Grüner Pädosex-Skandal: Selbstkritik auch bei schwulen Gruppen (über)fällig

Bruno Gmünder: „Wir waren schlichtweg verblendet“

Der bekannte homosexuelle Philosoph und Theologe Dr. David Berger (siehe Foto) fordert angesichts der Diskussion über pädosexueller Skandale bei den Grünen in Berlin nun eine verstärkte selbstkritische Debatte auch in der schwulen Bewegung. pressefotoberger11

Am 21. Mai 2015 würdigte Berger in einem Artikel auf „Gaystream“ das persönliche „Schuldbekenntnis“ des homosexuellen Grünen-Politikers Thomas Birk aus Berlin.

Birk hatte wesentlich dafür gesorgt, daß erschreckende Mißbrauchs-Fakten über die Berliner Grünen bzw. deren Vorgängerpartei „Alternative Liste“ aus den 80er Jahren ans Licht der Öffentlichkeit kamen.

Aus Sicht von Dr. Berger verdienen „Mut und Entschlossenheit, mit der man sich selbst der Vergangenheit gestellt hat und diese mit externen Fachleuten aufarbeitet, großen Respekt.“  – Er fügt hinzu: „Auch dass man nun weitgehend davon Abstand nimmt, Dinge schön zu reden, zeigt echte Größe.“

Dr. David Berger: „Es fehlt an Mut und Unrechtsbewußtsein“

Damit ist das Mißbrauchs-Kapitel allerdings nicht beendet, schreibt der Autor weiter:

„Die Aufarbeitung, der die „Grünen“ sich schon seit Jahren stellen, steht der schwulen „Community“ noch bevor. Hier fehlt es  –  wie der Rexhausen-Skandal gezeigt hat  –  bei ganz vielen Protagonisten nicht nur an solchem Mut, sondern auch an Unrechtsbewusstsein. Eine echte Ausnahmefigur im positiven Sinne stellt da der schwule Politiker Thomas Birk dar.“

Dr. Berger erwähnt sodann das auf Facebook veröffentlichte, offenherzige „Schuldbekenntnis“ von Birk: DSC00254
 .
„Darin stellt sich Birk auch die Frage, warum er so lange geschwiegen hat. Und er antwortet sich: „Ich glaube weniger, weil ich den Parteiskandal fürchtete. Ich glaube mehr, weil ich mich schämte, dass ich damals selbst jahrelang zu den Schwulen gehörte, der die aus heutiger Sicht abstruse Vorstellung einer einvernehmlichen Sexualität zwischen Erwachsenen und Kindern bis dahin nicht völlig ausgeschlossen hatte.“

Nun sei aber auch das schwule Spektrum aufgefordert, „endlich ihre Vergangenheit aufzuarbeiten“, appelliert der Verfasser an seine eigene Bewegung.

Causa Berliner Grüne: „Die Keimzelle der Pädogruppen war schwul“

Er verweist sodann auf die folgenden „deutlichen Worte“ von Bruno Gmünder, dem Gründer des gleichnamigen, homosexuell orientierten Verlages:

„Dass sich die Grünen jetzt so intensiv mit dem Thema beschäftigen, ist ehrenwert. Die Grünen waren aber nicht die Keimzelle der Pädogruppen, sondern die schwule Community, die Schwulengruppen der 70er bis 90er Jahre mit Grenzgängern wie Peter Schult aus der Münchner Sponti- und Rote-Hilfe-Bewegung oder Olaf Stüben aus dem Arbeiterkampf-Milieu und taz-Unterstützerkreis.

Wir waren schlichtweg verblendet, und sahen die Pädos als unsere nächsten Verbündeten an. Mein Freund Peter Schult meinte zu mir, die Revolutionäre von morgen schlafen heute in meinen Armen – und ich fand das plausibel.

Das war eine Blindheit in vielerlei Hinsicht. Z.B. wenn Che Guevara mordend und homohassend durch Südamerika zog, fanden wir das heldenhaft.“

Ergänzender Info-Artikel hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/04/15/david-berger-kritisiert-padosexuelle-tendenzen-in-der-schwulen-medienszene/

Foto-Quellen: David Berger (1), Evita Gründler (2)


„kreuz.net“ ist offline – und der „Spiegel“ nutzt dies erneut für kirchenfeindliche Agitation

„Spiegel“-Schlagzeile heute: Kreuz.net  –  Katholisches Hetzportal ist offline“ 

Am Sonntag, den 2. Dezember, erschien in „Spiegel.de“ wieder ein völlig unfairer, antikatholischer Rundumschlag.

Äußerer Anlaß ist die  Nachricht, daß das unseriöse Radauportal „kreuz.net“ (über das unser Christoferuswerk seit vielen Jahren kritisch aufklärt) derzeit „offline“ ist, also nicht mehr im Netz erreichbar.

Was dies mit der katholischen Kirche zu tun hat?  – Das hätten wir auch gern gewußt. Das Hamburger Magazin jedenfalls titelt in typischer Unverfrorenheit: „Kreuz.net  – Katholisches Hetzportal ist offline“  

Damit wird der irreführende Eindruck erweckt, als handle es sich bei dieser anonymen  Webseite gleichsam um eine Einrichtung, ein Web-Produkt der katholischen Kirche. 

