Verbot der Abtreibungswerbung: CDL weist Forderung nach Streichung des §219a zurück

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Entsprechend der Neuregelung des § 219a Strafgesetzbuch (StGB) über das Werbeverbot für Abtreibungen hat die Bundesärztekammer (BÄK) im Juli erstmals im Internet ein bundesweites Verzeichnis von Abtreibungseinrichtungen veröffentlicht.

Susanne Wenzel, Pressesprecherin der Christdemokraten für das Leben (CDL), kommentiert die ersten Reaktionen der Abtreibungslobby folgendermaßen:

„Da sich bislang nur 90 Ärzte in diese Liste haben eintragen lassen, fordern Abtreibungsbefürworter nun erhebliche Nachbesserungen bzw. erneut den Wegfall des §219a StGB.

Nach wie vor wird behauptet, dass Frauen im Schwangerschaftskonflikt keine ausreichenden Informationen über Abtreibungseinrichtungen in ihrer Nähe erhalten würden.

BILD: Susanne Wenzel (Foto: Mitte) kommentiert die aktuelle Situation des §219a

Jede gynäkologische Praxis – auch solche, in denen keine Abtreibungen durchgeführt werden – informiert die Patientinnen selbstverständlich über Abtreibungsmethoden. Auch in den Tag und Nacht erreichbaren staatlich anerkannten 1.600 Beratungsstellen erhalten die Frauen ausführliche Informationen.

Ausgerechnet in Zeiten des intensiven Internet-Konsums, in dem alle Abtreibungsmethoden mehr als ausführlich auf tausenden von Webseiten zu finden sind, von einem Informationsdefizit zu sprechen, entbehrt jeder Grundlage.

Dennoch wird angesichts der bisher „nur“ 90 Praxen, die sich in die BÄK-Liste haben eintragen lassen, bereits ein neues Märchen aufgetischt, mit dem offensichtlichen Ziel, Abtreibungen noch weiter zu erleichtern und zu bagatellisieren.

Mit verlogener Larmoyanz wird von mangelnder Versorgungssicherheit gesprochen, nur weil bisher viele Ärzte, die ihr Abtreibungs-Angebot nicht öffentlich machen, vorziehen, dies nicht zu melden. 

Offenbar wissen die entsprechenden Abtreibungsärzte sehr wohl, dass viele Frauen, die bei ihnen Geburts-Fürsorge suchen oder die einen unerfüllten Kinderwunsch haben, abgestoßen sein könnten, wenn bekannt würde, dass auch Abtreibungen in dieser Praxis zum Geschäftsmodell gehören und hier regelmäßig vorgeburtliche Kindstötungen durchgeführt werden.

Nicht die Lebensrechtler, die friedlich von ihrem Recht auf Meinungsäußerung im Interesse des Lebensschutzes Gebrauch machen, sind das Problem.

Die Gewalt geht vielmehr von denen aus, die vehement dafür eintreten, dass das Leben des ungeborenen Kindes jederzeit beendet werden kann. Wer jemals an den friedlichen Kundgebungen von Lebensrechtlern teilgenommen hat, wird dies bestätigen können.

Kritik an der Abtreibungspraxis ist in einem freien Rechtsstaat und in einer Demokratie erlaubt und notwendig, wenn das Recht auf Leben nicht ein bloßes Lippenbekenntnis sein soll.

Abtreibungsärzte haben ökonomische Interessen und sind keine geeigneten Berater für eine schwangere Frau in Konfliktsituationen.

Nicht ohne Grund sieht die deutsche Rechtslage den Besuch einer unabhängigen Beratungsstelle vor, um der betroffenen Frau Hilfe in Konfliktsituationen anzubieten.

Dass ein Abtreibungsarzt, der zwischen 360 bis 800 Euro pro Abtreibung zusätzlich einnehmen kann, ein ungeeigneter Berater ist, dürfte sich aufgrund dieser Interessenlage jedem erschließen.

Ferner wird das umfängliche Angebot an Abtreibungspraxen in Deutschland zunehmend ergänzt durch die im Internet leicht zu bestellende Abtreibungs-Pille Mifegyne, die inzwischen 26% der offiziell gemeldeten Abtreibungen ausmacht.

Da diese Abtreibungsmethode keineswegs den Besuch einer Arztpraxis notwendig macht, wächst hier eine neue Gefahr für das ungeborene Leben heran.

Der Gesundheitsminister sollte hierauf seine Aufmerksamkeit richten und nicht etwa auf die Erweiterung der – staatlich befürworteten – Werbeliste von Abtreibungsärzten.“

Internetpräsenz: www.cdl-online.de


Ein bewährter CDU-Konservativer kritisiert den Linkskurs seiner Partei

Von Felizitas Küble

Seit Jahren veröffentlichen wir im CHRISTLICHEN FORUM die fundierte Auseinandersetzung des konservativ-freiheitlichen Schriftstellers Peter Helmes mit dem Linksdrall in den Unionsparteien, vor allem in der CDU.

