ER hat durch Leiden den Gehorsam gelernt

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: Hebr 5,7-9.

Als Christus auf Erden lebte, hat ER mit lautem Schreien und unter Tränen Gebete und Bitten vor den gebracht, der ihn aus dem Tod retten konnte, und ER ist erhört und aus seiner Angst befreit worden.

Obwohl ER der Sohn war, hat ER durch Leiden den Gehorsam gelernt.
Zur Vollendung gelangt, ist ER für alle, die ihm gehorchen, der Urheber des ewigen Heils geworden.

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Christus hat den Geistern im Jenseits gepredigt

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,18-22.

Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach lebendig gemacht.

So ist ER auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt.
Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noachs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.
Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort sitzt ER zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

HINWEIS: Die Predigt Jesu im „Gefängnis“ wird von der katholischen Tradition auf das Fegefeuer (Läuterung im Jenseits) hin gedeutet, denn die Seelen im Himmel sind nicht in einem „Gefängnis“ und sie bedürfen keiner Unterweisung; hingegen ist es in der Hölle für jede Predigt ohnehin zu spät. Es kann sich also nur um ein „Zwischenreich“ handeln, das Fegefeuer oder allenfalls den sog. Limbus.