Pfeiffer: Marx-Kritik an Woelki ist „verlogen“

Der Kriminologe Prof. Dr. Christian Pfeiffer hält die Kritik am Kölner Kardinal Woelki für „verlogen“. Er denke dabei besonders an den Münchner Kardinal Reinhard Marx (siehe Foto). Dieser hatte es als „verheerend“ bezeichnet, dass Woelki ein Gutachten zum Umgang von kath. Geistlichen mit Missbrauchsvorwürfen unter Verschluss hält.

„Das ist ein so verlogener Umgang mit Woelki“, kritisierte der ehem. SPD-Justizminister von Niedersachsen:
„Wenn jetzt Marx über Woelki herfällt, dann ist das im Glashaus sitzen und mit Steinen werfen, weil er dasselbe getan hat. Marx ist der Hauptschuldige dafür, dass wir zehn Jahre nach Entdeckung des Missbrauchsthemas immer noch keine Transparenz haben“.

2013 hatte die Bischofskonferenz einen Aufarbeitungsvertrag mit Pfeiffers Kriminologischen Forschungsinstitut gekündigt. Der Streit hatte sich an der Veröffentlichung kircheninterner Dokumente entzündet.

Quelle und vollständige Nachricht hier: https://web.de/magazine/regio/nordrhein-westfalen/kriminologe-pfeiffer-kritik-kardinal-woelki-verlogen-35572374

Foto: Laura Mohr


Kath. Dachverband fordert Rücktritt Bätzings

Erklärung des Zusammenschlusses petrustreuer Vereinigungen:

Die Deutsche Bischofskonferenz sollte sich bei ihrem nächsten Treffen gut überlegen, ob sie den amtierenden Vorsitzenden im Amt lassen will.

Wenn die Bischöfe an ihrem Vorsitzenden Georg Bätzing festhalten, entscheiden sie sich gegen den Gebetsspruch zu Beginn ihrer Webseite:

„Nichts zeichnet so sehr den wahren Christen aus, nichts bezeichnet so sehr das Wesen des Christentums, als die auf den Glauben gegründete Hoffnung, das unerschütterliche Vertrauen.“ (sel. Paul Josef Nardini).

Geht es den Bischöfen überhaupt noch um den „wahren Christen“ und das „Wesen des Christentums“, wenn sie die antikatholische Haltung ihres Vorsitzenden stillschweigend zur Kenntnis nehmen, statt auf die Grundlage des Glaubens zu verweisen?

„Segnung“ von wiederverheirateten Geschiedenen und homosexuellen Paaren, Diakonen- und Priesterweihe für Frauen? Zu diesem Zweck fordert der Vorsitzende sogar Katechismusänderungen!

Welcher Kirche gehört Bischof Bätzing an?

Mit diesen und weiteren Forderungen, die er sogar an Rom vorbei durchsetzen will, ist er nicht mehr römisch-katholisch.

Die petrus-treuen Vereinigungen wehren sich entschieden dagegen, Glaube und Disziplin der Kirche zu Markte zu tragen, sprich: die römisch-katholische Kirche dem modernistischen, also „synodalen“ Konzept zu opfern.

Wenn Bischof Bätzing seine Vorstellungen realisieren will, dann bleibt ihm nur der Weg, sein Amt niederzulegen, aus der Kirche auszutreten und eine neue Kirche zu gründen. Modernistische Mitläufer warten sicher schon auf den Anfangsimpuls!

Es muss wieder gelten, was das Lied „Ein Haus voll Glorie schauet“ in seiner dritten Strophe zum Ausdruck bringt: „…das Haus wird‘s überdauern, auf festem Grund es ruht“.

Nach den Plänen von Bischof Bätzing sind die Grundlagen des Glaubens aufzugeben und dem modernen Denken anzupassen – auch auf die Gefahr hin, den katholischen Glauben zu marginalisieren.

Wird die Kirche nach dem Wort Jesu so zur kleinen Herde, die sich nicht fürchten solle, weil der himmlische Vater ihr (der Herde) das Reich geben werde?

