Rudolf Voderholzer wurde heute zum Bischof von Regensburg geweiht – 4000 Gläubige folgten der Feier

Der Münchner Kardinal Reinhard Marx hat am Samstagvormittag in einem bewegenden Pontifikalamt im Hohen Dom St. Peter in Regensburg Prof. Dr. Rudolf Voderholzer zum Bischof geweiht. 0013

Konsekratoren des 78. Oberhirten des Bistums Regensburg waren außerdem Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller (siehe Foto), Präfekt der römischen Glaubenskongregation und Voderholzers direkter Amtsvorgänger.

Zudem  Bischof František Radkovský, Bischof von Regensburgs Partner-Bistum Pilsen, sodann Erzbischof Dr. R. Zollitsch, Vorsitzender der Dt. Bischofskonferenz  –  sowie zahlreiche Bischöfe aus Bayern und darüber hinaus, darunter der Trierer Bischof Stephan Ackermann sowie der Limburger Bischof Tebartz-van Elst.

0031Rund 4000 Gläubige, darunter 400 Priester, waren aus dem ganzen Bistum Regensburg, aber auch von Stätten des früheren Wirkens Voderholzers zum Pontifikalamt gekommen und folgten der Liturgie auch in den benachbarten Kirchen der Alten Kapelle, Niedermünster und St. Johann. Dorthin wurde der Gottesdienst auf Leinwände übertragen. Das Bayerische Fernsehen übertrug die gesamte Feier live.

Nuntius Erzbischof Dr. Périsset überbrachte die Ernennungsurkunde von Papst Benedikt, die der bisherige DiözesanadministratorDr. W. Gegenfurtner verlas.

Am 2. Juli 2012 hatte Papst Benedikt den Regensburger Bischof Gerhard L. Müller zum Präfekten der römischen Glaubenskongregation ernannt. Die Ernennung von Dr. Voderholzer zum Oberhirten von Regensburg erfolgte am 6. Dezember 2012. 0029

In seiner Predigt stellte Kardinal Marx die Frage, wie es heute angesichts vielfältiger Erwartungen und medialer Zuspitzungen noch möglich sei, Bischof und Apostel zu sein. „Das kann ER uns zumuten, weil ER uns sendet“, lautete seine Antwort. Von Christus her gelte es, den Menschen die Fülle des Lebens zu zeigen.

Erzbischof Gerhard Ludwig Müller habe „stark und großartig“ in Regensburg gewirkt. Nun solle sein Nachfolger die Fußstapfen aufnehmen und seinen eigenen Weg gehen: „Gottes Segen Dir dazu, auf geht’s!“

In seinen Dankesworten sprach der neugeweihte Bischof:

„Wer seine Her‐Kunft in Christus sieht, der wird auch die Zu‐Kunft gestalten können. Mit dem Bischofsamt wird mir eine besondere Verantwortung für den Glauben anvertraut; nicht Asche zu hüten, sondern der Fackel des Glaubens eine Brücke in die Zukunft zu bauen, ein Feuer weiterzugeben, das in unseren Herzen brennt und uns zu leben hilft  –  darum geht es; den Glauben an den lebendigen Gott zu bezeugen, der uns in Jesus Christus als Menschenbruder nahe gekommen ist.“  0033

BRÜCKEN der Verständigung von Bayern  nach Böhmen

Mit Bezug zum Sudetenland sagte der Bischof weiter, der Glaube habe getragen, auch damals in schlimmen Zeiten, als die Brücken zwischen den Menschen und den Völkern niedergerissen wurden:

„Ohne das Zeugnis dieses auch in schweren Zeiten bewährten Glaubens stünde ich heute nicht hier. Dieser Glaube hat auch geholfen, neu Brücken zu bauen zwischen unseren Völkern.“

Zu Bischof František Radkovský von Pilsen gewandt, erklärte der neue Regensburger Oberhirte:

„Unsere Verbundenheit hat bereits eine lange persönliche Geschichte. Dass Sie mir heute die Hände aufgelegt haben, bewegt mich tief. Ich fühle mich heute an Ihre Seite gerufen, damit wir weiterhin Brücken bauen, viele Brücken. Brücken, die uns Europäer zueinander führen. Brücken, die uns im Gebet vereinen. Brücken, die den Menschen den Weg öffnen zu Jesus Christus und seiner Frohen Botschaft – in Bayern wie in Böhmen.“

Im Anschluß an die knapp dreistündige liturgische Feier im Dom fanden im benachbarten Kolpinghaus ein Festakt und eine Begegnung statt, zu der alle Gläubigen eingeladen waren.

