten Motoren des Flüchtlings-„Sommermärchens“ war neben öffentlich-rechtlichen Medien die Bild-Zeitung. Jetzt will sie davon offenbar nichts mehr wissen.

Nach dem Mord an der 14jährigen Susanna schlagzeilt sie: „Unsere Regierung sollte Susannas Eltern um Verzeihung bitten!“ 

Doch was hat die Bild-Zeitung gemacht, damals, als die Bundespolizei zurückgehalten wurde, die Grenzen zu schließen? Was hat der damalige Bild-Chefredakteur Kai Diekmann getan, kurz bevor der mutmaßliche Mörder Ali Bashar die Grenze nach Deutschland ungehindert passieren konnte?

Bild war der mediale Vorreiter der Kampagne für offene Grenzen. Kai Diekmann war stolz darauf, das bis dahin von linksextremen Antifa-Gruppen verwendete Motto „Refugees welcome“ (Flüchtlinge willkommen) für eine gigantische Bild-Kampagne übernommen zu haben.

Die Kanzlerin mag vielleicht an solche Fingerzeige gedacht haben, als sie sich drei Tage später, am 12. September um 17.30 Uhr per Telefon mit den Ministern und Parteichefs Horst Seehofer, Sigmar Gabriel, Frank-Walter Steinmeier, Thomas de Maizière und Peter Altmaier zusammenschalten ließ und es um den Einsatzbefehl der Bundespolizei an der bayerischen Grenze ging. Ihre Entscheidung kennen wir.

Als Merkel die Grenzen öffnete, verlangte der Bild-Chef von den Vereinen der 1. und 2. Bundesliga, sie sollten mit dem Bild-Button „Refugees welcome“ zu ihren Spielen auflaufen. Die meisten Vereine knicken sofort ein. Als sich der FC St. Pauli jedoch verweigerte, trat Diekmann einen Shitstorm los, indem er twitterte: „Darüber wird sich die AfD freuen: Beim FC St. Pauli sind Flüchtlinge nicht willkommen.“  

Als nach der berüchtigten Silvesternacht von Köln 2015/16, in der ein riesiger Mob von arabischen Männern massenhaft Frauen sexuell belästigt hatte, Kritik an der Flüchtlingspolitik lauter wurde, kam BILD noch immer nicht zur Besinnung. Im Februar 2016 kritisierte dies der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Lengsfeld und forderte das Springer-Blatt auf, seine Kampagne „Refugees welcome“ zu beenden.

Die Zeitung schlug mit äußerste Härte gegen den CDU-Politiker zurück. Damals bekam Bild frenetischen Beifall von den Grünen und der Linkspartei.

Bild hat sich nie für seine unsägliche Rolle in der Flüchtlingskrise 2015/16 entschuldigt. Die Verantwortlichen des Springer-Verlages und von Bild haben die „Refugees welcome“-Kampagne still und leise einschlafen lassen. 

Kai Diekmann räumte seinen Chefsessel am 1. Januar 2016. Sein Nachfolger Julian Reichelt könnte jetzt mit gutem Beispiel vorangehen und für das Versagen von „Bild“ um Verzeihung bitten.

Quelle und vollständiger Text hier: https://jungefreiheit.de/debatte/kommentar/2018/bild-zeitung-muss-sich-entschuldigen/


Vatikan dementiert Anschuldigungen der „Bild“-Zeitung gegen Kardinal Müller

Vatikansprecher Pater Federico Lombardi stellte am heutigen Mittwoch vor Journalisten fest, bei der Glaubenskongregation habe es Unregelmäßigkeiten in der Verwaltung gegeben. Er ging damit auf einen Artikel in der „Bild“-Zeitung ein, der von Hausdurchsuchungen und dem Unwillen zur Zusammenarbeit seitens Kardinal Gerhard Müller geschrieben hatte. AL-0004

Der Präfekt der Glaubenskongregation habe mit der ganzen Sache überhaupt nichts zu tun gehabt, kommentiert dazu der Vatikansprecher.

Gegenüber KNA erklärte auch Kardinal Müller selber, gegen ihn werde keineswegs ermittelt. Entschieden dementierte er gegenüber KNA die Behauptung der Bild-Zeitung, kirchliche Gebühren für private Anschaffungen verwandt zu haben.