Wir leben in einer Situation wie zur Zeit Jesu, als er die Apostel fragte: „Wollt auch ihr gehen?“

Dann wird es Zeit, dass der Staat den kirchlichen Amtsträgern das Gehalt sperrt, weil sie nicht (mehr) zu der Kirche gehören, zu der zu gehören sie vorgeben.

Reinhard Dörner, Vorsitzender


US-Bischofskonferenz protestiert gegen Bidens Proklamation für das „Recht“ auf Abtreibung

Kurz nach seiner Amtseinführung feierten Präsident Biden und seine Vizepräsident Harris den Jahrestag des verhängnisvollen Grundsatzurteils „Roe vs. Wade“, das 1973 unter dem Vorwand des „Selbstbestimmungsrechts“ der Frau eine allgemeine Abtreibungsfreiheit in den USA einführte.

Die nordamerikanische Bischofskonferenz, die sich anläßlich von Bidens Vereidigung kritisch hinsichtlich seiner zügellosen Abtreibungsagenda geäußert hat, hat jetzt die Tonlage deutlich verschärft.

Auf der amtlichen Webseite wurde eine Erklärung von Erzbischof Joseph F. Naumann aus Kansas City veröffentlicht, der in den USA für Lebensrechtsfragen in der Kirche zuständig ist: https://www.usccb.org/news/2021/us-bishops-pro-life-chairman-responds-president-and-vice-presidents-statement-anniversary

Hier folgt nun die deutsche Übersetzung des kirchlichen Protestes:

„Es ist zutiefst beunruhigend und tragisch, dass der Präsident ein Urteil des Obersten Gerichtshofs lobt, das ungeborenen Kindern ihr grundlegendstes Menschenrecht – das Recht auf Leben – verweigert – und dass er sich dazu verpflichtet, es zu kodifizieren.

Ich ergreife diese Gelegenheit, um alle Katholiken daran zu erinnern, dass der Katechismus festhält: „Seit dem ersten Jahrhundert hat die Kirche das moralische Übel jeder erfolgten Abtreibung bestätigt. Diese Lehre hat sich nicht geändert und bleibt unveränderlich.“

Beamte sind nicht nur für ihre persönlichen Überzeugungen verantwortlich, sondern auch für die Auswirkungen ihrer öffentlichen Handlungen.

Roes“ Aufwertung der Abtreibung zu dem Status eines geschützten Rechtes und die Abschaffung staatlicher Einschränkungen ebneten den Weg für den gewaltsamen Tod von mehr als 62 Millionen unschuldigen ungeborenen Kindern und für unzählige Frauen, die unter dem Kummer von Verlust, Verlassenheit und Gewalt leiden.

Wir fordern den Präsidenten nachdrücklich auf, die Abtreibung abzulehnen und lebensbejahende Hilfe für bedürftige Frauen und Gemeinschaften zu fördern.“


Fristentötung in Argentinien eingeführt

Der argentinische Kongress hat am 31. Dezember 2020 Abtreibung bis zur 14. Schwangerschaftswoche allgemein straffrei gestellt. Bisher waren in Argentinien die Fälle von Vergewaltigung und Gesundheitsgefährdung der Mutter zulässige Gründe für eine Abtreibung. Auf eine sonstige Tötung ungeborener Kinder standen bis zu 4 Jahre Haft.

Kritik kam von argentinischen Priestern, Papst Franziskus und der argentinischen Bischofskonferenz: „Die argentinische Kirche wird sich weiter mit Entschlossenheit und Leidenschaft für den sorgsamen Dienst am Leben einsetzen. Dieses Gesetz wird die Spaltungen in unserem Land weiter vertiefen. Wir bedauern zutiefst, dass die politische Führung sich so weit von den Gefühlen des Volkes verabschiedet hat.“

Quelle: Jugend für das Leben (Österreich)


US-Bischöfe beklagen Bidens Plädoyer für totale Abtreibungsfreiheit

Der Vorsitzende der US-amerikanischen Bischofskonferenz, Erzbischof José Gomez, hat Joe Biden wegen dessen Haltung zum Lebensschutz kritisiert. Das berichtet die katholische „Tagespost“.

