Nepal: Anschläge auf fünf christliche Kirchen

Auf fünf christliche Kirchen, darunter auch ein katholisches Gotteshaus, wurden im mehrheitlich hinduistischen Nepal innerhalb einer Woche Anschläge verübt. Die katholische Kirche St. Joseph in Kohalpur wurde am 18. Mai von Unbekannten in Brand gesteckt.

Wie Augenzeugen berichten, sollen die Täter die Bevölkerung zuvor aufgefordert haben, zuhause zu bleiben, wonach zehn unbekannte Männer in die Kirche eindrangen, Benzin ausgossen und das Gebäude in Brand steckten. Bei dem Brandanschlag wurde zwar niemand verletzt, doch der Innenraum der Kirche ist vollständig zerstört.

Die katholische Menschenrechtsaktivistin Kadhka Prakash aus Kathmandu erklärt gegenüber dem Fidesdienst: „Diese Schändung ist ein direkter Angriff auf die katholische Kirche… Dies ist eine Botschaft, die besagt, dass das Christentum an diesem Ort nicht willkommen ist.“

In den Tagen zwischen dem 9. und 13. Mai wurden mehrere andere christliche Kirchen in Dhangadhi, Doti, Kanchanpur (West-Nepal) und Panchthar (Ost-Nepal) Brand gesteckt, meistens während der Nacht. Obwohl bei den Angriffen niemand ermordet wurde, machen sich die einheimischen Christen große Sorgen über die wachsenden Feindseligkeiten gegenüber christlichen Gemeinden in Nepal.

Quelle: Fidesdienst


Unionsfraktion stellt klar: Solingen ist nicht der Ort für türkischen Wahlkampf

Zur Absicht des türkischen Außenministers Cavusoglu, am 29. Mai, dem Tag des Gedenkens an den Brandanschlag auf die Familie Genç in Solingen, dort öffentlich zu sprechen, erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

„Das jährliche Gedenken an die Opfer des feigen, ausländerfeindlichen Brandanschlags auf die türkische Familie Genç ist ein Augenblick des Innehaltens, der Besinnung und des Respekts gegenüber den fünf getöteten Familienmitgliedern und ihren Angehörigen. Familie Genç lebt nach wie vor in Solingen. Die Mutter Mevlüde Genç war 2012 Mitglied der Bundesversammlung zur Wahl des Bundespräsidenten.

BILD: Demonstration gegen die Erdogan-Diktatur (Foto: M. Leh)

Nach allem, was damals geschah, ist das gewachsene Vertrauen zwischen Türken und Deutschen in Solingen ein großes Geschenk. Diese Haltung sollte auch am 25. Jahrestag des Anschlags das Gedenken prägen.

Die Stadt Solingen hat für den 29. Mai eine würdige, nachdenkliche Form des Gedenkens vorgesehen. Es wäre sehr schade, wenn das Ereignis von innertürkischen Auseinandersetzungen überschattet und der Frieden des Augenblicks gestört würde.

Ich appelliere an alle Beteiligten, auch an die Vertreter der türkischen Regierung, in diesem Geiste dort aufzutreten. Für türkischen Wahlkampf ist am 29. Mai in Solingen kein Platz.“


Erneuter Brandanschlag gegen die AfD: diesmal auf das Auto von Dr. Frauke Petry

Auf den Wagen von AfD-Chefin Dr. Frauke Petry (siehe Foto) ist in der Nacht zum Samstag ein Brandanschlag verübt worden. Das Feuer sei zwar von Anwohnern bemerkt worden, teilte Petry auf Facebook mit. Dennoch sei der PKW ausgebrannt. AfD-Petry

Die Polizei Leipzig bestätigte gegenüber der Wochenzeitung JUNGEN FREIHEIT, daß in der Nacht zu Sonnabend ein Fahrzeug in Leipzig in Flammen gestanden habe, welches von AfD-Chefin Petry genutzt werde.

„Die Brandermittler sind zu dem Ergebnis gekommen, daß es sich höchstwahrscheinlich um Brandstiftung handelt“, sagte eine Sprecherin der Polizei Leipzig am Samstagabend. Es sei aber noch nicht ganz aufgeklärt, wie das Auto in Brand gesetzt wurde.

Dr. Petry ist nicht die erste AfD-Politikerin, deren Auto angezündet wurde. Auch das Fahrzeug der AfD-Vize-Chefin Beatrix von Storch fiel bereits linksextremen Brandstiftern zum Opfer. Ähnlich erginge es im Februar 2016 einem Funktionär der „Jungen Alternative“, dessen Auto in Göttingen angezündet wurde. 

