Kinder gebären, ohne sie zu erziehen? – „Ich bin keine Brutmaschine!“

Von Birgit Kelle (Familienmutter und Leiterin von Frau 2000plus)

Die Betreuungsgeld-Debatte hat in ihrem Niveau einen erneuten Tiefpunkt erreicht.

Manuela Scheswig, Arbeitsministerin von Mecklenburg-Vorpommern, hat den Begriff „Gebärmaschinen“ in den Ring geworfen.

Angeblich macht die CSU uns Mütter zu solchen, wenn wir finanziell dabei unterstützt werden, drei Jahre unserem Kind zu widmen. Frau Scheswig hat offenbar gar nichts verstanden  –  dem kann geholfen werden.

Ja, wirklich skandalös, was in der Menschheitsgeschichte seit Tausenden von Jahren vor sich geht. „Heimchen am Herd“ hatte sich wohl abgenutzt als Begriff, die Mütter noch nicht weit genug beschämt, irgendwie hatte es an Wirkung verloren.

Aber da haben wir die SPD unterschätzt, da geht doch noch was auf der Diffamierungsskala. Fehlt nur noch das Mutterkreuz in der Debatte, dann sind wir definitiv ganz unten angekommen.

Frau Schwesig, Sie machen Frauen zu Gebärmaschinen. Wer darauf abzielt, dass Frauen einfach nur Kinder bekommen sollen, um sie schnellstmöglich irgendwohin weiterzureichen, der behandelt Frauen wie Brutkästen.

Da wird die Schwangerschaft zum notwendigen Übel, zur medizinisch erforderlichen Übergangsstation, die den Produktionsprozess in der Wirtschaft leider immer wieder stört.

Sie zielen doch darauf ab, dass wir Mütter nichts weiter sind als „Gebärmaschinen“, wenn Sie Mutterschaft auf den kleinsten gemeinsamen Nenner minimieren, damit wir möglichst schnell wieder dem Arbeitsmarkt zur Verfügung stehen.“

Den vollständigen Text lesen Sie bitte hier:
http://www.theeuropean.de/birgit-kelle/11708-familie-im-kapitalismus