IGFM fordert Bürgerrechtler Farinas auf, seinen Protest-Hungerstreik zu beenden

Kuba: Sacharow-Preisträger in Lebensgefahr

Der kubanische Menschenrechtsverteidiger und Sacharow-Preisträger des Europäischen Parlaments, Guillermo Fariñas, protestiert seit 29 Tagen mit einem trockenen Hungerstreik gegen die Diktatur des kommunistischen Castro-Regimes. Flüssigkeit erhält der Bürgerrechtler nur über Infusionen, wenn er gegen seinen Willen in ein Krankenhaus eingeliefert wird. IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) ist sehr besorgt über den Gesundheitszustand von Guillermo Fariñas, der bereits durch zahlreiche vorhergehende Hungerstreiks geschwächt ist.

Nach Angabe der IGFM leidet Fariñas unter Ohnmachtsanfällen sowie starken Nierenschmerzen, Spezialisten befürchten ein baldiges Nierenversagen. Es besteht Lebensgefahr.

Der Bürgerrechtler Jorge Luis Artiles Montiel, enger Vertrauter und Sprecher von Fariñas erklärte gegenüber der IGFM, dass sich der Gesundheitszustand des Sacharow-Preisträgers von Tag zu Tag rapide verschlechtert. Solange Fariñas aber bei Bewusstsein sei, könne er nicht in ein Krankenhaus eingeliefert werden, weil er sich dagegen wehre, so Artiles Montiel.

Nachdem der Bürgerrechtler am 5. August nach einer Ohnmacht in ein Krankenhaus eingeliefert wurde, erhielt er eine Infusion, wurde noch am selben Tag wieder entlassen und setzte seinen Hungerstreik fort.

Guillero Fariñas trat am 20. Juli 2016 in den Hungerstreik, um gegen die anhaltenden Repressionen gegen Regimekritiker zu protestieren. In einem offenen Brief an Raúl Castro gibt er an, seinen Hungerstreik erst zu beenden, wenn dieser öffentlich erklärt dass seine Gegner nicht länger gefoltert, geschlagen, mit dem Tode bedroht und in fingierte Anklagen verwickelt.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin fordert Guillermo Fariñas dringend auf, seinen Hungerstreik zu beenden:

„Dem Sacharow-Preisträger ist es zu verdanken, dass 2010 und 2011 hunderte politische Gefangene entlassen wurden. Er hat sich damit bereits in die kubanische Geschichte geschrieben. Nun braucht ihn die Bürgerrechtsbewegung lebend, er darf nicht enden wie die im Hungerstreik verstorbenen Bürgerrechtler Pedro Luis Boitel († 25. Mai 1972) und Orlando Zapata Tamayo († 23. Februar 2010).“

Weitere Infos zu Kuba: http://www.menschenrechte.de/kuba


Kuba: über 200 politisch motivierte Verhaftungen am vorigen Wochenende

Bürgerrechtlerin vollständig entkleidet und inhaftiert

Am vergangenen Wochenende wurden in mehreren Teilen des kommunistisch regierten Kubas über 200 Bürgerrechtler festgenommen, die für die Freilassung aller politischen Gefangenen, die Einhaltung der Menschenrechte auf Kuba und freie, pluralistische Wahlen demonstrierten.  IGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859

Dies berichtet der Sprecher der „Patriotischen Union Kubas“ (UNPACU), José Daniel Ferrer, der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) in Frankfurt.

Nach Angabe der Menschenrechtsorganisation hat die kubanische Polizei insbesondere die Gewalt gegen die „Damen in Weiß“ verschärft. Polizisten schlugen und verhafteten allein in Kubas Hauptstadt Havanna 32 betroffene Frauen: Aliuska Gómez wurde auf der Polizeistation des Stadtteils Marianao vor den Augen zweier Polizisten vollständig entkleidet und ca. eine Stunde lang ohne Kleidung in einer Zelle festgehalten.

„Nachdem sie mir alles weggenommen hatten, was ich bei mir hatte, sagten sie mir, ich müsste mich ausziehen und als ich mich weigerte, (…) warfen sie mich auf den Boden und entkleideten mich. Dann zerrten sie mich ohne Kleidung in die Zelle“, so Aliuska Gómez, die Verletzungen an den Händen davontrug. 
 
IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert den erniedrigenden Umgang der kubanischen Polizei mit friedlichen Bürgerrechtlerinnen, die sich für die Einhaltung fundamentaler Menschenrechtsstandards auf Kuba einsetzen. „Das Castro-Regime zeigt mit diesem Vorgehen deutlich, dass eine politische Öffnung Kubas auch weiterhin auf sich warten lässt“, so Lessenthin.

Weitere Infos: http://www.menschenrechte.de/kuba


Europa darf Brutalität der Castro-Diktatur gegen Bürgerrechtler nicht tolerieren

Bei friedlichen Protesten für die Freilassung von politischen Gefangenen wurden gestern im kommunistisch regierten Kuba rund 200 Bürgerrechtler festgenommen. Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) stellt besorgt ein „Ausufern von Verhaftungen und Gewalt gegen friedliche Bürgerrechtler“ fest.

126 der verhafteten Bürgerrechtler gehörten der oppositionellen „Patriotischen UIGFM-menschenrechtede-8174_01_dd53c02859nion Kubas“ (UNPACU) an, der Rest bestand vor allem aus Mitgliedern der „Damen in Weiß“. Unter den Verhafteten war auch der Sprecher der UNPACU, José Daniel Ferrer.

Rund 30 Mitglieder der UNPACU wurden auf dem Weg zur Wallfahrtskirche El Cobre (Provinz Santiago de Cuba) in der Ortschaft La Clarita von Angehörigen des kubanischen Innenministeriums aufgehalten, die sie zwangen, aus dem Bus auszusteigen. Minuten später trafen auch Polizeibeamte ein und begannen mit weiteren Anhängern des Castro-Regimes, Steine auf die Bürgerrechtler zu werfen.

UNPACU-Mitglied Jorge C. García wurde von zwei Steinen verletzt, zahlreiche weitere Aktivisten wurden geschlagen und anschließend auf die Polizeistation von Palma Soriano gebracht, wo sie ebenfalls beschimpft und geschlagen wurden. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert den Anstieg der Gewalt gegen Demokratieaktivisten, die nur ihr Recht auf freie Meinungsäußerung einfordern. „In Holguín wurde der Bürgerrechtler Julio García mehrmals von Polizisten mit dem Kopf gegen einen Streifenwagen geschlagen, nur weil er an den Protestmärschen teilnehmen wollte“, erklärte Lessenthin.

Die IGFM fordert die Europa und internationale Gemeinschaft auf, die Gewalt des Castro-Regimes gegen Regimekritiker nicht länger zu tolerieren. Den Bürgerrechtsaktivisten wird Störung der öffentlichen Ordnung, Widerstand und Missachtung der Autoritäten vorgeworfen. Eine offizielle Anklageschrift existiert bis heute nicht.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba: www.igfm.de/kuba/


Kuba: „Damen in Weiß“ im Visier des kommunistischen Castro-Regimes

Sacharow-Preisträger verhaftet und gefoltert

Im Mai 2014 wurden der Internationalen Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) 1120 politisch motivierte Verhaftungen auf Kuba gemeldet. Anzeige-Kuba-Flagge-Gitterstaebe_8a1367f180

Elizardo Sánchez Santacruz, Vorsitzender der „Kubanischen Kommission für Menschenrechte und Nationale Versöhnung“, dokumentierte in seinem Bericht vor allem Repressionen gegen die Mitglieder der christlichen Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“, die seit den vergangenen Monaten immer weiter ansteigen.

Das bestätigen auch die regimekritischen, unabhängigen Nachrichtenagenturen Hablemos Press und die IGFM-Kuba.

Alleine am vergangenen Sonntag wurden der IGFM 60 neue Fälle von Verhaftungen gemeldet. Beamte schlugen und verhafteten die Bürgerrechtlerinnen, nur weil sie die hl. Messe besuchen und danach an einem friedlichen Protestmarsch für die Freilassung aller politischen Gefangenen teilnehmen wollten.

„Die Regierung von General Castro bricht damit erneut ihre eigenen Rekorde bei der Zahl der politisch motivierten Verhaftungen. Das Regime verhält sich, als ob es den eigenen Untergang erwarte“, erklärt hierzu Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM.
 
Der Träger des Sacharow-Preises des Europäischen Parlaments und unabhängige Journalist Guillermo Fariñas wurde wegen seiner offenen Regimekritik in den vergangenen 19 Wochen an jedem Montag verhaftet, misshandelt und gefoltert.

