Bistum Regensburg: Strafanzeige gegen Asylgruppe im Pfarrheim St. Emmeram

Pressemitteilung des Bistums Regensburg vom 5. August 2016:

Die intensiven, stundenlangen Gespräche mit einigen Personen im Pfarrheim St. Emmeram – zuletzt am Donnerstag-Nachmittag – müssen als gescheitert angesehen werden. Zunächst hatten einige Personen den Willen zur Rückreise in die ursprüngliche Unterkunft bekundet, dann aber unerfüllbare Bedingungen gestellt. borMedia1840101

Das Bistum hat angesichts dessen keine andere Wahl, als weiter den Druck zu erhöhen und hat deshalb in Rücksprache mit den Behörden festgelegt, gegen die 25-köpfige Gruppe Strafanzeige wegen Hausfriedensbruch zu stellen und ab Samstag die Versorgung mit Nahrungsmitteln einstellen. Ein Notarzt ist erreichbar.

BILD: Regensburger Bischof Dr. Rudolf Voderholzer –  die Geduld des Bistums mit den Asylbewerbern ist jetzt erschöpft

Die ganze Gruppe oder einzelne Personen der Gruppe können jederzeit das Pfarrheim verlassen und mit ihrer zuständigen Ausländerbehörde die nächsten Schritte besprechen. Das Pfarrheim ist von innen offen.

Bistum kritisiert Vereinnahmung von Kindern durch Flüchtlinge

Generalvikar Michael Fuchs verurteilt in diesem Zusammenhang das wiederholte Vorschieben der Kinder für die unerfüllbaren Ziele der Gruppe:

“Während Eltern in Not normalerweise ihre Kinder möglichst aus Auseinandersetzungen und Veröffentlichungen heraushalten, wurden diese Kinder von Anfang an benutzt als Transparent-Halter, als Foto-Objekte an der Protestfront, ja in konkreten Drohungen sogar als mögliche Waisenkinder durch Selbstmord der Erwachsenen und als mögliche Tötungsopfer.

Schon der Kinder wegen muss dieses verantwortungslose Agieren der Eltern jetzt schnell ein Ende haben“, erklärte Fuchs.

Quelle: http://www.bistum-regensburg.de/news/aktuelle-pressemitteilung-zur-fluechtlingsgruppe-im-pfarrheim-st-emmeram-4851/

HIER wird der vorherige Verlauf der Dinge beschrieben: https://charismatismus.wordpress.com/2016/07/27/regensburg-generalvikar-fordert-fluechtlinge-zum-verlassen-des-pfarrheims-auf/


Regensburg: Generalvikar fordert Flüchtlinge zum Verlassen des Pfarrheims auf

Pressemeldung des Bistums Regensburg vom 27. Juli 2016:

Heute vor 22 Tagen sind 45 Flüchtlinge aus Kosovo und Albanien in den Dom eingedrungen und baten mit dem Hinweis auf unmittelbar bevorstehende Abschiebungen um den Schutz und die Hilfe der Kirche. Gleichzeitig wurde auch das Innere des Domes tagelang von verschiedenen Gruppen für Proteste pro „Bleiberecht für alle“ und gegen Abschiebungen benutzt. 0018

Das Bistum hat sich zunächst dafür entschieden, humanitär zu helfen und zu klären. Es bat deshalb die staatlichen Behörden für eine sehr begrenzte Zeit um die Duldung der Präsenz dieser Gruppe.

Außerdem haben wir uns vom ersten Tag an mit großem Einsatz um die Grundversorgung mit Essen, Feldbetten, ärztlicher Betreuung und vieles andere mehr gekümmert. Nachdem die sanitäre Lage im Vorraum des Domes immer schlimmer wurde, zogen die Flüchtlinge in das Pfarrheim St. Emmeram um.

Die Dom-Besetzung begann mit einer Lüge

Mittlerweile konnten wir in Gesprächen mit den Behörden die Situation der Flüchtlinge, unter denen auch Roma sind, bezüglich der Verfahren nach dem Ausländerrecht klären. Dabei kam zutage, dass am Beginn der Aktion nicht 45 – wie von Isen Asanowski, dem Initiator der Protestaktion, mehrfach erklärt wurde – sondern lediglich drei Flüchtlinge „vollziehbar ausreisepflichtig“ waren.

Entgegen einer Zusage Asanowskis wurden bereits im Dom fünf weitere Flüchtlinge aus Hamburg, die vorher aus Mazedonien eingereist waren, ohne unser Wissen in die Gruppe „eingefügt“, sodass offiziell zeitweise 50 Personen im Dom waren.

In Wirklichkeit übernachtete jedoch die 14-köpfige Gruppe aus zwei Regensburger Gemeinschaftsunterkünften von Anfang an in jenen Unterkünften, deren Kinder gingen weiterhin in Regensburger Schulen und viele der 50 Personen verließen tagsüber mehrmals für längere Zeit das Domgelände.