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/auto-von-afd-chefin-petry-geht-in-flammen-auf/


Nigeria: Moslem rettete bedrohten Christ – Islamisten zündeten Haus des Helfers an

Acht Todesopfer durch Brandanschlag

Insgesamt acht Menschen starben bei einem Übergriff auf die Wohnung eines Mannes, der einem Studenten geholfen hatte, der in Zamfara im Norden Nigerias der „Blasphemie“ (Gotteslästerung, Abfall vom Islam) beschuldigt worden war. P1020947 - Kopie

Der muslimische Student war zum Christentum konvertiert und wurde beschuldigt, die islamische Religion beleidigt zu haben, weshalb er von einigen Kommilitonen mit Prügeln bestraft wurde, die ihn bewegungslos am Boden liegen ließen in der Annahme, dass er tot sei.

Ein muslimischer Bekannter half ihm und brachte ihn ins Krankenhaus. Nachdem die Angreifer davon erfahren hatten, machten sie sich auf den Weg zum Krankenhaus, wo sie ihn ein weiteres Mal misshandeln wollten. Doch eine andere Person hatte ihn rechtzeitig an einen sicheren Ort gebracht.

Die Angreifer fanden ihr Opfer nicht mehr im Krankenhaus vor und begaben sich deshalb zur Wohnung des ersten Helfers und steckten sie in Brand: dabei kamen acht Menschen ums Leben, die sich zu diesem Zeitpunkt dort aufhielten. Nach Angaben der Polizei sollen sich unter den Opfern jedoch weder der Helfer noch seine Frau befinden.

Quelle: Fidesdienst


Brandanschlag, Sachbeschädigungen und weitere Attacken gegen die AfD

Die Berliner AfD hat mit Entsetzen auf einen Brandanschlag auf eines ihrer Wahlkampflager reagiert. „Es war klar, daß die anderen Parteien und unsere Gegner nicht den roten Teppich des Preußischen Landtags für uns ausrollen würden“, sagte Landeschef Georg Pazderski. „Doch diese gefährlichen Angriffe übersteigen unsere Befürchtungen. Wir verlangen, daß sich unsere Mitbewerber von der Gewalt gegen die AfD distanzieren.“ untitled

Die Garage war in der Nacht zum Montag in Brand geraten. „Nach derzeitigen Erkenntnissen besteht der Verdacht einer Brandstiftung“, teilte die Berliner Polizei mit. Deswegen habe der Polizeiliche Staatsschutz die Ermittlungen übernommen.

Auch in Mecklenburg-Vorpommern beklagte die AfD Sachbeschädigungen und Angriffe im Wahlkampf. So seien „landesweit Plakate beschädigt und zerstört“ worden. Vor allem in Rostock würde der Wahlkampf der Partei behindert.

„Das ist kein Vandalismus, von dem auch politische Mitbewerber betroffen sind, sondern gezielte politische Kriminalität gegen die AfD“, sagte Landessprecher Matthias Manthei. Das Haus des Landessprechers war Mitte Juli von mutmaßlich linksextremen Tätern mit Steinen attackiert worden.

In beiden Bundesländern wird im September ein neues Landesparlament gewählt.

Quelle: https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2016/wahlkampf-afd-beklagt-anschlaege-und-plakatzerstoerungen/


Köln: Kein fremdenfeindliches Motiv bei Brandanschlag im Flüchtlings-Pfarrhaus

Das sei „menschen- und gottesverachtende Tyrannei“ gewesen, polterte Kardinal Woelki im Kölner Dom, es sei die „Verlängerung des Terrors, vor dem die Familie aus ihrer Heimat geflohen ist“. —> HIER !

Er sprach es  zwar nicht aus, aber das klang ziemlich nach Fremdenfeindlichkeit als Motiv für den Brandanschlag auf ein von Flüchtlingen bewohntes Pfarrhaus in Köln  —> HIER !
Nach den großen Worten kommt jetzt die Ernüchterung: Der mutmaßliche Täter ist ein 17-Jähriger…Von Fremdenfeindlichkeit jedenfalls keine Spur… —> HIER !
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Quelle: http://kreuzknappe.blogspot.de/2016/06/falscher-alarm-bei-kardinal-woelki-der.html

Ultralinke gegen „Demo für alle“: Theater FEAR – Brandanschlag – Morddrohung

Hedwig von BeverfoerdeHedwig_Beverfoerde

Noch unter dem Eindruck der barbarischen Terrorakte in Paris möchte ich vom Fortgang der Ereignisse in unserer eigenen Angelegenheit berichten.

Nach dem mutmaßlich linksextremistischen Brandanschlag auf den Geschäftssitz von DEMO FÜR ALLE am 1. November, bei der ein Fahrzeug und ein Gebäudeteil der Firma meines Mannes in Magdeburg zerstört wurden, hat uns eine große Welle der Anteilnahme getröstet und ermutigt. Jedes einzelne Zeichen der Unterstützung hat sehr gut getan.

