Wer rechtschaffen lebt, erfährt Gottes Heil

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 50 (49),8-9.16bc-17.21.23.

Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.
 

„Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.
 

Das hast du getan, und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.


GOTT erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Dtn 7,6-11.

Moses sprach zum Volk: Du bist ein Volk, das dem HERRN, deinem Gott, heilig ist. Dich hat der HERR erwählt, damit du unter allen Völkern auf Erden dasjenige wirst, das IHM selber gehört.
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Nicht weil ihr zahlreicher als die anderen Völker wäret, hat euch der HERR ins Herz geschlossen und auserwählt; ihr seid das kleinste unter allen Völkern.
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Weil der HERR euch liebt und auf den Schwur achtet, den ER euren Vätern geleistet hat, deshalb hat der HERR euch mit starker Hand herausgeführt und euch aus dem Sklavenhaus freigekauft, aus der Hand des Pharao, des Königs von Ägypten.
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Daran sollst du erkennen: Jahwe ist der treue Gott; noch nach tausend Generationen achtet ER auf den Bund und erweist denen seine Huld, die ihn lieben und auf seine Gebote achten.
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Israel soll als heiliges Volk und als Reich von Priestern dem Ewigen gehören

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ex 19,2-6a:

In jenen Tagen kamen die Israeliten in die Wüste Sinai. Sie schlugen in der Wüste das Lager auf. Dort lagerte Israel gegenüber dem Berg.
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Moses stieg zu Gott hinauf. Da rief ihm der HERR vom Berg her zu:
Das sollst du dem Haus Jakob sagen und den Israeliten verkünden:
Ihr habt gesehen, was ich den Ägyptern angetan habe, wie ich euch auf Adlerflügeln getragen und hierher zu mir gebracht habe.
Jetzt aber, wenn ihr auf meine Stimme hört und meinen Bund haltet, werdet ihr unter allen Völkern mein besonderes Eigentum sein.
Mir gehört die ganze Erde, ihr aber sollt mir als ein Reich von Priestern und als ein heiliges Volk gehören.

Alle Pfade des HERRN sind Huld und Treue!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 25 (24),4-5.8-9.10.14.

Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.
Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Weg.
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Alle Pfade des HERRN sind Huld und Treue
denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
Die sind Vertraute des HERRN
, die ihn fürchten;
ER weiht sie ein in seinen Bund.
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Ewig denkt der HERR an seinen Bund

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 105 (104), 4 ff.

Fragt nach dem HERRN und seiner Macht;
sucht sein Antlitz allezeit!
Denkt an die Wunder, die ER vollbracht hat,
an seine Zeichen und die Beschlüsse aus seinem Mund.

Bedenkt es, ihr Nachkommen seines Knechtes Abraham,
ihr Kinder Jakobs, die ER erwählt hat.
ER, der Ewige, ist unser Gott.
Seine Herrschaft umgreift die Erde.

Ewig denkt ER an seinen Bund,
an das Wort, das ER gegeben hat für tausend Geschlechter,
an den Bund, den ER mit Abraham geschlossen,
an den Eid, den ER Isaak geschworen hat.

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GOTT ist im Recht, uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht…

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Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Dan 9,4 ff:
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HERR, du großer und ehrfurchtgebietender Gott, du bewahrst denen, die dich lieben und deine Gebote halten, deinen Bund und deine Gnade.
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Wir haben gesündigt und Unrecht getan, wir sind treulos gewesen und haben uns gegen dich empört; von deinen Geboten und Gesetzen sind wir abgewichen.
Wir haben nicht auf deine Diener, die Propheten, gehört, die in deinem Namen zu unseren Königen und Vorstehern, zu unseren Vätern und zu allen Bürgern des Landes geredet haben.
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Du, HERR, bist im Recht; uns aber steht bis heute die Schamröte im Gesicht, den Leuten von Juda, den Einwohnern Jerusalems und allen Israeliten, seien sie nah oder fern in all den Ländern, wohin du sie verstoßen hast; denn sie haben dir die Treue gebrochen.
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Ja, HERR, uns steht die Schamröte im Gesicht, unseren Königen, Oberen und Vätern; denn wir haben uns gegen dich versündigt. Aber unser Gott schenkt Erbarmen und Vergebung.  
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Foto: Felizitas Küble

GOTT sprach: „Meinst du, ich bin wie du?“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 50 (49), 8-9 ff.

Nicht wegen deiner Opfer rüge ich dich,
deine Brandopfer sind mir immer vor Augen.
Doch nehme ich von dir Stiere nicht an
noch Böcke aus deinen Hürden.
.
Was zählst du meine Gebote auf
und nimmst meinen Bund in deinen Mund?
Dabei ist Zucht dir verhasst,
meine Worte wirfst du hinter dich.
.
Das hast du getan, und ich soll schweigen?
Meinst du, ich bin wie du?
Ich halte es dir vor Augen und rüge dich.
Wer Opfer des Lobes bringt, ehrt mich;
wer rechtschaffen lebt, dem zeig‘ ich mein Heil.
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Alle Wege des HERRN sind Huld und Treue!

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Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Psalm 25 (24), 4 ff
,
Zeige mir, HERR, deine Wege,
lehre mich deine Pfade!
Führe mich in deiner Treue und lehre mich;
denn du bist der Gott meines Heiles.
Auf dich hoffe ich allezeit.
Gut und gerecht ist der HERR,
darum weist ER die Irrenden auf den rechten Weg.
Die Demütigen leitet ER nach seinem Recht,
die Gebeugten lehrt ER seinen Pfad.
Alle Wege des HERRN sind Huld und Treue
denen, die seinen Bund und seine Gebote bewahren.
Die sind Vertraute des HERRN, die ihn fürchten;
ER weiht sie ein in seinen Bund.
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Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
Lk 1,68-69.70-71.72-73.74-75.

Gepriesen sei der HERR, der Gott Israels!
Denn ER hat sein Volk besucht und ihm Erlösung geschaffen;
ER hat uns einen starken Retter erweckt
im Hause seines Knechtes David.
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So hat ER verheißen von alters her
durch den Mund seiner heiligen Propheten.
ER hat uns errettet vor unseren Feinden
und aus der Hand aller, die uns hassen.
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ER hat das Erbarmen mit den Vätern an uns vollendet
und an seinen heiligen Bund gedacht.
ER hat an den Eid gedacht,
den ER unserm Vater Abraham geschworen hat.
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ER hat uns geschenkt,
dass wir, aus Feindeshand befreit, ihm furchtlos dienen
in Heiligkeit und Gerechtigkeit
vor seinem Angesicht all unsre Tage.
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„Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun – wir wollen gehorchen“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Ex 24,3-8:

In jenen Tagen kam Moses und übermittelte dem Volke Israel alle Worte und Rechtsvorschriften des HERRN. Das ganze Volk antwortete einstimmig und sagte: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun.
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Moses schrieb alle Worte des HERRN auf. Am nächsten Morgen stand er zeitig auf und errichtete am Fuß des Berges einen Altar und zwölf Steinmale für die zwölf Stämme Israels.
Er schickte die jungen Männer Israels aus. Sie brachten Brandopfer dar und schlachteten junge Stiere als Heilsopfer für den HERRN.
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Moses nahm die Hälfte des Blutes und goss es in eine Schüssel, mit der anderen Hälfte besprengte er den Altar. Darauf nahm er die Urkunde des Bundes und verlas sie vor dem Volk. Sie antworteten: Alles, was der HERR gesagt hat, wollen wir tun; wir wollen gehorchen.
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Da nahm Moses das Blut, besprengte damit das Volk und sagte: Das ist das Blut des Bundes, den der Ewige aufgrund all dieser Worte mit euch geschlossen hat.