Am vergangenen Samstag bekam er schließlich eine Todesdrohung eines hohen Funktionärs des kubanischen Innenministeriums.

Quelle: IGFM


Kuba: Tödlicher kommunistischer Angriff gegen Sacharow-Preisträger Oswaldo Payá

Rosa María Payá, Tochter des am 22. Juli 2012 an den Folgen eines angeblichen Autounfalls verstorbenen Bürgerrechtlers Oswaldo Payá, erhob in Frankfurt am Main schwere Vorwürfe gegen die kommunistische Diktatur in Kuba. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Das Castro-Regime habe ihren Vater vorsätzlich angegriffen, weil sich die kubanische Führung von den ambitionierten Projekten des Oppositionsführers bedroht gefühlt habe, so Rosa Payá.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hat die Regimekritikerin Beweise dafür, dass es sich nicht um einen Unfall handelte. Auch zahlreiche internationale Beobachter sind überzeugt, dass es sich um einen politischen Mord handelt. „Dies ist auch ein Anschlag gegen die kubanische Demokratiebewegung“, unterstrich die IGFM.

Von Spanien aus, haben Menschenrechtler nun eine Initiative gestartet, den Tod Payás und eines anderen kubanischen Bürgerrechtlers unabhängig untersuchen zu lassen. Nach der offiziellen Version der Regierung in Havanna, habe überhöhte Geschwindigkeit einen Unfall verursacht, bei dem die zwei Kubaner starben. Mit im Wagen saßen ein schwedischer und ein spanischer Staatsbürger. Beide und weitere Augenzeugen bestreiten die staatliche Version des Geschehens vehement.

Die IGFM und Rosa Maria Payá, die Sprecherin der „Christlichen Befreiungsbewegung” (Movimiento Cristiano Liberación, MCL), fordern daher eine unabhängige Untersuchung des Todes von Oswaldo Payá, dem Gründer der MCL, und Harold Cepero, dem Vorsitzenden der MCL-Jugend, durch internationale Experten. 

Hintergrund
Oswaldo Payá Sardiñas, Träger des Sacharow-Preises des Europäischen Parlaments, gehörte zu den bekanntesten Bürgerrechtlern auf Kuba. Der am 29. Februar 1952 geborene Oppositionsführer war dem Castro-Regime seit seiner Jugend ein Dorn im Auge. Bereits im Alter von 17 Jahren wurde er in ein Arbeitslager verschleppt, weil seine Forderungen nach Demokratie den Interessen des Regimes entgegenstanden.

Die 1988 von Oswaldo Payá Sardiñas begründete Christliche Befreiungsbewegung (Movimiento Cristiano Liberación, kurz MCL) setzt sich für einen gewaltfreien Übergang von der Einparteiendiktatur zu einer pluralistischen Demokratie auf Kuba ein. Seit ihrer Gründung werden die Mitglieder der Christlichen Befreiungsbewegung verfolgt, die Organisation selbst wurde vom Castro-Regime verboten – wie auch alle anderen Parteien und Bürgerrechtsorganisationen.

Weitere Infos zur Menschenrechtslage in Kuba:
http://www.igfm.de/laender/kuba/

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Kuba: Kommunistische Schlägertrupps belagern evangelische Pastorenfamilie

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) verurteilt den Versuch des Castro-Regimes, das Haus von Pastor Yiorvis B. Denis zu konfiszieren, das als Geschäftsstelle der Apostolischen Bewegung in Camagüey dient. Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Die Apostolische Bewegung ist eine der größten Zusammenschlüsse evangelischer Christen auf Kuba. Derzeit halten sich Pastor Yiorvis B. Denis mit seiner Familie und weiteren Pastoren und Anhängern der Apostolischen Bewegung im Haus auf, während regierungstreue Schläger sie Tag und Nacht belagern und mit dem Tod bedrohen, sollten sie das Gebäude nicht räumen.

Nach Angabe der IGFM war das Haus ursprünglich Eigentum von Pastor Omar G. Perez, dem Onkel von Pastor Denis, und ging in diesem Jahr legal in dessen Besitz über. Nachdem sein Onkel Kuba verlassen hatte, musste Pastor Denis Mitte September 2013 vor Gericht erscheinen und Dokumente vorlegen, die beweisen, dass er das Haus rechtmäßig erworben hatte.