Umzug ins Pfarrheim St. Emmeram

Juristisch hatten mehrere Personen der Gruppe auf Grund ihres Verfahrensstatus´ diese Möglichkeit, andere verstießen lediglich gegen Aufenthaltsbeschränkungen. Diese Lage wurde nach dem Umzug ins Pfarrheim St. Emmeram zunächst nicht übersichtlicher. _SITE_MUNDO_4d95e5470607b

Nachdem wir die fünf weiteren Flüchtlinge entdeckt hatten und die 14 Regensburger Flüchtlinge vom Pfarrheim in ihre Gemeinschaftsunterkünfte zurückgekehrt waren, außerdem die Gefahr weiterer Flüchtlings-„Zuzüge“ akut war und ständig Besucher kamen und gingen, entschloss sich das Bistum, Zutrittsausweise einzuführen und diese durch einen beauftragten Sicherheitsdienst rundum die Uhr kontrollieren zu lassen.

Die Versorgung durch kirchliche Großküchen wurde im Pfarrheim St. Emmeram auf Wunsch der Flüchtlinge in einen Lebensmittel- und Waren-Einkauf umgewandelt – auch dieser wurde immer wieder von den Flüchtlingen kritisiert, dem Wunsch nach Taschengeld hat das Bistum jedoch nicht entsprochen.

Die Nachfrage bei der Stadt Regensburg wegen der Möglichkeit des Schulbesuchs von weiteren Kindern hat ergeben, dass die Übergangsklassen voll seien, für solche Klassen bereits andere Flüchtlingskinder auf der Warteliste stünden und ein Beginn des Schulbesuchs zwei Wochen vor den Ferien kaum sinnvoll sei. In der Einrichtung in Manching, aus der mehrere Familien der Gruppe gekommen waren, sei im Übrigen eine Beschulung für die Kinder ab kommendem Schuljahr vorgesehen.

Vorschläge der Kirche nicht akzeptiert

Die Verhandlungen der vergangenen Woche hatten das Ziel, die Gruppe bei der Rückkehr zu den Gemeinschaftsunterkünften in Baden-Württemberg oder zu den Wohnungen in der Einrichtung in Manching zu begleiten bzw. zu einer freiwilligen Ausreise zu bewegen. Wir hatten der Gruppe mitgeteilt, dass sie nur noch wenige Tage im Pfarrheim bleiben könne. DSC00001

Verschiedene Hilfen zur Rückkehr wurden in Aussicht gestellt und die Gruppe darauf hingewiesen, dass durch Verfahrensversäumnisse ihrerseits inzwischen mehr Personen vollziehbar ausreisepflichtig geworden seien, sie sich also durch ihre Aktion in Regensburg mit der Zeit immer mehr verschlechterten.

GEMÄLDE der Stadt Regensburg (mit den dortigen Brücken) von Evita Gründler

Auch wären bei einer Rückkehr in die Unterkünfte die Versorgung mit Essen und Taschengeld sowie die verfahrensjuristischen Möglichkeiten gesichert. Die freiwillige Ausreise würde vom Staat bezahlt werden, das Wiedereinreiseverbot wäre kürzer befristet.

Ankündigung einer erneuten Dom-Besetzung

Vergangene Woche erklärte ein Mitglied der Gruppe gegenüber einem kirchlichen Mitarbeiter, sie würden – wenn ihre Forderungen nicht erfüllt würden – wieder in den Dom zurückkehren. Wir haben daraufhin Isen Asanowski (und später auch seinem Bruder Sefran) den Zugang zum Pfarrheim untersagt und die Behörden informiert.

Die Gruppe erklärte jedoch, geschlossen solange im Pfarrheim bleiben zu wollen, bis sie ein Bleiberecht hätte. Den Hinweis auf staatliche Zuständigkeiten ignorierte sie.

Außerdem wollte sie das kirchliche Hausverbot gegen den Drahtzieher der ganzen Protestaktion, Isen Asanowski, der bereits ähnliche Protestaktionen mit Familien in Kirchen in Berlin und Hamburg durchführte und in ständigem telefonischen Kontakt mit der Gruppe im Pfarrheim steht, aufgehoben sehen sowie den kompletten Abzug der Polizei erreichen, was die Polizei schon allein aus Gründen des Schutzes vor Flüchtlingsgegnern nicht vollziehen konnte.

Drohung mit Mord und Selbstmord

Um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen, hat dann die Gruppe am Mittwoch voriger Woche erklärt, die Erwachsenen der Gruppe würden in den Hungerstreik treten. Am Donnerstag verschärfte sich die Situation, nachdem Frau Albana Ademi aus der Gruppe gegenüber Medien erklärt hatte, sie würde aus dem Haus „hier nur als Leiche gehen“, und ein Vater gegenüber zwei kirchlichen Mitarbeitern geäußert hatte, bei einer Ablehnung des Bleiberechts sich und seine minderjährige Tochter anzuzünden.

