1. Teil: BILDER über Pater Lothar Groppe SJ

Von Felizitas Küble

Wir veröffentlichen hier in Serie einige Bilder zur Erinnerung an den mit uns jahrzehntelang befreundeten Jesuitenpater Lothar Groppe, der frühmorgens am 17. November – einem Tag des HERRN und zugleich Volkstrauertag – in Berlin verstorben ist.   (Näheres dazu in unserem Nachruf: https://charismatismus.wordpress.com/2019/11/17/wir-trauern-um-pater-lothar-groppe-sj/)

Das erste Foto zeigt den noch recht jugendlichen Geistlichen bei einer seiner Missionsreisen in wüstenähnlicher Gegend unter Palmen.

Er freut sich über einen zutraulichen Esel und tätschelt ihn freundlich.

Pater Groppe hat mir dieses Foto und weitere ähnliche Bilder vor einigen Jahren zugeschickt mit der Erlaubnis, sie ggf.  zu veröffentlichen.

Das zweite Bild habe ich im Oktober 2002 selber fotografiert. Es zeigt den Priester in unseren Redaktionsräumen in Münster:

Er verabschiedet sich gerade von unserem Ferienhelfer Arno Langkals, der ihm zuvor in der hl. Messe als Ministrant gedient hatte:

Pater Groppe zelebrierte gemeinsam mit zwei weiteren Geistlichen das Sechswochen-Seelenamt für unseren verstorbenen Verlags- und Vereinsgründer Günter Stiff und eine dabei eine kraftvolle Predigt, die mit dem „Michaelsgebet“ endete.

Er würdigte seinen Mitstreiter Günter Stiff, den Gründer des KOMM-MIT-Verlags und des Christoferuswerks, mit dem er viele Jahre in freundschaftlicher Verbundenheit stand und der zahlreiche Artikel von Pater Groppe im KOMM-MIT-Kalender und der KOMM-MIT-Zeitschrift veröffentlichte.

Das dritte Bild stammt ebenfalls von mir und zeigt den Pater bei einer Jubiläumsfeier in Köln, die im Kreise seiner Verwandten, Freunde und einiger Mitbrüder stattfand.

Das vierte Bild zeigt den Pater mit Klaus Remer, dem Kulturbeauftragen der Stadt Hanau, anläßlich der Errichtung einer Theodor-Groppe-Straße dort.

Der mutige General Theodor Groppe (ein Judenretter und Widerständler) war der Vater von Lothar Groppe und war einige Jahre in Hanau stationiert.

Dieses Foto erhielten wir von Hans-Michael Müller, einem guten Freund von Pater Groppe, der sich vor allem in den letzten Jahren viel um ihn gekümmert hat und mehrere Artikel über den tapferen General Groppe veröffentlichte, auch in unserem CHRISTLICHEN FORUM, z.B. hier:  https://charismatismus.wordpress.com/2018/09/06/pater-lothar-groppe-ist-seit-70-jahre-jesuit/

Der 2. Teil unserer Fotoserie folgt alsbald.

Das Requiem (Totenmesse, Seelenamt) für Pater Groppe findet am Donnerstag, dem 28. November 2019, um 11 Uhr in der Friedhofskapelle auf dem Domfriedhof St. Hedwig, (Ollenhauerstraße 24-28) in Berlin-Reinickendorf statt.


Bilder von Unfalltoten sind zukünftig strafbar

Gaffer, die an Unfallstellen Bilder von Verstorbenen machen, sollen zukünftig mit einer Strafe rechnen. Justizministerin Christine Lambrecht hat dazu einen Gesetzentwurf vorgelegt, der auch Freiheitsstrafen vorsieht.

Stefan Pfeiffer, Mitglied der DPolG (Dt. Polizeigewerkschaft) Kommission Verkehr, begrüßt das Gesetzesvorhaben. Gegenüber der „Tagesschau“ sagte er, es sei richtig, ein solch schäbiges Verhalten künftig ahnden zu können.

Bisher gilt solches Fotografieren meist als Ordnungswidrigkeit und wird nur dann als Straftat geahndet, wenn der Täter das Opfer berührt oder zusätzlich beleidigt und erniedrigt.

In jedem Fall können Betroffene die sofortige Löschung, Schadensersatz und gegebenenfalls eine Geldentschädigung verlangen.

