Der selige Kardinal von Galen und die Juden

Von Felizitas Küble

In der Debatte über den von der katholischen Kirche seliggesprochenen Bischof von Münster, Clemens August Graf von Galen, wird nicht nur von linker Seite immer wieder der Vorwurf erhoben, der ansonsten mutige, NS-kritische Kardinal habe sich nicht öffentlich gegen die Judenverfolgung gewandt.   

So schreibt z.B. der katholische Historiker Dr. Hubert Wolf in der FAZ vom 26.2.2005 in einem insgesamt sachlichen Lebensbild über diesen tapferen Gottesmann:

„Natürlich hätte man sich gewünscht, Galen wäre noch einen Schritt weiter gegangen und hätte sich in der Frage der systematischen Ermordung von Millionen Juden zu einem ähnlich eindeutigen Protest durchgerungen.“

BILD: Betende Lebensrechtler am Galen-Denkmal in Münster

Hierzu bringt der Historiker Dr. Hubert Morsey in der von der „Landeszentrale für politische Bildung“ in NRW herausgebrachten Broschüre „Clemens August Kardinal von Galen“ folgenden Hinweis:

„Wiederholt war der Bischof bereit, zugunsten der bedrängten Juden auf die Kanzel zu gehen. Er hat davon jedoch auf Bitten von Vertretern der münsterischen Judenschaft abgesehen, um deren Lage  – nach ihrer eigenen Einschätzung  – nicht zu verschlechtern.  Bereits in seinem Osterhirtenbrief von 1934 hatte Galen die Zehn Gebote als sittliches Naturgesetz bezeichnet, „das alle Menschen ohne Unterschied der Rassen und Klassen“ verpflichtet.“

Weitere Beispiel dazu seien hier erwähnt, z.B. diese WDR-Sendung:

„Nach der Pogromnacht 1938 bietet von Galen der jüdischen Gemeinde an, öffentlich für sie einzutreten. Dazu kommt es allerdings nicht, weil die jüdische Seite aufgrund einer solchen Stellungnahme weitere Repressalien befürchtet.“
Quelle: https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag-bischof-von-galen-euthanasie-100.html

BILD: Spruch am Eingang der Synagoge in Münster

Im Portal „Münster in alten Bildern und Dokumenten“ wird über die Reichsprogromnacht in Münster u.a. berichtet:
„Bischof von Galen, der sich in diesen Tagen nicht in Münster aufhält, erkundigt sich besorgt nach dem Befinden des Rabbiners Dr. Steinthal und bietet ihm seine Hilfe an.“

Quelle: https://www.sto-ms.de/mehr-m%C3%BCnster/lesen-h%C3%B6ren/reichsprogromnacht/

Ähnlich wie in Berlin durch den seliggesprochenen Dompropst Lichtenberg wurde auch in Münster für die verfolgten Juden gebetet, was der jüdische Rabbiner Dr. Steinthal in seinen Erinnerungen festgehalten hatte. Dazu erklärt der Galen-Forscher und Historiker Prof. Joachim Kuropka:

„Kürzlich konnte auch erstmals ein Beleg dafür vorgelegt werden, dass in den Kirchen des Bistums Münster im Herbst 1938 für die Juden gebetet wurde, wie dies der Rabbiner Steinthal berichtet hat, was jedoch lange Zeit bezweifelt worden ist.“ 

Quelle: http://kirchensite.de/aktuelles/bistum-aktuell/bistum-aktuell-news/datum////vor-65-jahren-starb-clemens-august-kardinal-von-galen/?type=98&tipUrl=http%3A%2F%2Fkirchensite.de%2F&cHash=b2567503fd

Zudem hier ein weiterer Hinweis: „Durch einen Beleg weist der Historiker [Prof. Kuropka] erstmals nach, dass in den Kirchen des Bistums Münster im Herbst 1938 für die Juden gebetet wurde….Darüber hinaus beschreibt Kuropka mehrere Fälle von bislang nicht bekannten praktischen Hilfestellungen Galens für die Juden.