Außerdem gab es gegenüber einem kirchlichen Mitarbeiter Äußerungen eines Mannes aus der Gruppe, wonach in der Gruppe vermehrt über Suizidabsichten gesprochen werde. Eine ärztliche Bereitschaft war jederzeit gegeben.

Am Wochenende wurde eine Beendigung des Hungerstreiks an mehrfach wechselnde Bedingungen geknüpft, die das Bistum jedoch nicht erfüllen konnte. Am Samstag abend bereits wurde festgestellt, dass alle Erwachsenen der Gruppe das Abendessen einnahmen, am Montag morgen erklärte die Gruppe dann offiziell, den Hungerstreik „aussetzen zu wollen“.

Generalvikar Fuchs: „Unerfüllbare Forderungen“

Zum aktuellen Personalstand:

Inzwischen ist eine Person nach einem Krankenhausaufenthalt abgängig, in den letzten Tagen waren drei Personen kurzzeitig im Krankenhaus, eine ältere Person befindet sich noch dort, das Bistum übernimmt auch diese Kosten. Wir gehen daher derzeit von 34 Personen im Pfarrheim aus, davon 15 Minderjährige. 11 dieser 34 Personen haben eine Aufenthaltsgestattung in Deutschland, können sich also frei bewegen, da ihr Asylverfahren noch nicht abgeschlossen ist.paragraph_300x3001

Generalvikar Michael Fuchs, der die kirchlichen Tätigkeiten koordiniert, kommt daher nach drei Wochen zu dem Schluss:

„Nach all unseren Versuchen der Hilfe und Klärung, nach den unerfüllbaren Forderungen und massiven Drohungen der Gruppe, vor allem auf Grund der zunehmenden Gefährdungen und Verschlechterungen für die Gruppe ist ein weiterer Verbleib im Pfarrheim St. Emmeram nicht mehr verantwortbar. Es geht nicht mehr.

Unsere Bitte an die Behörden um eine geduldete Präsenz wurde zurückgenommen. Es bleibt uns daher keine andere Wahl, als die Gruppe mit Verweis auf das Hausrecht aufzurufen, das Pfarrheim zu verlassen. Sollte sie das Haus dennoch nicht verlassen, müssten wir als letztes Mittel eine Anzeige wegen Hausfriedensbruch in Betracht ziehen.“

Der Aufruf an die Gruppe wurde per Brief bereits mitgeteilt. „Ich hoffe, dass die Gruppe ihren bisherigen Weg, der eine Sackgasse ist, vernünftig überdenkt und umkehrt“, schließt Generalvikar Fuchs.

 


Presse-Erklärung des Bistums Regensburg zur Situation im Dom: „Kein Kirchenasyl“

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Seit Dienstag halten sich ca. 45 Personen aus Balkanländern im Dom auf, die gegen ihre Abschiebung demonstrieren. Das Bistum Regensburg hat sich in den vergangenen Tagen um die humanitäre Versorgung gekümmert und die Behörden gebeten, von einem Zugriff abzusehen. 0018
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Dieser Aufenthalt im Dom ist jedoch nur für eine sehr begrenzte Zeit möglich, wie die Erfahrungen der letzten Tage gezeigt haben: Toiletten und Handwaschbecken sind zwar vorhanden, aber es gibt im Dom keine Duschen.
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BILD: Regensburger Dom St. Peter
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Die gesundheitliche Versorgung der teils schwerkranken Personen – darunter auch Kinder – ist in den Domräumen nur sehr eingeschränkt und risikoreich möglich.
Da eine Übernachtung im Hauptschiff aus Sicherheitsgründen ausscheidet, übernachten im Durchgangsbereich vor der Sakristei derzeit 45 Personen auf 32 eng aneinander gestellten Liegen mit einem einzigen schmalen Fluchtweg ins Freie.
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Die Sicherheitslage in der Nacht ist eingeschränkt, so kann ab 22 Uhr nur durch Verständigung Dritter der Dombereich verlassen oder betreten werden. Für die Sicherung des Domes im Außenbereich wird das Bistum auf deutlichen Hinweis der staatlichen Behörden hin einen Sicherheitsdienst beauftragen. Der Nightfever-Gottesdienst mit etwa 300 Jugendlichen am Samstagabend kann unter den gegebenen Umständen nicht im Dom St. Peter gefeiert werden und wird in die nahegelegene Niedermünsterkirche verlegt.
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Wir verhandeln daher mit der betroffenen Gruppe über einen Umzug in ein anderes kirchliches Gebäude, in dem eine bessere Versorgung gewährleistet werden kann: größere Raumsituation, Küche, Duschkabinen, Vorhof, ruhiges Umfeld.  

