Berlin: SPD-Bezirksbürgermeister Heinz Buschkowsky präsentiert sein kritisches Buch

Von Michael Leh

Erfrischend und unterhaltsam war die Buchvorstellung von Heinz Buschkowskys neuem Werk „Eine andere Gesellschaft“ in der Berliner Urania.

Im Unterschied zur Vorstellung seines Erstlingswerks „Neukölln ist überall“ im Jahr 2012 ebenfalls in der Urania fehlten diesmal linke Krawallmacher vor der Tür. Der große Saal war gut gefüllt, allerdings mit vorwiegend älterem deutschen Publikum. Leh - Buschkowsky mit Buch schn 1 DSC_0034 Kopie

Das Gespräch auf der Bühne mit dem wackeren Neuköllner Bezirksbürgermeister und Sozialdemokraten führte diesmal die Fernsehjournalistin Düzen Tekkal.

Sie ist in Hannover geboren, kurdisch-jezidischer Herkunft und hat sich bereits mehrfach in Fernsehbeiträgen ohne Scheuklappen mit Integrationsproblemen bei muslimischen Zuwanderern befasst.

Einige Titel ihrer Beiträge lauteten etwa „Schattenjustiz in Deutschland – wie sogenannte Friedensrichter bei Verbrechen unter Muslimen schlichten“, „Vielweiberei mitten in Deutschland – wie sich viele Migranten die Kosten ihrer Mehrfachehe über Hartz 4 bezahlen lassen“ oder „Ehrenmord an homosexuellem Türken“.

Kurz vor der Buchvorstellung mit Buschkowsky war Tekkal noch bei Dreharbeiten im syrisch-irakischen Grenzgebiet, um über das Morden der Terrormiliz „Islamischer Staat“ und das Schicksal der Flüchtlinge zu berichten.

Tekkal: „Die Bildung war mein Ticket zur Freiheit“

Düzen Tekkal (siehe Foto: mit Buschkowsky) hat als Drittes von elf Kindern („Meine Eltern haben tatsächlich eine Fußballmannschaft großgezogen“) den Universitätsabschluss geschafft.

„Auch mein Ticket zur Freiheit war die Bildung“, erklärte sie in der Diskussion mit Buschkowsky über die Schulprobleme von Zuwandererkindern. Leh - Buschkowsky und Düzen Tekkal bei Buchvorstellung

„Die andere Gesellschaft“ – dieser Buchtitel sei bewusst mehrdeutig, erklärte Buschkowsky. „Die andere Gesellschaft kann die sein, die sich in den letzten Jahrzehnten in unserem Land ganz allgemein entwickelt hat. Die sich aber, wie ich finde, ein gehöriges Stück von der entfernt hat, die mich mit ihren Werten geprägt hat“, schreibt er in seinem Vorwort.

Es könne sich aber auch auf die Gesellschaft anderer Ethnien beziehen, die mit ihren kulturellen, religiösen und zivilisatorischen Eigenheiten inzwischen auch unseren Alltag prägten. Womit Buschkowsky vor allem den Neuköllner Alltag meint, von dem die meisten Deutschen kaum etwas wissen und gerade deshalb sein Buch lesen sollten. „Neukölln ist näher als du denkst“, hatte er auch schon einmal gesagt.

„Als ich heute ins Büro fuhr“, schreibt er in dem neuen Buch, „kam mir auf dem Fussweg eine Frau entgegen. Sie schob einen Kinderwagen: An ihrer linken Hand lief ein drei- bis vierjähriges Mädchen. Nichts Außergewöhnliches eigentlich. Wenn da nicht das lange wallende Gewand und der Gesichtsschleier gewesen wären. Nur ein klitzekleiner Schlitz für die Augen gab der Frau die Möglichkeit, sich zu orientieren. Man konnte nur ahnen, dass es sich um ein weibliches Wesen handelt. Die Dame trug einen Niqab.“