Quelle: http://www.muenster.org/kvg/navig/wir/histor/kvg/2007/index.htm

Im Tagungsbericht „Streitfall Galen“ aus einem geschichtswissenschaftlichen Forum heißt es:

„Joachim Kuropka (Vechta) stellte sich dem heiß umstrittenen Thema „Bischof von Galen und die Juden“…So verwies er etwa auf Wilhelm Dambergs bislang zu wenig beachtete Entdeckung, dass die Bistumsleitung in Münster im Juni 1938 alle Pfarrer angewiesen hat, eine den Antisemitismus kritisch beurteilende Broschüre mit dem Titel „Die Nathanaelfrage unserer Tage“ den Gläubigen zur Lektüre zu empfehlen. Kuropka betonte ferner das gute persönliche Verhältnis Galens zum Münsteraner Rabbiner Fritz Steinthal…In seinem Resümee betonte er die Einmaligkeit der Broschürenverbreitung und der Gebetsaktion. Den richtigen Zeitpunkt zur „Flucht in die Öffentlichkeit“ in der Frage der Judenverfolgung habe Galen jedoch wie die anderen Bischöfe verpasst, was er sich nach eigenem Bekunden später selbst zum Vorwurf gemacht hat.“

Quelle: https://www.hsozkult.de/conferencereport/id/tagungsberichte-1099


Vatikan hebt Predigtverbot für islamkritischen Pfarrer Paul Spätling auf

Kleruskongregation korrigiert Dekret von Bischof Felix Genn

Pressemeldung des CHRISTOFERUSWERKs in Münster:

Am 20. Januar 2015 informierte der Bischof von Münster, Dr. Felix Genn, die Medien in einer öffentlichen Stellungnahme darüber, daß er Pfarrer Paul Spätling aus Emmerich die Predigtvollmacht entzogen habe, weil der Geistliche sich am Abend zuvor bei einer Ansprache auf einer Pegida-Kundgebung in Duisburg islamkritisch geäußert hatte.
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Nachdem der Oberhirte von Münster das Gesuch des Priesters um Rücknahme dieses Predigtverbots abgewiesen hat, wandte sich Pfarrer Spätling gemäß den Regeln des Kirchenrechts am 19. März 2015 mit einem hierarchischen Rekurs an die römische Kleruskongregation, die von Kurienkardinal Beniamino Stella geleitet wird.

Der Präfekt gab der Beschwerde des Geistlichen in seinem amtlichen Dekret vom 27. Juni 2015 (Prot-N. 20152101) hinsichtlich des vom Bischof verfügten Predigtverbotes recht und bezeichnet diese Maßnahme als „unverhältnismäßig“.

Die Kongregation erklärt, die Tatsache, dass Pfarrer Paul Spätling „im Zuge einer Demonstration eine Ansprache gehalten hat“, reiche nicht aus, „um den vollständigen Entzug der Predigtvollmacht zu begründen.“  – Präfekt Stella fügt hinzu: „Der Entzug der Predigtvollmacht müsste seine Grundlage weitaus unmittelbarer aus dem Umstand ableiten, dass der Kleriker nicht zum Predigen befähigt wäre oder dass er die zur Lehr- und zum Predigtdienst gegebenen Vorgaben seines Bischofs nicht eingehalten hätte“.  PICT0283

Die weitere bischöfliche Verfügung, welche dem islamkritischen Geistlichen untersagte, „öffentlich im Namen der Kirche innerhalb und außerhalb von Kirchen zu sprechen“, wurde hingegen von der Kleruskongregation bejaht.

BILD: Pfarrer Paul Spätling beim Gebetszug für die ungeborenen Kinder in Münster (März 2015)

Abschließend heißt es in dem vier Seiten umfassenden Dekret des vatikanischen Dikasteriums:

„Nachdem diese Kongregation ihre Kompetenz festgestellt hat, antwortet sie im Sinne der oben angeführten Punkte des H.H. Paul Spätling mit Dekret und verfügt, dass das bischöfliche Dekret vom 20. Januar 2015 gemäß c. 1739 CIC korrigiert wird; das heißt, der Entzug der Predigtvollmacht wird aufgehoben, das Verbot, öffentlich im Namen der Kirche innerhalb und außerhalb von Kirchen zu sprechen, wird hingegen bestätigt.“

Sodann erfolgt noch ein formaler Hinweis, wonach gegen dieses Dekret Rechtsmittel bei der Apostolischen Signatur eingelegt werden können.