Eine Duldung auch dieser Alternative ist von den Behörden vorerst zugesagt, es handelt sich jedoch um kein Kirchenasyl.  

Foto: Felizitas Küble

 

 


Herzogenrath: Pfarrer Dr. Guido Rodheudt übt Kritik am neuen „Gotteslob“

Von Andreas Gehrmann

Der Aachener Bischof Dr. Heinrich Mussinghoff bewirbt in seinem Bistum das neue „Gotteslob“ als große Chance. Bereits 85.000 Exemplare seien ausgeliefert, davon 70.000 Expl. an die Pfarreien des Bistums, berichtet Karl Stüber in den ‚Aachener Nachrichten‘ vom 5.12.2013.

Im Einhard-Verlag laufen die Druckmaschinen auf Hochtouren, um den Bedarf zu decken. Aber nicht alle Pfarrgemeinden wollen die vermeintlich große Chance ergreifen.

Foto: HP der Pfarrei St. Gertrud

Die Pfarrei St. Gertrud in Herzogenrath wird das neue „Gotteslob“ erst einmal nicht einführen. Im aktuellen Pfarrbrief ist zu lesen:

„Nach Beratungen im Pfarreirat und Kirchenvorstand schaffen wir als Pfarrgemeinde das neue ‚Gotteslob‘ als Gebet und Gesangbuch (noch) nicht an.“

Weiter heißt es dort: „Der Grund dafür ist die hohe Anzahl erheblicher fachlicher und inhaltlicher Mängel angesichts der hohen Anschaffungskosten von circa 12.000 Euro. Hinzu kommt der Verlust von über 40 Liedern aus unserem Gemeinderepertoire.“

Pfarrer Dr. Guido Rodheudt (siehe Foto) stellt  klar: „Wir sind nicht grundsätzlich gegen ein neues Buch!“

Aber wenn schon ein neues „Gotteslob“ erarbeitet wird, sollte es eine Weiterentwicklung, also eine Verbesserung sein: „Das ist aber ein Buch voller Fehler“.

Selbst der neuen Liturgie des 2. Vaticanums werde das Buch nicht immer gerecht. Es seien zehn Jahre Vorarbeit geleistet worden, aber letztlich seien Zeit und Geld „durch den Schornstein gegangen“.

Pfarrer Dr. Rodheudt fordert daher eine Überarbeitung des neuen Gebet- und Gesangbuchs.

Rolf-Peter Cremer, Leiter  der Abteilung Pastoral, Schule und Bildung im Bistum, lehnt den Sonderweg der Pfarrgemeinde St. Gertrud ab: „Der Wille des Bischofs ist bekannt. Die Menschen in der Pfarrei St. Gertrud werden merken, dass sie abgehängt sind vom Gesang und Gebet, der in allen anderen Pfarreien unseres Bistums, Standard ist.“

Das letzte Wort im Gotteslob-Streit zwischen dem Bistum Aachen und der Herzogenrather Pfarrei wird aber sicherlich noch nicht gesprochen sein.

Erstveröffentlichung des Beitrags in Kathnews

Foto:  Pfarrei St. Gertrud


Regensburg: „Nikolaushilfe“ für die Flutopfer in der Region Deggendorf

Bistum Regensburg unterstützt betroffene Familien mit weiteren jeweils 2000 Euro 

FLUTOPFER können ab Montag, den 9. Dezember, zur Caritas-Geschäftsstelle kommen

„Die aktuellen Schlagzeilen haben die große Donauflut schon lange verdrängt. Die Folgen der Flutkatastrophe in unserem Bistum sind aber noch längst nicht bewältigt“: Bischof Rudolf Voderholzer (siehe Foto) besuchte im Oktober 2013 Natternberg, eine der stark betroffenen Orte bei Deggendorf  –  und sprach dort mit den Menschen. Voderholzer 3

Jetzt entschied das Bistum Regensburg, allen rund 500 betroffenen Haushalten der Orte Fischerdorf, Natternberg und Altholz 2000 Euro auszuzahlen.

Betroffene können ab Montag, den 9. Dezember, um 9 Uhr zur Geschäftsstelle der Caritas Deggendorf, Pferdemarkt 20 in 94469 Deggendorf kommen.

Natürlich ist die finanzielle Zuwendung unabhängig von Konfession und Religionszugehörigkeit. Die Mittel stammen aus Spenden und aus der Kirchensteuer.