Vielfach haben wir auch seine aktuellen Wahlanalysen publiziert.

Die Anpassung an den Zeitgeist und an die rotgrünen Mainstream-Medien begann schon unter Kanzler Helmut Kohl (er versprach 1982 die „geistig-moralische Wende, ohne sie durchzusetzen). Unter der CDU-Chefin Merkel verstärkte sich das Abdriften der Partei mit dem Verschwinden ihrer einstiger Grundsätze, vor allem in der Familienpolitik, „Geschlechterpolitik“ und der Abtreibungsthematik.

Peter Helmes, dessen politische Publikationen insgesamt  hunderttausendfache Auflagen erreichten, gehört seit 60 Jahren der CDU an, ist aber zugleich einer der deutlichsten Kritiker seiner Partei. Zugleich setzt er sich kenntnisreich mit dem Islam auseinander und warnt vor seinem weiteren Einfluß in Deutschland, der nicht zuletzt durch die verfehlte Asylpolitik Merkels forciert wurde.

BILD: Helmes ist Autor einer weitverbreiteten Publikation über die pädosexuelle Verstrickung der Grünen (die Broschüre kann bei uns angefordert werden)

Der konservative Autor war einst Hauptgeschäftsführer der Jungen Union und der Mittelstandsvereinigung in der Union. Helmes gehörte im Bundestagswahlkampf 1980 zum engsten Wahlkampfstab von Franz Josef Strauß und war 1981 Mitbegründer der „Deutschen Konservativen“ sowie später auch des „Konservativen Aufbruchs“ in der CDU, die sich heute als „WerteUnion“ bezeichnet.

Er betreibt seit vielen Jahren die freiheitlich-konservative Webseite CONSERVO: www.conservo.wordpress.com

Nun hat der Herausgeber der „Krautzone“, Florian Müller, ein einstündiges Interview mit Helmes geführt, wobei es vor allem um den heruntergekommenen Zustand der Christdemokraten geht, der sich auch daran zeigt, daß die Partei jede ernsthafte Gegnerschaft mit den Grünen scheut, auf Länderebene teils sogar mit ihnen koaliert. Auch eine klare Auseinandersetzung mit dem Islam findet nicht statt.

HIER geht es zu dem VIDEO des Interviews: https://conservo.wordpress.com/2019/06/05/scharfe-kritik-des-frueheren-strauss-wahlkampfmanagers-an-der-cdu/

 


CDL äußert sich zum Anti-Abtreibungs-Statement von Papst Franziskus

Zu der vieldiskutierten Ansprache von Papst Franziskus über Abtreibung erklärt Christiane Lambrecht, die Landesvorsitzende der Christdemokraten für das Leben (CDL) in Bayern:

„Abtreibung ist wie Auftragsmord! Darf der Papst das sagen? Ein Aufschrei geht durch die Medien – und ich bin dankbar dafür.

Denn das kollektive Schweigen zum Thema Abtreibung ist weder für die Frauen im Schwangerschaftskonflikt hilfreich, noch für deren ungeborene Kinder – die ja tatsächlich ohne eine faire Gerichtsverhandlung, ohne Verteidiger und unter enormen Zeitdruck und mangelnder Solidarität in der Gesellschaft durch Beauftragung eines Arztes getötet werden. Bezahlt von unseren Steuern. Das sind die traurigen Fakten.

Deswegen leitet Papst Franziskus das Thema auch ein, indem er fragt, ob es gerecht, sei jemanden umzubringen, um ein Problem zu lösen. Wohl niemand in der zivilisierten Welt wird Töten als etwas „Gerechtes“ sehen. Denn es gibt kein gutes, kein gerechtes Töten.

Darf aber der Papst wirklich sagen, Abtreibung sei wie ein Auftragsmord? Stellt er damit nicht alle betroffenen Frauen als Mörderinnen hin? Der Katechismus sagt: Abtreibung ist „moralisch verwerflich“, ein „schweres Vergehen“. Papst Franziskus spitzt zu, denn wie man sieht, hören dann die Menschen zu.

Immerhin geht es bei Abtreibung um ein Kind, das ohne Abtreibung leben würde und um eine Frau, die unser aller Hilfe bräuchte statt eine in der Regel kostenfreie Abtreibung.

Wer für Abtreibung ist, schützt nicht die Schwächsten unserer Gesellschaft: Schützt nicht die Frauen in der Not einer ungewollten Schwangerschaft. Er schützt nicht die ungeborenen Kinder, die laut Gesetz aber ihr Lebensrecht haben.

