Laila Mirzo aus Syrien warnt vor dem Islam

„Jeder nur halbwegs vernünftig denkende Mensch, der den Koran gelesen hat, muss vor dem Islam warnen!“  – Dies sagt Laila Mirzo (siehe Foto) in einem Interview mit dem Wochenblick.laila-mirzo

Die 37-jährige Laila Mirzo (ihre Mutter ist Deutsche, ihr Vater Syrer) ist in Damaskus geboren und verbrachte ihre Kindheit in der Nähe der Golan-Höhen. 1989 kam sie mit ihrer Mutter nach Deutschland. Seit 2002 lebt sie in Österreich und ist dort die einzige Pfeifenbauerin und zudem als Beraterin für interkulturelle Kommunikation tätig.

Seit vielen Jahren beschäftigt sich Laila Mirzo intensiv mit den Gefahren des radikal-politischen Islam. Wenn etwa österreichische Kinder von moslemischen Mitschülern als „Schweinefresser“ tituliert oder Frauen ohne Kopftuch hierzulande als Freiwild angesehen werden, bereitet das der Islamkennerin große Sorgen, denn für sie gründet sich die europäische Gesellschaft auf Humanismus und christliche Werte. Doch diese stehen im Gegensatz zum Islam.

Als hauptsächlichen Grund dafür sieht Laila Mirzo den Koran, den sie Handbuch des Terrors und der Intoleranz ablehnt, denn er akzeptiert keine anderen Gesellschaftsmodelle (z.B. rechtsstaatliche Demokratie) oder Angehörige anderer Religionen.

Quelle und weitere Infos hier: https://www.unzensuriert.at/content/0021871-Islam-Kennerin-Laila-Mirzo-bezeichnet-den-Koran-als-ein-Handbuch-des-Terrors-und-der

Foto: https://tabakfabrik-linz.at/events/der-islamische-staat-und-der-buergerkrieg-in-syrien/


Sinnsuchenden jungen Menschen mehr christliche Werte und Ideale vermitteln

Von Christa Meves    

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Da habe ich nun 45 Jahre lang unserer Bevölkerung zu vermitteln versucht, dass eine Gesellschaft, welche die Familie, speziell die Mütter, die Autorität, Hierarchie und christlichen Glauben abzuschaffen sucht und an deren Stelle die Entfesselung der Sexualität setzt, auf dem falschen Weg ist, wenn sie Zukunft haben will.

Doch dann bedarf es nur eines einzigen Terroranschlags im Zentrum von Paris, um in den Medien einen Umstand sichtbar zu machen, der bisher harthörig verschwiegen wurde: Es kommt ans Licht, dass einige tausend junger Männer, ja sogar auch über tausend Mädchen mit unserer „WERTE-Gesellschaft“ wenig zufrieden waren und sind.

Deshalb haben sie sich muslimischen Propheten des „Islamischen Staates“ und seinen Zielen zugewandt. Diese Hassprediger flanieren schon seit Jahren mit Werbeveranstaltungen dafür in vielen Städten unserer Republik. Dadurch haben sich besonders Jugendliche so das Herz wärmen lassen, dass sie in den Jemen umsiedeln mussten, um „Allah“ zu dienen und, wenn nötig, für diesen auch ihr Leben zu lassen  –  im „gerechten“ Krieg eines hohen Kampfes gegen den Feind: gegen eine korrupt geldsüchtige und zur Sittenlosigkeit verkommene Gesellschaft Europas. Logo Christustag

Diese späte Aufdeckung wird vor allem vorangetrieben durch verständige einheimische Muslime, die die deutschen Schul- und Ausbildungsinstitutionen bereits durchlaufen haben. Diese rufen nun den inländischen Instanzen beschwörend zu, bei diesem Problem nicht an den Symptomen zu kurieren, sondern die echten Ursachen in den Fokus zu stellen, nämlich die Anfälligkeit für eine Verführung so vieler junger Menschen; denn es sei zu vermuten, dass diese Deutschen nun vielleicht Terrorakte auch für ihr Heimatland im Gepäck haben, nachdem sie mit solchen Zielen dorthin eingeschleust worden seien.