Bischof Rudolf Voderholzer erklärt hierzu: „Der heilige Bischof Nikolaus ist bis heute dafür bekannt, dass er sich an die Seite der Menschen stellte, besonders wenn sie in großer Not waren. Ich bitte alle Menschen, die an den Folgen der Flut leiden, diese Hilfe als solidarischen Beitrag zu sehen und als Zeichen der Hoffnung, dass Niemand allein gelassen wird.“  

Direkt nach der Flutkatastrophe hatte das Bistum Regensburg bereits eine Soforthilfe über 300 € für jeden Haushalt zur Verfügung gestellt. „Als Überbrückungsgeld für das Notwendigste“, erklärte damals Caritasdirektor Roland Batz.

Noch Ende Juli folgte dann eine weitere Auszahlung von 2000 Euro plus weitere 500 Euro ab dem dritten Kind. Gleichzeitig stehen den Betroffenen die Notfallseelsorger und Sozialberater der Caritas sowie die Seelsorger vor Ort zur Seite.

Es gibt auch die Möglichkeit für Familien, in Erholungsheimen der Caritas eine Woche auszuspannen, Abstand zu gewinnen oder sich mit Gleichbetroffenen auszusprechen.

Die Kirche von Regensburg sorgt dafür, dass diese Angebote im kommenden Jahr bestehen bleiben. Dr. Roland Batz betont, dass sich die Kirche angesichts der Höhe ihrer Mittel nicht an der baulichen Schadensregulierung beteiligen könne. Die Gabe sei von Anfang an als seelsorgliches Zeichen der Solidarität zu verstehen.

Bischof Rudolf Voderholzer erläuterte: „Ich möchte diese Nikolausgabe zum Anlass nehmen, noch einmal allen Spendern zu danken, die diese Hilfe möglich machten. Gleichzeitig sei auch noch einmal an die vielen Helfer erinnert, die sich selbstlos und mit großer Hingabe oft bis zur Erschöpfung eingesetzt haben.  Das war ganz konkrete christliche Nächstenliebe, die uns allen ein Vorbild bleibt.“

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg


Bistum Regensburg beauftragt neuen Ansprechpartner bei Mißbrauchsverdacht

Dr. Martin Linder ist neuer Ansprechpartner des Bistums Regensburg für Verdachtsfälle von sexuellem Missbrauch durch Mitarbeiter/innen im kirchlichen Dienst. Der 67-Jährige ist Jugendpsychiater und Arzt für psychotherapeutische Medizin.

Sein Auftrag umfasst vier Arbeitsbereiche:

  • Er berät Geschädigte und öffnet ihnen den Zugang für konkrete Hilfen.
  • Er nimmt eine erste Plausibilitätsbewertung von Hinweisen vor, informiert die Bistumsleitung und berät zum weiteren Vorgehen.
  • Er prüft die Anträge auf materielle Leistungen in Anerkennung des Leids, das Opfern sexuellen Missbrauchs zugefügt wurde.
  • Er berät kirchliche Einrichtungen dabei, Präventionsmaßnahmen zu verankern und zu verbessern.

    Bild: Evita Gründler

    Bild: Evita Gründler

Dr. Martin Linder ist verheiratet, Vater dreier Kinder und aufgewachsen in München. Er lebt seit  1990 in Regensburg und leitete bis 2011 die Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie am Bezirksklinikum Regensburg.

Dr. Martin Linder erklärt:

„Als Missbrauchsbeauftragter möchte ich meine berufliche und persönliche Erfahrung einbringen und daran mitwirken, dass Opfer sexueller Gewalt in der katholischen Kirche Verständnis, Abbitte, Gerechtigkeit und konkrete Hilfe finden. Ich sehe mich als unabhängiger Berater der Kirche und will dazu beitragen, den Bereich der Prävention auch mit Blick auf die institutionellen Bedingungen zu stärken und immer weiter zu entwickeln. Die Verantwortlichen der Kirche werde ich unterstützen, Vorwürfe aufzuklären und erwiesene Straftaten aufzuarbeiten. Ich werde beraten, wie mit einem Täter und seinem Umfeld umzugehen ist.“

Dr. Linder ist Nachfolger von Dr. Birgit Böhm, die das Amt der Missbrauchsbeauftragten von Januar 2008 bis 2013 ausübte und im Mai 2013 plötzlich und unerwartet verstarb.

Kontakt:
Dr. Martin Linder
Lena-Christ-Weg 6 in 93055 Regensburg
Tel. 0941/70546470
e-mail Dr.Martin.Linder@t-online.de

Quelle: Bischöfliches Presseamt Regensburg


Brief des Limburger Bischofs an Priester, Ordensleute und Kirchenvolk

An alle Priester und Diakone im Bistum Limburg,
an alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pastoral,
an alle Ordensgemeinschaften,
an alle synodalen Gremien,
an alle Katholiken in den Bezirken, Pastoralen Räumen
und Pfarreien der Kirche von Limburg