Staatsministerin Emilia Müller sagte in ihrem Grußwort in Vertretung von Ministerpräsident Horst Seehofer:

Geboren in München, Priester in Oberbayern und renommierter Hochschullehrer – Sie sind für das Hirtenamt im Herzen Bayerns eine Idealbesetzung. Wir unterstützen Sie nach Kräften. Wen wir Oberpfälzer einmal in unser Herz geschlossen haben, den lassen wir so schnell nicht mehr heraus.“  0038

Für Prof. Dr. Rudolf Fritsch, den Präsidenten der Sudetendeutschen Akademie der Wissenschaften und Künste, der wegen Krankheit verhindert war, trug dessen Frau Gerda Fritsch das Grußwort vor. Darin würdigte der Präsident die Verbundenheit des neuen Bischofs mit der sudetendeutschen Volksgruppe, die durch Prof. Voderholzers Abstammung einerseits und durch seine Aktivitäten für die Volksgruppe andererseits ausgedrückt würden:

„Die Sudetendeutsche Akademie dankt Ihnen, dass Sie seinerzeit die Berufung in die Sudetendeutsche Akademie angenommen haben, und sie ist stolz darauf, jetzt einen Bischof zu ihren Mitgliedern zu zählen.“

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Der evangelische Regionalbischof Oberkirchenrat Dr. Hans-Martin Weiss versicherte den neuen Bischof seiner Achtung des Amtes und seiner Person und wünschte ihm „gesegnete und gnadenreiche Jahre in der Wahrnehmung seiner neuen Aufgabe“.

Philipp Graf von und zu Lerchenfeld, Vorsitzender des Regensburger Diözesankomitees, sagte in seinem Grußwort, das Bistum sei stark von Volksfrömmigkeit geprägt, die u.a. auch in einer Vielzahl von Wallfahrten zum Ausdruck komme:

„Sie stehen nun in der Reihe großer Bischöfe von Regensburg, die sehr oft auch bedeutende Theologen gewesen sind. Als Vertreter der Laien in unserem Bistum darf ich Ihnen versichern, dass wir uns alle sehr auf Sie freuen und dass Sie alle Menschen in Ihrem Bistum mit offenen Armen und großer Freude empfangen.“

In der Folge hießen engagierte Vertreterinnen und Vertretern aus verschiedenen Bereichen der Diözese den neuen Bischof willkommen.

Zum Abschluß des ebenfalls bewegenden Festakts sagte Bischof Voderholzer, Erzbischof Müller habe ihm ein wohlbestelltes Bistum übergeben. 

Quelle (Text/Fotos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Regensburg: Live-BR-Übertragung der Bischofsweihe am kommenden Samstag

Am morgigen Samstag, den 26. Januar 2013, wird der Trierer Dogmatiker Prof. Dr. Rudolf Voderholzer im Hohen Dom St. Peter in Regensburg   –  u.a. auch durch den vatikanischen Glaubenspräfekten Gerhard L. Müller   –   zum Bischof geweiht.  iMA00370501

Die feierliche Zeremonie, zu der alle Gläubigen recht herzlich eingeladen sind, beginnt um 10 Uhr. 

Wer nicht daran teilnehmen kann, hat dennoch die Chance, die Weihe-Liturgie per TV mitzuverfolgen, denn sie wird vom Bayerischen Rundfunk live übertragen.

Ein Exemplar des ansprechend gestalteten und bebilderten Liederheftes zur Bischofsweihe  finden Sie hier:
http://newsletter.bistum-regensburg.de/newsletter/images/iMA00370620.PDF

Quelle (Foto/Infos): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Regensburg: Prof. Dr. Rudolf Voderholzer empfängt am Samstag, 26. Januar, die Bischofsweihe

Die Bischofsweihe Prof. Voderholzers mit Amtseinführung findet am Samstag, 26. Januar 2013, am Gedenktag der heiligen Bischöfe Timotheus und Titus, im Dom St. Peter zu Regensburg statt. Voderholzer 2

Konsekratoren sind Kardinal Dr. Reinhard Marx gemeinsam mit dem Präfekten der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Dr. Gerhard Ludwig Müller, und dem Bischof von Pilsen, František Radkovský  –  sowie den anwesenden Bischöfen.

Alle Priester, Diakone, Ordensleute und Laien, auch die kirchlichen Gremien und Verbände der ganzen Diözese sind zur Mitfeier dieses festlichen Tages herzlich eingeladen.

Die Liturgie, die um 10 Uhr beginnt, wird per Video nach Niedermünster in die Alte Kapelle und nach St. Johann übertragen. Dort wird auch die hl. Kommunion ausgeteilt.

Bereits vor Beginn der Liturgie ziehen um ca. 9.20 Uhr alle Fahnenträger und die Priester des Bistums in den Dom ein.

Im Anschluß findet im Kolpinghaus Regensburg ein festlicher Empfang zu Ehren des neuen Bischofs statt. Hier wird auch ein Imbiss angeboten. Auch zur Feier im Kolpinghaus sind alle Gläubigen des Bistums herzlich eingeladen.

