Maulbronn: Ausstellung über Alltagsmagie

In Maulbronn-Schmie läuft im Dorfmuseum „Steinhauerstube“ seit dem 6. September 2020 eine Sonderausstellung über Alltagsmagie  – vor allem im ländlichen Raum. Die legendäre Figur des Zauberers und Alchemisten Doktor Faust, der als Teufelsbündler gilt, erweitert das Themenspektrum.

Die im 17. Jahrhundert langsam einsetzende Epoche der Aufklärung löste zusehends das magische Weltbild durch ein naturwissenschaftlich orientiertes ab.  

Einen Gegenentwurf zur Aufklärung und zunehmenden Industrialisierung ab dem 19. Jahrhundert lieferte die Epoche der Romantik, in der das Irrationale, Geheimnisvolle, Unterbewusste, Märchenhafte und Schaurige vorherrschend war.

Die ländlich-bäuerliche Gesellschaft hielt an ihrer traditionellen Lebensweise noch weitgehend bis ins 20. Jahrhundert fest:
Ihre Weltsicht war teils durch christlich-religiöse, aber auch durch magisch-okkulte Elemente geprägt. Durch Abwehrzauber versuchte man, sich vor Hexen, Dämonen und bösen Geistern zu schützen.

Zugleich versuchte man, die Lebensenergie von Menschen, Tieren und Pflanzen zu verbessern.

Als Aberglaube wurde kirchlicherseits alles angesehen, was nicht mit kirchlicher Frömmigkeit zu vereinbaren war. Die Volksmagie hingegen bediente sich dennoch gerne religiös-christlicher Symbole. Das Verwenden heidnischer Riten und Objekte und kam vor allem zum Tragen, wenn das alleinige Vertrauen in die Kirche nicht zu genügen schien.

Bis in die Gegenwart finden sich im Alltag etliche Redewendungen, Gegenstände und Praktiken, um sich vor schlechten Einflüssen zu schützen bzw. sie abzuwehren.

Quelle (Infos/Fotos): https://steinhauerstube.de/CMS/uebersicht/


Frankreich: Brand in der Kathedrale von Nantes und tägliche Attacken auf Kirchen

Nach drei Stunden war das Feuer in der Kathedrale von Nantes unter Kontrolle. Danach war großes Aufgebot zur Stelle:

Der Premierminister Jean Castex, sein Innenminister und die Kulturministerin besichtigten die Kathedrale von Nantes, begleitet von einem Tweet des Staatspräsidenten Macron, der den Feuerwehrleuten dankte, weil  sie „große Risiken auf sich genommen haben, um dieses gotische Juwel der Fürstenstadt zu retten“.

Es gab drei Brandherde, weshalb die Polizei von Brandstiftung ausgeht, und zwar unter der Orgel im Hauptschiff sowie in jedem der beiden Nebenschiffe.

Anfang des Monats brannte die Pauluskirche in Corbeil-Essonnes, im elsässischen Munster wurde die evangelische Kirche Saint Leger beschmiert, in Whir-au-Val eine Marienfigur geköpft, im normannischen Avranges die Basilika Saint Gervais verwüstet, in Tours die Basilika des heiligen Martin beschmiert.

BILD: Vandalismus gegen Kirchen und christliche Statuen sind auch in Deutschland inzwischen an der Tagesordnung (hier ein geköpftes Christkind in Dülmen)

Schon seit Jahren werden Woche für Woche Dutzende von Kirchen in Frankreich geschändet, beraubt und eben auch angezündet. 

Die offiziell registrierte Zahl der Angriffe auf christliche Kirchen und Gräber stieg von 878 im Jahr 2017 auf über tausend im vergangenen Jahr. Es gibt auch Zahlen, die eher dafür sprechen, daß es sich um drei Kirchen pro Tag handelt, die einem Angriff zum Opfer fallen. Die Zahlen steigen dramatisch seit etwa zehn Jahren.

Quelle und vollständige Meldung hier: https://jungefreiheit.de/politik/ausland/2020/brennende-kirchen-blitz-und-regen-sind-nicht-das-problem/


Unionsfraktion betont: „Christliches Kreuz gehört zu unserem Land“

Der Spitzenkandidat zur Europawahl der SPD, Martin Schulz, hatte in einer Diskussion die Verbannung christlicher Symbole aus dem öffentlichen Raum gefordert.