Nach unserer Pressemitteilung über den Brandanschlag, in der ich auf den zeitlichen Zusammenhang mit dem Berliner Schaubühnen-Theaterstück FEAR hingewiesen hatte, kam einiges in Bewegung. 

Der MDR (Mitteldeutsche Rundfunk) berichtete. Mehreren Journalisten, die sich das Stück selbst angesehen hatten, erschien der Zusammenhang zwischen der aufhetzenden Botschaft des Bühnenstücks und den anschließenden Brandanschlägen plausibel. So brachte der FOCUS in seinem letzten Heft einen Bericht mit dem Titel »Anschläge nach Schaubühnen-Hetzstück«. IMG_0278

Die „Junge Freiheit“ machte das Thema zu einem Schwerpunkt der Ausgabe. Deutliche Worte fand Gunnar Schupelius in der Berliner Zeitung: »Die drei Damen (Anm: Hedwig Beverfoerde, Birgit Kelle und Beatrix von Storch) in die Nähe von Rechtsextremen zu rücken, ist nicht nur absurd, sondern widerlich und geschmacklos« und bekam dafür 90% Zustimmung der Leser. Diverse sehr treffende Besprechungen des Stücks folgten. 

Eine umfangreiche Presseschau finden Sie hier.

Aufgrund der z.T. sehr kritischen Medienberichte bekam die Schaubühne offenbar kalte Füße und sah sich zu einer abwehrenden Stellungnahme genötigt. Darin wird behauptet, das Stück rufe »an keiner Stelle zu Gewalt gegen Sachen oder Personen« auf. Eine dreiste Lüge, denn auch wir haben uns das Stück in der Schaubühne in der Zwischenzeit angesehen:

In einer Szene dreschen die Schauspieler wütend und haßerfüllt auf Pappfiguren ein, die unsere DEMO FÜR ALLE-Shirts tragen. Die Figuren werden zu wilder Musik durch die Gegend geschleudert, zertreten und mit einem Laubbläser weggeblasen. Dazu skandiert eine Schauspielerin: »Haut ab, haut ab, wir woll‘n euch nicht. Wir brauchen euch nicht. Wir woll‘n diese ganze Scheiße nicht noch einmal erleben. (…) Weg mit euch. Weg. … Zurück in die Erde mit euch, ihr blöden Scheißmonster.«Kelle_IMG_9393_RGB_(c)_Foto_Kerstin Pukall

In einer anderen Szene wird, während im Hintergrund in giftgrünes Licht getauchte Fotos und kurze Videosequenzen von Birgit Kelle (siehe Foto), Gabriele Kuby, meiner Person u.a. eingeblendet werden, folgendes gesagt: »Der Zombie stirbt nur, wenn man ihm direkt ins Gehirn schießt und sein Gehirn auslöscht. Das ist die einzige Möglichkeit.« 

Argumentieren  könne man »mit diesen Leuten« nicht, »da braucht man vielleicht ein Laserschwert«, heißt es an einer anderen Stelle. Nach unserem Eindruck zielt das ganze Theaterstück »Fear« des Autors und Regisseurs Falk Richter im Wesentlichen darauf, die DEMO FÜR ALLE zu bekämpfen.

Wenige Tage nach dem Magdeburger Brandanschlag ging eine an mich gerichtete anonyme Drohmail bei DEMO FÜR ALLE ein, in der mir unter Bezugnahme auf den Brand als nächste Stufe mit einem Anschlag auf mein Leben gedroht wurde. Der Staatsschutz hat seine Ermittlungen ausgeweitet. Unterdessen habe ich gegen die verschiedenen Angriffe alle erforderlichen rechtlichen Maßnahmen eingeleitet. Weitere Schritte lassen wir derzeit prüfen.

Die Petitionsplattform CitizenGo hat eine Online-Petition gegen die staatliche Subventionierung und weitere Aufführung des z. Zt. nicht mehr gespielten Theaterstücks FEAR gestartet. Dies war übrigens nicht meine Initiative, wie in einem Medienbericht fälschlich behauptet worden war. Trotz der Brandanschläge hat die Schaubühne ankündigt, das Hetzstück im Januar 2016 erneut aufzuführen. Sie können hier dagegen unterzeichnen.

PS: Die Psychologin Tabea Freitag wird seit Monaten von der LSBTTIQ-Community verleumdet mit dem Ziel ihrer Fachstelle Mediensucht „return“ die Fördergelder zu entziehen. Tabea Freitag hat sich in der Vergangenheit überaus fundiert und kritisch mit dem Thema sexuelle Vielfalt auseinander gesetzt und vertritt stattdessen eine bindungsorientierte Sexualpädagogik. Bitte unterstützen Sie Frau Freitag hier mit Ihrer Unterschrift.