Hessischer CDU-Fraktionschef Christian Wagner betont das „C“

Kreuz im Sitzungssaal und Andachten bei Christdemokraten in Hessen

Der Vorsitzende der hessischen CDU-Landtagsfraktion, Christian Wagner, hat die Bedeutung des „C“ im Parteinamen unterstrichen: „Das Christliche ist ein unverzichtbares Fundament unseres politischen Handelns.“

Den 45 CDU-Abgeordneten im hessischen Landtag sei es wichtig, daß in ihrem Sitzungssaal ein Kreuz hänge. sagte Wagner in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau.

Zudem habe die Union fraktionsübergreifende, ökumenische Andachten in den Plenarwochen eingeführt.

In einer immer stärker säkular geprägten Gesellschaft dürften die Grundüberzeugungen nicht „über Bord geworfen“ werden.

Wagner hält daran fest, daß Deutschland „ein christlich geprägtes Land“ sei. Zwar gehörten 3,5 Millionen Muslime inzwischen zu Deutschland, nicht aber „Kultur und Herkunft des Islam“.

Radikale Islamisten, wie etwa Salafisten, gehörten nicht zu Deutschland. Ziel des Staates müsse sein, „sie an ihrem staatsfeindlichen Agieren zu hindern“.

Quelle: evangelische Nachrichtenagentur IDEA


Berliner Kreis: Konservative CDU-Politiker formieren sich

Der sog. Berliner Kreis konservativer CDU-Politiker bekommt Zuwachs. Bei einem Treffen am 26.1.2012 verabredete eine Gruppe jüngerer Bundestagsabgeordneter um den Wirtschaftspolitiker Thomas Bareiß (CDU) aus Baden-Württemberg, sich künftig stärker in diesem Kreis zu engagieren, berichtet „Der Spiegel“.  An dem Treffen hatten unter anderem auch die CDU-Abgeordneten Carsten Linnemann und Thomas Dörflinger teilgenommen.
Gegründet wurde der konservative und zugleich wirtschaftsliberale Kreis vor gut zwei Jahren vom hessischen CDU-Fraktionschef Christian Wagner.

In einem ersten Entwurf des Gründungsaufrufs für den Kreis gehen die CDU-Konservativen mit der Ausrichtung ihrer Partei durch Angela Merkel hart ins Gericht.

„Konturlosigkeit und Relativismus gibt es genug“, heißt es in dem Entwurf. „Wenn wir als Union eine starke politische Kraft bleiben wollen, darf der Zeitgeist unser Handeln nicht bestimmen.“

Bareiß will das Papier mit konkreten Politikideen zum Beispiel in der Wirtschaftspolitik ergänzen. „Konservative Wirtschaftspolitik lehnt gesetzliche Mindestlöhne ab und vertraut auf die Tarifpartner“, sagt er. „Sie setzt bei der Energiewende auf Wettbewerb statt auf grenzenlose Subventionen.“

Die CDU-Zentrale zeigt sich besorgt über das Anwachsen des konservativen Kreises. Generalsekretär Hermann Gröhe will sich demnächst mit der Gruppe treffen. Für den 7. Februar ist ein Treffen im Konrad-Adenauer-Haus  angesetzt.

Quelle: dts-Nachrichtenagentur