„Freude am Glauben“ in Fulda: Weihbischof Schneider feierte die Abschlußmesse

Von Felizitas Küble

Am Sonntag, dem 22. Juli, fand der dreitägige Kongreß „Freude am Glauben“ in Fulda seinen krönenden Abschluß in einem Pontifikalamt im Dom zu Fulda, das von Weihbischof Athanasius Schneider und einigen Priestern am frühen Nachmittag gefeiert wurde (siehe Fotos).

Die Geistlichen zelebrierten den sog. „römischen Kanon“, das erste eucharistische Hochgebet, das dem überlieferten Ritus („alte Messe“) am nächsten steht.

Das Pontifikalamt zur Eröffnung hielt der kürzlich in den Ruhestand getretene Fuldaer Bischof Heinz-Josef Algermissen.

Weihbischof Schneider sprach am Sonntag-Vormittag in einem Vortrag über die Eucharistie als Sakrament und Kraftquelle.

Athanasius Schneider ist rußlanddeutscher Herkunft und seit langem für seine klare Sprache und seine theologisch konservativen Positionen bekannt. Er amtiert als Weihbischof des Erzbistums Astana in Kasachstan. Im benachbarten Kirgisien wurde er 1961 als Sohn schwarzmeerdeutscher Eltern geboren, die von den Sowjets nach Zentralasien verschleppt worden waren.

1973 gelangte die Familie nach Baden-Württemberg. Nach seiner Priesterweihe promovierte er in Rom über Patristik (er wurde Doktor über die Zeit der Kirchenväter). 2011 ernannte ihn Papst Benedikt zum Weihbischof des Erzbistums Astana.

Der profilierte Würdenträger spricht neben seiner deutschen Muttersprache fließend Englisch, Russisch, Italienisch und Portugiesisch, er beherrscht Latein und Griechisch. Auf deutsch erschienen seine Publikationen u.a. im Dominus-Verlag und im Verlag Media Maria.

Bei seiner Predigt in dem mit zahlreichen Meßbesuchern überfüllten Dom betonte Weihbischof Schneider ein Leitwort aus der frühen Kirche: „Christ, erkenne Deine Würde!“  – Das gelte auch für den Gläubigen als „Soldat Christi“, als Bekenner und Streiter für Gott und sein Reich. Der Name „Christ“ weise bereits darauf hin, daß wir zur Nachfolge Christi berufen sind und seine Botschaft in Wort und Tat bezeugen sollen.

Nicht ohne Grund wird die Kirche auf Erden als „streitende Kirche“ bezeichnet, denn sie steht in Kämpfen und Auseinandersetzungen nicht nur mit irdischen Gegnern, sondern auch mit Anfechtungen aus den eigenen Reihen.

Der Bischof wies darauf hin, daß sich die Katholiken der ersten Jahrhunderte in der Zeit der Verfolgung keineswegs in die Katakomben zurückgezogen hätten. Hier würden teils unzutreffende Vorstellungen existieren. Die frühe Christenheit nutzte die Katakomben als Begräbnisstätten, nicht als Fluchtpunkt vor der feindlichen Welt.

Vielmehr hätten die Gläubigen damals trotz aller Verfolgung mitten in ihrer Herkunftswelt gelebt, ihre Berufe ausgeübt, sie waren auf den öffentlichen Straßen und Plätzen anzutreffen, sie lebten keineswegs abgeschottet, sondern stets präsent und zugänglich für ihre Umwelt.

Durch die Firmung werden die Katholiken, so erläuterte der Weihbischof weiter, besonders zum Bekenntnis des Glaubens und zum Kampf für das Gottesreich berufen und bestellt. Dieses Sakrament bestärkt sie in ihrer Aufgabe, Salz der Erde zu sein. Die Immaculata, die makellos empfangene Jungfrau Maria, habe sich als Siegerin über die Irrlehren und als Hilfe der Christen erwiesen.

 

 


Christ produziert Film über Rettung von Jugendlichen aus einer Höhle in Thailand

Der US-amerikanische Filmproduzent und Mitbegründer des christlichen Streaming-Portals „Pure Flix Entertainment“, Michael Scott, plant einen Film über die Rettung der Jugend-Fußballmannschaft aus einer Höhle in Thailand.

