Israels Erklärung gegen die Boykottaktion durch die US-Eismarke Ben & Jerrys

Die Entscheidung von Ben & Jerry’s stellt eine Kapitulation vor dem anhaltenden und aggressiven Druck von extremen Anti-Israel-Gruppen dar.

Die Eismarke kooperiert freiwillig mit der BDS-Bewegung; einer anti-israelischen Aktion mit antisemitischen Untertönen.

Die Entscheidung ist unmoralisch und diskriminierend, da sie Israel ausgrenzt, sowohl Israelis als auch Palästinensern schadet und radikale Gruppen ermutigt, diese Mobbing-Taktiken anwenden.

Die Entscheidung fördert nicht nur nicht den Frieden oder eine Lösung des israelisch-palästinensischen Konflikts, sondern stärkt diejenigen, die gegen eine Versöhnung zwischen den beiden Nationen sind und die Zerstörung des Staates Israel fordern.

Unilevers Ankündigung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass es sich entschieden hat, B&J, einem Unternehmen, das ihm gehört, zu erlauben, Israel unmoralisch zu boykottieren. Es verschließt die Augen vor einer Ungerechtigkeit, wenn sich seine Erklärung auf Vertragsklauseln stützt, anstatt eine eindeutige moralische Haltung gegen die BDS-Bewegung auszudrücken.

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Reaktion-auf-die-Boykott-Entscheidung-von-Ben–Jerry’s-.aspx?utm_source=InforuMail&utm_medium=email&utm_campaign=Newsletter+22.07.2021


Lebensrechtsfilm „Unplanned“ in TOP-Liste

Der Anti-Abtreibungsfilm „Unplanned“ schafft es trotz des mehr oder weniger stillschweigenden Boykotts der sog. Mainstreammedien auf die DVD-Bestsellerlisten. Die Tötung ungeborener Kinder bewegt offensichtlich die Menschen. Das Interesse an dem Geschäft hinter dem tödlichen Handeln steigt.

„Der Spiegel“ führt Beststellerlisten nicht nur für Bücher, sondern auch für DVDs. In der aktuellen Wochenliste steht an vierter Stelle „Unplanned – Was sie sah, änderte alles“.

Der Film basiert auf dem autobiografischen Buch von Abby Johnson, die jahrelang für die Abtreibungsorganisation „Planned Parenthood“, zuletzt als Klinik-Leiterin, gearbeitet hatte, ehe sie erstmals persönlich bei einer Abtreibung assistierte.

Sie kündigte und engagierte sich ab dem Zeitpunkt in der Lebensrechtsbewegung. Die von ihr ins Leben gerufene Organisation „And then, there were none“ hat mehr als 500 ehem. „Planned Parenthood“-Mitarbeiter überzeugt, der Abtreibungsindustrie den Rücken zu kehren.

Quelle und vollständiger Artikel von J. Garcia hier: https://www.die-tagespost.de/gesellschaft/medien/abtreibung-wird-aus-der-berichterstattung-verbannt-vergebens;art378,218478


Klima-Greta agitiert jetzt gegen Israel

Nach dem Anti-Israel-Tweet der schwedischen Aktivistin Greta Thunberg ruft jetzt auch die radikale Klima-Organisation „Fridays for Future“ Empörung hervor – mit ihrer Sympathie für die palästinensischen Terrororganisationen, die Hunderte von Raketen auf Israel abgefeuert haben.

Nach dem bisherigen Stand starben mindestens zwei israelische Frauen, viele Israelis wurden schwer verletzt, Schulen wurden angegriffen – und Greta mit ihren über fünf Millionen Twitter-Followern teilt einen Kommentar der kanadischen Israel-Boykotteurin Naomi Klein.

Anne Will betrieb in ihrer vorigen Sendung Reklame für die FFF-Bewegung. Bei diesen ultralinken „Aktivisten“ kommt es immer wieder zu israel-feindlichen Äußerungen. Jetzt wirft ausgerechnet Luisa Neubauer von FFF dem Ex-Verfassungsschutzchef Maaßen dreist und ohne jeden Beweis Antisemitismus vor.