Quelle: https://www.dpolg.de/aktuelles/news/haertere-gangart-gegen-gaffer-beschlossen/


Lander MASCOT: Der Asteroid Ryugu bietet viel Geröll, viele Steine, aber kein Staub

Sechs Minuten freier Fall, sanfter Aufprall auf einem Stein und dann elf Minuten wiederholtes abprallen bis zur ersten Ruhelage. So begann die Reise des Landers MASCOT am frühen Morgen des 3. Oktober 2018 auf Asteroid Ryugu, einem Land voller Überraschungen, Geheimnissen und Herausforderungen. 

Nach diesem ersten Weg auf dem knapp 900 Meter großen Asteroiden folgten rund 17 Stunden intensiver wissenschaftlicher Erkundung. Hierzu wurde die Landesonde vom MASCOT-Kontrollraum am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Köln in Anwesenheit von Wissenschaftlerteams aus Deutschland, Frankreich und Japan kommandiert und gesteuert.

BILD: Die künstlerische Darstellung zeigt, wie der Lander MASCOT auf den Asteroiden sinkt (Foto: DLR)

MASCOT übertraf alle Erwartungen und führte seine vier Experimente an mehreren Stellen auf dem Asteroiden aus. Noch nie zuvor in der Geschichte der Raumfahrt wurde ein Körper des Sonnensystems auf diese Art und Weise erforscht.

Der Weg, den MASCOT dabei auf der Oberfläche zurücklegte, konnte nun anhand von Bilddaten der japanischen Sonde Hayabusa2 sowie der Bilder und Daten von MASCOT genau nachvollzogen werden.

Sechs Minuten nach dem Abtrennen von Hayabusa2 berührte das Landemodul am Ende einer ballistischen Flugbahn zum ersten Mal den Boden des Asteroiden Ryugu.   

Um den Weg von MASCOT über die Oberfläche von Ryugu rekonstruieren zu können, waren die Augen der Kameras an Bord der Muttersonde Hayabusa2 auf den Asteroiden gerichtet. Die Optical Navigation Camera (ONC) hielt den freien Fall von MASCOT in mehreren Bildern fest, sah den Schatten, den das Experimentpaket während der Flugphase auf den Boden warf und identifizierte den ruhenden MASCOT schließlich in mehreren Bildern direkt auf der Oberfläche.

Das Muster der unzähligen auf der Oberfläche verteilten Blöcke war auch in Schrägaufnahmen der Kamera MASCAM aus der Landesonde heraus in Richtung des jeweiligen Horizonts zu erkennen. Die Kombination dieser Informationen entschlüsselte den einzigartigen Pfad der Landesonde.

MASCOT und das Landegebiet wurden von den Wissenschaftlern noch während der Mission nach dem gleichnamigen Kinderbuch von Lewis Carroll (1832 bis 1898) als „Alice‘s Wonderland“ getauft. 

Nach der exakten Rekonstruktion und Lokalisierung der Ereignisse sind die Wissenschaftler nun damit beschäftigt, erste Ergebnisse aus den Messdaten und Bildern herauszulesen. „Was wir aus der Distanz gesehen haben, hat uns schon eine Ahnung gegeben, wie es auf der Oberfläche aussehen könnte“, berichtet Prof. Ralf Jaumann vom DLR-Institut für Planetenforschung und wissenschaftlicher Leiter der MASCOT-Mission.

„Tatsächlich ist es am Boden aber noch viel verrückter, als erwartet. Alles ist von groben Blöcken, und Geröll übersät. Wie kompakt diese Blöcke sind und welche Zusammensetzung sie haben, das wissen wir noch nicht. Vor allem aber: Fast nirgendwo sind größere Ansammlungen feinen Materials zu sehen, und das haben wir gar nicht erwartet. Das müssen wir in den nächsten Wochen noch ganz genau untersuchen, da die kosmische Verwitterung eigentlich feines Material erzeugen müsste“, so Jaumann weiter.

„MASCOT hat genau das gebracht, was wir uns an Daten erhofft haben: Eine ‚Verlängerung‘ des Arms der Experimente auf der Raumsonde bis auf den Boden von Ryugu und direkte Messungen vor Ort“, sagt Dr. Tra-Mi Ho.

Nun gibt es über die ganze Skala von Teleskop-Lichtkurven von der Erde über die Fernerkundung mit Hayabusa2 bis zum mikroskopischen Befund von MASCOT Messdaten. „Das wird für die Charakterisierung dieser Klasse von Asteroiden von enormer Bedeutung sein“, unterstreicht Prof. Ralf Jaumann.