Abtreibung ist zudem immer ein mehrdimensionales Drama. Am Ende ist das Kind tot und die Mutter muss ein Leben lang damit zurecht kommen.  

Bei einer Abtreibung entscheidet sich eine Frau in der hormonell unstabilen Lage der frühen Schwangerschaft gegen ihr Kind; ihr fehlt Sicherheit und ein Netz an Mitmenschen, die ihr Mut machen. Ein Schritt, der immer Teil ihrer Lebensgeschichte sein wird und sehr oft tiefe, offene oder verdeckte seelische Wunden hinterlässt.

Also sagt der Papst nichts anderes, als was Konsens ist. Weltweit. Die Menschenrechte beginnen nämlich im Bauch. In Artikel 3 der UN-Menschenrechtscharta heißt es: „Jeder hat das Recht auf Leben, Freiheit und Sicherheit der Person.“ – Das Recht auf Leben umfasst also alle Menschen und ist nicht nur ein Privileg derer, die schon geboren sind.

Abtreibung geht uns alle an. Wegschauen macht das nicht besser! Deswegen danke ich Papst Franziskus.

Es gehört gleichsam zur DNA von uns Christen, den Schwächsten eine Stimme zu geben und sich für ihr Lebensrecht und Lebensglück einzusetzen. Ein eigenes Kind ist keine Katastrophe, sondern ein Geschenk. Auch wenn es Situationen geben mag, die Frauen zunächst überfordern. Also lasst uns die Gesellschaft ändern, die politischen Rahmenbedingungen für Familien, eine echte Willkommenskultur etablieren.

Ich wünsche mir eine Gesellschaft, in der keine schwangere Frau auch nur mit dem Gedanken ernsthaft spielt, ihr Kind töten zu lassen.

Anbei finden Sie einen Link zum Bild eines Fötus am Ende des dritten Schwangerschaftsmonats (11./12. Woche). Zu diesem Zeitpunkt erfolgen die meisten Abtreibungen in Deutschland.


Wachsender Linksrutsch in Deutschland gestoppt: konservative Opposition präsent

Von Dr. David Berger

Der große Gewinner dieser Bundestagswahl ist die AfD: gleichsam ein „blaues Wunder“!

Mit ihrem triumphalen Einzug in den Bundestag endet eine politische Epoche der Bundesrepublik, die mit dem Einzug der Grünen in das Parlament 1983 begann.

Es war die Wende der Bonner Republik nach links, die sich dann auch wirkmächtig in den gesellschaftlichen Prozessen spiegelte.

Die AfD stellt die Weichen für die längst überfällige grundsätzliche rechtsliberale Wende. 

Der zuletzt ohne echte Opposition und mit der perfiden Unterdrückung Andersdenkender agierende Linksrutsch hat sich endgültig totgelaufen.

Auch Helmut Kohls wirkungslos gebliebene Idee einer „geistig-moralischen Wende“ hatte ihn nicht aufhalten können; er wurde zudem verstärkt durch den Einzug der SED/Linkspartei in den Bundestag nach 1990.

Seinen Kulminationspunkt erreichte dieser Linksrutsch in der kompletten Vermerkelung der CDU und CSU in den letzten vier Jahren: inhaltlich war die CDU in den wichtigen Fragen nicht mehr von den Positionen der SPD, der Grünen und auch der Linkspartei unterscheidbar.

BILD: Wahlplakat der AfD mit satirischer Veränderung des Merkel-Slogans

Dass zahlreiche Christdemokraten, Rechte und Konservative dadurch politisch heimatlos wurden, ging in den erfolgversprechenden Katroffelsuppenrezepten Merkels komplett unter. Eine echte Opposition im Bundestag war de facto nicht mehr vorhanden.

Das wird nun auf jeden Fall anders: Der Soziologe Dr. Bastian Behrens, der als sachlicher und ruhiger Beobachter der politischen Szene in Deutschland gilt, dazu kurz nach der ersten Prognose:

„Mit AfD und FDP gibt es jetzt endlich wieder eine bürgerliche Opposition im Bundestag. Das ist ein Gewinn für unsere Demokratie. Diese Anti-AfD-Hysterie war und ist lächerlich.“

Aufgrund des Ausbleibens einer echten Oppositionsarbeit im Bundestag bildete sich eine Art neuer außerparlamentarischer Opposition, stark organisiert über die sozialen Netzwerke.

Diese Opposition basierte vor allem auf dem Widerwillen, diesen Linksrutsch und seine Folgen (offene Grenzen, Islamisierung, „Umvolkung“) einfach widerspruchslos hinzunehmen, zumal er immer mehr die Formen einer gemerkelten Demokratur annahm.