Obwohl er alle von einem Notar unterzeichneten Dokumente vorlegen konnte, werden er und seine Familie seither von paramilitärischen Einheiten des Regimes bedroht, die fordern, dass sie das Haus verlassen.

Aus Solidarität haben sich mittlerweile andere Pastoren und Anhänger der Apostolischen Bewegung Pastor Denis und seiner Familie angeschlossen. Bereits in der vergangenen Woche hat das Castro-Regime mit einer „Schmutzkampagne“ gegen Pfarrer Denis und seinen Onkel, Pastor Perez, geantwortet. In offiziellen Medien wird verbreitet, dass die beiden „keine Pastoren, sondern gewöhnliche Kriminelle“ seien. Ein unabhängiger Journalist, der versuchte, Yiorvis B. Denis zu interviewen, wurde von Staatssicherheitsbeamten mit dem Tod bedroht.

Quelle: IGFM


Kommunistisches Kuba: über 900 Bürger-rechtler im Oktober 2013 verhaftet

Sacharow-Preisträger Fariñas von Polizisten mißhandelt

Allein im vergangenen Oktober ließ das kommunistische Castro-Regime 909 Menschenrechts-Aktive kurzzeitig festnehmen, berichten der kubanische Menschenrechtsverteidiger Elizardo Sánchez und der Menschenrechtsanwalt Juan Carlos Leiva. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM), die auf Kuba mit einer Gruppe vertreten ist, beklagt einen massiven Anstieg der „inakzeptablen Gewalt und Verhaftungen gegen Regimekritiker“.

Am vergangenen Wochenende wurden wieder 25 „Damen in Weiß“ festgenommen. Der Sacharow-Preisträger des Europäischen Parlaments, Guillermo Fariñas, wurde, als er sich bei Polizeistationen über die Verhaftungen beklagte, so sehr mißhandelt, daß er sich in ärztliche Behandlung begeben mußte.

Wie der unabhängige Gewerkschafter Iván Carrillo der IGFM berichtete, wurden in Cárdenas und Colón (Provinz Matanzas) 16 Mitglieder der christlichen Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ verhaftet und geschlagen, als sie die Sonntagsmesse besuchen wollten.

Die Systemkritikerin Leticia Ramos mußte wegen eines Schlags in den Nacken ins Krankenhaus gebracht werden. Laut Carrillo wurde von der Polizei sogar explizit angeordnet, die Bürgerrechtlerinnen bei der Verhaftung zu schlagen.

Der Sacharow-Preisträger des Europäischen Parlaments, Guillermo Fariñas, wurde von paramilitärischen Castro-Anhängern zusammengeschlagen, als er sich bei einer Polizeistation über die Verhaftung von 11 „Damen in Weiß“ in der Provinz Villa Clara beklagte.

Aufgrund schwerer Verletzungen an Hinterkopf, Knie und Unterarm mußte er in der Universitätsklinik Arnaldo Milián in Santa Clara (Provinz Villa Clara) behandelt werden, so die IGFM.

TERMIN-Hinweis

Aktuelles Forum Kuba: Payá-Tochter bei der IGFM
Datum: Mittwoch, 6. November 2013, Beginn: 11.30 Uhr
Ort: IGFM Geschäftsstelle, Borsigallee 9 in 60388 Frankfurt am Main

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Kuba: Kommunist Castro läßt vierzig christliche „Damen in Weiß“ verhaften

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, ließ Raúl Castro am 29. September 2013 in mehreren Teilen Kubas insgesamt 40 Mitglieder der Bürgerrechtsbewegung „Damen in Weiß“ verhaften, 26 Bürgerrechtlerinnen wurden dabei brutal zusammengeschlagen. Fokus-menschenrechte-IGFM_2_02

Die IGFM verurteilt das immer aggressivere Vorgehen des Castro-Regimes gegen die gewaltlose Frauengruppe und ruft die internationale Gemeinschaft zu Solidarität mit den „Damen in Weiß“ auf, die jeden Sonntag in Protestmärschen die Freilassung aller politischen Gefangenen und die Einhaltung der Menschenrechte auf Kuba fordern.

