Grenzgänger-Ausstellung „Lob der Torheit: Narren.Künstler.Heilige“ vom 31. August bis 2. Dezember in Bonn

Medienkonferenz: Donnerstag, 30. August 2012, 11 Uhr

Aus der Presse-Information der Bonner Bundeskunsthalle:
 
„In allen menschlichen Gesellschaften gibt es die Figur des Exzentrikers, der am Rande steht, als Außenseiter gilt und einerseits verachtet, aber andererseits als besonders wahrgenommen wird.

Die Ausstellung mit ihren ca. 200 Exponaten verfolgt die unterschiedlichsten Ausprägungen dieser universalen Figur und spürt ihr in allen Weltkulturen und Epochen nach.

Zeitlich schlägt sie einen Bogen von altägyptischen Zeugnissen bis zu jüngsten Werken des 21. Jahrhunderts und beweist, dass trotz aller oberflächlichen Verschiedenheit des Ausdrucks die archetypische Figur und ihre Funktion seit 3000 Jahren Menschheitsgeschichte unverändert aktuell sind.

Es werden überraschende Ähnlichkeiten und Kontinuitäten aufgedeckt: Narren, Schmiede, Propheten, Dichter, Schamanen, Priester, Künstler gehören zu diesen Grenzgängern, leben in einer besonderen Sphäre und bringen Menschliches mit Übermenschlichem in Verbindung.

Fremd wirkende Bilder, spirituelle Zeichen, Figuren u. a. aus dem antiken Griechenland, dem Fernen Osten, Ozeanien, Afrika, Sibirien und Südamerika treten neben europäische barocke, moderne und zeitgenössische Werke

Die Schaustücke stammen aus zahlreichen öffentlichen und privaten Sammlungen und Museen in Frankreich, Belgien, den USA, Deutschland, den Niederlanden, Brasilien, Dänemark, Russland und der Schweiz

Während die absolute Notwendigkeit des Andersseins für das Funktionieren menschlichen Lebens in der alltäglichen Betrachtung häufig aus dem Blickfeld gerät, rückt die Ausstellung die Randfiguren ins Licht und unterstreicht die vitale Bedeutung ihrer Aufgabe…

Der Kurator der Ausstellung ist Jean de Loisy, Präsident des Palais de Tokyo in Paris. Die Schau wird in Paris im Musée du quai Branly eröffnet (10. April bis 29. Juli 2012).

Nach der zweiten Station in der Kunst-und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland in Bonn geht die Tournee weiter nach Madrid ins CaixaForum (7. Februar bis 19. Mai 2013).

In Bonn erscheint ein Katalog in deutscher Sprache.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Mahnwache mit exil-kubanischen Bürgerrechtlern am 26. Juni 2012 in Bonn

Vor dem kubanischen Konsulat in Bonn protestierten am Dienstag, den 26. Juni 2012, einige „Damen in Weiß“  und andere kubanische Bürgerrechtler sowie Mitglieder der IGFM (Intern. Gesellschaft für Menschenrechte)  mit einer Mahnwache gegen die Verfolgung politisch Andersdenkener im kommunistischen Kuba.

Die Gruppe machte mit Transparenten, Flugblättern, Unterschriftenlisten und kurzen Redebeiträgen auf staatliche Übergriffe gegen die kubanische Demokratiebewegung, auf willkürliche Haft und auf die Zensur durch das kubanische Einparteienregimes von General Raul Castro aufmerksam.

Die IGFM wies besonders auf die Situation der christlich geprägten Bewegung „Damen in Weiß“ (Damas de Blanco) hin. Sie sind die bedeutendste und international bekannteste Bürgerrechtsgruppe in Kuba. Die Damen in Weiß sind ein Zusammenschluss von Ehefrauen, Töchtern und Müttern politischer Gefangener auf Kuba. Für ihren friedlichen Einsatz für die Freilassung politischer Gefangener wurden sie 2005 mit dem Sacharow-Preis des Europäischen Parlaments ausgezeichnet.

