Der HERR war nicht im Sturm…

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Kön 19,9a ff:

In jenen Tagen kam Elias (Elija) zum Gottesberg Horeb. Dort ging er in eine Höhle, um darin zu übernachten.  P1020947

Der HERR antwortete: Komm heraus und stell dich auf den Berg vor den HERRN!

Da zog der HERR vorüber: Ein starker, heftiger Sturm, der die Berge zerriss und die Felsen zerbrach, ging dem HERRN voraus. Doch der HERR war nicht im Sturm.

Nach dem Sturm gab es ein Erdbeben. Doch der HERR war nicht im Erdbeben.

Nach dem Beben kam ein Feuer. Doch der HERR war nicht im Feuer. Nach dem Feuer ertönte ein sanftes, leises Säuseln.

Als Elias es hörte, hüllte er sein Gesicht in den Mantel, trat hinaus und stellte sich an den Eingang der Höhle.


König Salomo läßt sich zur Verehrung fremder Götter verführen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Kö 11,4-13:

Als Salomo älter wurde, verführten ihn seine Frauen zur Verehrung fremder Götter, so dass er dem HERRN, seinem Gott, nicht mehr ungeteilt ergeben war wie sein Vater David.  polskaweb

Er verehrte Astarte, die Göttin der Sidonier, und Milkom, den Götzen der Ammoniter. Er tat, was dem HERRN missfiel, und war ihm nicht so vollkommen ergeben wie sein Vater David.

Damals baute Salomo auf dem Berg östlich von Jerusalem eine Kulthöhe für Kemosch, den Götzen der Moabiter, und für Milkom, den Götzen der Ammoniter. Dasselbe tat er für alle seine ausländischen Frauen, die ihren Göttern Rauch- und Schlachtopfer darbrachten.

Der HERR aber wurde zornig über Salomo, weil sich sein Herz von ihm, dem Gott Israels, abgewandt hatte, der ihm zweimal erschienen war und ihm verboten hatte, fremden Göttern zu dienen. Doch Salomo hielt sich nicht an das, was der HERR von ihm verlangt hatte.

Daher sprach ER zu ihm: Weil es so mit dir steht, weil du meinen Bund gebrochen und die Gebote nicht befolgt hast, die ich dir gegeben habe, werde ich dir das Königreich entreißen und es deinem Knecht geben.

Nur deines Vaters David wegen werde ich es nicht schon zu deinen Lebzeiten tun; erst deinem Sohn werde ich es entreißen. Doch werde ich ihm das Königtum nicht ganz entreißen; ich lasse deinem Sohn noch einen Stamm wegen meines Knechtes David und wegen Jerusalem, der Stadt, die ich erwählt habe.