DER BISCHOF VON LIMBURG

31. August 2013

Liebe Schwestern und Brüder im Bistum Limburg,
ich weiß, dass viele von Ihnen in diesen Tagen voller Sorge sind um die Zukunft unseres Bistums, dass es viele offene Fragen gibt und auch Unmut und Kritik. Deshalb möchte ich mich heute direkt an Sie wenden. bischof

Es ist kaum möglich, in diesem Brief auf jede einzelne Frage einzugehen. Wo es etwa um die Kosten für das neue Bischöfliche Haus (Diözesanes Zentrum St. Nikolaus) geht, wird noch einmal ein genauerer Blick und die Überprüfung vieler Einzelheiten nötig sein. Gerne sage ich Ihnen zu, dass alles dafür getan wird, um diese Fragen klipp und klar zu beantworten. Und wichtiger noch: Ich will

Sie alle, jede einzelne Pfarrgemeinde in unserem Bistum, zu einem Besuch im Diözesanen Zentrum St. Nikolaus in Limburg und zu einer persönlichen Begegnung mit mir einladen. Das geht nicht innerhalb weniger Tage, da muss ich Sie um Geduld bitten. Es wird Zeit brauchen, aber diese Zeit nehme ich mir gern. Das Bischöfliche Haus ist unser gemeinsames Haus, und es steht Ihnen allen offen.

Manches, was in den letzten Wochen gesagt und geschrieben worden ist, hat mich verletzt. Anderes hat mich auch nachdenklich gemacht und dazu beigetragen, dass ich einige Entscheidungen heute mitunter in einem anderen Licht sehe. Rückblickend gibt es Dinge, die ich anders angehen würde. Auch ein Bischof ist nicht über jeden Zweifel erhaben und muss Kritik vertragen können, das ist wahr.

Deshalb will ich mich heute auch in besonderer Weise an diejenigen wenden, die mich aus kritischer Distanz beobachten. Lassen Sie uns aufeinander zugehen! Ich schätze Ihre skeptischen und kritischen Fragen. Aber mehr noch brauche ich Ihr Vertrauen. Wo nur noch Verdacht und Misstrauen regieren, kann keine christliche Gemeinschaft lebendig werden.

Bereits in dieser Woche habe ich mit Vertretern unserer synodalen Gremien im Bistum viele Gespräche geführt. Gemeinsam haben wir überlegt, wie wir unseren bewährten synodalen Dialog vertiefen können. Für die Zukunft brauchen wir beides: Dialog und Einheit. Bischöflicher Dienst besteht gerade in der Sorge um dieses Miteinander.

Ich bitte Sie alle in diesen unbestreitbar schwierigen Tagen um Ihr Gebet für unser Bistum. Und auch ich ganz persönlich brauche Ihr Gebet. Seien Sie gewiss, dass auch ich Sie alle in meine Gebete einschließe.

Lassen Sie uns den Weg, der vor uns liegt, gemeinsam gehen, im festen Vertrauen auf den auferstandenen HERRN. Nicht wir, sondern Er steht in der Mitte. Und wie tröstlich ist auf unserem Weg dieses Wort des HERRN:  ER ist bei uns, alle Tage!
Mit herzlichen Grüßen und Segenswünschen
Ihr
+ Dr. Franz-Peter Tebartz-van Elst
Bischof von Limburg


Bistum Regensburg: Nach Soforthilfe erneut kirchliche Unterstützung für Flut-Opfer

Jetzt erhielten 600 betroffene Familien je 2000 Euro

„Die Kirche ist in diesen Zeiten der großen Not bei den Menschen. Wir wollen den Menschen zeigen, dass sie nicht alleine sind. Wir versuchen, auch materiell zu helfen“, erklärte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer nachdem er im Juni nach Fischerdorf bei Deggendorf gereist war, um mit den Menschen zu sprechen, sich ihrer anzunehmen und mit ihnen zu beten. 

In einem ersten Schritt zahlte das Bistum eine Soforthilfe von je 300 Euro an alle Betroffenen aus. Die schnelle und unbürokratische Hilfe sollte in den ersten Tagen der Katastrophe dazu dienen, das Nötigste, wie beispielsweise Kleidung und Nahrung, besorgen zu können.

In einer zweiten Hilfswelle bekamen 600 Familien jeweils 2000 Euro Haushaltshilfe.

„Dieses Geld war für uns ein großer Segen“, sagte Michaela Baum. „Wir konnten uns davon wenigstens das für den Haushalt notwendige leisten“, erklärte sie.

Ihr Haus war mehrere Tage bis zur Decke des Erdgeschosses von den Fluten umspült. Ihr Mann Carsten packt nach seiner Schicht seither täglich an, um das Haus wieder in einen bewohnbaren Zustand zu bekommen. Bis auf den Rohbau musste das Einfamilienhaus zurückgebaut werden. Immer noch liegt Ölgeruch in der Luft.