Unsere damalige Kritik am Predigtverbot des Bischofs: https://charismatismus.wordpress.com/2015/01/20/munster-bischof-felix-genn-entzieht-pfarrer-paul-spatling-die-predigtbefugnis/

Das als gemeinnützig anerkannte CHRISTOFERUSWERK eV. in Münster ist eine Aktionsgemeinschaft katholischer und evangelischer Christen; es betreibt ehrenamtlich dieses CHRISTLICHE FORUM.

Kontakt-Daten: Christoferuswerk eV, 48007 Münster, Postf. 1963, Tel. 0251-616768, Fax 0251-614020, Mail: felizitas.kueble@web.de

Diese Meldung erscheint auch auf KATHNEWS: http://www.kathnews.de/vatikan-hebt-predigtverbot-fuer-islamkritischen-pfarrer-auf

 

 


Kreuze-Marsch der Lebensrechtler erfolgreich Polizei hielt linke Chaoten unter Kontrolle

Münster: Gebetszug für Ungeborene bei strömendem Regen
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Am heutigen Samstag, den 21. März 2015, veranstaltete die Initiative „EuroProLife“ wieder ihren jährlichen 1000-Kreuze-Marsch gegen Abtreibung in der Westfalen-Metropole.

Ca. 150 Christen aus nah und fern, junge und erwachsene, trafen sich auf dem Ägidii-Kirchplatz in Münster um ca 14,30 Uhr bei strömendem Regen. Erst bei der nachfolgenden Demonstration durch die Innenstadt hellte sich das Wetter auf.

Auch Pfarrer Paul Spätling kam mit einigen Freunden aus dem Niederrhein zu uns nach Münster. Er wurde deutschlandweit bekannt, nachdem er sich unlängst auf einer Pegida-Veranstaltung islamkritisch äußerte, was ihm ein Predigtverbot durch Bischof Felix Genn einbrachte.
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Das FOTO zeigt den unbeugsamen Priester mit einer Marien-Ikone in der Hand. Hinter ihm sehen wir Benno Hofschulte, Leiter der Aktion „SOS Leben“ in Frankfurt; er hält ein Plakat hoch, das Kardinal von Galen zeigt.

Da linksradikale Gruppen bereits wie üblich ihre „kreativen“ Proteste angekündigt hatten, wurde der Platz weiträumig abgesperrt und durch ein starkes Polizeiaufgebot kontrolliert, damit sich die Randalierer nicht  – wie in früheren Jahren bereits geschehen –  mitten unter die Lebensrechtler mischen und dort ihren Unfug treiben konnten.

Strikte Einlaßkontrolle durch die Polizei

Die Einsatzkräfte waren in bester Absicht derart vorsichtig, daß Sie zunächst nicht einmal mir (Felizitas Küble) den Gang durch die Absperrung erlauben wollten. Sie fragten mich kritisch, warum ich denn mit dem Rad ankäme. Das fand ich etwas drollig, denn immerhin ist Münster die fahrradbewegteste Stadt Deutschlands (man findet sie sogar in Wikipedia unter „Fahrradstadt“ ausführlich beschrieben). PICT0157

Ich erklärte der Polizei, daß ich mit dem Rad unterwegs zur Demo sei und es an der Kirchwand abstellen wolle.

Zudem zeigte ich auf meine Unterschriftensammlung für eine Seligsprechung von Erzbischof Dyba, die ich in der Tasche trug – was die Sicherheitsbeamten dann gnädig bzw. einsichtig stimmte, so daß sie mich durchließen – aber nicht, ohne mich vorher noch zu fragen, wie denn diese Kundgebung genau heißt. Als ich dies korrekt beantwortete („1000 Kreuze für das Leben“), war ihre Skepsis gottlob überwunden.