Auch Rachsucht gegen die Ausbildungsverhältnisse im eigenen Land könnten doch dabei mit im Spiele sein. „Ändert Euer Schulsystem“, rufen diese Mahner unseren Regierenden zu; „denn dort fehlt Euren Kindern und Jugendlichen die Möglichkeit zu einer klaren geistigen Orientierung, der Anregung zu begeisterter Einsatzbereitschaft für Eure eigene Kultur.“

Diese Kinder haben laut Bericht meist Unverständnis für ihre echten Lebensbedürfnisse erfahren. Sie haben ein sie verwirrendes, keine Behütung, keine Liebe, keinen Halt gebendes Umfeld durch ihre gesamte Kindheit hindurch erleben müssen. Innerlich unzufrieden – meist schon von der ersten Lebenszeit an – müssen sie nun suchen nach dem Echten, dem Eigentlichen, dem Richtigen , ohne auch nur zu ahnen, was das sein könnte. afc127c26a

Und für solche so suchenden Kinder sind die Großfallen umso mehr zum Verschlungen-werden geöffnet, je eher alle unklaren Aktivitäten ihres Suchens vergeblich waren, je öfter sie scheiterten, je mehr sie bei den Gleichaltrigen zu schwarzen Schafen und von den Erwachsenen zu Losern gestempelt wurden. Ich möchte hinzusetzen: In jedem depressiven Amokläufer, in jedem Koma-saufenden Wohlstandsverwahrlosten und deshalb auch in jedem Terroristen steckt unter einer explosionsbereiten Decke des Zorns ein verzweifeltes Kind.

Daraufhin angesprochen antwortete in einer der Talkshows zu diesem Thema in der vergangenen Woche der Angehörige einer Hilfsorganisation: „Aber um ihnen wirklich herauszuhelfen, braucht jeder Einzelne eine Langzeittherapie….“  –  „Woher dann aber (bei den so mächtig angestiegenen Fällen) all die Engel (unter den Therapeuten) nehmen?“, fragte ich – diesen gefährlichen Missstand für das kommende Jahrhundert prognostizierend – in meinen Schriften bereits ab 1970.

Späte Stunde also – aber doch keine ohne Hoffnung. Wären wir alle nur jetzt aufgeschreckt genug, um zu erkennen, dass wir uns schnellstens der geistigen Grundlagen unserer Hochkultur besinnen und bußfertig umkehren sollten – aufwachend und erkennend, dass kein Vorbild-geben von „Werten“ für unsere Kinder geschehen kann, wenn wir die Instanz, die sie für uns Menschen erstellte, hochmütig vernachlässigen. Nur dann können die so unaufgebbaren Werte – vom inkarnierten Gott einst eigenhändig übermittelt – für uns fruchtbar werden. Wir brauchen einen echt christlichen Religionsunterricht als Kopffach an unseren Schulen.


Die Parlamentswahlen in Polen aus christlich-wertkonservativer Sicht

Von Thomas Zimmermanns

Am 25.10.2015 wurde in Polen ein neues Parlament (der Sejm) gewählt und damit über die künftige Regierung entschieden. Die Wahlen ergaben überraschenderweise eiScannen0001ne absolute Mehrheit der Partei „Recht und Gerechtigkeit“ (PiS), die mit ihrer Spitzenkandidatin Beata Szydlo mit einem Stimmenanteil von 37,6% gegenüber den Wahlen von 2011 7,7% hinzugewann. Sie verfügt jetzt über 235 der 460 Parlamentssitze.

Die bislang regierende „Bürgerplattform“ (PO) erlitt Verluste von über 15% und wurde mit 24,1% nur noch zweitstärkste Partei; ihr bisheriger Koalitionspartner, die „Bauernpartei“, übersprang mit 5,2% nur knapp die 5%-Hürde.

Die beiden linken Parteien „Vereinigung linker Demokraten“ (SLD) und „Deine Bewegung“ (TR) sind nicht mehr im Parlament vertreten, obwohl sie sich zu einem Wahlbündnis zusammengeschlossen hatten. Dafür ist die als konservativ oder auch als „rechtspopulistisch“ geltende Partei des ehemaligen Rockmusikers Pawel Kukiz sowie eine neugegründete wirtschaftsliberale Partei erstmals im Parlament vertreten.

Zugleich wurde auch ein neuer Senat gewählt, in dem die PiS nun ebenfalls die Mehrheit hat (61 von 100 Senatoren gegenüber 31 bei den Wahlen von 2011). Der Senat hat jedoch nach der polnischen Verfassung nur geringe Befugnisse.

