Jubiläum 10+1 der Autobahnkirche RUHR

„Fürchtet euch nicht!“: So lautete die Antwort des ehemaligen Bundestagspräsidenten Prof. Dr. Norbert Lammert auf die Frage von Superintendent Michael Otto, Pfarrer der gastgebenden Epiphanias-Gemeinde der Selbständigen Evangelisch-Lutherischen Kirche (SELK) in Bochum:

Welche Botschaft würden Sie auf ein Banner an einer Autobahnbrücke schreiben und den Menschen von heute mit auf den Weg geben?“

Diese biblische Botschaft prägte den ökumenischen Gottesdienst zum nachgeholten Jubiläum „10+1“ der Autobahnkirche RUHR (Epiphanias-Kirche Bochum der SELK) am 30. Mai 2021.

Die etwas über 30 Teilnehmenden spürten, dass die Kirche mit ihrer Botschaft gerade auch in den Zeiten der Corona-Pandemie tröstliche Worte sagen kann. Dazu trug auch die musikalische Ausgestaltung durch die Harfenmusik von Louise Augoyard (Bochum) bei.

Die Choräle und Lieder wurden von Magdalene Nabring (Epiphanias-Gemeinde Bochum) coronabedingt vorgesungen, einzelne Strophen von der Gemeinde aber auch gesprochen. In den Fürbitten legte Notfallseelsorger Pfarrer i.R. Hajo Witte (Bochum) die Nöte der Menschen in Gottes Hände, damit sie wieder aufatmen können.

In einer E-Mail tags darauf resümierte eine Teilnehmerin: „Das war gestern ein wirklich schöner Gottesdienst, vielen Dank dafür. Die Musik war wunderschön und hat die Seele berührt nach der langen Gottesdienst-Fastenzeit.

Der Gottesdienst wurde aufgenommen und ist mit einem Gruß des Mitinitiators der Autobahnkirche RUHR Pfarrer i.R. Andreas Volke (Essen) sowie einem Nachklang mit Bildern von der Kirche an der A 40 unter dem Link https://youtu.be/nSmKgQpOo0Y zu sehen.


Harald Schmidt: Wir sind nur Gast auf Erden!

Der Kabarettist und Moderator Harald Schmidt bezieht aus seinem Glauben an Gott „eine große Gelassenheit und Beruhigung“. Das sagte der Katholik in einem Interview mit dem „Domradio“ in Köln. Er bete regelmäßig, vor allem das Vaterunser. Er glaube auch an das ewige Leben.   Kreuzkuppel

Zu seinen Lieblings-Chorälen gehöre „Wir sind nur Gast auf Erden und wandern ohne Ruh, mit mancherlei Beschwerden, der ewigen Heimat zu“. Er liebe auch die Choräle „Ein Schiff, das sich Gemeinde nennt“ und „Ein Haus voll Glorie schauet“.  

Der 57-Jährige war mit Sendungen wie „Schmidteinander“ und der „Harald-Schmidt-Show“ erfolgreich. Im vergangenen Jahr verabschiedete er sich aus dem deutschen Fernsehen.

Quelle: http://www.idea.de

Foto: Petrusbruderschaft


Evangelikale Hitparade: „Großer Gott, wir loben dich“ auf Platz 1

Eine „christliche Hitparade“ hat der pietistische Süddeutsche Gemeinschaftsverband ermittelt. Daran beteiligten sich mehr als 200 Mitglieder und Freunde.

Auf Platz 1 wählten die Evangelikalen den katholischen Choral „Großer Gott, wir loben dich“, den der Priester Ignaz Franz 1771 dichtete. Jeder achte Teilnehmer zählte dieses Lied zu seinen fünf Lieblingen.

Auch die Nächstplatzierten gehören in die Kategorie klassische Kirchenlieder: „Welch ein Freund ist unser Jesus“, „Stern, auf den ich schaue“, „Du, meine Seele, singe“, „Geh aus, mein Herz, und suche Freud“, „Du großer Gott, wenn ich die Welt betrachte“ und „Befiehl du deine Wege“.

Erst ab der siebten Stelle rangieren zeitgenössische Kompositionen: „Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn“ von Heino Tangermann aus dem Jahr 1967, „Herr, weil mich festhält deine starke Hand“ von der Aidlinger Diakonisse Helga Winkel (1957) und „Meine Zeit steht in deinen Händen“ des früheren Präses des Bundes Freier evangelischer Gemeinden, Peter Strauch (1980).

Quelle: http://www.idea.de