Tatsache ist aber, daß  bislang kein einziger Betreiber des primitiven und judenfeindlichen Schmuddelportals enttarnt worden ist.  Daher ist diese „Spiegel“-Behauptung  von sachlicher Berichterstattung weit entfernt.

„Vermutungen“ werden flugs zu Behauptungen

In der ersten Artikelzeile geht es entsprechend weiter („fundamentalistisch-katholische“ Webseite). Sodann  heißt es:

„Beobachter vermuteten die Urheber in erzkonservativen, rechtslastigen katholischen Kreisen (…) weitere Personen werden als Betreiber verdächtigt  –  sie stehen zum Teil in kirchlichen Diensten“.

Damit wird zugegeben, daß es sich lediglich um Verdächtigungen und Vermutungen handelt. Was soll dann also der Titel „Katholisches Hetzportal“?

Außerdem schreibt Spiegel-online über „kreuz.net“ mit Berufung auf Dr. David Berger: „Zuletzt soll es ein regelrechtes Großreinemachen auf der Seite gegeben haben, möglicherweise, um die Identitäten der Autoren zu schützen.“

Hier stellt sich die Frage: Woher kann Dr. Berger dies wissen, wo er doch die Betreiber bislang gar nicht kennt?

„Reaktionäre Katholiken haben die Seite bisher gemacht

Abschließend berichtet das Hamburger Wochenblatt: 

„In einer Presseerklärung, die „Stoppt Kreuz.net“ am Montag veröffentlichen wird, heißt es dazu: „Sollte Kreuz.net wirklich Geschichte sein, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die reaktionären Katholiken, die bisher diese Seite gemacht, beliefert und gestützt haben, mit neuen Internetseiten wieder auftauchen.“

Auch hier wird erneut suggeriert, daß „reaktionäre Katholiken“ das Radauportal „gemacht“ haben, obwohl die Betreiber von „kreuz.net“ doch bislang unbekannt sind  – und der „Spiegel“ selbst von „Vermutungen“ und „Verdächtigungen“ spricht.

Die von David Berger und dem Porno-Verleger Bruno Gmünder geleitete Initiative „Stoppt kreuz.net“ hat bekanntlich bereits vor Wochen ein Kopfgeld von 15.000 Euro für die Entdeckung der kreuz.net-Betreiber ausgesetzt.

Wenn man diese Personen angeblich schon kennt („reaktionäre Katholiken“), warum wird dann die Summe nicht ausbezahlt?

Kennt man sie aber nicht, woher will man dann wissen, daß es sich bei den verantwortlichen Machern des unseligen Radauportals um „Katholiken“ handelt?

Eines jedenfalls ist klar: bei dieser Art bzw. Unart der „Berichterstattung“ geht es nicht mit rechten Dingen, geschweige mit fairen Mitteln zu.

Die merkwürdigen Verwirrspiele des Dr. David Berger

Die Bergersche Aktion wirkt zudem teilweise wie ein (umstandsbedingtes oder gezieltes?) Verwirrspiel  – hierfür ein weiteres Beispiel:

So schreibt Samuel Jakisch Folgendes in „Inforadio.de“ über Bergers Ansichten:

Für ihn sei unverständlich, so der ehemalige Religionslehrer, warum das Mainzer Bistum Hendrick Jolie nicht auch nach den Hintermännern von kreuz.net befragt habe.  Dass man ihn da mal zur Brust nimmt und sagt: „Pass auf, du hast da Mist gebaut. Wir belassen das jetzt nicht bei der Buße von fünf Rosenkränzen und zwei Tagen Internetverbot, sondern wir wollen jetzt auch wissen, dass du alles auf den Tisch legst“.  – Aber mir ist es auch erklärlich, dass man das nicht gefragt hat. Weil die Ergebnisse zu schockierend wären.“

In der amtlichen Erklärung der Mainzer Bistumsleitung vom 27.11.2012 zum Gespräch mit Pfarrer Jolie heißt es ausdrücklich, daß „kreuz.net“ auch für Pfr. Jolie anonym geblieben sei:

„In dem Gespräch kam zum Vorschein, dass Herr Pfarrer Jolie Kontakte zu der für ihn stets anonym gebliebenen Redaktion von kreuz.net hatte“

Was soll also angesichts dieses klaren Sachverhaltes die unsinnige Provokation Bergers, warum man den Priester hierzu nicht befragt habe;  offensichtlich hat man dies doch  –  und die Antwort mitveröffentlicht.

Offenbar soll mit derlei rhetorischen Tricks der irreführende Eindruck erweckt werden, als hätten Kirchenleitungen in der Causa „kreuz.net“ etwas zu „verstecken“.

Felizitas Küble, Leiterin des Christoferuswerks in Münster

(Beleg für die aufgeführten Spiegel-Zitate: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kreuz-net-katholisches-hetzportal-ist-offline-a-870526.html     –     Beleg für das Zitat aus Inforadio: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/netzfischeer/201211/wirbel_um_kirchenblog.html)

DIESER ARTIKEL wurde auch hier veröffentlicht: http://www.kathnews.de/kreuz-net-ist-offline-und-der-spiegel-nutzt-dies-erneut-fuer-kirchenfeindliche-agitation