Einige Zeit später habe er aus seinem Bürofenster geschaut: „Auf dem gegenüberliegenden Bürgersteig liefen zwei Frauen mit Kinderwagen, die beide mit einer Burka vollverschleiert waren. Ich habe diese Situation als ausgesprochen symbolträchtig empfunden.“

„Ungeschminkt und herzerfrischend“

Buschkowsky schreibt und redet ungeschminkt und mit Mutterwitz. Herzerfrischend klar und mit gesundem Menschenverstand benennt er die Probleme. Düzen Tekkal brauchte ihm auf dem Podium gar nicht viele Fragen zu stellen, denn Hauptdarsteller Buschkowsky taugte auch als Alleinunterhalter.

Um „die andere Gesellschaft“ besser zu erkunden, hat er in Neukölln zahlreiche protokollierte Gespräche geführt, darunter mit Imamen, einem Intensivtäter, Sozialarbeitern, Lehrern, Islam-Experten und vielen Zuwanderern gerade aus dem „islamischen Kulturkreis“.

1500 eng beschriebene Seiten umfassten die Abschriften, erklärte eine Vertreterin des Ullstein-Verlages. Buschkowsky schildert die harte Realität und hält dabei mit seiner Meinung nicht hinterm Berg.

Er nennt Daten und Fakten besonders zu Neukölln, angefangen von der demographischen Entwicklung, Arbeitslosen – und Kriminalitätsrate, der Schulsituation oder der häuslichen Gewalt. Auch das Versagen der Justiz in Berlin spart er nicht aus.

Für die besonders im Zusammenhang mit der islamischen Zuwanderung herrschende „Political Correctness“ hat er bissig-ironische Wendungen parat. Zugleich weist er auch auf das teils erhebliche Mobbing hin, dem kritische Stimmen ausgesetzt sind. Buschkowsky:

„Hochkonjunktur hat im Moment der links definierte Rassismus. Nichts können Sie sich schneller verdienen als den Titel Rassist. Allein das Kaufen und Lesen dieses Buches macht Sie schon verdächtig.“

Unser Autor Michael Leh ist politischer Journalist und lebt in Berlin

Erstveröffentlichung diese Beitrags in der „Preußischen Allgemeinen Zeitung“ vom 11. Oktober 2014


Linksfront agitiert gegen SPD-Bürgermeister Buschkowsky wegen dessen Kritik an Multikulti

Heinz Buschkowsky ist sozialdemokratischer Bürgermeister des Berliner Bezirkes Neukölln. Neukölln gilt als Paradebeispiel und geradezu als Synonym dafür, wohin ungezügelte Masseneinwanderung von integrationsunfähigen und integrationsunwilligen Bevölkerungsgruppen zwangsläufig führen muss.

Selbst in diesem Bezirk aufgewachsen und nun als Bürgermeister täglich mit der Problematik konfrontiert, wagte er letztes Jahr, das Offensichtliche zu artikulieren und in einem Buch mit dem Titel „Neukölln ist überall“ zu veröffentlichen.

Neukölln hat 300.000 Einwohner, der Ausländeranteil nähert sich der 50-Prozent-Marke. In den Schulen beträgt der Ausländeranteil bereits 80 Prozent. Die Parallelgesellschaft ist hier vollständig ausgebildet, deutsche Gesetze und Verhaltensnormen werden nicht respektiert. Vielerorts regiert das Faustrecht. Die Polizei hat weitgehend die Segel gestrichen, denn Richter und Vorgesetzte stehen auf Seiten der Aggressoren und nicht auf Seite der kleinen Polizeibeamten.

 Monatelang stand Buschkowskys Buch auf den Bestsellerlisten ganz oben und die Zuwanderer-Lobby ballte zunächst ohnmächtig die Faust nur in der Tasche.

