Rumänien und Honduras wollen ihre Botschaft in Jerusalem eröffnen

Rumäniens Premierministerin Viorica Dăncilă und Honduras Präsident Juan Orlando Hernández haben gestern (24.3.) die Eröffnung diplomatischer Vertretungen in Jerusalem in Aussicht gestellt.

Auf der Konferenz des American Israel Public Affairs Committee (AIPAC) in Washington sagte Rumäniens Premierministerin, sie sei „froh“, bekanntzugeben, dass „ich als Premierministerin Rumäniens und die Regierung, die ich führe, die Botschaft nach Jerusalem, die Hauptstadt Israels, verlegen werden.“

Honduras Präsident Juan Orlando Hernández kündigte auf der gleichen Konferenz die unmittelbare Eröffnung einer diplomatischen Vertretung seines Landes in Jerusalem an. Sie werde eine Erweiterung der Botschaft in die Hauptstadt Israels sein.

Der israelische Premierminister Benjamin Netanyahu gratulierte und bedankte sich bei beiden Politikern für diese Entscheidung.

Quelle: Times of Israel / israelische Botschaft


Der Regensburger Bischof würdigt das „Stille Nacht“-Lied als genialen Wurf

Im Hohen Dom St. Peter hat Bischof Dr. Rudolf Voderholzer in der Heiligen Nacht die Christmesse gefeiert. Er erinnerte daran, dass zentrale christliche Glaubensgeheimnisse in der Nacht gefeiert werden: in der Heiligen Nacht sowie in der Osternachtsfeier.

Auf den Tag 200 Jahre zuvor war erstmals das Weihnachtslied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ erklungen. Das war in St. Nikola in Oberndorf bei Salzburg geschehen. Bischof Voderholzer nannte das Lied einen „genialen Wurf, der wesentliches der Botschaft von Weihnachten vermittelt“.

Am Ende des Pontifikalgottesdienstes sangen die Regensburger Domspatzen das Lied in drei Strophen auf höchstem musikalischem Niveau. Das weltweit bekannte Lied, das in rund 300 Sprachen übersetzt wurde, hatte erst langsam Einzug in die christlichen Gesangsbücher gefunden.

In seiner Predigt erklärte der Regensburger Bischof, die Autoren Joseph Mohr und Franz Xaver Gruber hätten der Christenheit mit dem Lied ein großes Geschenk gemacht. Mohr war Hilfspfarrer und hatte den Text verfasst, Gruber war Dorfschullehrer und steuerte die Melodie bei.

Das Lied atmet „eine tiefe Sehnsucht nach Friede und Heil“, sagte Bischof Voderholzer in der Predigt. Kurz zuvor, 1816, hatte die letzte gesamteuropäische Hungersnot stattgefunden. Der Inhalt des Liedes ist wie das Echo der Weihnachtsbotschaft. Es bringt zentrale Aussagen der Weihnachtsbotschaft gültig zu Sprache.

Auch Papst Franziskus hatte kürzlich erklärt, dass er das Lied gerne hat. Es beschreibe die tiefe Göttlichkeit des Jesuskindes in einfacher Sprache. „Danken wir dem HERRN, dass er die Wege Joseph Mohrs und Franz Xaver Grubers sich kreuzen ließ“, erklärte Bischof Dr. Rudolf Voderholzer. Das Lied sei eine geistliche Bereicherung.

Bereits zuvor hatten Domspatzen und der Bischof die Kerzen des Christbaums vor dem Hauptaltar im Dom mit dem Feuer des Friedenslichts aus Bethlehem entzündet.

Quelle (Text/Foto): Bistum Regensburg


Merkel stellt sich gegen die Interessen Israels

Von Dr. David Berger

Wie die Jerusalem Post heute Morgen exklusiv meldet, liegen ihr Unterlagen vor, aus denen zweifelsfrei hervorgeht, dass Merkel die rumänische Regierung unter Druck setzte, damit diese ihre Botschaft nicht nach Jerusalem verlegt.

Im April soll Merkel nach Angaben der Zeitung den rumänischen Präsidenten Klaus Iohannis angerufen und ihn gedrängt haben, sein diplomatisches Gebäude nicht in die Hauptstadt Israels zu verlegen. Bukarest hatte bereits zuvor seine Absicht erklärt, genau dies zu tun, war dann aber auf einmal von seinen Plänen abgesprungen.

Die „Jerusalem Post“ geht davon aus, dass Merkel auch andere europäische Politiker im Rahmen einer Kampagne zur Blockade der Verlegung europäischer Botschaften nach Jerusalem unter Druck gesetzt hat.