Wahlsieg der PiS von vielen Medien kritisiert

Der Wahlsieg der PiS wurde von zahlreichen ausländischen, v.a. auch deutschen, Medien mit starker Ablehnung und großer Besorgnis aufgenommen. Die hauptsächlichen Befürchtungen gingen dahin, dass die neue Regierung auf Konfrontationskurs gegenüber der EU gehen könnte, dass sie weiterhin eine stark restriktive Haltung hinsichtlich der Aufnahme von Flüchtlingen einnehmen werde und dass es zu einer Verschlechterung der Beziehungen zu Deutschland und zu Russland und zu einer Isolierung und Abschottung Polens innerhalb der EU kommen könnte.  40323-90x80

Allgemein gesprochen gingen die Befürchtungen dahin, dass es in Polen zu einem Wiederaufleben des Nationalismus und des konservativen Katholizismus kommen werde, dass der Vorsitzende der PiS, Jaroslaw Kaczynski, maßgeblichen Einfluss auf die neue Regierung nehmen werde, ja dass sogar die demokratisch-rechtsstaatliche Ordnung in Polen in Gefahr geraten könnte.

Kaczynski selbst wird in Medienberichten oftmals mit dem vielgeschmähten ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán verglichen.

Jedoch gab es auch Stimmen, die die Hoffnung äußerten, dass die mutmaßliche neue Ministerpräsidentin Szydlo liberaler und EU-freundlicher sei als Kaczynski, da sie  –  ebenso wie der im Mai 2015 neu gewählte Staatspräsident Andrzej Duda, der ebenfalls der PiS angehört  –  einer jüngeren Generation angehöre.

Ferner wird geäußert, dass die PiS ihren Wahlsieg in erster Linie ihren Versprechungen in Bezug auf Renten, Arbeitslosenunterstützung, Mindestlöhne und Bekämpfung der Arbeitslosigkeit verdanke und nicht einer Rückkehr zu christlichen und patriotischen Werten oder zum Nationalismus.

Polen schützt das Lebensrecht der Ungeborenenbaby

Wie ist der Ausgang dieser Wahlen von nichtpolnischer Seite aus christlich-wertkonservativer Sicht zu bewerten?

Man wird als erstes erfreulicherweise als sicher annehmen können, dass der im Jahre 1993 gesetzlich verankerte weitgehende Schutz des ungeborenen Lebens unter der neuen Regierung aufrechterhalten bleibt und dass vielleicht sogar einige noch bestehende Lücken dieses Schutzes nunmehr geschlossen werden. Polen gehört damit weiterhin zu den wenigen Ländern der EU, in denen das ungeborene Leben weitgehend geschützt ist! 

Ebenso ist nicht anzunehmen, dass es unter der neuen Regierung eingetragene homosexuelle Lebensgemeinschaften geschweige denn die Anerkennung der „Homo-Ehe“ geben wird. Da eine weitgehende Freigabe der Abtreibung und v.a. auch die rechtliche Anerkennung homosexueller Gemeinschaften schon seit langem mit zu den wichtigsten gesellschaftspolitischen Zielen der EU gehören, könnte dies in der Tat zu Konflikten mit den Gremien der EU führen. 

Ebenso dürfte die neue polnische Regierung in wichtigen Punkten nicht so leicht bereit sein, staatliche Souveränität an die Organe der EU abzutreten; zugleich wird sie in erster Linie polnische Interessen vertreten und an der polnischen und christlichen Leitkultur Polens festhalten.

Dass dies der Hauptgrund für die Haltung der polnischen Regierung und der großen Mehrheit der polnischen Gesellschaft in der Flüchtlingsfrage ist und nicht etwa Kreuzkuppel„Hartherzigkeit“ oder „Nationalismus“, wird gerade in den deutschen Medien kaum gewürdigt oder besser gesagt völlig verkannt. In diesem Punkt könnte es zu ernsthaften Konflikten der neuen polnischen Regierung auch mit der Bundesregierung kommen.

Keine Freigabe der Euthanasie

Die Ansicht, dass der Islam zu Polen gehöre, wird in Polen nur von einer kleinen Minderheit vertreten. Auch werden religiöse Bekenntnisse gegenüber Beschimpfungen weiterhin geschützt sein (man denke demgegenüber daran, dass in Deutschland selbst die übelsten Beschimpfungen christlicher Kirchen und ihrer Glaubensinhalte als „Meinungsfreiheit“ erlaubt sind) und es wird keine Freigabe der Euthanasie und des ärztlich assistierten Selbstmordes geben.