FORTSETZUNG des Artikels von Dr. Berger HIER: http://philosophia-perennis.com/2017/09/24/afd-btw/


CDL begrüßt CDU-Wahlspot mit Embryo und fordert wirksamen Lebensschutz

Unter dem Slogan „In welchem Deutschland wirst Du einmal leben?“ hat die CDU jetzt einen besonderen Wahlwerbespot veröffentlicht, in dem die Spitzenkandidatin und Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel einem Embryo dessen mögliche Zukunft in Deutschland schildert.

Zur Veröffentlichung des Spots erklärt die CDU, sie arbeite „für ein Land mit starken Familien“. Für die Christdemokraten für das Leben (CDL) kommentiert die Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto):

Die CDL sieht in dem aktuellen Wahlwerbespot der CDU einen erfreulichen Beitrag von Wahlwerbung, die Würde und Kostbarkeit jedes Ungeborenen beeindruckend sichtbar zu machen.

Die Bundeskanzlerin fordert in diesem Spot zu Recht eine „Heimat, in der sich jeder frei und sicher fühlen“ und „jeder aus seinem Leben etwas machen kann“; sie will sich mit hohem persönlichen und politischen Einsatz „für ein Deutschland der Chancen“ einsetzen. Dabei ist jedoch die Chance, leben zu dürfen und geboren zu werden, die grundlegende Voraussetzung.

Dr. Merkel setzt sich für ein Deutschland ein, das „immer neue Lösungen für die Zukunft findet“. Das muß allerdings dann auch an erster Stelle für Frauen in Schwangerschaftskonflikten gelten, denn Abtreibung ist weder eine gute „Lösung“ für die Mutter noch für das ungeborene Kind.

Die bundesdeutsche Politik muss endlich ihre stumme Gleichgültigkeit gegenüber den hohen Abtreibungszahlen aufgeben. Seit 1972 sind deutschlandweit insgesamt 5,88 Millionen Abtreibungen statistisch registriert worden. Lebensschutz und Familienpolitik gehören zusammen!

Die im Spot angekündigte Politik, die „Familien respektiert und unterstützen will“, sollte gerade am Anfang des Lebens das Signal setzen, dass Kinder, Mütter und junge Familien in ihrer besonderen Schutzwürdigkeit nicht nur verbal, sondern tatsächlich im Zentrum zukunftsfähiger Politik stehen müssen.

Auch die noch Ungeborenen haben bereits ein Recht auf ein Deutschland, in dem „wir alle gut und gerne leben“ können. Wirksamer Lebensschutz sollte endlich genauso wichtig werden wie Klima-, Tier- oder Umweltschutz.“


Sudetendeutsche begrüßen hochrangige tschechische Vertreter in Augsburg

Pavel Bělobrádek verurteilt Vertreibung der Deutschen

Am 68. Sudetendeutschen Tag am Pfingstwochenende (3./4. Juni) in Augsburg nehmen mehrere hochrangige Politiker aus der Tschechischen Republik teil, darunter der stellv. Premierminister und Parteivorsitzende der Christdemokraten, Pavel Bělobrádek.

Der Sprecher der Sudetendeutschen Volksgruppe, Bernd Posselt, begrüßte dies „als mutiges Zeichen der Verständigung. Im Herzen Europas wächst endlich wieder zusammen, was jahrhundertelang zusammengehörte.“

Es gehe den Repräsentanten von Tschechen und Sudetendeutschen um eine Fortsetzung des Verständigungs- und Annäherungsprozesses zwischen beiden Seiten, der „seinen Ausgangspunkt in den von den Sudetendeutschen aktiv mitgestalteten bayerisch-tschechischen Begegnungen der letzten Jahre hatte, darunter die Treffen des Bayerischen Ministerpräsidenten und Schirmherrn der Sudetendeutschen, Horst Seehofer, mit dem früheren und dem jetzigen Premierminister der Tschechischen Republik sowie die gemeinsame Tschechisch-Bayerische Landesausstellung über Kaiser Karl IV. letztes Jahr in Prag und Nürnberg.“