Das ohnehin unter der Merkel-Regierung immer schlechter werdende Verhältnis zu Israel könnte durch diese Enthüllungen weiteren schwer reparablen Schaden nehmen.

Weitere Infos finden Sie hier.

Quelle: https://philosophia-perennis.com/2018/11/16/merkel-draengte-den-rumaenischen-praesidenten-die-botschaft-nicht-nach-jerusalem-zu-verlegen/


Petition an die Kanzlerin: Deutsche Botschaft nach Jerusalem verlegen

Die Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ) sammelt Unterschriften für eine Anerkennung Jerusalems als Hauptstadt Israels auch durch die deutche Regierung. Die Unterzeichnung kann auch online erfolgen.

Die USA und andere Staaten haben bereits beschlossen, ihre jeweilige Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegten. Dieser Appell will dasselbe für Deutschland erreichen.

BILD: Westmauer („Klagemauer“) des einstigen jüdischen Tempels in Jerusalem

Der Petitionstext lautet:

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Dezember 2017 hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und am 14. Mai 2018 den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem eingeleitet. Sowohl Guatemala als auch Paraguay sind seinem Beispiel gefolgt, auch weitere Länder erwägen diesen Schritt, sogar Mitgliedsstaaten der EU.

Als Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ), die Millionen von Christen verschiedenster Konfessionen vertritt, setzen wir uns seit fast vierzig Jahren dafür ein, dass Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt wird…

HIER können Sie den weiteren Appell lesen und online unterzeichnen: https://petition.icej.de/#ptxt


Medjugorje will sich an Fatima dranhängen

Nachdem derzeit in einigen deutschen Städten der Film „Fatima – das letzte Geheimnis“ in den Kinos läuft, ruft die deutschsprachige Medjugorje-Webseite nunmehr eine alte „Botschaft“ in Erinnerung, welche die Gottesmutter Maria am 25. August 1991 an die „Seherin“ Marija überbracht haben soll:

…Ich rufe euch zur Entsagung für neun Tage auf, so daß mit eurer Hilfe alles verwirklicht werde, was ich durch die Geheimnisse, die ich in Fatima begonnen habe, verwirklichen möchte….“

Offenbar soll mit diesem Hinweis versucht werden, sich an eine kirchlich approbierte (genehmigte, gebilligte) Erscheinung wie Fatima dranzuhängen, um die eigene Glaubwürdigkeit zu erhöhen und sodann den Eindruck zu erwecken, Fatima sei nur der Anfang gewesen, Medjugorje bringe aber die eigentlichen Knüller – und sorge für die „Verwirklichung“ der sogenannten Geheimnisse von Fatima.

Allerdings bleibt in der erwähnten Medju-Botschaft offen, auf welches der drei Fatima-Geheimnisse sie sich bezieht. Vermutlich geht es um die Bekehrung Rußlands, denn die anderen Aspekte (Ausbreitung der kommunistischen Irrlehren, Kriege, Kirchenverfolgungen) sind bereits seit langem Geschichte.

Was jedoch viele Fatima-Anhänger (und erst recht die Medjugorje-Fans) nicht wissen:

Fatima-Hauptseherin Lucia erklärte am Ende ihres Lebens schriftlich, Rußland sei bereits bekehrt, weil dort der Kommunismus überwunden wurde.

Das mag manche überraschen, denn mit Bekehrung verbinden gläubige Katholiken weitaus mehr als eine politische Wende, mehr als nur das Ende des sowjetischen Systems.

Näheres dazu hier: https://charismatismus.wordpress.com/2016/08/20/sind-die-verheissungen-von-fatima-erfuellt-hat-sich-russland-bereits-bekehrt/

 

 


Medjugorje: Seherin Mirjana und die „Gärten der schönsten Blumen“

Von Felizitas Küble

Seit dem 24. Juni 1981 behaupten sechs Seher/innen aus Medjugorje, regelmäßige – teils gar tägliche – Marienerscheinungen zu erleben, die freilich kirchlich nicht anerkannt sind. Inzwischen hat die Zahl der dortigen Visionen und Erscheinungen die Marke von 46.000 bereits überschritten…

Zur Seher-Schar gehört auch Mirjana Dragičević-Soldo, die durch besondere emotionale „Bewegtheit“ auffällt und nicht selten den Eindruck einer „Heulsuse“ hinterläßt. 