Dazu erklärt der kirchenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Dr. Franz Josef Jung:

„Das Kreuz ist Teil unseres Selbstverständnisses. Unser Land ist als freiheitlicher und demokratischer Bundesstaat „im Bewusstsein der Verantwortung vor Gott und den Menschen“ gegründet worden  –  so steht es in unserem Grundgesetz. Bergatreute-DSC_0868

Der Staat nimmt zwar nicht Partei in religiös-weltanschaulichen Fragen, ist jedoch ebenso weit entfernt davon, Zeugnisse des Glaubens seiner Bürger – wie das Kreuz – aus dem öffentlichen Bereich zu verbannen.

Rund zwei Drittel der Bevölkerung in Deutschland sind gläubig. Wer die Schaffung eines rein säkularen Umfeldes propagiert, versucht verzweifelt zu übertünchen, dass unser Land nach wie vor auf den Grundfesten eines christlichen Menschenbildes und Wertefundamentes steht.

Auch Europa wird hieran nichts ändern. Die Frage, wie ein Land zur Verantwortung vor Gott und seinen christlichen Symbolen steht, ist zutiefst individuell und sollte daher den Nationalstaaten überlassen werden.

Sie richtet sich nach der Verankerung in den jeweiligen Verfassungen, historisch und kulturell gewachsenen Strukturen und nicht zuletzt nach der Verbreitung und Stärke des christlichen Glaubens in der Gesellschaft als ihr gemeinsamer Anker. Dies sollten Kritiker respektieren.“

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


Junge Union in Hessen entschieden gegen Christenhaß und Religionsbeschimpfung

Intolerante „Toleranz“: Wenn nichts „falsch“ ist außer Christentum

Am vergangenen Wochenende hielt die Junge Union Hessen ihren Landestag in Wiesbaden ab.  Rund 250 Delegierte wählten einen neuen Landesvorstand und berieten dabei auch über 121 allgemeine Anträge.

Fünf von ihnen befassten sich mit der Stärkung und dem Schutz christlicher Werte. Der Hintergrund jener Anträge war es u.a.,einen Startpunkt für die geplante christliche Kampagne der beiden JU-Flächenverbände zu setzen.

Mit breiter Zustimmung der 250 Delegierten beschloss die Junge Union Hessen, sich klar zum christlichen Glauben zu bekennen, ohne dabei andere Religionen abzulehnen. Zugleich war man sich einig, dass man die Einführung eines gesetzlichen islamischen Feiertags ablehnt.

Foto: Petrusbruderschaft

Foto: FSSP 

Auch der inhaltlich recht umfassende Antrag zum Schutz christlicher Symbole wurde mit enormer Zustimmung angenommen. Hierbei geht es vor allem um eine Verschärfung des § 166 StGB. Zudem sollen das christliche Menschenbild sowie das entsprechende Wertefundament als Basis eines gesunden gesellschaftlichen Zusammenlebens gefördert werden.

Der Antrag zum Schutz christlicher Symbole lautete folgendermaßen: 

Religiöse Empfindungen sollen respektiert, die Religionsbeschimpfung und Hetze gegen Christentum und Christen sollen bestraft werden. Weiterhin setzt sich die Junge Union Hessen zum Ziel, das christliche Menschenbild und Wertefundament als Basis eines gesunden gesellschaftlichen Zusammenlebens zu fördern und zu verbreiten.“

Die Begründung der Antragsteller:

Es ist erschütternd, mit welchen Gotteslästerungen das Christentum derzeit in Deutschland angegriffen und verspottet wird. Mit diesen Angriffen soll bezweckt werden, eine Zukunft aufzubauen, in der unsere Gesellschaft und die kommenden Generationen keine christlichen Werte und Prinzipien mehr finden; eine Welt, in der nichts „falsch“ ist, außer Christ zu sein.

Ein Beispiel: Beim jährlichen „Marsch für das Leben“ in Berlin am 22.9.2012 kam es zu einer Gegendemonstration durch eine Initiative „Gegen christlichen Fundamentalismus“ auf. Einer der störenden Sprecherchöre lautete: „Hätt‘ Maria abgetrieben, …“

Plakate zeigten ein über ein Kreuz gestülptes Kondom mit dem Slogan „Gib Religion keine Chance“;  und auch ein gekreuzigtes Schwein war zu sehen unter dem ironischen Motto „Jesus, du Opfer.“

Quelle und vollständiger Text hier: http://kultur-und-medien-online.blogspot.de/2013/05/junge-union-hessen-spricht-sich-fur-den.html