Posselt hob hervor, daß am Pfingstsonntag 2016 in Nürnberg mit dem tschechischen Kulturminister Daniel Herman erstmals ein offizieller Regierungsvertreter aus Prag zu den „heimatvertriebenen deutschen Landsleuten“ gesprochen und in klaren Worten die Vertreibung verurteilt habe.
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Bělobrádek selbst habe schon vor zwei Jahren eine Videobotschaft zum Pfingsttreffen geschickt und im Sudetendeutschen Haus in München Blumen für die Vertreibungsopfer niedergelegt: „Er gehört zu den Eisbrechern in den gegenseitigen Beziehungen, wofür wir ihm sehr dankbar sind. Wir sehen uns unsererseits ermutigt, unseren Reform- und Verständigungskurs konsequent fortzusetzen, damit sich dieser verstetigt.“
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Zum Sudetendeutschen Tag am 3. und 4. Juni auf dem Augsburger Messegelände, der unter dem Motto „Verständigung suchen – Europas Mitte gestalten“ steht, werden Tausende von heimatvertriebenen Sudetendeutschen und Hunderte von tschechischen Gästen erwartet.
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Hauptredner von deutscher Seite sind Ministerpräsident Horst Seehofer, Bundesminister Christian Schmidt, die bayerische Sozialministerin Emilia Müller und der Sprecher der Sudetendeutschen, Bernd Posselt.
Hessens Ministerpräsident Volker Bouffier erhält den Europäischen Karlspreis der Landsmannschaft.
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Streit um ein Kreuz im Sitzungssaal der CDU-Landtagsfraktion von Brandenburg

Wie das Nachrichtenmagazin FOCUS-online am heutigen Samstag, den 6. August 2016, berichtet, gibt es aktuell Auseinandersetzungen um ein schlichtes Holzkreuz an der Wand im CDU-Fraktionsraum von Potsdam (Landtag von Brandenburg). 027_24

Offenbar soll es Beschwerden von Landtagsbesuchern gegeben haben. Daraufhin habe die Verwaltung des Landtags auf eine – so FOCUS – „pragmatische Lösung“ gesetzt:

„Das Kreuz wurde im Frühjahr mit Magneten befestigt und kann für Besuchergruppen abgenommen und zu den Fraktionssitzungen wieder aufgehängt werden“, habe Landtagssprecher Mark Weber dazu erklärt.

Der Fraktionssaal werde auch für Informationsveranstaltungen bei Besuchergruppen genutzt, darunter Schulklassen: „Da kamen immer wieder Beschwerden, warum dort ein christliches Kreuz in einem öffentlichen Gebäude hängt“, so Weber weiter.

Die CDU-Abgeordneten zeigten sich sehr befremdet über diese Vorgehensweise: „Da rückten aus heiterem Himmel Arbeiter mit Magneten an, die in der Wand verankert wurden“, berichtete Fraktionssprecherin Franziska Rode.

Das Kreuz sei sogar von Papst Franziskus gesegnet worden. „Dazu waren Mitglieder der Fraktion vor drei Jahren eigens zur Generalaudienz in den Vatikan gereist“, wie FOCUS schreibt.

Der Brandenburgische CDU-Generalsekretär Steeven Bretz sagte zu dem für seine Partei ärgerlichen Vorgang: „Wir sind aber sicher, dass der Schutz des lieben Herrgotts darunter nicht leiden wird.“

Quelle für die Zitate: http://www.focus.de/politik/deutschland/kruzifix-streit-cdu-muss-kreuz-fuer-besucher-abhaengen_id_5797716.html

„Christdemokraten für das Leben“ gegen Rezeptfreiheit für die „Pille danach“

Die geforderte Rezeptfreiheit der „Pille danach“ wird von den Christdemokraten für das Leben (CDL) energisch abgelehnt, erklärt die Bundesvorsitzende der CDL, Mechthild Löhr (siehe Foto), in einer aktuellen Stellungnahme: _DSC4662

„Der Europäische Arzneimittelausschusses EMA hatte erst vor wenigen Tagen empfohlen, die „Pille danach“ (Ella One) völlig aus der Rezeptpflicht zu entlassen.
Bevor nun die EU-Kommission überhaupt entschieden hat, ob und wann sie dieser radikalen Liberalisierung zustimmt, wird leider vorauseilend in Deutschland von SPD und CDU-Vertretern im Gegensatz zur hier geltenden Rechtslage bereits Einverständnis signalisiert, die bisherige ärztliche Beratungs- und Rezeptpflicht abzuschaffen.

„PILLE danach“: kein Mittel zur „Nachverhütung“

Als Christdemokraten für das Leben warnen wir mit wichtigen Gründen vor den Folgen der drohenden Freigabe der „Pille danach“.
 