HINWEIS für HÖRGESCHÄDIGTE: Um auch hörgeschädigten Gottesdienstteilnehmern die Mitfeier zu ermöglichen, werden Umhänge-Induktionsschleifen bzw. Kopfhörer verteilt. Die Ausgabe erfolgt innerhalb der Kathedrale im westlichen Bereich unter dem Nordturm. In der Sailerkapelle wird ein Gebärdensprachdolmetscher den Gottesdienst für Gehörlose übersetzen.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Prälat Gänswein wird am 6. Januar 2013 vom Papst zum Bischof geweiht

Am Hochfest der Erscheinung des Herrn, am 6. Januar, weiht Papst Benedikt XVI. seinen langjährigen Privatsekretär Prälat Georg Gänswein zum Bischof. 

Anfang Dezember hatte der Papst seinen engsten Mitarbeiter zum Präfekten des Päpstlichen Hauses ernannt und zum Titular-Erzbischof von Urbisaglia erhoben.

Als Präfekt des Päpstlichen Haues ist der 1956 im Südschwarzwald geborene Gänswein u.a. auch für den offiziellen Terminkalender des Papstes sowie dessen Audienzplan und die Betreuung von Staatsbesuchen verantwortlich.

Der katholische Fernsehsender EWTN überträgt das Pontifikalamt mit Bischofsweihe aus dem Petersdom am Dreikönigstag live ab 9.30 Uhr mit dem deutschen Kommentar von Radio Vatikan.

Quelle: www.ewtn.de


Der künftige Bischof von Regensburg wird am 20.12.2012 in seinem Bistum empfangen

Am Donnerstag, dem 20. Dezember 2012, wird der künftige Bischof von Regensburg, Prof. Dr. Rudolf Voderholzer (siehe Foto), in seiner Diözese empfangen.

Um 14 Uhr wird er an der Bistumsgrenze in Parsberg von Weihbischof R. Pappenberger, Diözesanadministrator  Dr. Gegenfurtner und Prälat Michael Fuchs erwartet. Die Gläubigen der Umgebung sind eingeladen, zusammen mit dem neuen Oberhirten in der Parsberger Pfarrkirche zu beten.   Voderholzer 2

Gegen 15.30 Uhr begrüßen das Domkapitel und Vertreter der Diözese den ernannten Bischof am Hauptportal des Hohen Doms St. Peter zu Regensburg.

Nach einem Gebet in der Michael-Sailer-Kapelle spricht der künftige Bischof zu den Gläubigen. Die Regensburger Domspatzen und Domorganist Prof. Franz Josef Stoiber begleiten diese Feier musikalisch. Mit dem Festgeläut der Domglocken findet die Zusammenkunft ihren Ausklang.

Alle Gläubigen sind zur Teilnahme herzlich eingeladen. Am Abend besucht Prof. Dr. Rudolf Voderholzer um 19.30 Uhr das Weihnachtskonzert der Regensburger Domspatzen im Audimax der Universität. 

Bischofsweihe mit Amtseinführung am 26. Januar 2013

Die Bischofsweihe mit Amtseinführung findet am Samstag, dem 26. Januar 2013, dem Gedenktag der heiligen Bischöfe Timotheus und Titus, um 10 Uhr im Hohen Dom St. Peter zu Regensburg statt.

Konsekratoren sind  Kardinal Reinhard Marx, der Präfekt der Kongregation für die Glaubenslehre, Erzbischof Gerhard L. Müller, der Bischof von Pilsen, František Radkovský und weitere anwesende Bischöfe.

Im Anschluß findet im Kolpinghaus ein festlicher Empfang zu Ehren des neuen Bischofs statt.

Alle Priester, Diakone, Ordensleute und Laien, die kirchlichen Gremien und Verbände der ganzen Diözese sind zur Mitfeier dieses festlichen Tages herzlich eingeladen.

Mit der Feier der Bischofsweihe wollen wir den gemeinsamen Glauben an Christus, den ewigen Hohenpriester, bezeugen, wir wollen die Einheit des Bistums zum Ausdruck bringen und ein Zeichen der Treue und Verbundenheit zum neuen Oberhirten setzen.

Quelle (Text/Foto): Bischöfliches Presseamt Regensburg


Romtreue Katholiken in Rot-China gegen unerlaubte Bischofsweihe von Staates Gnaden

Glaubenstreue Katholiken in Harbin im Nordosten Chinas beten und fasten, um eine unerlaubte Bischofsweihe ohne Einverständnis des Papstes abzuwenden.

Niemand wolle diese Weihe, „weder die regimetreuen Katholiken, noch jene im Untergrund, noch der Weihekandidat selbst“, berichtet die Nachrichtenagentur Asianews.

Allein die kommunistenfreundliche , staatstreue katholische „Patriotische Vereinigung“ wolle die unerlaubte Weihe durchsetzen. Möglicher Termin dafür sei der 29. Juni, das Fest der Apostel Peter und Paul, was die Gläubigen als besonderer Schlag gegen Rom interpretieren würden.

Unterdessen würde die rot-chinesische Polizei einen romtreuen Priester nach dem anderen aufsuchen, um sie vor Schritten gegen die Bischofsweihe zu „warnen“.

Quelle: Radio Vatikan, Asianews