Oded Horowitz, Vorsitzender des Landesverbands der Jüdischen Gemeinden in Nordrhein-Westfalen, erklärt dazu: „Wer Antisemitismus nutzt, um im Wahlkampf zu punkten, verhöhnt dessen tägliche Opfer.“– Es sei „äußerst befremdlich“, wie der Vorwurf der Judenfeindlichkeit „hier strategisch eingesetzt wird“. (Siehe Belege dazu: https://www.welt.de/politik/deutschland/article231036601/Luisa-Neubauers-Maassen-Vorwurf-Juedische-Gemeinden-in-NRW-sind-erbost.html)

Auch die FDP-Bundestagsfraktion hat sich durch ihren medienpolitischen Sprecher Thomas Hacker sehr kritisch über die Anne-Will-Sendung geäußert: „Einzelne Personen in eine politische Ecke zu stellen, das geht nicht. Die Meinungsbildung muss bei den Zuschauern erfolgen.“

Weiteres dazu: https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/antisemitismus-fridays-for-future-luisa-neubauer/

Quellen u.a.: Newsletter von Beatrix v. Storch, Die Welt-online und Cicero-Kulturmagazin
 


Katholische Bischöfe befürchten ein kommunistisches Regime in Venezuela

Die am Sonntag bevorstehenden „Parlamentswahlen“ würden nach Ansicht der katholischen Bischöfe Venezuelas die Lage im Land weiter verschärfen. Sie befürchten die Errichtung einer kommunistischen Diktatur im sozialistisch regierten Venezuela und rufen die Opposition auf, sich zum Wohl der Nation zu zusammenzuschließen und die „Wahl“ gemeinsam zu boykottieren.

Die Bischofskonferenz appellierte an ihre Landsleute, sich stattdessen an der Volksbefragung zu beteiligen, die vom 7. bis 12. Dezember auf der Grundlage der Nationalverfassung und auf Einladung des derzeitigen Parlaments anberaumt ist.

Diese Volksbefragung habe die Perspektive, „legitime Wahlen unter der Schirmherrschaft der internationalen Gemeinschaft abzuhalten“.

Prominentester Fürsprecher eines Wahlboykotts ist der Konservative Juan Guaidó, seit 2019 Präsident der Nationalversammlung, die nach dem Willen des sozialistischen Regimes unter Nicolás Maduro am 6. Dezember neu gewählt werden soll.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://www.vaticannews.va/de/welt/news/2020-12/venezuela-bischoefe-bedenken-parlamentswahl-maduro-guaido.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=NewsletterVN-DE


Die VAE beenden Boykott gegen Israel

Der israelische ​Außenminister Gabi Ashkenazi erklärt:

„Die Entscheidung der Vereinigten Arabischen Emirate, den Boykott gegen Israel abzuschaffen, ist ein wichtiger Schritt in Richtung Frieden, der für beide Nationen erhebliche wirtschaftliche und kommerzielle Erfolge bringen und gleichzeitig die Stabilität in der Region stärken wird.

Ich freue mich über diese historische Entscheidung des Präsidenten der VAE, Khalifa bin Zayed Al Nahyan, und rufe andere Länder auf, den mutigen Schritten der VAE zu folgen.

Das ist auch eine Gelegenheit, den Menschen im Außenministerium für ihre Arbeit hinter den Kulissen der letzten zwei Jahrzehnte zu danken. Ihre Arbeit hat die diplomatische und wirtschaftliche Infrastruktur geschaffen, deren Früchte wir heute tragen.“

Quelle: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/VAE-beendet-Boykott-gegen-Israel.aspx


Israel begründet Einreiseverweigerung für die US-Abgeordneten Omar und Tlaib

​Zur Entscheidung des israelischen Innenministers, den US-Abgeordneten Rashida Tlaib und Ilhan Omar die Einreise nach Israel zu verweigern, erklärt Premierminister Benjamin Netanyahu (siehe Foto):

„Kein Land der Welt respektiert die USA und den amerikanischen Kongress mehr als der Staat Israel.Als freie und lebhafte Demokratie ist Israel offen für Kritiker und Kritik mit einer Ausnahme: israelisches Recht verbietet jenen die Einreise nach Israel, die zum Boykott Israels aufrufen und darauf hinarbeiten.

So wird es auch von anderen Demokratien gehandhabt, die jenen die Einreise verweigern, die dem Land Schaden zufügen wollen.

Tatsächlich taten dies die Vereinigten Staaten bereits in der Vergangenheit mit israelischen Knesset-Abgeordneten, wie auch mit anderen öffentlichen Personen aus der ganzen Welt.

Die Abgeordneten Tlaib und Omar sind führende Beförderer der Gesetzesvorhaben für Boykotte gegen Israel im US-Kongress. Erst vor wenigen Tagen haben wir das geplante Programm ihres Besuchs in Israel erhalten, welches zeigte, dass das einzige Ziel ihres Besuchs die Stärkung des Boykotts gegen uns und das Abstreiten des Existenzrechts Israels ist.