Die „Pille danach“ (Ella One) wird vom Monopolisten und Entwickler HRA Pharma hergestellt, der auch als Auftraggeber oder durch seine Beiräte die meisten der bisherigen internationalen Studien mitverantwortet.
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Der Gründer von HRA Pharma, André  Ulmann, war zuvor auch der Entwickler der Abtreibungspille Mifegyne (RU486), die auf Mifepriston basiert, einem verwandten Wirkstoff  von Ulipristalacetat (UPA),  und die bereits jetzt weltweit das wohl am häufigsten verwendete „pharmakologische Abtreibungsmittel“ ist.
Die zur gleichen Substanzgruppe wie Mifegyne gehörende Pille „Ella One“  ist keinesfalls ein harmloses „Medikament“ zur „Nachverhütung“, sondern gefährdet durch die sehr hohe Hormondosis die Gesundheit der Frau und verhindert,  je nach Zykluszeitpunkt bei der Einnahme, nicht nur den Eisprung (Ovulationshemmung), sondern auch die Einnistung des Embryos in die Gebärmutter (Nidationshemmung).
 
Die meisten Studien beruhen auf Untersuchungen der Wirkung der Pille (ob die Schwangerschaft verhindert wird). Es wird aber nicht untersucht, wie dieses Ziel letztendlich erreicht wird. Sowohl Hersteller wie auch die meisten Anwender interessiert vor allem nur im Ergebnis, daß keine Schwangerschaft entsteht oder fortgesetzt wird.

„Studien“ von Abtreibungsbefürwortern

Bei mehreren der dürftigen Studien, die eine ethische Unbedenklichkeit der „Pille danach“ nachweisen wollen, taucht der Name einer Ärztin regelmäßig als Autorin auf: Frau Gemzell-Danielsson, die als Präsidentin der „Fiapac“ amtiert, der „International Federation of  Professional Abortion and Contraception Associates“, die seit langem vehement für Abtreibung sowie die Freigabe der „Pille danach“ ohne jede Rezeptpflicht eintritt. imagesCA4JYFAC
Gemzell Daniellson ist nach eigenen Angaben Mitglied des Advisory Boards des Herstellers HRA Pharma, dem Hersteller von „Ella One“ und „PiDaNA“.
Erhebliche Zweifel an der Unabhängigkeit und Wissenschaftlichkeit solcher Untersuchungen sind also angebracht, denn auch andere Studienverfasser sind für HRA Pharma schon gegen Honorar tätig gewesen.

Wenn heute von Befürwortern der „Pille danach“ die angeblich nicht abtreibende Wirkung der Mittel behauptet wird, ist dies sicher nicht im medizinischen Sinne, sondern leider nur rein formal-rechtlich zutreffend:
Die heutige Rechtslage in Deutschland hierzu gründet sich auf § 218 (1): „Handlungen, deren Wirkung vor Abschluss der Einnistung des befruchteten Eies in der Gebärmutter eintritt, gelten nicht als Schwangerschaftsabbruch im Sinne dieses Gesetzes.“

Rechtliche Schutzlosigkeit in den ersten zwei Wochen

Damit ist der Embryo in den ersten zwei Wochen der Schwangerschaft rechtlich schutzlos, und es kann weiter sogar behauptet werden, dass in dieser Zeit keine Abtreibung stattgefunden hat, obwohl ein Embryo durch einmalige Einnahme einer „Ella One“-Pille getötet wurde. 159481-3x2-teaser296

Dabei ist vom medizinisch-wissenschaftlichen Zeitpunkt allen Beteiligten klar, daß mit der Befruchtung und Verschmelzung mütterlichen und väterlichen Erbgutes ein neuer  unverwechselbarer Mensch mit einer einzigartigen, individuellen DNA entstanden ist.

Da die „Pille danach“ unkontrolliert und bis zu fünf Tagen nach der Empfängnis eingenommen, sowohl schwangerschaftsverhütend als auch nidationshemmend, d.h. frühabtreibend wirkt, darf sie auch zukünftig nicht rezeptfrei abgegeben werden.

Gesundheitsminister Gröhe sollte trotz der Signale aus Brüssel, die erfreulicherweise nicht bindend sind für die Rechtslage in Deutschland, dringend bei seiner ursprünglichen Position bleiben, die er und die Koalition auch mit Unterstützung der Fachärzte und der Bundesärztekammer noch im Januar 2014 deutlich vertreten hatten: d.h. keine Entlassung aus der Rezeptpflicht.
Ansonsten ist jetzt zu befürchten, dass die hochdosierte „Pille danach“ bald über den Apothekertresen mit gleicher Selbstverständlichkeit gereicht wird wie jedes andere rezeptfreie „Lifestyle-Mittel“.
Wenn sonst im Patienten- und Verbraucherschutz kleinste Risiken von der Politik ernst genommen werden, dürfen nicht beim Gesundheits- und Lebensschutz von Frau und Embryo niedrigste europäische Standards und der völlig unkontrollierte Internethandel akzeptiert werden.“ .
 