Wie die Sprecherin der „Damen in Weiß“, Berta Soler, der IGFM berichtete, wurden alleine in Colón (Provinz Matanzas) 16 Aktivistinnen geschlagen und festgenommen. Sieben Damen versammelten sich im Haus von Caridad Burunate Gómez, während Gruppen regierungstreuer Schläger 10 Stunden lang Steine, Eier und andere Objekte gegen die Hausmauer warfen. Am Tatort wurde außerdem eine Spritze mit einer unbekannten Flüssigkeit gefunden. Immer wieder berichten kubanische Menschenrechtsverteidiger der IGFM, dass Oppositionellen bei Protestmärschen unbekannte Flüssigkeiten injiziert werden.

In Santa Clara, Hauptstadt der Provinz Villa Clara in Zentralkuba, wurden sieben „Damen in Weiß“ auf dem Weg zur Sonntagsmesse von paramilitärischen Gruppen angegriffen. Einer „Dame in Weiß“, Sandra R. Gattorno, wurde dabei der Arm gebrochen.

IGFM-Vorstandssprecher Martin Lessenthin kritisiert, dass das Castro-Regime mit grausamer Härte wehrlose Frauen angreift, die nichts weiter tun, als schweigend in Protestmärschen fundamentale Menschenrechte einzufordern.

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Kommunistisches Kuba: Star-Schauspielerin Ana Rubio brutal mißhandelt

Die kubanische Fernseh- und Filmschauspielerin Ana Luisa Rubio ist in der Nacht vom 6. September in ihrer Wohnung Opfer eines brutalen Überfalls geworden. Eine Gruppe von circa zehn Männern und Frauen warfen die 62-jährige Schauspielerin zu Boden, gingen mit Prügeln und Tritten auf sie los und ließen sie schließlich schwer verletzt zurück. Dies berichtet die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM). IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

Unter den Angreifern identifizierte Rubio zwei Nachbarn und den Leiter des örtlichen Komitees zur Verteidigung der Revolution. Die Polizei hat am darauffolgenden Tag Rubios Aussage sowie Angaben zur Person der Täter aufgenommen. Zu Verhaftungen kam es dennoch nicht. Nach Auffassung der IGFM zeigt dies, dass die Übergriffe gegen Frau Rubio von den Behörden der Castro-Diktatur initiiert sind.

Ana Luisa Rubio war bis vor einem Jahrzehnt eine beliebte und gefragte Schauspielerin auf der Insel. Seitdem sie sich für Menschenrechte und Freiheit auf Kuba einsetzt, ist sie ins Visier des Unterdrückungsapparates geraten, so die IGFM. Frau Rubio unterstützt öffentlich für die christlichesn Bürgerrechtlerinnen „Damen in Weiß“ und übt auf ihrem Blog Aramusa28 deutliche Kritik am Castro-Regime.

Seit 2011 gilt für Ana Luisa Rubio faktisch Berufsverbot – die Mitwirkung bei Film- und Fernsehproduktionen ist ihr untersagt. Bei friedlichen Protesten auf öffentlichen Plätzen ist sie mehrmals ohne Anklage verhaftet und in psychiatrische Abteilungen gesperrt worden, berichtet die IGFM weiter. Wiederholt kam es auch zu körperlichen Übergriffen.

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Staatsterror in Kuba: 12 “Damen in Weiß” nach hl. Messe mißhandelt

In Kuba gehen die kommunistischen Behörden mit neuer Härte gegen Menschenrechtler vor. Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, hätten regimetreue Schläger und Polizisten gestern in der Provinz in mehreren Städten Frauen und Männer der kubanischen Bürgerrechtsbewegung geschlagen, misshandelt, gedemütigt und verhaftet. IGFM_Logo_blau_R32 G90 B165

In Colón wurden 12 Mitglieder der Bürgerrechtsorganisation „Damen in Weiß“ geschlagen und misshandelt, als sie wie jeden Sonntag nach der hl. Messe aus Protest gegen willkürliche Verhaftungen schweigend durch die Straßen marschierten. In Cárdenas wurden 11 weitere „Damen in Weiß“ verhaftet, um sie davon abzuhalten, den kath. Gottesdienst zu besuchen, so die IGFM.

Mehrere Opfer der Übergriffe erlitten Verletzungen, darunter Rippenbrüche und in einem Falle ein schwere Kopfverletzung. Nach Angaben der IGFM berichtete der Gewerkschafter Iván Hernández Carrillo, dass mehrere der Bürgerrechtler mit dem Tod bedroht wurden: „Einer von Castros Schergen sagte zu mir, dass sie uns alle umbringen werden, sobald der Befehl dazu gegeben wird“. 

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