BLM-Antirassisten rechtfertigen die Randale und Plünderungen in Chicago

Nach den heftigen Ausschreitungen in der US-Metropole Chicago hat die örtliche „Black Lives Matter“-Bewegung die Plünderungen als gerechtfertigt bezeichnet.

„Das sind Reparationen“, sagte die Sprecherin Ariel Atkins laut dem Sender „NBC Chicago“ bei einer Solidaritätskundgebung für die über 100 Festgenommenen der Randale. „Alles, was sie mitnehmen wollten, können sie auch mitnehmen, denn diese Unternehmen sind versichert.“

So etwas wie einen „schlechten Protestler“ gebe es nicht. BLM fordere das Ende der staatl. Finanzierung der Polizei.

Auslöser der heftigen Krawalle war eine Schießerei am Sonntag in Englewood im Süden der Stadt. Ein 20jähriger Schwarzer soll vor der Polizei geflüchtet sein und auf die eingesetzten Beamten geschossen haben, woraufhin diese das Feuer erwiderten. Der Mann überlebte schwer verletzt und wird nun wegen versuchten Mordes an Polizisten angeklagt.

Nachdem die Nachricht in den sozialen Medien publik wurde, versammelten sich in der Nacht zum Montag hunderte Personen in der Innenstadt, warfen die Scheiben Dutzender Geschäfte ein und plünderten die Läden. Laut lokaler Medien hatte ein Teil der Geschäfte erst gerade wieder geöffnet, nachdem sie Ende Mai während der Ausschreitungen nach dem Tod von George Floyd in Minneapolis verwüstet worden waren.

Quelle und voller Text hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/245853/


USA: Vereinigung von Christen und Juden sammelt für verfolgte Christen

Die International Fellowship of Christians and Jews, eine internationale Vereinigung mit Sitz in Chicago und Jerusalem, hat mit einer Sammlung für Christen und andere Minderheiten im Nahen Osten begonnen, die unter islamischer Gewalt zu leiden haben. 

Die Kampage mit dem Titel „Selig die Verfolgten“ hat letzte Woche mit einem Anfangsziel von 100.000 Dollar begonnen. Die Initiative  –  berichtet der Jewish News Service  – verfolgt das Ziel, Projekte für medizinische und psychologische Betreuung vor allem für kriegstraumatisierte und von Gewalt betroffene Kinder zu unterstützen.

„Gerade während wir weiterhin den Antisemitismus bekämpfen“, erklärte Rabbiner Yechiel Eckstein, Begründer und Vorsitzender von Fellowship, „müssen wir etwas gegen die wachsende Verfolgung von Christen in aller Welt unternehmen“.

Die internationale Vereinigung ist in den 80er Jahren durch amerikanische Juden und evangelikale Christen entstanden und hat ihr Netz auch in andere Länder getragen. Jedes Jahr sammelt die Organisation ca. 100.000 Dollar; die Hälfte davon wird für Betreuungsprojekte in Israel ausgegeben, die andere Hälfte für verfolgte Christen.

Quelle: Fidesdienst