Der HERR ist unser Vater in Ewigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Buch Tobias 13,2.3-4.5.8.

Gepriesen sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein Königtum sei gepriesen.
ER züchtigt und hat auch wieder Erbarmen;
ER führt hinab in die Unterwelt
und führt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Bekennt euch zu ihm vor allen Völkern, ihr Kinder Israels;
denn ER selbst hat uns unter die Völker zerstreut.
Verkündet dort seine erhabene Größe,
preist ihn laut vor allem, was lebt.
Denn ER ist unser Herr und Gott, ER ist unser Vater in Ewigkeit.

ER züchtigt uns wegen unserer Sünden,
doch hat ER auch wieder Erbarmen.
ER führt uns aus allen Völkern zusammen,
von überall her, wohin ihr verschleppt worden seid.

Ich bekenne mich zum HERRN im Land der Verbannung,
ich bezeuge den Sündern seine Macht und erhabene Größe.
Kehrt um, ihr Sünder, tut, was recht ist in seinen Augen.
Vielleicht ist ER gnädig und hat mit euch Erbarmen.


Preist den HERRN der Gerechtigkeit!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:

Buch Tob 13,2.6.7.8.

Gelobt sei Gott, der in Ewigkeit lebt,
sein Königtum sei gepriesen.
ER züchtigt und hat auch wieder Erbarmen;
ER führt hinab in die Unterwelt
und führt auch wieder zum Leben.
Niemand kann seiner Macht entfliehen.

Wenn ihr zu ihm umkehrt, von ganzem Herzen und aus ganzer Seele,
und euch an seine Wahrheit haltet,
dann kehrt ER sich euch zu
und verbirgt sein Angesicht nicht mehr vor euch.

Wenn ihr dann seht, was ER für euch tut,
bekennt euch laut und offen zu ihm!
Preist den HERRN der Gerechtigkeit,
rühmt den ewigen König!

Ich bekenne mich zum HERRN im Land der Verbannung,
ich bezeuge den Sündern seine Macht und erhabene Größe.
Kehrt um, ihr Sünder, tut, was recht ist in seinen Augen.
Vielleicht ist ER gnädig und hat mit euch Erbarmen.

 


„Wer aber sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens“

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Tob 12,1 ff:

Es ist gut, Gott zu preisen und seinen Namen zu verherrlichen und voll Ehrfurcht seine Taten zu verkünden. Hört nie auf, ihn zu preisen. Es ist gut, das Geheimnis eines Königs zu wahren; die Taten Gottes aber soll man offen rühmen. P1020947

Es ist gut, zu beten und zu fasten, barmherzig und gerecht zu sein. Lieber wenig, aber gerecht, als viel und ungerecht. Besser barmherzig sein als Gold aufhäufen. Denn Barmherzigkeit rettet vor dem Tod und reinigt von jeder Sünde.

Wer barmherzig und gerecht ist, wird lange leben. Wer aber sündigt, ist der Feind seines eigenen Lebens.


„Ich bekenne mich zum HERRN im Land der Verbannung“

Aus der heutigen ligurgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Tobias 13,2.6.7.8:

Gepriesen sei Gott, der in Ewigkeit lebt, sein Königtum sei gepriesen. ER züchtigt und hat auch wieder Erbarmen; ER führt hinab in die Unterwelt und führt auch wieder zum Leben. Niemand kann seiner Macht entfliehen.  header_buch
Wenn ihr zu ihm umkehrt, von ganzem Herzen und aus ganzer Seele, und euch an seine Wahrheit haltet, dann kehrt ER sich euch zu und verbirgt sein Angesicht nicht mehr vor euch.
Wenn ihr dann seht, was ER für euch tut, bekennt euch laut und offen zu ihm! Preist den HERRN der Gerechtigkeit, rühmt den ewigen König!
Ich bekenne mich zum HERRN im Land der Verbannung, ich bezeuge den Sündern seine Macht und erhabene Größe. Kehrt um, ihr Sünder, und tut, was recht ist in seinen Augen. Vielleicht ist ER gnädig und hat mit euch Erbarmen.


Der Engel Rafael hilft den glücklichen Brautleuten Tobias und Sara

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Buch Tobias 6,10-11.7,1.9-17.8,4-9a:

Als sie in der Nähe der Stadt Ekbatana waren, sagte der Engel zu dem jungen Tobias: Bruder, heute werden wir bei Raguël übernachten. Es ist ein Verwandter von dir. Er hat nur ein einziges Kind, eine Tochter namens Sara.

Als sie in Ekbatana beim Haus Raguëls angelangt waren, kam ihnen Sara entgegen und hieß sie willkommen. Sie erwiderten ihren Gruß und Sara führte sie ins Haus. 

Foto: Paul BaddeDa bat Tobias den Engel Rafael: Asarja, mein Bruder, bring doch zur Sprache, worüber du unterwegs mit mir geredet hast, damit die Sache zu einem glücklichen Ende kommt.

