AfD beklagt politische Instrumentalisierung des Verbrechens in Hanau

Zum Mehrfach-Mord in Hanau erklärt der Innenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Gottfried Curio:  

„Die Bluttat von Hanau ist ein verabscheuungswürdiges Verbrechen. Unsere Gedanken voll Trauer und Mitgefühl sind bei den Hinterbliebenen sowie den Verletzten und ihren Angehörigen.

Der mutmaßliche Täter hinterließ ein Video und ein Manifest, die hinsichtlich seiner geistig-psychischen Verfasstheit auf eine erhebliche paranoide Störung schließen lassen.

So will er mit unsichtbaren Menschen gesprochen und über telepathische Fähigkeiten verfügt haben, meinte, er werde seit seiner Geburt überwacht, hing wirren Verschwörungstheorien an, vermeinte, mit seinen Gedanken mit den Anschlägen vom 11. September 2001 in Zusammenhang zu stehen, und wollte eine Zeitschleife fliegen, um den Planeten zu zerstören, bevor Leben auf ihm entsteht; weiter geht es um telepathische Kontrolle, Fernsteuerung und rituellen Missbrauch in unterirdischen Basen.

Dieser mutmaßliche Täter war schon lange auf einer psychisch abschüssigen Bahn pathologischer Art. Er war auch jemand, der seine eigene Mutter erschoss.

Man kann Strukturen und Netzwerke gewaltbereiter Gruppierungen verstärkt unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls verbieten; schlimmerweise ist gegen psychisch gestörte Einzeltäter geheimdienstlich und polizeilich meist kein Kraut gewachsen. Da helfen nur mehr psychologische Betreuung und Hilfsangebote.

Was an diesem Tag der Trauer nicht angezeigt ist, aber bereits durch Regierungskreise und linke Parteien geschieht: die unentschuldbare Gewalttat eines offensichtlich massiv psychisch  gestörten Einzeltäters zu instrumentalisieren, um zu versuchen, die nach wie vor grundsätzlich zu hinterfragende Regierungspolitik gegen legitime Kritik zu immunisieren, indem man zu den üblichen Verschleierungs-Framings greift und zur Verleumdung des politischen Gegners, die Opposition gar in diffuse Mitverantwortung für Wahnsinnstaten eines offensichtlich Verrückten hineinziehen will.

Der Wunsch nach politischen Veränderungen darf niemals zu irgendeiner Anwendung von Gewalt führen; ausschließlich der Weg der parlamentarischen Demokratie ist zu beschreiten. Genauso darf es umgekehrt nicht geschehen, dass die Tat in zynischer politischer Ausmünzung missbraucht wird, um ein politisches Fehl-Narrativ in Umlauf zu bringen: um Trauer, Entsetzen und Abscheu angesichts einer solchen furchtbaren Tat als Wasser auf die Mühlen einer seit langem verfehlten Regierungspolitik zu lenken.“


„Süddeutsche Zeitung“ vergleicht evangelikale Christen mit islamischem Massenmörder

Scharfe Kritik an einem Kommentar in der „Süddeutschen Zeitung“ zur Bluttat von Orlando hat der Vorsitzende des Dachverbandes der etwa 1,3 Millionen evangelikalen Christen, der Deutschen Evangelischen Allianz, Präses Michael Diener, geübt. zeitungen

Der 29-jährige Omar Mir S. Mateen – ein US-Bürger mit afghanischen Wurzeln – hatte am 12. Juni in einem bei Homosexuellen beliebten Club 49 Personen erschossen, bevor er selbst von der Polizei getötet wurde. Der Täter bekannte sich zur Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS).

Der Berlin-Korrespondent der Süddeutschen Zeitung, Thorsten Denkler, schrieb dazu in einem Kommentar (13. Juni): „Für diese Tat hätte er genauso gut auch ein evangelikaler Christ gewesen sein können.“

Präses Diener nannte diese Darstellung gegenüber der evangelischen Nachrichtenagentur IDEA „völlig inakzeptabel“. Die Absicht hinter „dieser unverfrorenen Übertragung“ liege auf der Hand: Gewaltbereiten Extremismus gebe es angeblich in jeder Religion, auch im Christentum.

Der evangelikale Allianzvorsitzende erklärt:

„Damit verkennt der Autor aber, dass die Christenheit insgesamt ihre intensive Lerngeschichte zu ‚Gewalt und Glaube‘ ohne Eigenschonung vorangetrieben hat und dass es keine christlich motivierte Legitimation für Gewalt im Namen des eigenen Glaubens geben kann.“

Denkler verletze an dieser Stelle seine journalistische Sorgfaltspflicht. Er polemisiere und bleibe „jeden Beweis für diese schreckliche Behauptung schuldig“.