Doch die Schockstarre währte nicht lange. Zunächst beschränkte man sich auf verbale Attacken. So stellte die Berliner Integrationsbeauftragte Monika Lüke vehement in Abrede, dass Multikulti gescheitert sei, und beklagte, dass Buschkowsky Einwanderer vor den Kopf stoße.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: http://www.unzensuriert.at/content/0011946-Neuk-llner-B-rgermeister-Buschkowsky-im-Visier-der-Zuwandererlobby


Berlins Bezirksbürgermeister Buschkowsky (SPD) kritisiert Politik von OB Klaus Wowereit (SPD)

Der Bezirksbürgermeister von Berlin-Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), wirft dem Berliner Senat schwere Versäumnisse in der Integrations- und Schulpolitik vor.

Zwischen dem „laut denkenden“ Regierenden Bürgermeister Klaus Wowereit (SPD) in seinen Reden wie in seinem Buch und der praktischen Politik des Senats bestehe „eine deutliche Divergenz“, sagte Buschkowsky dem Berliner Tagesspiegel.

Vor allem im Schulbereich „klaffen Reden und Handeln weit auseinander“.

Buschkowsky hatte im September mit der Veröffentlichung seines Buchs „Neukölln ist überall“ für Aufsehen gesorgt. In dem Buch beschreibt der Sozialdemokrat handfest die zahlreichen Probleme bei der Integration von Einwanderern.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur


Klare Kritik des SPD-Bürgermeisters von Berlin-Neukölln an „Multikulti“ und mangelnder Integration

CDU:  „Wir freuen uns, daß Herr Buschkowsky in der politischen Realität angekommen ist“

Der Bürgermeister des Berliner Problembezirks Neukölln, Heinz Buschkowsky (SPD), hat die Zustände der „multikulturellen“ Gesellschaft scharf angeprangert.

Jugendliche Einwanderer würden Umgangsformen wie Höflichkeit oder Rücksichtnahme sowie die einfachsten Regeln, wie man sich in der Öffentlichkeit gegenüber anderen benehmen sollte, häufig demonstrativ nicht beachten, schreibt der SPD-Politiker laut Vorabbericht der Bild-Zeitung in seinem Buch „Neukölln ist überall“.

Dabei gehe es nicht bloß um „Exzesse des Augenblicks“. Vielmehr wollten die „Platzhirsche“ wohlüberlegt demonstrieren, „daß die Deutschen ihnen gar nichts zu sagen haben und daß die Regeln ihnen sch…egal sind.“

Das Feindbild seien die verhaßten Deutschen. Sie seien das Ziel der Aggression, der sie selbst nichts entgegenzusetzen hätten. „Deutsche gelten als leichte Opfer“, beklagte Buschkowsky und fügte hinzu:

„Wir erziehen unsere Kinder zur Gewaltlosigkeit. Wir ächten Gewalt in der Begegnung und bringen das unserem Nachwuchs bei. Andere bringen ihren Jungs bei, stark, tapfer und kampfesmutig zu sein. Die Ausgangssituation ist einfach ungleich.“

Deutliche Worte fand Buschkowsky auch für die Integrationspolitik in Deutschland:

„Solange wir eine Politik des Alles-Verstehens und des Alles-Verzeihens betreiben und den Menschen signalisieren, daß wir gar nicht daran denken, die Verhältnisse zu ändern, weil diese Verwahrlosung der Sitten zur kulturellen Identität und zur Weltoffenheit gehören, so lange werden wir für eine wirklich erfolgreiche Integrationspolitik nur verhalten Mitstreiter finden.“

Bei der CDU stieß Buschkowsky mit seiner Kritik an den Zuständen der Einwanderungsgesellschaft auf verhaltene Zustimmung. „Wir freuen uns, daß Herr Buschkowsky kurz vor der Rente in der politischen Realität angekommen ist“, sagte der Berliner CDU-Abgeordnete Kurt Wansner der JUNGEN FREIHEIT:

„Er muß sich allerdings fragen lassen, was er in seiner langjährigen politischen Laufbahn gegen diese Zustände getan hat.“ Lösungskonzepte lasse Buschkowsky jedenfalls vermissen.

Quelle: Wochenzeitung JUNGE FREIHEIT