Christdemokraten für das Leben e.V.
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Bundesversammlung der CDL in Köln bestätigt Mechthild Löhr als Vorsitzende

Lebensrecht für alle: „Es gibt kein gutes Töten“

Zu ihrer jährlichen Bundesversammlung trafen sich die Christdemokraten für das Leben e.V. (CDL) am vergangenen Samstag in Köln.
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Die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) stellte ihren Bericht über die Arbeit des Vorstandes in der vergangenen Amtsperiode unter ein Zitat des Philosophen Robert Spaemann: „Es gibt kein gutes Töten“.
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Damit richtete sie das Augenmerk der Versammlung auf jene Bereiche, in denen inzwischen eine rechtliche Legitimierung der Tötung aus sozialen Gründen, aus Mitleid, wegen Unzumutbarkeit oder Krankheit gefordert wird.
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Nach Aussage der CDL-Chefin gehe es dabei nicht nur um die aktuelle Diskussion zur Sterbehilfe und Euthanasie, sondern auch um Abtreibung und jede Form der Embryonenselektion.
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Alle Debatten, in denen das Leben von Menschen zur Disposition gestellt wird, werfen grundsätzlich die gleiche Frage auf: Ist es erlaubt, einen anderen Menschen zu töten und an einer Tötung mitzuwirken?
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Löhr erinnerte daran, dass unsere Kultur entscheidend auf dem Menschenrecht auf Leben für alle basiert, dieses Recht aber immer mehr bedroht sei: „Die Gefährdungen am Lebensanfang und Lebensende nehmen zu“, zog Mechthild Löhr ihr Fazit. „Die CDL und andere aber leisten Widerstand gegen eine Kultur, die immer selbstverständlicher euphemistisch die Tötung aus Mitleid oder Nächstenliebe propagiert und legitimiert.“csm_20140512_MfL_One_of_us_2014_01_3cccf472a8
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Der Gynäkologe Dr. Michael Kiworr referierte über die frühe Entwicklung des Kindes im Mutterleib und die Gefahren, denen es gerade in der Schwangerschaft durch das hohe Abtreibungsrisiko  ausgesetzt ist. Kiworr gab u.a. einen Überblick über die Bedrohungen durch die „Pille danach“, die Präimplantationsdiagnostik und auch die wachsende Zahl vorgeburtlicher Gentests, die zur Selektion der Ungeborenen führen.
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Auch bei den CDL werden die neuen Medien immer wichtiger: Nachdem erst kürzlich erst die Internetseite grundlegend überarbeitet worden ist, wurde der Bundesversammlung der kürzlich neu aufgebaute, offizielle Facebook-Auftritt vorgestellt.
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Bei den anschließenden Vorstandswahlen wurde Mechthild Löhr eindrucksvoll mit 93,5 Prozent der Stimmen in ihrem Amt als Bundesvorsitzende  bestätigt.
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Stellvertretende Vorsitzende bleiben in den kommenden zwei Jahren die Landesvorsitzende der CDL-NRW, Odila Carbanje, der Bundestagsabgeordnete Hubert Hüppe und Sophia Kuby, Geschäftsführerin von „European Dignity Watch“ in Brüssel. imagesCA4JYFAC
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Auch die anderen  Mitglieder des geschäftsführenden Vorstandes wurden in ihren Ämtern bestätigt: Jürgen Boyxen als Schatzmeister, Hildegard Bosch als Schriftführerin, und Susanne Bajog als Pressesprecherin.
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In ihrem Schlusswort unterstrich die CDL-Bundesvorsitzende noch einmal, wie wichtig das Engagement jedes einzelnen Mitglieds sei und dass die Bedeutung der Arbeit der CDL weiter wachse.
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„Robert Spaemann hat Recht: Es darf in unserem Land kein „gutes“ Töten geben, weder am Lebensanfang noch am Lebensende.“, griff Löhr noch einmal ihr Eingangszitat auf:
„Die CDL will dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen das Recht auf Leben in jeder Lebensphase schützen und verteidigen. Jeder „Tod auf Bestellung“ ist kein Ausdruck von Selbstbestimmung, sondern das definitive Ende menschlicher Solidarität.“
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Christdemokraten für das Leben e.V.
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Statt „Fürsorge zum Leben“ fördert der neue Gesetzentwurf den Tod auf Bestellung

Wird der Weg frei für die aktive Mitwirkung von Ärzten beim Suizid?

Gegen den jüngsten Gesetzentwurf zur weiteren Förderung der „Sterbehilfe“ protestiert die Bundesvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben), Mechthild Löhr (siehe Foto):

„Wir kritisieren sch_DSC4662arf den jetzt mit politischer Zustimmung vorgelegten Gesetzesvorschlag zur Zulassung des assistierten Suizids.