Diener fragt: „Wo haben evangelikal geprägte Christen Gewalt gegenüber Andersdenkenden oder Minderheiten in einer Weise ausgeübt, welche diesen Vergleich rechtfertigen würde?“   

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/nachrichten/detail/sueddeutsche-orlando-attentaeter-haette-auch-ein-evangelikaler-sein-koennen-97185.html


CDU/CSU-Bundestagsfraktion ist entsetzt vom IS-Massenmord an ägyptischen Christen

Die Terrorgruppe „Islamischer Staat“ hat in Libyen 21 ägyptische Kopten enthauptet und am Sonntagabend ein Video der Bluttat ins Internet gestellt. Dazu erklärt der Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Volker Kauder: 159481-3x2-teaser296

„Mit Entsetzen und Empörung habe ich von der grausamen Hinrichtung der Gruppe koptischer Christen durch Anhänger der Terrormiliz IS in Libyen erfahren. Besonders abstoßend ist, dass die Terroristen ihre Tat auch noch gefilmt und im Netz veröffentlicht haben.

Mit dem Titel des Films ‚Eine in Blut geschriebene Nachricht an die Nation des Kreuzes‘ machte der IS deutlich, dass die Kopten nur deshalb ermordet wurden, weil sie dem christlichen Glauben angehören.

Die Terroristen zeigen mit ihren Bluttaten immer wieder, dass sie die freie Welt einschüchtern und die Meinungsfreiheit abschaffen wollen. Gleichzeitig führen sie einen Vernichtungsfeldzug gegen andere Religionen und gegen Muslime, die das radikale Gedankengut der Islamisten nicht teilen. Nun richtete der IS seine Drohung erstmals ausdrücklich gegen das Christentum.

Gemeinsam mit dem ägyptischen Volk und seinem Präsidenten Abdel Fattah al-Sisi verurteilt die CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag die feige und grausame Tat. Sie ist auch ein Anschlag auf die traditionelle religiöse Vielfalt im Nahen Osten, für deren Fortbestand wir uns einsetzen.

Wir stehen an der Seite all derer, die unter den Terroristen leiden, und lassen uns so wenig wie die ägyptische Regierung und das ägyptische Volk durch Gewalt einschüchtern.“

Hintergrund:

Die Kopten sind die größte christliche Gemeinschaft in Ägypten. Sie führen ihre Anfänge auf den Evangelisten Markus zurück. Es wird geschätzt, dass zwischen sieben und zehn Millionen der rund 80 Millionen Ägypter Kopten sind. Etwa eine weitere halbe Million Kopten lebt in anderen Ländern, davon schätzungsweise 6000 in Deutschland.

Bei der Gruppe der 21 Kopten, die in Libyen getötet wurden, handelt es sich offenbar um Gastarbeiter. Sie sollen auf dem Heimweg nach Ägypten gewesen sein. Der ägyptische Präsident ordnete eine siebentägige Staatstrauer an.


AfD: Das Massaker in Paris bestätigt die Sorgen der PEGIDA-Bewegung

Zum Anschlag auf die Redaktion des islamkritischen Magazins „Charlie Hebdo“ erklärt der stellv. Sprecher der AfD (Alternative für Deutschland), Alexander Gauland: logo-afd-small

Dieser Gewaltakt ist niederträchtig und durch nichts zu rechtfertigen. Die französische Regierung muss nun entschlossen gegen den islamistischen Terrorismus im eigenen Land vorgehen.

Diese Tat ist ein Anschlag auf Demokratie, Meinungs- und Pressefreiheit. Sie zeigt aber auch, wie virulent die Gefahr des islamistischen Terrors nach wie vor in Europa und der Mitte unserer Gesellschaft ist.

All diejenigen, die bisher die Sorgen vieler Menschen vor einer drohenden Gefahr durch den Islamismus ignoriert oder verlacht haben, werden durch diese Bluttat Lügen gestraft.

Das Massaker von Paris zeigt auch, wie fragil und schutzbedürftig die Grundwerte unserer Gesellschaft sind. Vor diesem Hintergrund erhalten die Forderungen von Pegida besondere Aktualität und Gewicht.

Die Altparteien sollten sich sehr gut überlegen, ob sie bei ihrer Haltung, die Menschen von Pegida weiterhin zu diffamieren, bleiben wollen.