Ryugu ist ein sogenannter C-Klasse-Asteroid, ein als kohlenstoffreich eingeschätzter Vertreter der ältesten Körper des viereinhalb Milliarden Jahre alten Sonnensystems: ein „Urbaustein“ der Planetenentstehung und in diesem Falle auch einer von 17.000 bekannten erdbahnkreuzenden Asteroiden. Auf der Erde gibt es einige Meteoriten, die eine Zusammensetzung haben, die auch für Ryugu angenommen wird, beispielsweise gefunden in der Murchison Range/Australien.

Dr. Matthias Grott vom DLR-Institut für Planetenforschung und verantwortlich für das Radiometerexperiment MARA ist jedoch skeptisch, ob diese Meteoriten bezüglich ihrer physikalischen Eigenschaften tatsächlich repräsentativ für Ryugu sind:

„Meteoriten wie der in Murchison gefundene sind recht massiv. Unsere MARA-Daten deuten allerdings darauf hin, dass wir es auf Ryugu eher mit etwas poröserem Material zu tun haben. Die Untersuchungen stehen erst ganz am Anfang, aber es ist plausibel anzunehmen, dass kleine Bruchstücke von Ryugu den Eintritt in die Erdatmosphäre nicht intakt überstehen würden.“

Quelle (Text/Fotos) und vollständige Meldung hier: https://www.dlr.de/dlr/presse/desktopdefault.aspx/tabid-10308/471_read-30235#/gallery/32337


Oberstaufen: Bildvortrag am 7.9. über wachsenden Zulauf zum Christentum in China

Über den großen Zulauf zum Christentum in China spricht der Publizist und Fernsehmoderator Michael Ragg am Donnerstag, den 7. September, in Oberstaufen. Die Veranstaltung der Pfarrei St. Peter und Paul beginnt um 20 Uhr im Pfarrheim am Kirchplatz 7. Der Eintritt ist frei. Nähere Infos unter Telefon: 0 83 86 / 22 46.

Mit Bildern und farbigen Erlebnisberichten zeigt der Referent, warum so viele Chinesen das Christentum entdecken und christliche Werte gerade auf die junge Elite Chinas so anziehend wirken.

Er berichtet, wie der Staat auf das Wachstum christlicher Kirchen und Gemeinschaften reagiert und zeigt auf, warum Papst Benedikt im Jahr 2007 den 24. Mai zum jährlichen Weltgebetstag für die Kirche in China bestimmt hat.

FOTO: Segnung von Taufbewerbern in der Kathedrale von Shenyang

Michael Ragg, Leiter der Agentur „Ragg´s Domspatz“, ist als Radio- und Fernsehmoderator, Organisator christlicher Kongresse und Vortragsredner bekannt. Schon als früherer langjähriger Pressesprecher der Päpstlichen Stiftung „Kirche in Not“ beschäftigte er sich mit dem Christentum in China und war mehrmals auf Reportage-Reisen in unterschiedlichen Regionen Chinas und auf Taiwan. Zu seinen Gesprächspartnern gehörten Kardinal Joseph Zen von Hongkong, Erzbischof John Hung von Taipeh und viele weitere Bischöfe, Priester und Gläubige aus dem städtischen und ländlichen China. Für den Reiseveranstalter der katholischen Bistümer Bayerns, das Bayerische Pilgerbüro, leitet Ragg Pilgerreisen nach China.

Kontakt: Michael und Vivian Ragg, Dammstraße 10 in 88145 Opfenbach
Ragg´s Domspatz im Internet
buero@raggs-domspatz.de
Telefon: 0 83 85 / 9 24 83 37  – Fax: 0 83 85 / 9 24 83 29


Münster: Dritter und letzter Teil unserer FOTO-Reportage über die Kreuze-Aktion

Von Felizitas Küble

Der 15. Gebetszug für das Leben, den Euro-Pro-Life am 18. März 2017 in Münster veranstaltete, war wie üblich von linksradikalen und queerfeministischen Protesten „begleitet“. Vor Übergriffen und Handgreiflichkeiten schützte uns jedoch ein starkes Polizeiaufgebot, wie das erste Foto aufzeigt.

Die Beamten schirmten unseren Gebetszug links und rechts bzw. allseitig ab, ebenso einige größere Seitenstraßen, um Chaoten zu blockieren, die unser Demonstrationsrecht verletzen wollten.

2. BILD: Unsere Prozession mit einem großen Marienbild und Lebensrechts-Plakaten startete vom Ägidii-Kirchplatz aus und führte durch die großen Straßen an etlichen Innenstadt-Kirchen vorbei. Vorne auf dem Foto sehen wir einen jungen Priester.

