Umfrage: Fast die Hälfte meinen, die CDU werde ihrem „C“ nicht mehr gerecht

45,5 Prozent der Deutschen finden, dass die CDU dem „C“ im Namen nicht mehr gerecht wird. 20,5 Prozent sind gegenteiliger Ansicht. 23 Prozent wissen die Lage nicht zu beurteilen.

Im Osten stimmten 50 Prozent der Befragten der Aussage zu, im Westen 44 Prozent.

Zu diesem Ergebnis kommt eine repräsentative Umfrage des Erfurter  INSA-Meinungsforschungsinstituts“, die im Auftrag der Wochenzeitung „Tagespost“ durchgeführt wurde.

Der Umfrage zufolge vermissen 42 Prozent der Katholiken das Christliche innerhalb der CDU, während 28 Prozent mit dem gegenwärtigen Kurs in puncto „C“ zufrieden sind. Unter Protestanten sind 44,5 Prozent der Meinung, die CDU werde dem „C“ nicht mehr gerecht; 27 Prozent sagen das Gegenteil.

Am unzufriedensten unter konfessionellen Teilnehmern scheinen Freikirchliche zu sein: Von ihnen sehen 56 Prozent die CDU nicht mehr als christliche Partei. Nur 17 Prozent sind gegenteiliger Ansicht.

Die Erhebung, für die 2.051 erwachsene Personen im Zeitraum zwischen dem 10. und dem 13. Juli befragt wurden, schlüsselt die Frage auch nach Partei-Affinität auf:

Union-Wähler selbst sind zu 24 Prozent der Meinung, ihrer Partei fehle das Christliche. Jeder Zweite 51 Prozent ist gegenteiliger Ansicht. Am häufigsten vermissen Wähler der AfD (71 Prozent) das Christliche in der CDU, gefolgt von der Linken (67 Prozent), der SPD (65 Prozent) und den Grünen (61 Grünen). Bei FDP-Wählern sind es 42 Prozent.

 


Sind unsere Werte mit dem Islam vereinbar?

Der Fraktionsvorsitzende von CDU und CSU, Ralph Brinkhaus, hält es für möglich, dass ein Muslim für die Unionsparteien Kanzler werden kann. Dazu erklärt der Volker Münz (siehe Foto), der kirchenpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion:

„Man fragt sich schon lange, warum die CDU noch das C im Namen führt. CDU und CSU haben eine millionenfache muslimische Zuwanderung nach Deutschland zugelassen. Nicht nur der ehem. Bundespräsident Wulff, sondern auch die Kanzlerin und andere CDU-Vertreter sagen, dass der Islam zu Deutschland gehört.

Die CDU sollte ehrlicherweise das C im Namen aufgeben, auch weil sie zum Beispiel jüngst die Aufweichung des Werbeverbotes für Abtreibungen mitbeschlossen hat.

Natürlich könnte ein Muslim auf demokratischem Wege Kanzler werden. Es stellt sich aber die Frage, ob jemand, der sich zum Islam bekennt, sich gleichzeitig glaubhaft zu unserem Grundgesetz und zu den Werten unseres Landes bekennen kann.

Denn die Werte und die Rechtsordnung basieren in Deutschland und in Europa auf der christlich-abendländischen Kultur. Der zentrale Wert der Menschenwürde resultiert aus der jüdisch-christlichen Vorstellung vom Menschen als Ebenbild Gottes. Dieses Menschenbild kennt der Islam nicht. Für islamische Staaten stehen der Koran und die Scharia über den weltlichen Gesetzen.“

Quelle: http://www.idea.de/

Foto: Felizitas Küble

 


Peter Hahne: Gehört das „C“ der CDU?

Der Journalist und Bestsellerautor Peter Hahne hat vor Heuchelei in der Kreuz-Debatte gewarnt. Anlass sind kritische Stimmen in Kirchen und Politik zum Erlass der Bayerischen Staatsregierung, im Eingangsbereich aller Landesbehörden ein Kreuz aufzuhängen.

In seiner Kolumne in der „Bild am Sonntag“ schreibt Hahne: „Die Debatte über Kreuze in bayerischen Behörden wird immer wirrer. Doch sie könnte auch Klarheit schaffen, soll das Ganze nicht in pharisäerhafter Heuchelei enden.“

FOTO: Titelbild des Hahne-Buches „Niemals aufgeben“

So habe der frühere Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU) gemahnt: „Das Kreuz gehört uns nicht.“

Hahne fragt: „Hat er vergessen, dass das Attribut ‚christlich‘ seiner Partei auch nicht gehört?“ –  Dies sei eine Gelegenheit, das „hohe C endlich abzuschaffen“. Es gebe nämlich keine christliche Politik, sondern nur Christen in der Politik – und zwar in allen Parteien.

Quelle: http://www.idea.de