So nannten sie als Ziel ihrer Reise beispielsweise Palästina und nicht Israel. Und anders als alle demokratischen und republikanischen Mitglieder des US-Kongresses, die Israel besucht haben, baten sie um keinerlei Treffen mit israelischen Vertretern – weder von der Regierung noch von der Opposition.“

Quelle und FORTSETZUNG der Meldung hier: https://embassies.gov.il/berlin/NewsAndEvents/Pages/Zur-Verweigerung-der-Einreise-der-US-Abgeordneten-Tlaib-und-Omar.aspx


Benediktinerinnen-Kloster im Bistum Münster solidarisiert sich mit „Maria 2.0“

Von Felizitas Küble

Die Begeisterung der bischöflichen Kirchenzeitung von Münster kennt keine Grenzen mehr, wenn sich gleich eine ganze Benediktinnerinnen-Abtei dazu entschließt, die radikal-feministische Aktion „Maria 2.0“ durch Wort und Gebet zu unterstützen.

Für das  – seit Jahrzehnten als progressiv bekannte   –  Bistumsblatt „Kirche und Leben“ (KuL) bietet diese Meldung einen willkommenen Anlaß für einen ausführlichen Artikel samt eingestreuten Interviews mit leitenden Ordensfrauen aus Dinklage: https://www.kirche-und-leben.de/artikel/benediktinerinnen-in-dinklage-beten-fuer-maria-20/

Auch sonst hat KuL sich seit Wochen für die Initiative Maria 2.0 stark gemacht und allein auf ihrer Internetseite über ein halbes Dutzend Artikel veröffentlicht.

BILD: Dieser Weg in Münster führt von der Überwasserkirche zum Dom St. Paulus; dort auf dem Domplatz befindet sich das bischöfliche Ordinariat

Anders hielt es die Redaktion freilich mit Maria 1.0 aus Augsburg, wozu es online nur einen einzigen Bericht gab.

Das Leitwort dieser lehramtstreuen Gruppe lautet: „Die Gottesmutter braucht kein Update“.Zudem heißt es dort: „Vor allem wollen wir SIE nicht instrumentalisieren, um eigene Interessen durchzusetzen.“

Zurück zu den Nonnen aus dem Kloster St. Scholastika in Dinklage, die sich mit dem „Update“ solidarisch erklärten und inhaltlich voll hinter „Maria 2.0“ stellen.

Dazu schreibt KuL: Schwester Ulrike Soegtrop, Verwaltungsleiterin der Abtei, berichtet im Gespräch mit „Kirche-und-Leben.de“, die Schwestern hätten nach einer Anhörung „einmütig“ diese Entscheidung getroffen.“

Was die Sache gewiß nicht besser macht.

Sogar für die Form des Protestes – nämlich den Boykott der Sonntagmesse – haben die Ordensfrauen „großes Verständnis“. Hinter der Aktion stecke, so die erwähnte Nonne Ulrike, ein „Schmerz der Ohnmacht“. KuL zitiert sie weiter: Frauen wollten sich einbringen, es werde ihnen aber verwehrt.“

Das Kloster befindet sich offenbar schon länger auf einem speziellen spirituellen Trip, denn die Kirchenzeitung schreibt sodann: 

„Die Fürbitten sprechen Gott als „unseren Vater und unsere Mutter“ an, sprechen von „Frauen und Männer gleichwertige Mitglieder der Kirche“ und betonen Offenheit für Menschen „gleich welcher sexueller Orientierung“. Nötig seien „neue Wege und einschneidende Veränderungen“.“

„Einschneidend“ wäre es für die katholische Kirche gewiß, wenn sie die Forderung von Maria 2.0, „sämtliche“ Ämter auch für Frauen zu öffnen, übernehmen würde – das heißt: Priesterinnen,  Bischöfinnen, Päpstinnen!

Die Aktion verlangt darüber hinaus sogar allgemein eine Ausrichtung der Sexualmoral der Kirche an der Lebenswirklichkeit der Menschen“ und damit de facto die Abschaffung des 6. und 9. Gebots.

Für ihre „Gebets-Aktion“ zur Unterstützung der feministischen Initiative beruft sich Schwester Ulrike im Gespräch mit KuL ausgerechnet auf ein Wort des Ordensgründers Benedikt. Dieser bedeutende Heilige sagte einst: „Wenn alle anderen Möglichkeiten nichts gebracht haben, dann gilt es das stärkste Mittel zu wählen – das Gebet.“

Dabei hatte der „Vater des Abendlandes“ bestimmt nicht an Aktionen wie „Maria 2.0“ gedacht, die nicht auf dem Heiligen Geist beruhen, sondern auf dem Zeitgeist.