Da der Katholik Biden ein „Recht auf Abtreibung“ unterstütze, würde eine „schwierige und komplexe“ Situation entstehen, zitiert das Blatt den Erzbischof von Los Angeles.

Wenn Politiker, die sich zum katholischen Glauben bekennen, für Abtreibungen einträten, ziehe dies mehrere Probleme nach sich, erklärte Gomez im Verlauf der Herbstvollversammlung der US-amerikanischen Bischöfe. Eines davon sei, „dass unter den Gläubigen Verwirrung darüber entsteht, was die Kirche eigentlich lehre“.

Wie die Zeitung weiter schreibt, habe der Vorsitzende der US-Bischöfe zudem eine neue Arbeitsgruppe ins Leben gerufen, die die Zusammenarbeit zwischen der katholischen Kirche in den USA und Biden steuern soll. Den Vorsitz soll der Erzbischof von Detroit, Allen Vigneron, übernehmen.

Quelle: ALFA-Newsletter


Bischöfe in Frankreich: „Das Krebsgeschwür des Terrorismus stoppen“

Einige Stunden nach dem islamistischen Attentat, bei dem am 29. Oktober in der Basilika Notre-Dame in Nizza drei Menschen ermordet wurden, äußerte die französische Bischofskonferenz in einer Erklärung ihr tiefes Bedauern und bekräftigte, dass „die Katholiken sich trotz des Schmerzes weigern, sich von der Angst überwältigen zu lassen“.

Weiter heißt es: „Unsere Gedanken und Gebete gelten den Opfern, den Verwundeten, ihren Familien und Angehörigen. Diese Menschen wurden angegriffen und getötet, weil sie sich in der Basilika aufhielten. Sie waren Symbol für etwas, das bekämpft werden soll.“

Die katholischen Oberhirten erinnern in diesem Zusammenhang die Ermordung von Pater Hamel, der am 26. Juli 2016 von zwei Islamisten am Altar seiner Kirche in Saint-Étienne du Rouvray ermordet wurde.

Sodann erklären sie weiter:
„Dieser Terrorismus zielt darauf ab, Angst in unserer gesamten Gesellschaft zu erzeugen. Es ist dringend erforderlich, dieses Krebsgeschwür zu stoppen, genauso wie es notwendig ist, sich um die unverzichtbare Geschwisterlichkeit zu bemühen, die uns alle angesichts dieser Bedrohungen vereint“.

Quelle: Fidesdienst


Kath. Kirchen stehen in Chile in Flammen

Das Feuer, das zur völligen Zerstörung der kath. Kirche La Asunciòn führte, wurde am 18. Oktober, dem Jahrestag der Proteste, gelegt. ie Kirche La Asunciòn wurde vollständig zerstört einschließlich des Glockenturms.

Bei Ausschreitungen und Zusammenstöße mit der Polizei und den Streitkräften gab es tausende Verwundete und 30 Tote. Die Demonstrationen lösten eine Krise der Regierung unter Sebastián Piñera aus.

Ein zweiter Brand wurde in der Kirche San Francisco de Borja im Zentrum der Hauptstadt gelegt. Eine Gruppe von Männern brach in das Gotteshaus ein und legte ein Feuer, das die Kirche in Brand setzen sollte. Der Versuch konnte jedoch von den Feuerwehrleuten vereitelt werden. Bei der Aktion kam es zu fünf Festnahmen.

Die Chilenische Bischofskonferenz äußerte sich in einer Erklärung:

„Die Ereignisse in Santiago und anderen Städten in Chile zeigen, dass es für Gewalttäter keine Grenzen gibt. Es kommt dabei leider zu Übergriffen, Plünderungen und Anschläge auf Kirchen, sakrale Gebäude, die Gott gewidmet sind und im Dienst der Solidarität gegenüber den Menschen stehen.

Es tut uns weh zu sehen, wie eine historische Kirche in Santiago zerstört wird und dies sogar gefeiert wird.“

Quelle: Fidesdienst


„Christen in der AfD“ üben scharfe Kritik am Synodalen Weg deutscher Bischöfe

In diesen Tagen versammeln sich die Bischöfe der Deutschen Bischofskonferenz in Fulda, um den „Synodalen Weg“ voranzubringen.