„In den ersten drei Wochen hätte ich eigentlich nur weinen können“, sagt Carsten. Jetzt blickt die Familie mit den beiden kleinen Töchtern wieder etwas optimistischer in die Zukunft. Ihr Haus musste nicht komplett abgerissen werden. Ein wenig Glück im Unglück also. „Die Hilfsbereitschaft der Menschen war und ist immer noch unglaublich“, sagte Michaela Baum. Sie und alle anderen Hochwasseropfer hätten soviel Solidarität erfahren: „Wir sind dankbar dafür, auch für die schnelle Hilfe der Kirche.“   Voderholzer 1

Die Kirche und ihre Caritas  wollten möglichst schnell in einer zweiten Hilfswelle den Menschen die Spenden weitergeben. Beinahe alle Wohnungen und Häuser, auf Regensburger Bistumsseite hauptsächlich in den betroffenen Orten Fischerdorf, Siedlung Natternberg und Altholz, haben durch das Hochwasser besonders großen Schaden erlitten.

Ab dem dritten Kind weitere 500 Euro Hilfe

Die Diözese Regensburg zahlte an alle betroffenen Familien in diesen Gebieten je 2000 Euro. Ab dem dritten Kind wurden zusätzlich 500 Euro ausgezahlt. „Damit leisteten wir für viele Familien einen Beitrag, damit die für den Haushalt notwendigen Dinge beschafft werden können“, sagt der Regensburger Diözesan-Caritasdirektor Dr. Roland Batz.

Selbstverständlich war die finanzielle Zuwendung unabhängig von Konfession und Religionszugehörigkeit.

Gleichzeitig stehen den Betroffenen weiter die Notfallseelsorger und Sozialberater der Caritas sowie Seelsorger vor Ort zur Seite. Es wird auch die Möglichkeit geben, für Familien in Erholungsheimen der Caritas eine Woche auszuspannen, Abstand zu gewinnen oder sich mit Gleichgesinnten auszusprechen. Dies soll durch weitere Angebote begleitet werden.

Die Kirchenleitung von Regensburg wird auch dafür sorgen, dass die Angebote nachhaltig sind, über den Rest des Jahres und darüber hinaus.

Bischof dankt allen Helfern und Spendern

Bischof Rudolf Voderholzer dankt allen Spendern und Helfern, die in selbstloser Weise ihre Mitmenschen unterstützt haben:

„Für Ihre Spenden für die zahlreichen Flutopfer in unserer Region möchte ich ihnen allen mein Vergelt´s Gott aussprechen. Mein Dank gilt auch allen Helfern, die mit angepackt haben, die Häuser von Schlamm zu befreien, kaputten Hausrat zu entsorgen oder heimatlose Nachbarn aufgenommen haben. Hier wird die christliche Nächstenliebe konkret gelebt  –  und dafür möchte ich Ihnen allen recht herzlich danken!“
 
Bischöfliche Presse- und Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg
Fon: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
Email: jschoetz.medien@bistum-regensburg.de

Fotos: Abtei Weltenburg,  Bistum Regensburg


Berlin: Bistum warnt vor pädosexuellem Täter, der seine Opfer in den Pfarreien sucht

Die katholische Kirchenleitung in Berlin wird aktiv, um Kinder zu schützen: In einem Brief an alle Geistlichen des Erzbistums warnt der Generalvikar vor einem Täter, der sich seine Opfer im kirchlichen Umfeld sucht, vor allem im Südwesten Berlins.

Der 78-jährige Mann ist bereits einschlägig vorbestraft  –  und er bevorzugt eine bestimmte Region in der Hauptstadt.

Der Mißbrauchstäter suche in katholischen Gemeinden Kontakt zu Jungen und deren Eltern, deren Vertrauen er sich erschleiche, um  Jungen sexuell zu missbrauchen. Daher sei er im Vorjahr zu einer vierjährigen Haftstrafe auf Bewährung verurteilt worden, wie Prälat Tobias Przytarski in seinem Rundschreiben mitteilt.  images

Der pädosexuelle Mann habe sich dem Pfarrer und Eltern als freundlicher, fürsorgender und finanzkräftiger „Großvater“ vorgestellt und seine Hilfe angeboten, zum Beispiel wenn kleinere Reparaturen zu erledigen seien oder wenn Eltern jemanden bräuchten, der die Kinder zur Schule bringt, sie abholt oder Ausflüge mit ihnen macht. Auch eine Betreuung über Nacht soll er angeboten haben.

Der 78-Jährige nutze Gottesdienste, um Eltern und Kinder anzusprechen und Kindern Geschenke zu machen. Bisweilen trete er in Begleitung einer Frau auf, schreibt Przytarski. Die beiden würden den Anschein eines älteren Ehepaars erwecken. Er suche sich seine Opfer vor allem unter fünf- bis zwölfjährigen Jungen. Werde er kritisch auf sein Verhalten angesprochen, wechsle er die Pfarrei.