Von anderen Lebensrechtlern erfuhr ich, daß die Polizisten einem Teilnehmer zunächst keinen Einlaß gewähren wollten, weil dieser nicht sofort wußte, wie die Kundgebung genau heißt. Aber als er sagte „ähm….gegen Abtreibung“, durfte er auf den Kirchplatz.PICT0298

Allerdings konnte die Polizei trotz ihrer scharfen Kontrollen nicht verhindern, daß sich einige Protestler mitten unter die Lebensrechtler auf dem Ägidii-Platz mischten.

Blasphemische Sprüche der untersten Schublade

Als die Kundgebung schon angefangen hatte, begannen drei junge Frauen von der „Gegenfront“ gotteslästerliche Parolen herumzuschreien (z.B. „Nieder mit Jesus!“), so daß sie sogleich durch Polizisten vom Platz weggedrängt wurden.

Die Sprüche der ultralinken Seite waren dieselben wie in früheren Jahren, am frechsten zweifellos die folgenden: „Gott ist Schrott!“ –  „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben!“  

Erschütternd war auch das Erlebnis mit jenem relativ jungen Mann, der sich allein an einem Geländer anlehnte –  und als er uns sah, sagte er laut und deutlich: „Satan, komm und hilf uns gegen diese Leute!“

Ansonsten gab es wieder die immergleichen Parolen: „Kein Gott, kein Staat, kein Patriarchat!“ „Ob Kinder oder keine entscheiden wir alleine“ – und „Gottlos glücklich sein“ samt ähnlichen „Weisheiten“…
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Unser Gebetszug mit den vielen weißen Kreuzen und den Plakaten mit dem Bild des „Löwen von Münster“ (Kardinal von Galen) führte durch die City Münsters, vorbei an den großen Innenstadtkirchen und auch an der Synagoge.

Die Polizei war mit hunderten von Beamten eifrig damit beschäftigt, die Abtreibungsbefürworter und Antifa-Aktivisten schon im Vorfeld zurückzudrängen.

Mehrere große Mannschaftswagen fuhren hinter und vor unserer Demonstration (siehe schmales Foto) – und vor diesen Wagen waren zudem einige Polizisten auf Fahrrädern (!) und Motorrädern an der Spitze des Zuges. PICT0306 

Die Beamten, die unsere Prozession von beiden Seiten abschirmten, rannten öfter weit nach vorne, um die Randalierer allein schon mit ihrer starken Anwesenheit zu blockieren. Mitunter griff die Polizei  – wenn nötig  –  auch härter zu (siehe dazu dieses Bild der WN-Zeitung: http://www.wn.de/Fotos/Lokales/Muenster/1000-Kreuze-Marsch-in-Muenster/%28Foto%29/5).

FOTO: Junge Männer und Frauen aus dem „Ruhrpott“ (Ruhrgebiet) sorgten für Verstärkung bei unserer Aktion

Zugleich sorgte die Polizei dafür, daß die Störer nicht von den Seitenstraßen und Gassen heranrücken konnten, weil sie diese schon abriegelte, bevor unser Gebetszug dort ankam.

Dennoch konnten die Sicherheitsleute nicht verhindern, daß die Abtreibungsbefürworter die Aa-Brücke an der Überwasserkirche blockierten, auf welcher wir normalerweise zum Dom ziehen. An der Aa-Brücke wird symbolisch und mit Glockenklang eine Rose nach der anderen ins Wasser geworfen, um an die ungeborenen Kinder zu erinnern, die durch Abtreibung vernichtet werden. 
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Diese Rosen-Aktion mußten wir angesichts dieser Blockade diesmal auf den Domplatz verschieben. Dort findet jährlich die Abschlußkundgebung statt, sofern die Randalierer dies nicht ebenfalls durch ihre Blockade verhindern (was schon zweimal geschah).

FOTO: Lebensrechtler auf dem Domplatz, unter ihnen Pater Chrysostomus Ripplinger OSB (rechts außen mit Kreuz).