Joachim Kuhs, Mitglied im AfD-Bundesvorstand und Vorsitzender der Christen in der AfD, erklärt hierzu:

„Mit diesem Weg verlässt die römisch-katholische Kirche in Deutschland den Pfad der kirchlichen Treue zu ihrem Auftrag und ihrer Sendung. Sie kündigt den Gehorsam gegenüber ihrem kirchlichen und geistlichen Oberhaupt auf.

Sie lässt ihre treuesten und gläubigsten Mitglieder vereinsamt zurück, um sich partikularen Interessen zu unterwerfen und dem Pluralismus der evangelischen Kirche nachzueifern.“


Venezuela: Sozialistisches Regime verhaftet Mitarbeiter einer Hilfsorganisation

Die Bischofskonferenz von Venezuela verurteilt gemeinsam mit der dortigen Caritas „die Verletzung der Rechte und den Freiheitsentzug der Mitarbeiter der Hilfsorganisation ‚Accion Solidaria‘“ und „das undurchsichtige Vorgehen“ bei der Durchsuchung der Büros, die sich der Verteilung von Medikamenten und medizinischer Hilfe an Menschen widmet, die von der Gesundheitskrise des Landes betroffen sind.

Am 7. September drangen Beamte des sozialistischen Maduro-Regimes in die Büros der Organisation in Caracas ein und verhafteten einige Mitarbeiter.

In der gemeinsamen Verlautbarung werden diese Maßnahmen verurteilt, „da sie die Einsatzfreiheit der humanitären Helfer im Land einschränken“ und sie „zum Ziel von Verfolgung und Einschüchterung machen“.

Bischöfe und Caritas fordern daher den Staat auf, „für die Wahrung des Lebens und der körperlichen Unversehrtheit der Gemeinschaft im gesamten Staatsgebiet einzutreten“, und „Aktivitäten, die von humanitären Grundsätzen und dem humanitären Völkerrecht inspiriert sind, nicht zu kriminalisieren“ und Hilfsprogramme in den Bereichen Gesundheit, Ernährung, Wasser und andere Dienstleistungen nicht einzuschränken, „die für das Leben von über 7 Millionen schutzbedürftigen Menschen im Land von wesentlicher Bedeutung sind“.

Schließlich fordern sie „völlige Aufklärung“ in Bezug auf das Vorgehen gegen „Accion Solidaria“.

Quelle: Fidesdienst


Venezuelas katholische Bischöfe kritisieren die geplanten Wahlen als ungültig

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Die Bischöfe in Venezuela haben zum Abschluss ihrer Vollversammlung an den Rahmenbedingungen der für 6. Dezember geplanten Parlamentswahlen scharfe Kritik geübt.
Der von dem sozialistischen Präsident Nicolas Maduro ausgerufene Wahlprozess sei illegitim und voller Unregelmäßigkeiten.

Er zeige, dass Maduro nur das Ziel verfolge, an der Macht zu bleiben, schrieb die Bischofskonferenz am letzten Wochenende.

Die Einschüchterung und Verfolgung politischer Funktionsträger sowie der Ausschluss politischer Parteien werde eine große Stimmenthaltung und Misstrauen provozieren.

Bei der letzten Parlamentswahl 2015 hatte die Opposition einen deutlichen Erdrutschsieg eingefahren, doch Präsident Maduro regierte mit Hilfe von Sonderdekreten über die Volksvertretung hinweg. Später entmachtete Maduro die Nationalversammlung, indem er alle Kompetenzen an eine verfassungsgebende Versammlung übertrug, die von seinen politischen Gefolgsleuten dominiert wurde.

Auf die Entmachtung des frei gewählten Parlaments setzte eine Massenflucht aus Venezuela ein.

Sanktionen der USA und Europa gegen die Regierung Maduro führten bislang zu keinem Einlenken der sozialistischen Staatsführung.

Quelle: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-07/venezuela-bischoefe-kritisieren-wahlprozess-als-illegitim.html