Obwohl sie zunehmend Gewalt und Repressalien ausgesetzt sind, weigern sich die Frauen, ihren Kampf für Menschenrechte und Freiheit in Kuba aufzugeben. Regelmäßig werden sie von regimenahen Schlägergruppen angegriffen, von staatlichen Stellen an friedlicher Meinungsäußerung gehindert und mit Gewalt in ihren Menschenrechten behindert.  

Vor dem kubanischen Konsulat befanden sich auch rund 15 kommunistische Gegendemonstranten mit roten Fahnen, die sich bemühten, die Veranstaltung durch Schreie, Sprechchöre („Cuba si“) und laute Musik zu stören. 

Quelle: http://www.igfm.de


Radikaler Moslem sticht in Bonn zwei Polizisten nieder, 30 Beamte verletzt

Mehr als 100 salafistische Gewalttäter festgenommen

Bei heftigen Angriffen von Salafisten auf Anhänger der nationalkonservativen Kleinpartei Pro NRW in Bonn wurden am vergangenen Samstag 30 Polizisten durch Salafisten verletzt.

Insgesamt gab es am 5. Mai genau 109 Festnahmen. Zwei Beamte, darunter eine Polizistin, mußten schwerverletzt ins Krankenhaus gefahren und operiert werden; sie befinden sich mittlerweile außer Lebensgefahr. Ein 25-jähriger Moslem ist sogleich vor Ort festgenommen worden.

Anhänger von Pro NRW hatten zuvor Mohammed-Karikaturen gezeigt. Den höchstens 30 Pro-NRW-Leuten standen nach Polizeiangaben 500 bis 600 Protestler gegenüber. Die Ordnungshüter hatten zwischen beiden Seiten Mannschaftswagen geparkt, um die Situation zu entschärfen.

Einige Salafisten griffen die Polizei an und bewarfen sie mit Steinen. Daraufhin lösten die Beamten die Demonstration auf. Dabei griff der Täter drei Polizisten mit dem Messer an, zwei wurden schwer verletzt.  Gegen den Türken aus Hessen wurde Haftbefehl wegen dreifachen versuchten Polizistenmordes erlassen.  

Der Leiter der Polizei-Hundertschaft, Klaus Kapellner, wird in den Medien mit den Worten zitiert: „Noch nie habe ich solch nackten Hass und Gewalt erlebt.“

„Wir haben die Tat auf Video“, erklärte Bonns Leitender Oberstaatsanwalt Bernd König. Der mutmaßliche Täter soll schon mehrfach polizeilich in Erscheinung getreten sein, u.a. wegen Körperverletzung und wegen Verstößen gegen das Waffengesetz. „Der Tatverdächtige hat blindwütig zugestochen“, sagte Hundertschaftsführer Klaus Kapellner

Quelle: IDEA, Kopten ohne Grenzen, Express


Wird Bonn Hindenburgs Ehrenbürgerschaft aberkennen?

Hindenburg-Gegner berufen sich auf Münsters Umbenennungs-Beschluß

Wie der Bonner „Generalanzeiger“ heute unter dem Titel „Hindenburg ist vergessen worden“ berichtet, gibt es auch in der früheren Bundeshauptstadt mächtige Bestrebungen, dem Reichspräsidenten der Weimarer Republik, Paul von Hindenburg, die Ehrenbürgerschaft abzuerkennen.

Der Tageszeitung zufolge spricht sich auch Oberbürgermeister Jürgen Nimptsch in diesem Sinne bzw. Unsinne aus. Zudem sollen auch jene Straßen und Plätze in Bonn, die nach Hindenburg benannt sind, einem neuen Namen weichen.

Wie der Generalanzeiger zudem schreibt, verweisen Gegner Hindenburgs in Bonn „auf die Stadt Münster, deren Stadtrat jüngst den Hindenburgplatz in Schlossplatz umbenannt hat.“ – Zudem heißt es:  „Zuvor haben dies schon andere Städte getan, unter anderem Köln.“

Zum Streit um den Hindenburgplatz in Münster siehe unsere Artikel unter der Kategorie „Causa HINDENBURG-Platz MS“

Zudem gibts hier die Unterschriften-Liste des Bürgerbegehrens: BÜRGERBEGEHREN pro Hindenburgplatz VORDRUCK