Immerhin konnten wir diesmal auf Umwegen zum Sankt-Paulus-Dom gelangen und dort beim Kardinal-von-Galen-Denkmal an diesen großen Bischof von Münster erinnern, der sich der mörderischen Euthanasie in der NS-Diktatur entgegenstellte und durch seine tapferen Predigten weltberühmt wurde.

Denkmal des Kardinal von Galen beschmiert

Irrsinnigerweise wurde ausgerechnet das Denkmal dieses entschiedenen Nazi-Gegners in der Nacht auf den heutigen Samstag massiv beschmiert, was viel über deren Geist bzw. Ungeist jener Gegner aussagt. PICT0305Wir standen entsetzt vor diesem Ergebnis wüsten Treibens.

Wie die „Westfälischen Nachrichten“ berichten, wurde auch die Mauer zum Klarissen-Kloster am Dom besprüht, ebenso die Ägidii-Kirche:

„Gegen 2:42 Uhr beobachteten Polizisten drei Frauen auf frischer Tat, die die Fassade der Aegidii-Kirche mit roter Farbe besprühten. Die Frauen flüchteten, eine von ihnen konnte später an der Stubengase festgenommen werden. Es handelt sich um eine 19-jährige Grevenerin.“

BILD: Sogar das Galen-Denkmal war (vor allem im unteren Teil) pinkfarben beschmiert und verunstaltet worden.  (Das Foto im Polizeibericht zeigt die Schäden noch deutlicher: HIER)

Unsere Abschlußkundgebung wurde durch den ohrenbetäubenden Krach der Gegenseite massiv beeinträchtigt. Wir konnten die Ansprache unseres Versammlungsleiters W. Hering akustisch kaum verstehen.

Man fragt sich, warum die Linksdemonstranten direkt neben dem unserem Platz ihren abartigen Lautsprecher-Lärm veranstalten konnten bzw. durften. Wären sie von den Sicherheitsbeamten weiter wegwärts gedrängt worden, hätte der Krach uns nicht derart stark gestört. (Insofern sind Polizeieinsatz bzw. Gesetzesbestimmungen in NRW noch verbesserungsbedürftig.)
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Dennoch ließen wir uns von unseren Gebeten und Liedern keineswegs abhalten, auch der Dank an die Polizei und ein Vaterunser-Gebet für ihren schützenden Dienst gehörte wieder selbstverständlich dazu.

FOTO: Die Polizei-Absperrung auf dem Domplatz verhinderte handgreifliche Störungen unserer Kundgebung, nicht jedoch den „Heidenlärm“.

Zu guter Letzt ging Wolfgang Hering, der Organisator unseres Gebetszugs, auf die Krakeeler zu und überreichte ihnen im Sinne christlicher Nächstenliebe freundlich jene Blumen, die bei der Symbol-Aktion vor dem Galen-Denkmal niedergelegt worden waren. Doch die Randalierer wiesen sein Angebot verhärtet zurück; einige von ihnen nahmen die Rosenblüten in den Mund und spuckten sie dann gegen Herrn Hering aus.

Schon zuvor sangen die Lebensrechtler ein Segenslied in Richtung der Chaoten, was deren Wut jedoch nur steigerte. Die christlichen Beter blieben stets gelassen und ließen sich durch nichts und niemanden provozieren.

Das gibt die Gegenseite übrigens selber zu; so heißt es z.B. auf der Webseite VICE:

„Die Parolen, die den Fundamentalisten entgegenschallen, reichen vom klassischen feministischen Spruch „My body, my choice“ bis zu Sprüchen wie „Hätt Maria abgetrieben, wärt ihr uns erspart geblieben“. Die Pro-Lifer lassen sich aber nur schwer aus der Ruhe bringen. Statt zurück zu pöbeln, wird für die verlorenen Seelen gebetet.

Benediktiner-Pater Chrysostomus Ripplinger aus Münster erteilte uns zum Abschluß der Kundgebung auf dem Domplatz seinen priesterlichen Segen.

Felizitas Küble, ehrenamtl. Leiterin des Christoferuswerks in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.