Quelle und vollständiger Bericht hier bei RADIO VATIKAN: http://de.radiovaticana.va/news/2015/12/09/vatikan_verwaltung_bei_glaubenskongregation_folgt_regeln/1193051

Foto: Bistum Regensburg


BILD-Zeitung berichtet über politische CDL-Postkarten-Aktion gegen „Sterbehilfe“

In BILD-online vom heutigen Donnerstag (25.6.) berichtet Ralf Schuler in einem ausführlichen Artikel über eine Postkarten-Aktion der CDL, die auch in parlamentarischen Kreisen für Aufmerksamkeit sorgen dürfte:

Schon an diesem Donnerstag bekommen alle 631 Abgeordneten Post zum Thema: Eine Postkarte der _DSC4662„Christdemokraten für das Leben“ (CDL), die für ein konsequentes Verbot der Sterbehilfe wirbt.“

CDL-Chefin Mechthild Löhr (siehe Foto) erklärte gegenüber der BILD-Zeitung, daß Beihilfe zum Selbstmord nicht erlaubt sein dürfe:

„Wir appellieren an die Abgeordneten: Der Suizid darf nicht der billige Ausstieg aus dem Leben werden, weil man den Mitmenschen nicht zur Last fallen will. Beste Pflege statt Tötungsangeboten. Ärzte sollen heilen, begleiten, nicht töten helfen.“

BILD-Redakteur Ralf Schuler schreibt sodann: „Die Sorge der Lebensschützer: Der gesellschaftliche Druck auf schwer Kranke könnte wachsen, niemandem mehr zur Last zu fallen.“

Die CDL-Vorsitzende erläutert weiter:

„Ich will nicht, dass alte Menschen künftig wählen zwischen teurer Pflege und schnellem Ende und sich gedrängt fühlen, keine Kosten mehr zu verursachen.“  –  Auch dass die Hilfe zum Suizid zur Normalität werden könnte, erfüllt sie mit Sorge. Die Erfahrungen im Nachbarland Belgien seien alarmierend, erklärt Löhr. Dort werde immer öfter auch ohne ausdrücklichen Wunsch des Patienten „Sterbehilfe“ geleistet.

Der namhafte Philosoph Prof. Robert Spaemann hat die klare Lebensrechtler-Haltung mit dem Satz formuliert: „Es gibt kein gutes Töten.“

Ob sich diese Sicht im Bundestag durchsetzt, steht auf einem anderen Blatt. Von vier Gesetzentwürfen, die derzeit vorliegen, spricht sich allein der Sensburg-Dörflinger-Entwurf für ein komplettes Verbot der Sterbehilfe aus; daher wird er von der CDL unterstützt.

Hingegen will sich die Bundeskanzlerin und CDU-Vorsitzende Angela Merkel für den Brand-Entwurf aussprechen, der zwar die „organisierte“ Beihilfe zum Selbstmord bestraft sehen will, nicht jedoch jene durch Ärzte, Pfleger, Angehörige oder „nahestehende“ Personen.

Aus Sicht der Lebensrechtler ist daher allein der Gesetzesentwurf der Abgeordneten Sensburg (CDU) und Dörflinger (CSU) konsequent und lebensschützend.

 


Was wir bei unserer Solidaritätsreise ins Heilige Land erlebt haben

Von Jörg Haller

Zum Glück hatte ich das Vorrecht, mit über 50 Schnellentschlossenen auf Solidaritätsreise nach Israel mitzufliegen.bild-szene

Wir waren bei verletzten Soldaten im Krankenhaus, bei Eltern, die ihre Söhne verloren, bei Holocaustüberlebenden in der Nähe des Gazastreifens (die bei ständiger Angriffen immer wieder die Bunker aufsuchen müssen).

Wir besuchten eine Arbeit für Obdachlose mit Suppenküche, waren beim Blutspenden, trösteten Kinder im Kibbuz (die auch Raketeneinschläge haben), putzten etwa 10 Schutzbunker für die Israelis, beteten an der Grenze zum Libanon, wurden vom israelischen Fernsehen gefilmt und von der BILD-Zeitung begleitet. (Siehe obiger Bericht über unsere Blutspende-Aktion, zudem hierzu das Foto unten.)

Wir haben mit vielen Ultraorthodoxen deutsch-jiddisch gesprochen, wurden beim Tourismus-Minister empfangen, wurden vom Auswärtigen Ausschuss in der Knesseth (dem israelischen Parlament) begrüßt  –  und haben sehr sehr viele kostbare persönliche Begegnungen mit so vielen Menschen erlebt.

Am Ende sprach ich am Flughafen mit einem jungen Familienvater: er kam wie so viele auf die Islamisierung in Europa zu sprechen, hat uns im “ZDF” in Israel im Fernsehen (Channel 2) gesehen. COLLAGE-BLUSP2 - Kopie

Am Schluss des lebhaften Gespräches wurde sein Gesichtsausdruck ernst – und mit einer Träne im Auge fragte er fast verzweifelt: „Könnt ihr uns sagen, was wir noch tun sollen?“  (nach all dem Hass, Leid, der unfairen Berichterstattung, den Angriffen von Hamas und aus der arabischen Welt).