Die Gruppe – bestehend aus zwölf Jugendlichen zwischen 11 und 16 Jahren sowie ihrem 25-jähriger Trainer – war nach mehr als zwei Wochen in der nordthailändischen Provinz Chiang Rai gerettet worden. Sie waren von steigenden Wassermassen eingeschlossen worden.

Der Produzent – u.a. verantwortlich für die Filmreihe „Gott ist nicht tot“ – war bei der Rettung der Gruppe Anfang Juli vor Ort. Seine Frau sei selbst Thailänderin und mit dem thailändischen Militärtaucher aufgewachsen, der bei den ersten Rettungsversuchen ums Leben kam.

Unter den Eingeschlossenen befand sich auch ein Patenkind des Kinderhilfswerks „Compassion“. Nach deren Angaben ist der 14-j. Adul Sam-on erst im März ein Christ geworden. Da er als einziger Englisch sprach, übernahm er die Kommunikation mit den teilweise ausländischen Rettungskräften. Wie die „Bild“-Zeitung berichtete, hat der Junge in der Höhle viel gebetet.

Quelle: https://www.idea.de/medien/detail/thailand-christlicher-produzent-plant-film-ueber-die-hoehlenrettung-105980.html


Evangelischer CDU-Politiker Gröhe befürwortet bayerischen Kreuz-Entscheid

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Zum bayerischen Kreuz-Beschluß erklärt Gröhe, Kreuze im öffentlichen Raum „stehen auch für die besondere christliche Prägung unseres Gemeinwesens“. 
Er fügt hinzu: „Politiker sollten jedoch den Eindruck vermeiden, dass sie die Debatte darüber zum Wahlkampf nutzen. Und Kirchenvertreter sollten den Eindruck vermeiden, sie hätten etwas gegen Kreuze im öffentlichen Raum.“
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Auf die Frage, ob der Islam zu Deutschland gehört, antwortet der CDU-Politiker eher mit Nein:
Er verweist auf die Religionsfreiheit und auf die „Millionen unter uns lebenden, friedlichen und rechtstreuen Mitmenschen muslimischen Glaubens“, die zu unserer Gesellschaft gehören. 
Er fügt dann hinzu: „Aber natürlich hat der Islam unsere Gesellschaft nicht in vergleichbarer Weise geprägt wie das Christentum, die europäische Philosophie und die Aufklärung.“
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Quelle für die Zitate: http://www.waz-online.de/Nachrichten/Politik/Deutschland-Welt/Groehe-Ich-freue-mich-ueber-jedes-Kreuz
Foto: Petrusbruderschaft

Miesbach: Richter ließ bei Prozeß gegen Moslem das Kreuz aus dem Gericht entfernen

Im Amtsgericht Miesbach in Oberbayern hat Richter Klaus-Jürgen Schmid in einem Verfahren gegen einen Asylbewerber aus Afghanistan das Kreuz aus dem Gerichtssaal entfernen lassen.

Der 21-jährige Angeklagte aus Otterfing musste sich vor Gericht verantworten, weil er einem Landsmann mit dem Tod gedroht haben soll, nachdem dieser Christ geworden war und seither regelmäßig am Sonntag eine Kirche besucht. Gegenüber dem Münchner Merkur verteidigte der Richter sein Vorgehen.

Demzufolge hat er das Kreuz erstmals abhängen lassen, weil das Verfahren „einen religiösen Bezug hatte“. Er habe dies während der Verhandlung direkt angesprochen, „um dem Angeklagten zu verdeutlichen, dass kein religiös motiviertes, sondern ein von religiösen Ansichten und Überzeugungen völlig unabhängiges Verfahren stattfindet“.