Der am 26. August 2014 von dem Schweizer Mediziner Gian Domenico Borasio (Lausanne), den beiden Medizinethikern Ralf Jox (München) und Urban Wiesing (Tübingen) sowie von dem Medizinrechtler Jochen Taupitz (Mannheim) vorgestellte Gesetzesvorschlag zur Regelung des assistierten Suizids hat eindeutig das krasse Gegenteil dessen zum Ziel, was seine Überschrift ankündigt. (Text siehe HIER).

Ein solches Gesetz würde in der Praxis nicht etwa mehr „Selbstbestimmung im Sterben“ oder „Fürsorge zum Leben“ bewirken, sondern befördert das definitive Ende jeder Selbstbestimmung.

Denn er fordert und fördert den Tod auf Bestellung auf dem Weg seiner umfassenden ausdrücklichen Erlaubnis der Beihilfe zur Selbsttötung durch Ärzte und Angehörige.

Während Angehörige oder „dem Betroffenen nahestehende Personen“, die nach Meinung der Autoren angeblich „in der Regel aus Mitgefühl“ handeln, in dem neuen § 217 StGB straffrei bleiben sollen, würden zukünftig Ärzte sogar ausdrücklich privilegiert.images

Sie sollen demnach zukünftig rechtskonform handeln, wenn sie einer volljährigen und einwilligungsfähigen Person mit ständigem Wohnsitz in Deutschland auf deren ernsthaftes Verlangen hin Beihilfe zur Selbsttötung leisten.

Abschied vom Hippokratischen Eid

Dies bedeutete eine fundamentale Abkehr vom Hippokratischen Eid und ein Bruch der geltenden Ärztlichen Musterordnung, die jede aktive Beihilfe aus guten Gründen bisher ausdrücklich untersagt.
Mit einem solchen neuen Gesetz aber würden die Ärzte in Deutschland für ihre Patienten zu neuen, potentiellen Tötungshelfern. So wird Weiterleben oder schnelles, aktiv herbeigeführtes Sterben zur Wahlalternative, die mit Dritten entschieden und verhandelt werden muss.

Wie immer, wenn in Deutschland ein Gesetzesvorschlag gegen das Leben eingebracht wird, sollen dem Tötungsakt Beratungsgespräche vorausgehen, damit der Anschein der Seriosität und gewahrt werden kann. So soll der Arzt zu der „Überzeugung“ gelangen, „dass der Patient an einer unheilbaren, zum Tode führenden Erkrankung mit begrenzter Lebenserwartung“ leidet. imagesCA4JYFAC

Wie weit und wie lange die im Gesetzesvorschlag genannten Grenzen (Volljährigkeit, Einwilligungsfähigkeit, Wohnsitz in Deutschland, lebensbegrenzende Erkrankung, Aufklärung, Zweitmeinung, Frist, besondere ärztliche „Qualifikation“) halten würden, ist mehr als zweifelhaft und vermutlich für die Autoren nicht entscheidend.

Salamitaktik wie bei der Abtreibungsfreigabe

Das Ergebnis wäre in jedem Fall eine schon häufig zu beobachtende „Salamitaktik“, wie schon bei der Freigabe der Abtreibung: von der vormals „engen“ Indikation geht es schrittweise bis zur heutigen flächendeckenden Versorgung mit „beratenen“ Abbrüchen und hin zur Standarddienstleistung „Abtreibung“.

Welches (schwer)kranke Leben würde künftig noch zumutbar sein?

Wie kann es sein, dass zwei prominente Medizinethiker, einer davon sogar Medizinhistoriker, ohne jede weitere Begründung schlicht behaupten, das professionsbezogene Verbot einer Beihilfe zum Suizid für Ärzte sei berufsethisch nicht haltbar?

Hier wird das seit rund 2400 Jahren respektierte Ethos des Hippokratischen Eides mit einem einzigen Satz abgeräumt.

Das ist nicht nur moralisch abwegig, sondern tatsächlich auch lebensgefährlich für die vielen hilflosen und dauerhaft erkrankten, alten Menschen, denen so der ärztlich betreute, schnelle Tod als neue „Entscheidungsalternative“ professionell angeboten wird.

Denn insbesondere die aktive Mitwirkung von Ärzten macht aus dem Suizid aus Verzweiflung eine anerkennenswerte, sozial akzeptierte Tat, wie sich in anderen Ländern erschreckend eindeutig erkennen läßt.

Ein solcher Gesetzesvorstoß darf in Deutschland nicht zur neuen, lebensfeindlichen Wirklichkeit werden!“

Die Christdemokraten für das Leben (CDL) sind eine Initiative in der CDU/CSU mit 5000 Mitgliedern, darunter zahlreiche Bundestags-, Landtags- und Europa-Abgeordnete sowie Kommunalpolitiker.

Christdemokraten für das Leben e.V.
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