3. BILD: Hinter der Überwasserkirche fließt die Aa: Dort an der Brücke haben wir hundert Rosen in das Flüßchen geworfen, wobei stets bei jeder Blume eine Glocke erklang und ein Name verlesen wurde, der ein abgetriebenes ungeborenes Kind symbolisierte.

4. BILD: Unser Gebetszug für die Ungeborenen endete am Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz. Direkt neben der Statue war ein großes Transparent des mutigen Kämpfers gegen die NS-Diktatur zu sehen. 

5. BILD: Wolfgang Hering aus München, Leiter von Euro-Pro-Life und Organisator unserer Kreuze-Aktion, hielt eine Ansprache und würdigte die friedliche und disziplinierte Haltung der Teilnehmer angesichts der Randalierer und Störer. Zudem dankte er der Polizei für ihren Schutz. Allerdings konnten wir seine Worte kaum verstehen, da die Gegenseite auf dem Domplatz – nicht weit von uns entfernt  –  ihren ohrenbetäubenden Lärm veranstaltete. Im Hintergrund sieht man die Lamberti-Kirche.

6. BILD: Das Kardinal-von-Galen-Denkmal auf dem Domplatz erinnert an diesen tapferen Streiter für die Gültigkeit der Gebote Gottes, das Lebensrecht und die Menschenwürde.

7. BILD und zugleich eine RÄTSELFRAGE an alle Teilnehmer: Unsere Prozession führte an einem großen Gebäude vorbei, auf dem ganz oben dieses Marienbild zu sehen war. Leider vergaß ich, um welches Haus es sich hier handelt. Wenn sich jemand erinnert, möge er sich bitte melden – danke!


2. Teil unserer FOTO-Serie über den Kreuze-Gebetszug der Lebensrechtler in Münster

Von Felizitas Küble

DIES ist der dritte Bericht und die zweite Foto-Serie im CHRISTLICHEN FORUM über die Kreuze-Aktion des christlichen Netzwerkes „Euro-Pro-Life“ am 18. März 2017 in Münster, der Metropole Westfalens, die früher als „stockkatholisch“ galt, was heute nur noch eingeschränkt zutrifft, nicht zuletzt durch zehntausendfachen Zuzug von Studenten und die sehr progressiv geprägte kath. theologische Fakultät.

Immerhin war vielen Passanten, die unsere Lebensrechtler-Prozession durch die Innenstadt sahen und die lautstarken Störer wahrnahmen, durchaus anzusehen, daß sie sich im Geiste mit uns solidarisch fühlten – manche auch in der Tat, indem sie sich nämlich unserem Gebetszug anschlossen. 

Mit ein Meter hohen, weißen Kreuzen und etlichen Plakaten zogen wir durch die City von Münster an vielen Kirchen und an der Synagoge vorbei. Auch Lebensrechtler mit ausländischen Wurzeln (z.B. aus Afrika, Polen, England) beteiligten sich an unserer Initiative.

Das dritte Foto zeigt eines unserer größeren Transparente, das der in unseren Kreisen bekannte Lebensrechtler Günter Annen aus Weinheim mitbrachte, mitgetragen vom kath. Religionspädagogen Thomas May: Es zeigt den seligen Kardinal von Galen aus Münster.

4. BILD: Auffallend war die starke Teilnahme Jugendlicher, vor allem junger Männer. Dies räumt auch der linksgerichtete „Humanistische Pressedienst“ ein: „Unter den christlichen Marschteilnehmern ist seit Jahren eine steigende Zahl junger Männer und Frauen zu beobachten.“

5. BILD: Das starke Polizeiaufgebot  – man sah auch viele weibliche Beamten  –  schützte uns vor Übergriffen durch ultralinke Chaoten. Das FOTO zeigt die Absperrung einer großen Seitenstraße durch Mannschaftswagen und Sicherheitskräfte – im Hintergrund Protestler mit Transparent. Gegner bewarfen uns sogar aus  oberen Stockwerken von Häusern heraus mittels lautstarker Abwurfmaschinen mit Papier und aufgeblasenen Kondomen.

6. BILD: Polizisten säumten unseren Gebetszug auf beiden Seiten. Der Wetterdienst hatte Regen angekündigt, aber es blieb fast immer trocken. Bei besserer Vorhersage wären vermutlich mehr Lebensrechtler gekommen. Umso erfreulicher die Teilnahme mehrerer Ordensfrauen und vier katholischer Priester. Das FOTO zeigt in der Mitte drei Geistliche nebeneinander: Benediktinerpater Ripplinger mit Mütze, neben ihm Pfarrer Schmäing, links von ihm in hellgrüner Regenjacke Pfarrer Josef Tenhumberg, der uns abschließend auf dem Domplatz den priesterlichen Segen erteilte.

