Brunei: Christlicher Religionsunterricht im Beisein muslimischer Schüler verboten

Einführung der Scharia im asiatischen Brunei

Rektoren und Lehrer privater Schulen und Bildungseinrichtungen riskieren eine fünfjährige Haftstrafe oder eine Geldstrafe von bis zu 20.000 Dollar, wenn sie im Beisein muslimischer Kinder christlichen Religionsunterricht erteilen oder über andere nicht-islamische Religionen sprechen. 02a1c5407f

Wie Beobachter berichten ist im neuen Strafrecht des Landes, das auf der Sharia gründet und im April dieses Jahres in Kraft treten wird, “das Lehren nicht-islamischer Glaubens-überzeugungen“ ein Straftatbestand.

Strafrechtlich verfolgt wird auch die „Beteiligung von Kindern an nichtislamischen Feiern oder Aktivitäten oder an Initiativen zur Unterstützung anderer Religionen.

Wie die Ortskirche betont, ist dies für christliche Schulen, die auch von muslimischen Kindern besucht werden bedenklich, da es zu einer Instrumentalisierung kommen könnt. Christliche Schulen garantieren eine qualitativ hochwertige Bildung ohne Proselytenmacherei, erklären Kirchenvertreter.

Die Strafrechtsreform sieht in einer dritten Phase für bestimmte „Verbrechen“ auch die Einführung der Todesstrafe vor.  

Die katholische Kirche des Apostolischen Vikariats, das Erzbischof Cornelius Sim leitet, hat drei Kirchen, drei Priester und rund 20.000 Katholiken.

Quelle: Fidesdienst –  Foto: HMK


Syrien: Angriffe von Aufständischen auf christliche Viertel in Damaskus

Bei einem Mörserangriff auf eine christliche Grundschule im Stadtviertel Al- Qassaa in der Altstadt Damaskus starben am 11. November fünf Kinder. Insgesamt 27 Personen wurden verletzt. syrien

Ein weiterer Angriff wurde auf einen Schulbus in Bab Touma einem mehrheitlich von Christen bewohnten Vorort von Damaskus verübt. Dabei wurden fünf Schüler verletzt. Auch die Kirche vom Heiligen Kreuz und die Kirche vom Heiligen Cyrillus wurden bei den Angriffen beschädigt. Weitere Menschen kamen bei einem Bombenangriff auf die Hauptstadt ums Leben.

In den vergangenen Tagen war auch die apostolische Nuntiatur bei einem Mörserangriff beschädigt worden, während am 10. November ein Christ zusammen mit seinen vier Kindern bei einem Angriff in seinem Auto starb.

Wie ein Priester aus Damaskus gegenüber dem Fidesdienst betont, “sind alle Stadtviertel, die sich unter der Kontrolle der Regierungsarmee befinden, unterschiedslos Ziel dieser Angriffe. Deshalb gibt es viele Opfer unter den Zivilisten. Im Fadenkreuz stehen insbesondere die Vororte Jaramana, Kassaa, Malki, deren Einwohner verschiedenen Volksstämmen und Religionen angehören.“

Quelle: Fidesdienst