Dies alles ist aber für Christlich-Wertkonservative auch außerhalb Polens und auch in Deutschland kein Grund, die zu erwartende neue Regierung abzulehnen, im Gegenteil. Die bislang regierende Bürgerplattform wäre hingegen in diesen und anderen Fragen der EU-Kommission und der Mehrheit des EU-Parlaments vermutlich weit stärker entgegen gekommen.

Bereits unter der Regierung von Ministerpräsident Donald Tusk war im Januar 2013 ein Vorstoß unternommen worden, homosexuellen Gemeinschaften rechtliche Anerkennung zu verschaffen, der sich jedoch nicht durchsetzen konnte. Zwar hatte seinerzeit die linke Opposition für diese Pläne gestimmt, doch verweigerte der Koalitionspartner, die Bauernpartei sowie auch etwa 60 Abgeordnete der Bürgerplattform dem Gesetzesentwurf die Zustimmung, sodass Tusk eine Abstimmungsniederlage erlitt.

Es ist nach alledem damit zu rechnen, dass Polen mit seiner neuen Regierung unter erheblichen Druck von EU-Organen, insbesondere der Kommission, gerät, die dem Land die Umsetzung bestimmter Gesetze und Richtlinien gegen den Willen der Regierung, der Parlamentsmehrheit und der Mehrheit der Bevölkerung aufnötigen wollen.

Ebenso ist damit zu rechnen, dass Entscheidungen polnischer Gerichte etwa was die Abtreibung oder Beschimpfung religiöser Bekenntnisse betrifft, vor den EGMR (Europäischer Gerichtshof für Menschenrechte) gebracht und von diesem aufgehoben werden, wie dies in der Vergangenheit in einigen Fällen bereits geschehen ist.

Für die Beurteilung der neuen polnischen Regierung und ihres Gelingens spielt es selbstverständlich auch eine große Rolle, ob sie die wirtschaftspolitischen Probleme des Landes, die Arbeitslosigkeit und viele andere ungelöste Aufgaben bewältigen kann und ob sie in der Lage ist, ihre kostspieligen Versprechen auf diesen Gebieten zu halten. Aus deutscher Sicht ist auch die Wahrung der rechtlichen Stellung der deutschen Minderheit von Bedeutung. All dies bleibt abzuwarten.

Geistige Wende hin zu christlichen Grundordnungen

Polen ist auch heute noch ein weitgehend katholisches Land. Im Zusammenhang mit seiner weiteren politischen Entwicklung ist hierbei von großer Bedeutung, dass die große Mehrheit des polnischen Klerus – anders als in Deutschland – dem konservativen Flügel des weltweiten Katholizismus zuzurechnen ist. Hierdurch würden diejenigen Kräfte Unterstützung erfahren, die an den christlichen Werten und Ordnungen in Staat, Rechtsordnung und Gesellschaft festhalten. Auch dies ist eine Perspektive, die v.a. bei deutschen Medien Anlass zu heftiger Kritik ist.  chrkn

Des Weiteren halte ich es für wahrscheinlich, dass der Ausgang der Wahlen zwar nicht nur, aber doch auch Ausdruck einer geistigen Wende in Polen zurück zu den überlieferten christlichen Grundwerten war und dass für viele auch der Wunsch nach Wahrung und Stärkung der Souveränität und Unabhängigkeit des Landes eine große Rolle spielte und ich glaube nicht, dass der Wahlsieg der PiS in erster Linie auf wirtschaftspolitischen oder finanziellen Erwägungen der Wähler beruhte.

Bemerkenswert hierbei ist auch die Tatsache, dass die gesamte polnische Linke starke Verluste erlitt und nicht mehr im Parlament vertreten ist – das würde in Bezug auf Deutschland bedeuten, dass weder die SPD, die Grünen noch Die Linke noch eine andere Linkspartei im Bundestag vertreten wäre!      

Für Christlich-Wertkonservative in Europa ist der Ausgang der Oktoberwahlen in Polen auch mit der Hoffnung verbunden, dass sich in Osteuropa ein starker Block von Staaten bildet, der gewillt ist, an den Grundwerten des christlichen Abendlandes auch unter der Mitgliedschaft in der EU festzuhalten, was es den Gremien der EU erschweren würde, bestimmte dagegen gerichtete Ziele durchzusetzen.

Nicht nur für die Organe der EU, sondern auch für die herrschenden Kräfte in Deutschland würde freilich gerade eine solche Entwicklung ein Horror-Szenario bedeuten, dem man mit allen Mitteln entgegenwirken würde und in diesem Sinne wird sie auch in den deutschen Medien dargestellt.  