Rafael teilte Raguël alles mit. Darauf sagte Raguël zu Tobias:

Iss und trink und lass es dir gut gehen! Du hast einen Anspruch darauf, mein Kind zu heiraten. Ich muss dir aber die Wahrheit sagen: Ich habe meine Tochter schon sieben Männern zur Frau gegeben; doch jeder, der zu ihr ins Brautgemach ging, ist noch in derselben Nacht gestorben. Aber lass es dir jetzt trotzdem gut gehen!

Tobias erwiderte: Ich will nichts essen, ehe ihr sie mir nicht feierlich zur Frau gegeben habt.

Da sagte Raguël: Du sollst sie bekommen, sie ist von jetzt an nach Recht und Gesetz deine Frau. Du bist mit ihr verwandt; sie gehört dir. Der barmherzige Gott schenke euch viel Glück.

Und er ließ seine Tochter Sara rufen, nahm sie bei der Hand und gab sie Tobias zur Frau; er sagte: Hier, sie ist dein nach dem Gesetz des Mose. Führ sie zu deinem Vater!  –  Und er segnete sie.

Gemälde: Evita GründlerDann rief er seine Frau Edna herbei, nahm ein Blatt Papier, schrieb den Ehevertrag und man setzte das Siegel darunter. Darauf begannen sie mit dem Mahl.

Raguël rief seine Frau Edna und sagte zu ihr: Schwester, richte das andere Zimmer her und führ Sara hinein.

Sie tat, was er sagte, und führte sie hinein. Sara aber begann zu weinen. Ihre Mutter trocknete ihr die Tränen und tröstete sie: Hab Vertrauen, mein Kind! Nach so viel Leid schenke dir der Herr des Himmels und der Erde endlich Freude. Hab nur Vertrauen, meine Tochter!

Als Tobias und Sara in der Kammer allein waren, erhob sich Tobias vom Lager und sagte: Steh auf, Schwester, wir wollen beten, damit der Herr Erbarmen mit uns hat.

Und er begann zu beten: Sei gepriesen, Gott unserer Väter; gepriesen sei dein heiliger und ruhmreicher Name in alle Ewigkeit. Die Himmel und alle deine Geschöpfe müssen dich preisen.

Du hast Adam erschaffen und hast ihm Eva zur Frau gegeben, damit sie ihm hilft und ihn ergänzt. Von ihnen stammen alle Menschen ab. Du sagtest: Es ist nicht gut, dass der Mensch allein ist; wir wollen für ihn einen Menschen machen, der ihm hilft und zu ihm passt.
Darum, Herr, nehme ich diese meine Schwester auch nicht aus purer Lust zur Frau, sondern aus wahrer Liebe. Hab Erbarmen mit mir und lass mich gemeinsam mit ihr ein hohes Alter erreichen!

Und Sara sagte zusammen mit ihm: Amen.
Und beide schliefen die Nacht über miteinander.


Tobit und seine tapfere Nächstenliebe in Zeiten der Unterdrückung

Ein Werk der Barmherzigkeit: Tote begraben

Aus der heutigen Lesung der kath. Kirche: Buch Tobias 1,3.2,1a-8:

Ich, Tobit, habe mich mein ganzes Leben lang an den Weg der Wahrheit und Gerechtigkeit gehalten und ich habe den Brüdern aus meinem Stamm und meinem Volk, die mit mir zusammen in das Land der Assyrer nach Ninive gekommen waren, aus Barmherzigkeit viel geholfen.

Als ich heimkehrte und meine Frau Hanna und mein Sohn Tobias mir wiedergeschenkt waren, veranstaltete man mir zu Ehren am Pfingsttag  – dem Fest der Sieben Wochen  –  ein Festmahl.  ????????????????????????????????????????????????????????????

Ich setzte mich zu Tisch; als ich aber die vielen Speisen sah, sagte ich zu meinem Sohn: Geh zu unseren Brüdern, und wenn du einen Armen findest, der dem HERRN treu geblieben ist, bring ihn her; ich warte auf dich.  Er kam zurück und sagte: Auf dem Marktplatz liegt einer von unserem Volk, den man erdrosselt hat.

Ich sprang auf, noch ehe ich etwas gegessen hatte, und verbarg den Toten bis zum Sonnenuntergang in einer Hütte.  Nach meiner Rückkehr wusch ich mich und aß voll Trauer mein Mahl.  Ich erinnerte mich an das Wort des Propheten Amos: Eure Feste sollen sich in Trauer verwandeln und alle eure Freudenlieder in Totenklage. Und ich begann zu weinen.  Nach Sonnenuntergang ging ich hinaus, um ein Grab zu schaufeln, und begrub den Toten.

Meine Nachbarn aber sagten hämisch: Er hat schon gar keine Angst mehr, wegen dieser Tat hingerichtet zu werden. Eben erst hat er fliehen müssen und schon begräbt er wieder die Toten.

Foto: Evita Gründler