Unsere Autorin Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt.

Fotos: Felizitas Küble (1), Dr. Bernd F. Pelz (2)


Maria 2.0 = Kulturkampf 2.0 gegen die Kirche

Von Prof. J. Hans Benirschke

Der Aufruf des diözesanen KDFB Rottenburg-Stuttgart zum bestreiken der Gottesdienste vom 11. bis 18. Mai 2019 ist schlichtweg absurd:

Mit einer Demonstration KDFB-höriger Frauen vor den Kirchentüren, während in den Kirchen Gottesdienste gefeiert werden, soll „gegen den sexuellen Missbrauch durch Geistliche und gegen den Ausschluss von Frauen zum Priesteramt“ protestiert werden – als ob das Eine mit dem Anderen etwas zu tun hätte.

Zudem war bisher der Boykott von Gottesdiensten das Privileg gottloser Regime.

Dass sich ein von der Diözese privilegierter und aus Kirchensteuermitteln alimentierter Frauenverband zu einer solchen Maßnahme aufschwingt, ist gewiss eine Neuerung im Kulturkampf gegen die Kirche.

Wer mit solchen Mitteln seine personellen – kirchenrechtlich wie dogmatisch ohnehin abwegigen – Interessen durchzusetzen versucht, sollte als katholischer Verband von sich aus abdanken.

In einer Gesellschaft, in der nur noch ein Anteil von 3% den katholische Glauben praktiziert, meint ein sich „katholisch“ nennender Frauenverband, die Glaubensausübung dieses Restbestandes an Gläubigen für ihre eigenen Zwecke instrumentalisieren zu müssen, anstatt ihre Mitglieder nachhaltig zur Glaubensweitergabe an die kommende Generation aufzurufen.

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


ESC in Tel Aviv: AfD fordert Verbot der israelfeindlichen BDS-Boykott-Bewegung

BDS erhält finanzielle Zuwendungen von Partei-Stiftungen

Jürgen Braun, der menschenrechtspolitische Sprecher der AfD-Fraktion im Bundestag, fordert ein Verbot der BDS-Bewegung. Er sagt:

„In den nächsten Tagen blickt Europa nach Tel Aviv zum Eurovision Song Contest. Die BDS-Bewegung nutzt das für eine erneute, skandalöse Kampagne, die in der unseligen Tradition nationalsozialistischer Hasspropaganda steht.

Diesem Treiben muss Einhalt geboten werden, denn das Ziel ist der BDS-Bewegung ist letztlich die Beseitigung des jüdischen Staates!“

Die AfD-Fraktion hat sich seit dem Einzug in den Bundestag 2017 mit der BDS-Bewegung befasst und bereits im April einstimmig einen Antrag verabschiedet, der klipp und klar ein Verbot der BDS-Bewegung fordert.

Dieser Antrag wird noch in dieser Woche unter der Nummer 19/9757 im Plenum des Bundestages beraten.

Der Parlamentarierer kommentiert: „Die BDS-Bewegung versucht seit knapp 100 Jahren, Juden und jüdische Einrichtungen in Palästina und Israel zu vertreiben und zu vernichten. Das darf die politischen Kräfte in Deutschland nicht ruhen lassen, der Bundestag muss die BDS-Bewegung einmütig verurteilen und jetzt ein klares Verbot aussprechen.

Braun kritisiert speziell Union und SPD:

„In ihren Sonntagsreden betonen Politiker der Regierungskoalition immer wieder die besondere Verantwortung Deutschlands für Existenz und Sicherheit Israels. Doch wenn es konkret wird, ducken sie sich feige weg. Ihr Verhalten gegenüber der BDS-Bewegung ist beispielhaft dafür.“

Die BDS-Bewegung hat sehr alte Vorläufer. Wurzeln, die auch bis ins Dritte Reich hinabreichen, als die Nazis die Araber in Palästina für ihre Pläne zur Vertreibung und letztlich zur Vernichtung der Juden Europas einspannten.

Braun stellt fest: „Das Schlagwort ‚Kauft nicht bei Juden!’ im nationalsozialistischen Deutschland wird jetzt zeitgemäß erweitert zum Slogan: ‚Feiert nicht mit Juden!’ – und die Bundesregierung schweigt dazu.“

Jürgen Braun erklärt weiter: „Der Antizionismus ist der Antisemitismus der gebildeten Klassen. Seit langem wird BDS von Experten als antisemitisch eingestuft, so z. B. vom Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung, Felix Klein.