Er habe dem Afghanen auch erklärt, dass der Staat „unter keinen Umständen Gewalt oder Gewaltandrohung toleriert“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: http://www.idea.de/gesellschaft/detail/bayern-richter-liess-das-kreuz-abnehmen-103894.html

 


Berlin-Neukölln: Gefährliche Körperverletzung wegen Kreuz an der Halskette erlitten

POLIZEI-Meldung Nr. 2093 vom 12.9.2017:

Berlin-Neukölln.Verletzt wurde ein Mann in den frühen Nachtstunden in Neukölln. Gegen 22 Uhr war Ermittlungen zufolge ein 23-Jähriger in der Nähe vom S- und U-Bahnhof Neukölln unterwegs und telefonierte dabei.
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Plötzlich seien zwei Männer an ihn herangetreten, sollen ihn auf seine um den Hals getragene, lange Kette mit einem Kreuz angesprochen und gefragt haben, warum er Christ geworden sei. Einer soll dem Angesprochenen dann die Kette vom Hals gerissen und diese auf den Boden geworfen haben.
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Anschließend habe er dem 23-Jährigen mehrmals mit einer Faust ins Gesicht geschlagen. Der zweite Mann soll den Attackierten dann festgehalten haben, während ihm der erste Angreifer zwei Schnittverletzungen am Oberkörper zugefügt habe.
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Anschließend flüchteten die Angreifer und ließen den Mann verletzt zurück. Das Opfer informierte mit seinem Handy Bekannte, die dann Polizei und Rettungskräfte zur Karl-Marx-Straße Ecke Herrnhuter Weg alarmierten.
Sanitäter brachten den 23-Jährigen zur ambulanten Behandlung in eine Klinik. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin führt die Ermittlungen.
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Quelle: https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.629547.php
Ähnliche Vorfälle sind in letzter Zeit öfter vorgekommen, zumal in den „Problemzonen“ Berlins: https://philosophia-perennis.com/2017/07/14/berlin-tram/

US-Prediger Franklin Graham: Präsident Trump ist zwar rauh, aber aufrichtig

Bei der Wahl zum US-Präsidenten hatte Gott seine Hand im Spiel; das sei keine Frage. Diese Überzeugung äußerte der Chef der Billy-Graham-Gesellschaft, der bekannte evangelikale Prediger Franklin Graham, in einem Interview mit „Christian Today“.

Donald Trump und Ministerpräsident Benjamin Netanyahu

Trump und der israelische Ministerpräsident Netanyahu

Graham zeigte sich überzeugt, dass der künftige Präsident das beste Team zusammenstellen werde, das die USA seit langem gesehen haben. Er kenne Trump seit acht Jahren persönlich. In dieser Zeit habe sich der Immobilienmogul gewandelt: „Er ist ein veränderter Mann.“

Vor drei Jahren sei er zum 95. Geburtstag des Evangelisten Billy Graham gekommen. Auch habe er in der Vergangenheit mehrfach dessen Predigten in New York besucht.

Der künftige US-Präsident sei privat genauso, wie er im Fernsehen erscheine. Viele Politiker lächelten in der Öffentlichkeit, seien hinter verschlossenen Türen aber völlig andere Menschen. Bei Trump wisse man, was man bekomme: „Er ist nicht poliert wie viele Politiker. Er ist ein wenig rau an den Rändern, meint aber, was er sagt.“

Zudem würdigte Graham den zukünftigen Vizepräsidenten Mike Pence: „Er ist ein Mann Gottes, ein starker Evangelikaler.“

Die vollständige IDEA-Meldung lesen Sie hier: http://www.idea.de/politik/detail/franklin-graham-zur-us-wahl-gott-hatte-seine-hand-im-spiel-98920.html

Trump will Lebensrecht der Ungeborenen besser schützen: http://www.kath.net/news/57462

HIER unser Artikel über Trumps VIZE-Präsident Mike Pence: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/10/der-neue-us-vizepraesident-mike-pence-christlich-konservativ-israelfreundlich/

HIER ein Bericht über ISRAELs Glückwunsch an Trump: https://charismatismus.wordpress.com/2016/11/10/israelischer-regierungschef-gratuliert-trump-ist-ein-wahrer-freund-des-staates-israel/

Foto: Israelische Botschaft


Bangladesh: Christlicher Ex-Muslim ermordet

Ein im Jahre 1999 zum Christentum konvertierter Muslim ist in Kurigram im Norden von Bangladesch umgebracht worden.

Wie die römische Nachrichtenagentur „Asianews“ berichtet, haben drei Unbekannte dem 68-jährigen Hossain Ali Sakar am Dienstagmorgen aufgelauert und ihn dann erstochen. Die Polizei geht von einem islamischen Motiv für den Mord aus.