7. BILD: Unsere Prozession nähert sich der Ludgeri-Kirche. Vorne tragen wir ein Marienbildnis, daneben im roten Jacket unser Leiter Wolfgang Hering mit dem Mikrofon. Vor unserem Gebetszug fahren Polizei-Mannschaftswagen zu unserem Schutz vor radikalfeministischen, „queeren“ und sonstigen ultralinken Randalierern. Auch die Linkspartei hatte zu Protesten gegen uns aufgerufen.

Dritter und letzter Teil unserer FOTO-Reportage folgt heute.

 

 

 

 

 

 


1. Teil: FOTO-Reportage über die 15. Kreuze-Aktion „pro life“ am 18. März 2017 in Münster

Ergänzend zu unserem BERICHT vom 18. März über den Lebensrechts-Gebetszug in Münster vom selben Tag veröffentlichen wir hier eine Reihe Fotos von Felizitas Küble, die sich bereits ein dutzend Mal an dieser Prozession für das Leben beteiligte.

Durch die Bilder können sich Interessenten die Vorgänge anschaulich vor Augen führen und die Situation lebendig nachvollziehen.

1. BILD – ein Gute-Laune-Foto: Es zeigt links außen unseren Mitstreiter Günter Annen aus Weinheim, daneben zwei seiner Bekannten – und außen rechts Pater Dr. Chrysostomus Ripplinger OSB aus Münster, der sich diesmal erneut an der Kreuze-Aktion beteiligte. Hier befinden wir uns auf unserem Startplatz, dem Ägidii-Kirchplatz, kurz vor einer Ansprache von Wolfgang Hering, dem Leiter von „Euro-Pro-Life“.

2. BILD: Weniger erfreulich war das Verhalten einiger Personen, die sich in unsere Reihen einschlichen und vorgaben, einer evangelischen Gruppe anzugehören. Bald nach Beginn unseres Gebetszugs stellte sich angesichts ihrer wilden Proteste heraus, daß sie zu den Gegendemonstranten gehörten, weshalb die Polizei sie abdrängte.

3. BILD: Nicht zum ersten Mal weit hergereist war Benno Hofschulte von der Aktion SOS-Leben in Frankfurt (siehe Mitte). Auch sein Mitstreiter, Mathias von Gersdorff (Aktion Kinder in Gefahr), war häufig bei unseren Kreuze-Prozessionen in Münster dabei, diesmal aber leider verhindert.

4. BILD: Die Polizei blockierte Seitenstraßen, an denen wir vorbeizogen, mit Mannschaftswagen und ihrer eigenen Präsenz, um ultralinke Störer mit ihren ständigen lauten Parolen von uns abzuhalten und einen friedlichen Verlauf zu gewährleisten.

5.BILD: Diesmal haben auffallend viele junge Männer an unserer Lebensrechts-Kundgebung teilgenommen und aufmerksam zugehört. Zwischen ihnen ein Plakat des seligen Kardinal von Galen.

6. BILD: Seit Jahr und Tag skandieren die Randalierer ihr Lieblingsmotto, den sie auch auf ihren Transparenten vorzeigen: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat.“  – Die Polizei wird sich ihren Teil denken.

7. BILD: Diesmal konnten wir eine leichte Besserung bei den Sprüchen feststellen: Hieß es im Vorjahr noch blasphemisch „Nieder mit Jesus!“ (sowohl schriftlich wie in Schrei-Rufen), so beschränkte man sich diesmal auf „Nieder mit der Kirche!“, allerdings mit durchgestrichenem Kreuz inklusive.

8. BILD:  „Gesicht zeigen“ war bei vielen unserer Gegner nicht angesagt, aber geschmacklose Sprüche wie „My Pussy, my Choice“ sehr wohl.

9. BILD: Der Lärm – auch durch Trommeln und Trillerpfeifen  – war enorm. Ein Chaot verletzte eine Polizistin, weil er ihr absichtlich direkt ins Ohr trillerte und so ihr Gehör schädigte. Die Polizei erstattete Anzeige wg. gefährlicher Körperverletzung. So „lustig“, wie das schrill-pinke Foto auf den ersten Blick wirken mag, war die Situation durchaus nicht!

Der 2. Teil der FOTO-Serie folgt morgen.