Seehofer kritisiert Nein zu Ostergottesdiensten

Medienberichten zufolge hat der frühere CSU-Chef, Bundesinnenminister Horst Seehofer, hat den Bund-Länder-Beschluss zu den Ostergottesdiensten kritisiert.

Darin hat die Bundesregierung die christlichen Kirchen „gebeten“, auf Präsenz-Feierlichkeiten in den Kirchen an Ostern – dem höchsten Fest der Christenheit – zu verzichten.

Während die katholischen Bischöfe diese befremdliche Aufforderung deutlich ablehnen, scheint die EKD (Evang. Kirche in Deutschland) diesbezüglich noch mit sich um eine Entscheidung zu ringen.

Seehofer erklärte gegenüber der „Bild“-Zeitung, es habe ihn erstaunt, dass ausgerechnet Parteien, die das C im Namen führten, den Kirchen den Verzicht auf Gottesdienste nahelegen, noch dazu an Ostern. Das Innenministerium habe schon sehr früh in der Coronakrise gemeinsam mit den Kirchen Hygienekonzepte ausgearbeitet, die auch funktionieren.

Auch katholische Kirchenvertreter verweisen auf die strengen Schutzkonzepte. Zu Weihnachten ist keine Christmette zum Corona-Hotspot geworden.