Am heutigen 2. September hat sie wieder ihre „Botschaft“ von der angeblichen Himmelsmutter erhalten (siehe Foto), die flugs von Medjugorje-Zentren verkündet wurde: QUELLE

Diesmal hatte das Erscheinungsphänomen, das gerne zwischendurch auch offensichtliche theologische Irrtümer verkündet, wieder eine sentimentale Kitschplatte aufgelegt, wie die an Mirjana ergangene „Offenbarung“ belegt.

Mal sollen die „lieben Kinder“ (die längst erwachsen sind) wie die „Blumen aus dem schönsten Garten“ sein und gleich danach wie „Gärten der schönsten Blumen“. Nun gut, da kann sich jede/r das Passende aussuchen – und hier nun der neueste Sermon aus Medjugorje, der keines weiteren Kommentars bedarf:

„Liebe Kinder! Meine Worte sind einfach, aber sie sind erfüllt von mütterlicher Liebe und Fürsorge. Meine Kinder, die Schatten der Finsternis und der Täuschung überspannen euch zunehmend; ich aber, rufe euch zum Licht und zur Wahrheit – ich rufe euch zu meinem Sohn…

Mein Sohn ist das Leben der Welt. Je besser ihr Ihn kennenlernt, je mehr ihr euch Ihm nähert, desto mehr werdet ihr Ihn lieben, denn mein Sohn ist Liebe. Liebe verändert alles, macht auch das schön, was euch ohne Liebe bedeutungslos erscheint.

BILD: Das fundierte und 570 Seiten starke Buch „Der Medjugorje-Betrug“ gibt es bei uns zum Sonderpreis von 14,80 Euro (statt 19,80 €) 

Deshalb sage ich euch von neuem, dass ihr sehr lieben müsst, wenn ihr geistig wachsen wollt. Ich weiß, Apostel meiner Liebe, dass es nicht immer leicht ist, aber, meine Kinder, auch die schmerzhaften Wege sind Wege, die zu geistigem Wachstum, zu Glauben und zu meinem Sohn führen. Meine Kinder, betet, denkt an meinen Sohn. In allen Augenblicken des Tages erhebt eure Seele zu Ihm, und ich werde eure Gebete pflücken wie Blumen aus dem schönsten Garten und sie meinem Sohn schenken.

Seid wahrhaftige Apostel meiner Liebe, verbreitet an alle die Liebe meines Sohnes, seid Gärten der schönsten Blumen. Helft euren Hirten mit Gebet, dass sie geistige Väter sein können, erfüllt mit Liebe zu allen Menschen. Ich danke euch.“


Petition für Jerusalem als Hauptstadt Israels

Verlegen Sie die Dt. Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem!

Sehr geehrte Frau Bundeskanzlerin,

im Dezember 2017 hat US-Präsident Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt und am 14. Mai 2018 den Umzug der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem eingeleitet. Sowohl Guatemala sind seinem Beispiel gefolgt, auch weitere Länder erwägen diesen Schritt, sogar Mitgliedsstaaten der EU.

Als Internationale Christliche Botschaft Jerusalem (ICEJ), die Millionen von Christen verschiedenster Konfessionen vertritt, setzen wir uns seit fast vierzig Jahren dafür ein, dass Jerusalem als Hauptstadt des jüdischen Staates anerkannt wird.

Wir, die Unterzeichnenden, fordern Sie daher als Zeichen der besonderen Verbundenheit Deutschlands mit Israel und dem jüdischen Volk dazu auf, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen und die deutsche Auslandsvertretung von Tel Aviv nach Jerusalem zu verlegen. (…) 

In ihrer mehr als 3000-jährigen Geschichte war Jerusalem noch nie die Hauptstadt eines anderen Staates außer Israels. Auch im Exil blieb die enge historische, geistliche und emotionale Bindung des jüdischen Volkes zu seiner Hauptstadt Jerusalem ungebrochen. Jahrhunderte lang grüßten sich gläubige Juden jedes Jahr zum Passahfest mit den Worten: „Nächstes Jahr in Jerusalem.“

Auch während der Zeit des Exils gab es immer eine jüdische Bevölkerungsgruppe in der Stadt. Bereits im 19. Jahrhundert bestand die Einwohnerschaft Jerusalems wieder mehrheitlich aus Juden. Seit der Staatsgründung Israels vor 70 Jahren ist Jerusalem auch de facto wieder die Hauptstadt Israels. Diese Tatsache anzuerkennen, ist ein längst überfälliger Schritt. (…)

Nutzen Sie das Momentum, das sich derzeit bietet und verlegen Sie die Deutsche Botschaft nach Jerusalem!

Vollständiger Text der Petition mit Unterzeichnungsformular hier: https://petition.icej.de/#ptxt