Man kann sich in Deutschland schwer vorstellen, unter welchem Druck die Israelis wirklich leben und wie sie mit dem Krieg und all dem Hass täglich umgehen müssen. „Tröstet, tröstet. mein Volk“, spricht Gott in der Bibel.

Hier finden Interessierte drei Seiten Blog-Artikel über unsere Reise:
http://israelreiseblog.blogspot.de/search?updated-max=2014-08-04T20:30:00%2B02:00&max-results=7&start=7&by-date=false
http://israelreiseblog.blogspot.de/search?updated-max=2014-08-06T22:43:00%2B02:00&max-results=7&reverse-paginate=true
http://israelreiseblog.blogspot.de/
 
Zudem: Ein Bericht über uns im israelischen Fernsehen, Channel 2, ab Minute 57,50: http://www.mako.co.il/news-channel2/Channel-2-Newscast/Article-4795680237ca741004.htm
 
Kontakt-Daten:
Israelfreunde Norddeutschland, AK Hannover
c/o Jörg Haller
Weidegrund 8 in 30900 Wedemark
Tel. 05130 – 30 75  /  Fax 05130 – 30 37
haller@wedemarketing.de
 

Frank A. Meyer wirft deutscher Presse „Selbstgerechtigkeit“ in der Causa Wulff vor

Der bekannte Berliner Journalist und TV-Moderator Frank A. Meyer rügte in einem Interview mit der „Schweizerischen Illustrierten“ vom 9.1.2011 die „Selbstgerechtigkeit in der deutschen Presse“ und erinnerte an die Vorzüge und Vorrechte,  die gerade Journalisten gern für sich in Anspruch nehmen.

Auf die Frage  „Wulff wird auch vorgeworfen, er habe seine Ferien in den Häusern von Wirtschaftsmächtigen verbracht. Dürfen denn Spitzenpolitiker so etwas nicht?„, antwortet Meyer:
„In der deutschen Presse herrscht eine gewaltige Selbstgerechtigkeit. Journalisten, zumal prominente, geniessen viele privilegierte Freundschaften und sind sichtlich stolz, mit Mächtigen vertrauten Umgang zu pflegen. Da sollten sie vielleicht auch Freundschaften von Politikern nicht böswillig missdeuten. Es ist kein Verstoss gegen die demokratische Grundordnung, bei jemandem zu nächtigen, gar gratis zu nächtigen, dem man freundschaftlich verbunden ist.“

Auf die Nachfrage „Immerhin könnte es zu Interessenkonflikten führen„, reagiert der Journalist, der zugleich die Rolle der BILD-Zeitung in der Causa Wulff kritisierte, folgendermaßen:
„Könnte, muss aber nicht. Alt Bundeskanzler Gerhard Schröder ist mit dem AKW-Betreiber Jürgen Grossmann befreundet – und setzte gleichwohl den Atom-Ausstieg durch. Auch Christian Wulff ist nicht korrupt. Nur hat er sich beim Offenlegen seiner freundschaftlichen Beziehungen sträflich dumm angestellt  – und zwar völlig überflüssigerweise.“


CSU-Politiker Beckstein kritisiert BILD-Zeitung

Der frühere bayerische Ministerpräsident Günther Beckstein hat eine Medienkampagne gegen Bundespräsident Christian Wulff kritisiert. Beim zweiten Christlichen Medienkongress in Schwäbisch Gmünd warf der CSU-Politiker der BILD-Zeitung „abgrundtiefe Scheinheiligkeit“ vor.

Er sei „betroffen“, daß diese Zeitung es als Skandal darstellte, daß ihnen Wulff in einem persönlichen Anruf mit rechtlichen Maßnahmen drohte, sagte Beckstein am 21. Januar 2012. Er bezweifelte, daß der Mailbox-Anruf „die Sensibelchen in der Bild-Redaktion“ in Angst und Schrecken versetzt habe.

Beckstein, der auch stellvertretender Präses der EKD-Synode ist, sprach vor rund 200 Besuchern über die Bedeutung des Gebots „Du sollst nicht falsch Zeugnis reden“. Seiner Ansicht nach gehört es nicht zu den Aufgaben von Medienmachern, Belanglosigkeiten zu Staatsaffären aufzubauschen oder Skandale hochzuzüchten.

Eine andere Frage sei, ob Wulff bei der Annahme eines Kredits klug gehandelt und später einen professionellen Umgang mit den Medien bewiesen habe.

Beckstein appellierte an die Medienschaffenden, sich gegen Politikverdrossenheit einzusetzen und durch „konstruktive Kritik“ zur Stärkung der Demokratie beizutragen. Dies bedeute nicht, Politiker von Kritik auszunehmen. Je mehr Macht jemand habe, desto mehr Verantwortung trage er und dementsprechend stehe er auch im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA