Bonn: Ausstellung über 100.000 Jahre Kulturgeschichte der Menschheit ab 22.11.2016

Vom 22. November 2016 bis 26. März 2017 zeigt die Bundeskunsthalle eine Ausstellung über 100.000 Jahre Kulturgeschichte: „Eine kurze Geschichte der Menschheit“.

Unter diesem Titel ist auch das Buch des israelischen Historikers Yuval Harari erschienen, das die Erzählstruktur der gleichnamigen Ausstellung bestimmt. csm_menschheitsgeschichte__grindingbowl_munhata_960x304_a8b2f0e878

Anlässlich des 50-jährigen Bestehens des Israel Museums in Jerusalem wurde die Schau mit herausragenden Objekten aus dessen Sammlung entwickelt und kann nun erstmalig in Europa präsentiert werden.

Die archäologischen Objekte aus dem Israel Museum erzählen die Geschichte der Menschheit von ihrem Aufbruch in die Zivilisation bis in die Gegenwart.

Gezeigt werden die ältesten bekannten Überreste einer Feuerstelle, die ersten Werkzeuge, seltene Belege für die Koexistenz von Homo sapiens und Neandertalern, die frühesten Zeugnisse für den Gebrauch von Schrift und Ziffern, die ersten Münzen, das Faksimile einer Abschrift der Zehn Gebote, eine Ausgabe der Gutenberg-Bibel, eine Replik von Edisons Glühbirne sowie das Originalmanuskript von Albert Einstein zur Relativitätstheorie.

Dazu gehören auch 36 Skulpturen von Göttinnen und Göttern aus aller Welt dar, neolithische Stein- und Tonplastiken, Figuren aus der griechischen und römischen Mythologie bis hin zu südamerikanischen Darstellungen und Skulpturen aus Asien und Afrika.

Diese Artefakte werden ausgewählten Beispielen der zeitgenössischen Kunst gegenübergestellt, welche die Geschichte mit der Gegenwart verknüpfen. Darunter sind Werke von Mirosław Bałka, Bruce Connor, Mark Dion, Douglas Gordon, Aernout Mik, Adrian Paci, Paul Pfeiffer, Charles Ray, Haim Steinbach und Mark Wallinger.

Eine Ausstellung des Israel Museums in Jerusalem in Kooperation mit der Bundeskunsthalle, Bonn.

Quelle (Text/Foto) und weitere Infos hier: http://www.bundeskunsthalle.de/ausstellungen/geschichte-der-menschheit.html


Bonn: Kulturhistorische Ausstellung über Menschen mit Down-Syndrom

Mit dem Down-Syndrom beschäftigt sich eine Ausstellung der Bundeskunsthalle in Bonn. „Die Ausstellung mit und über Menschen mit Down-Syndrom begibt sich – als down syndromerste ihrer Art – auf eine kulturhistorische und experimentelle Spurensuche in unsere Vergangenheit und Gegenwart.

Sie erzählt zum ersten Mal die Geschichte des Down-Syndroms und berichtet gleichzeitig von einer komplexen Beziehungsgeschichte. Sie beschreibt, wie Menschen lebten, leben und leben möchten – Menschen mit und ohne Down-Syndrom“, schreiben die Pressematerialien zu der Ausstellung.

Weiter heißt es: „Aktiv von Menschen mit Down-Syndrom mit erarbeitet und vermittelt – als Experten in eigener Sache –, umfaßt die Ausstellung wissenschaftliche und künstlerische Exponate aus Archäologie, Zeitgeschichte, Medizin, Genetik, Film und bildender Kunst.

In ihrer inhaltlichen Tiefe und lebendigen Vielstimmigkeit wolle die Ausstellung – statt fertiger Antworten – vor allem einen Beitrag zu einer nachhaltig klügeren Debatte um gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe leisten.“

Die Ausstellung, die sieben Kapitel und über 100 Exponate umfasst, kann vom 29. Oktober bis zum 12. März 2017 besucht werden.

Quelle: ALfA-Newsletter

Foto: Dr. Edith Breburda