Mit dem Brief wolle man zu „Achtsamkeit und Prävention“ beitragen, sagte Stefan Förner, Pressesprecher des Bistums. Er stellte klar, dass es sich bei dem Täter um keinen Mitarbeiter der Kirche handelt. Das Bistum kennt den Namen des Verdächtigen, dürfe ihn aber nicht nennen, da seine Identität gesetzlich geschützt sei.

Generalvikar Przytarski ermutigte in seinem Schreiben dazu, daß sich Eltern und Gemeinden an den Präventionsbeauftragten des Bistums wenden sollen, wenn ihnen etwas auffällt. Er ist unter der Telefonnummer (030) 204 548 327 erreichbar.

Quelle: www.tagesspiegel.de 

FOTO: Titelbild des empfehlenswerten Sachbuchs „Die mißbrauchte Republik“ über die Hintergründe der 68er Sex-Revolte und ihre Folgen bis heute

Buchbesprechung hier: https://charismatismus.wordpress.com/2011/08/08/buch-tip-%E2%80%9Edie-misbrauchte-republik%E2%80%9C/

Das ausgezeichnete, faktenstarke Sachbuch kann für 11,80 Euro portofrei durch uns bezogen werden: felizitas.kuble@web.de oder Tel. 0251-616768


Verantwortung in der Pfarrei übernehmen: Kirchenverwaltungswahlen im Bistum Regensburg

Alle sechs Jahre finden in den bayerischen Bistümern die Kirchenverwaltungswahlen statt. Am 18. November 2012 ist es wieder soweit:

Auch die Gläubigen im Bistum Regensburg wählen die Vertreter für die Kirchenverwaltung in ihren Pfarreien. Rund 4.500 Laien engagieren sich derzeit in dem wichtigen Gremium.

Bis zum 15. Oktober können sich noch Kandidaten für die Wahl anmelden.

Prälat Michael Fuchs, Ständiger Vertreter des Diözesanadministrators, ruft alle Gläubigen im Bistum Regensburg auf, sich bei der Wahl einzubringen, sei es als Kandidat oder als Wähler:

„Die Liebe zur Kirche und zur Pfarrei sowie ein großes Verantwortungsgefühl sind unter anderem Voraussetzungen, um mitzuwirken. Wir haben wunderschöne Kirchen, Pfarrhäuser, Pfarrheime und Kindergärten . Diese zu erhalten benötigt aber auch verantwortungsvolle Katholiken, die bereit sind, in der Kirchenverwaltung mitzuarbeiten.

Bei der Mitarbeit geht es dabei immer um die Zukunft der Pfarrei in finanzieller Hinsicht. Jeder Interessierte sollte jetzt Kontakt mit dem zuständigen Ortspfarrer oder Kirchenpfleger aufnehmen, um die Details rund um die Wahl in dieses Gremium zu erfragen und sich ggf. aktiv mit einzubringen“, so Prälat Michael Fuchs.

Wer kann Mitglied in der Kirchenverwaltung werden?  – Alle Personen, die der römisch-katholischen Kirche angehören, ihren Hauptwohnsitz im Bereich der Kirchengemeinde haben, kirchensteuerpflichtig sind und am Wahltag das 18. Lebensjahr vollendet haben.

Die Aufgaben der Kirchenverwaltung in der Pfarrei:

Was aber macht die Kirchenverwaltung genau und warum ist es so wichtig, dass sich möglichst viele Gläubige für die Arbeit zur Verfügung stellen?

Die Kirchenverwaltung ist das Gremium in der Pfarrei, das zusammen mit dem Ortspfarrer die Kirchenstiftung rechtlich vertritt und zusammen mit dem Pfarrer als Kirchenverwaltungsvorstand aktiv die Geschicke der Pfarrei koordiniert.

Die Aufgaben sind in der Kirchenstiftungsordnung genau festgelegt. Sie reichen von der Beschlussfassung des Haushaltsplanes sowie die anschließende Überwachung des beschlossenen Budgets über die Beantragung von Zuschüssen bis hin zum Abschluss von Arbeitsverträgen und sonstigen Verträgen.

Die Kirchenverwaltung vertritt die Kirchenstiftung sowohl nach innen als auch nach außen in allen rechtlichen Angelegenheiten.

Bei der Arbeit der Kirchenverwaltung handelt es sich um eine sehr verantwortungsvolle Tätigkeit, da man bei einer Fülle von Themen mitentscheiden kann.

Die Mitgliedschaft im Pfarrgemeinderat stellt übrigens kein Hindernis zur Mitarbeit in der Kirchenverwaltung dar.

Quelle: Bischöfliche Medienabteilung
Niedermünstergasse 2 – 93047 Regensburg

Tel: 0941/597-1061         Fax: 0941/597-1063
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