Sachbuch über religiösen Machtmissbrauch

Neuerscheinung: Religiösen Machtmissbrauch verhindern, Dr. Martina Kessler, 256 Seiten, Paperback, 13,8 x 20,8 cm. – ISBN: 978-3-7655-2117-1 – Preis 18 €, Brunnen-Verlag

Wer leitet, hat Macht – und wer etwas bewegen möchte, braucht Macht. Doch Macht wird dann missbraucht:
– wenn Menschen zu etwas gedrängt werden, was sie von sich aus nicht tun würden.
– wenn die drängende Person davon einen Vorteil hat.
– wenn persönliche Grenzen dabei übertreten werden.

Besonders schlimm wird es, wenn dieser Missbrauch im Namen Gottes geschieht und religiös begründet wird – und wenn er kontinuierlich passiert, also in der Struktur von Gruppen, Gemeinden oder Organisationen verankert ist.

Die Autoren dieses Buchs stehen in leitender Verantwortung in christlichen Gemeinden und Werken, die zum Netzwerk der Evangelischen Allianz gehören. Sie sind daher selbst auf verschiedene Art „Betroffene“. Dieses Buch hilft, Machtmissbrauch zu entlarven, aber mehr noch: ihm vorzubeugen.

Mit einem Vorwort von Ekkehard Vetter, einem Geleitwort von Prof. Dr. Thomas Schirrmacher und Beiträgen von Tobias Faix, Rolf Gersdorf, Ansgar Härsting, Martina und Volker Kessler, Andreas Klotz, Florian Köppke, Angelika Marsch, Heinrich Christian Rust und Hans-Günter Schmidts.

Bestellung des Buches hier: https://brunnen-verlag.de/religiosen-machtmissbrauch-verhindern.html#


Lage der Christen in der Türkei verschlimmert

Christen in der Türkei werden in ihrem Recht auf Religionsfreiheit massiv eingeschränkt. Der sehr starke religiöse Nationalismus in der Gesellschaft sorgt für hohen Druck auf die Christen.

Zahlreiche ausländische Mitarbeiter christlicher Gemeinden mussten in den letzten Jahren das Land verlassen oder ihr Visum wurde nicht verlängert. 2019 hat sich dieser Trend fortgesetzt [Open Doors berichtete], mehr als 30 Pastoren und Gemeindemitarbeiter waren betroffen.

BILD: Demonstration gegen Erdogan in Berlin (Foto: M. Leh)

Dass sogar mit Verhaftungen gegen ausländische Christen vorgegangen wird, erlebte Andrew Brunson aus den USA, der gemeinsam mit seiner Frau Norine 23 Jahre als Pastor einer evangelischen Gemeinde in der Türkei gedient hatte.

Sein Prozess erregte weltweit Aufsehen. Wegen einer konstruierten Anklage auf Grundlage falscher Zeugenaussagen drohte ihm lebenslange Haft.

Am 23. Mai spricht Pastor Brunson via Livestream beim Open Doors Tag über seine Zeit im Gefängnis und wie Gott ihn lehrte, den Menschen zu vergeben, die ihm Unrecht angetan haben.

Michael Bosch von Open Doors sagt dazu:

„Dies kann nur als Vergeltungsmaßnahme für den Fall Brunson gewertet werden, weil Präsident Erdogan dem Druck der amerikanischen Regierung nachgeben musste. Die USA hatte die Freilassung von Pastor Brunson gefordert und die Türkei mit Sanktionen mit schwerwiegenden Folgen für die Wirtschaft des Landes überzogen.“

Quelle: Open Doors


Siegerpreise winken: Israel lädt christliche Gemeinden zu biblischem Jesus-Quiz ein

Pressemitteilung des Staatlichen israelischen Verkehrsbüros:

Nur zehn Gewinnfragen und drei Kreativaufgaben trennen die Siegergemeinde von einer gemeinsamen Reise nach Israel.

Alle Kirchengemeinden in Deutschland, ob katholisch, evangelisch oder freikirchlich, sind eingeladen, sich am Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“ des Staatlichen israelischen Verkehrsbüros zu beteiligen.

Wer Spaß, Kreativität und Teamgeist mitbringt, kann sich Hoffnung auf den Hauptpreis machen: Eine Gemeinde kann für zwanzig Gemeindemitglieder eine einwöchige Israelrundreise inkl. Flug und Halbpension gewinnen.

Mit einer eigenhändigen Baumpflanzung bleiben die Teilnehmer auch nach der Reise mit dem Heiligen Land verbunden.

Viele Quiz-Fragen „rund um das Wirken Jesu“

Wer als Gewinner die wichtigsten biblischen Reiseziele Israels kennenlernen will, muss für die 1. Stufe des Gewinnspiels ein wenig Hintergrundwissen mitbringen.

Und dennoch dürften die zehn Gewinnfragen für die meisten Gemeinden keine wirkliche Herausforderung darstellen, denn die biblische Geschichte rund um das Wirken Jesu und deren historischen Orte in Israel, die im Mittelpunkt der Gewinnfragen stehen, sind den meisten Christen sicherlich vertraut.

Das Leben und Wirken Jesu und seiner Jünger führt die Gemeinden quer durch Israel, von Galiläa nach Judäa, vom Mittelmeer bis ins Jordantal  –  zuerst in den Gewinnfragen und dann möglicherweise auch im Rahmen der Gewinnerreise, die im Februar 2015 stattfinden wird.

Einsendeschluss: 31. Juli 2014

Bis zum Einsendeschluss am 31. Juli besteht die Möglichkeit, sich auf der Internetseite http://www.goisrael.de am Gemeindewettbewerb „Unsere Reise nach Jerusalem“ zu beteiligen. Hier können die Fragen online beantwortet oder heruntergeladen und per E-Mail oder Post eingesandt werden. Dabei kann jedermann für seine Gemeinde die Initiative ergreifen.

Eine Jury aus Vertretern von Kirchen, Medien und des Staatlichen Israelischen Verkehrsbüros wählt anschließend aus den richtigen Einsendungen 20 Gemeinden aus, die in der 2. Stufe des Gewinnspiels ab Herbst 2014 in drei Kreativaufgaben gegeneinander antreten.

Aber auch, wer es nicht in die 2. Stufe schafft, geht nicht leer aus: Alle teilnehmenden Gemeinden erhalten ein besonderes Geschenk aus Israel als Trostpreis.

Quelle: http://www.winisrael.de/

SOWEIT diese amtliche Pressemeldung aus dem jüdischen Staat  – und hier gehts direkt zu den zehn Quiz-Fragen: http://www.winisrael.de/de/mitmachen/

Die zweite Frage lautet übrigens wörtlich: „In welcher biblischen Stadt verkündete der Erzengel Gabriel Maria die Geburt des künftigen Erlösers?“