Besonders unerträglich ist, dass BDS über alle Stiftungen der deutschen Altparteien finanzielle Unterstützung erhält.“

 


Der eigentliche Skandal: „Maria 2.0“ wird von kirchenamtlicher Seite begünstigt

Von Felizitas Küble

Heute beginnt der sogenannte „Kirchenstreik“ einer von Münster ausgehenden Initiative katholischer Frauen, die vom 11. bis 18. Mai 2019 keine Kirchenräume betreten, also folglich am Sonntag (12.5.) bewußt die hl. Messe „schwänzen“ und ihre selbstgestrickte Protestandacht mit weißen Kleidern und Tüchern im Freien feiern.

Die Aktion wird nicht nur vom KFD (Kath. Frauenbund Deutschlands) getragen, was bei derem reformkatholischen Kurs nicht weiter verwundert. Dasselbe gilt für etliche Kirchengemeinden bzw. Pfarrer, die sich durch Solidarität mit dieser Aktion jetzt wichtig machen und bei den Mainstream-Medien Liebkind sein wollen. Das geht teils soweit, daß sogar die Meßfeiern in der Zeit des Boykotts ausfallen, darunter auch die morgige Sonntagsmesse  – zum Schaden all jener Gläubigen, die noch kirchentreu denken.

Was aber noch weitaus bedenklicher ist, ja geradezu skandalös erscheint: Auch von vielen katholischen Bistümern wird „Maria 2.0“ offiziell gewürdigt!

Dazu zählen z.B. das bischöfliche Ordinariat Münster (durch das progressive Bistumsblatt „Kirche und Leben“) sowie die Diözesen Paderborn, Mainz und Rottenburg-Stuttgart, bei denen amtliche Sprecher bzw. Referenten sich zur Initiative „Maria 2.0“ wohlwollend bis reklameträchtig äußerten. Bischof Bode von Osnabrück hat die Aktion sogar öffentlich gutgeheißen.

Dabei vermengen die Aktivistinnen in ihrem Forderungskatalog geschickt völlig verschiedene Bereiche, um möglichst viele Frauen in ihrem Sinne zu beeinflussen.

So wird z.B. die „selbstverständliche Überstellung von Missbrauchstätern an weltliche Gerichte“ verlangt, wobei das kirchliche Gericht sich jedoch ebenfalls mit solch „gefallenen“ Geistlichen befassen muß, da sie nicht nur weltliches, sondern auch kirchliches Recht gebrochen haben.

Zugleich fordern die Organisatoren von „Maria 2.0“  – die zudem den Namen der Gottesmutter mißbrauchen – die Einführung der Priesterweihe für Frauen, die Abschaffung des Zölibats und sogar allgemein eine Ausrichtung der Sexualmoral der Kirche an der Lebenswirklichkeit der Menschen“ und damit de facto die Abschaffung des 6. und 9. Gebots.

Peter Winnemöller hat auf „Kath.net“ zu Recht darauf hingewiesen, daß es sich bei diesem Ansinnen genau genommen nicht um einen „Streik“ handelt (es geht dabei nicht um bessere Arbeitsbedingungen), sondern um eine Boykott-Aktion – aber letztlich nicht „nur“ gegen die Kirche, wie der Autor schreibt, sondern gegen die Gebote des Ewigen und damit auch gegen Christus selbst, der mit den 12 Aposteln keine Frauen in seine amtliche Nachfolge berufen hat – auch nicht seine Mutter oder Maria Magdalena.

Allein schon die Tatsache, daß seitens dieser Initiative sogar die Heilige Messe am Sonntag geschwänzt wird, müßte in der Kirche die Alarmglocken schrillen lassen. Wenn derartige Aktionen „von oben“ nicht nur keineswegs kritisiert, sondern gar freundlich kommentiert oder sogar unterstützt werden, dann ist doch das verhängnisvolle Signal, das bei der „Basis“ ankommt, ganz klar:

Die Sonntagspflicht mit Besuch der hl. Messe (die sich vom 3. Gebot Gottes ableitet) ist nicht mehr ernst zu nehmen, die kirchlichen Grundsätze, die einst ehern galten, sind eine zu vernachlässigende Angelegenheit – und das erst recht dann, wenn es dabei um die Durchsetzung von Forderungen geht, die dem kirchlichen Recht (Sonntagsgebot, Priesterweihe für Männer) ebenso widersprechen wie dem göttlichen Recht (3., 6. und 9. Gebot).

Solange Bischöfe hier nicht klar Farbe bekennen, verletzten sie ihre Amtspflichten und lassen zudem die Pfarrer vor Ort im Stich, die dann zusehen können, wie sie mit den Rebellengruppen in ihrer Gemeinde klarkommen – oder auch nicht.