Hamburger CDU-Fraktion: Fehlende ca. 100.000 Briefwähler „äußerst merkwürdig“

Nachdem in Waltrop 42 AfD-Stimmen am Wohlsonntag zunächst nicht mitgezählt wurden, nachdem es auch in Meppen zu Unregelmäßigkeiten beim Auszählen der AfD-Stimmen kam,  liest man in anderen Regionen ebenfalls von denkwürdigen Ungereimtheiten beim Ablauf der Bundestagswahl.  Walberberg-DSC_0311-2-2-3

In Hamburg fragt sich vor allem die CDU, wo sage und schreibe mehr als 100.000 Briefwählerstimmen abgeblieben sind.

So berichtet die Berliner Tageszeitung DIE WELT Folgendes hierzu:

„Noch schwerer wiegen könnte aber eine Ungereimtheit bei der Auszählung der Briefwahl-Stimmen. Der Anteil der Briefwahl-Wähler war der Statistik zufolge um knapp fünf Prozent gesunken, obwohl im Vorfeld deutlich mehr Unterlagen von Bürgern bestellt worden waren.

 CDU-Fraktionschef Dietrich Wersich rechnete deswegen am Montagnachmittag vor:

“Auf Seite 34 der Analysebroschüre des Statistischen Landesamtes Nord ist verzeichnet, dass 301.884 Wahlscheine für die Briefwahl ausgegeben wurden, aber lediglich 198.739 im Wahlergebnis berücksichtigt sind.

Das bedeutet, es fehlen bis zu 103.000 Briefwähler, die angeblich nicht in das Ergebnis eingeflossen sind. In den früheren Bundestagswahlen lag die Abweichung bei lediglich 9.000 bis maximal 17.000 nicht zurückgekommenen Briefwahlstimmen.” 

Das sei äußerst merkwürdig.“

Quelle: http://www.welt.de/regionales/hamburg/article120332544/Schwere-Pannen-bei-Auszaehlung-in-Hamburg.html

Hier ein HINWEIS auf weitere „Merkwürdigkeiten“: https://www.facebook.com/photo.php?fbid=591537397559391&set=a.27163942+2882525.63343.271619909551143&type=1

Grafik: Dr. Bernd F. Pelz


Sachsens CDU-Fraktionschef Steffen Flath: „Die Ehe ist ein Sakrament“

Eine verstärkte Diskussion über den Stellenwert von Ehe und Familie in Deutschland wünscht sich der CDU-Fraktionsvorsitzende im sächsischen Landtag, Steffen Flath  aus Annaberg-Buchholz.

Wie der bekennende Katholik im Interview mit der „Leipziger Volkszeitung“ sagte, „sind da auch die Kirchen gefordert“. Einerseits sei für ihn klar, dass gleichgeschlechtliche Partnerschaften nicht diskriminiert werden dürften: „Auf der anderen Seite aber orientieren sich gleichgeschlechtliche Partnerschaften nur an der eigenen Generation, dagegen geht die Ehe darüber hinaus. Sie ist ein Sakrament, etwas Grundlegendes.“   –  Denn sie sei „nicht auf eine Generation gerichtet, sondern gewährleistet, dass Generationen funktionieren“.

Der 56-jährige Flath führt die sächsische CDU-Fraktion seit 2008. Zwischen 1999 und 2008 gehörte er dem sächsischen Kabinett an, zunächst als Umwelt- und dann als Kultusminister. Flath ist zudem einer der bundesweit prominentesten Vertreter des konservativen „Berliner Kreises“ innerhalb der CDU. 

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur http://www.idea.de