Afrikanische Bischöfe wollen auf der Synode konsequent die kirchl. Ehelehre verteidigen

Mathias von Gersdorff0653a-bildungsplan-demo-1-2-1448b12b252812529

Der afrikanische Katholizismus ist entschlossen, hinsichtlich der vatikanischen Familiensynode entschlossenen Widerstand zu leisten gegen anmaßende Forderungen vor allem aus Deutschland; deren Delegation bestehet aus Kardinal Marx, Erzbischof Koch und Bischof Bode.

Dies berichtet der bekannte italienische Vatikanist Sandro Magister

Vom 8. Bis zum 11. Juni fand in Accra (Ghana) eine Tagung mit wichtigen afrikanischen Kirchenvertretern statt, darunter die Kardinäle Robert Sarah, Christian Tumi (Kamerun), John Njue (Kenia), Polycarp Pengo (Tanzania) und Berhaneyesus D. Souraphiel (Äthiopien). Ebenso waren weitere Bischöfe aus allen afrikanischen Ländern vertreten. Veranstalter war das „Symposium der Bischofskonferenzen von Afrika und Madagaskar“ (SECEAM).

Kurienkardinal Robert Sarah (siehe Foto), ein deutlicher Kritiker der „Reform“-Vorschläge von Kardinal Kasper, erklärte unumwunden:1b5b8-cardinal_robert_sarah

1) Die Kirche muß ohne Furcht die Lehre Christi über die Ehe verkündigen.
2) Auf der Familiensynode sollen die Bischöfe Afrikas mit einer Stimme und mit Klarheit sprechen.
3) Die Synode muß die Familie vor zerstörerischen Ideologien und politischen Strategien schützen.

Sehr kritisch äußerte sich Edouard Ade, Generalsekretär der Westafrikanischen katholischen Universität, zum großen Einfluss Deutschlands in der Familiensynode. Ausdrücklich nannte er Kardinal Kasper und seine Rede vor dem Konsistorium Anfang 2014.

Im Schlusscommuniqué werden die Synodenväter aufgerufen, sich nicht von den irreführenden Lehren hinsichtlich der Familie beeindrucken zu lassen, welche zur Verwirrung beitrügen.

Mit großer Sorge beobachtet man in Afrika die Krise von Ehe und Familie in manchen westlichen Nationen, vor allem in Ländern wie Deutschland, Frankreich und der Schweiz, und die Bereitschaft einiger Bischöfe, Änderungen hinsichtlich der geschieden-Wiederverheirateten und der Homosexuellen einzuführen, die nicht der katholischen Lehre entsprechen.

Unser Autor Mathias v. Gersdorff leitet die Frankfurter Aktion „Kinder in Gefahr“ und die Webseite „Kultur und Medien online“