Ein Motto einer großen Demonstration der PiS als damalige Opposition in Warschau aus dem Jahr 2012 lautete: „Trwmi obronie wolnosci i chrzescianskiego zachodu!“. Das heißt auf Deutsch: „Halten wir fest an der Verteidigung der Freiheit und des christlichen Abendlandes!“.

Und ich meine, dass auch nichtpolnische Christlich-Wertkonservative diese Ziele unterstützen können und sollen, und zwar nicht nur in Bezug auf Polen, sondern auch und vor allem in ihren eigenen Ländern.     

Unser Autor Thomas Zimmermanns ist evangelischer Christ, Publizist, Jurist und wohnt in Köln


Vermisste Themen bei der Familiensynode und fehlende christliche Werte bei US-Studenten

Von Dr. med. Edith Breburdadr-breburda1

Die US-amerikanische Professorin Dr. Janet Smith äußerte sich besorgt darüber, dass auf der Bischofssynode in Rom Themen wie Natürliche Familienplanung, Verhütungsmittel und Ehevorbereitung fehlen.

„Das geht aus den Dokumenten vom letzten Jahr hervor, die in der extraordinären Synode von 2014 erstellt wurden. Das Dokument, das als Diskussionsanleitung in der diesjährigen Synode benutzt wird, zeigt auch keine Anhaltspunkte. Man bekommt fast den Eindruck, die Synodenväter würden das Schreiben des Hl. Johannes Paul II. zur Theologie des Leibes nicht kennen“, erläutert Janet Smith beim Weltfamilientreffen gegenüber einer Reporterin der katholischen Newsseite „Aleteia“.

Prof. Smith ist international bekannt durch ihre Vorträge, die sie über die Lehre der Kirche bezüglich Sexualität und Bioethik hält. Die katholische Moraltheologin ist Mitglied des Päpstlichen Rates für die Familie. Sie unterrichtet seit 2001 am Sacred Heart Major Seminary in Detroit-USA und hat viele Bücher zum Thema Sexualität geschrieben.

„Einige Synodenteilnehmer vom letzten Jahr waren mehr als erstaunt, eigentlich eher bestürzt darüber, dass das Thema „Verhütungsmittel“ kaum erwähnt wird und vor allem kaum Aufmerksamkeit bekommt. Wenn man über Ehe und Familie diskutieren will, muss man unweigerlich dieses Thema miteinbeziehen. So waren einige Teilnehmer wirklich verärgert. Ich bin auch ziemlich durcheinander.

Wir haben unglaublich viel Material über dieses Thema zur Verfügung. Der beste Weg, um junge Leute auf die Ehe vorzubereiten, sind die Abhandlungen: Theologie des Leibes, Natürliche Familienplanung und Verhütungsmittel. Wenn wir auf der Synode diese Themen behandeln würden, hätten wir sehr schnell alle anderen Probleme, die der Heilige Vater ansprechen will, gelöst. 1572

Wenn wir uns die Angehörigen einer x-beliebigen Pfarrei anschauen, finden wir viele glaubenstreue Leute. Sie engagieren sich für Einwanderung oder Obdachlose oder was sonst gerade ansteht.

In den Familien mit vielen Kindern gibt es Berufungen, weil die Kinder sich in der Pfarrei engagieren. Sie sehen an ihren Eltern, was es heißt, Opfer zu bringen und das übernehmen die Kinder einfach. Es ist erstaunlich, was eine gute Familie alles bewirken kann.

Ich meine, wenn wir die Kirche erneuern wollen, müssen wir bei der Familie ansetzen. Hier liegt die Quelle der Evangelisierung. Natürlich müssen wir Leute auf die Ehe vorbereiten. Ich will jedoch anstreben, dass wir mit der Vorbereitung auf die Ehe anfangen, noch bevor sich junge Leute verloben.

Ich würde bei Teenagern und Studenten mit Schulungen anfangen, um ihnen die Struktur einer gelingenden Ehe zu erklären. Sie sollen wissen, wie sie einen guten Ehepartner finden können. Priester freuen sich, wenn sie von jungen Leuten aufgesucht werden, bevor sie sich verloben und bevor sie ihr Hochzeitskleid gekauft haben. Das schenkt dem Priester Zeit und ermöglicht dem Paar, sich angemessen zu prüfen. Am Vortag der Hochzeit, wenn schon alles geplant ist, mit der Eheberatung anzufangen, macht es fast unmöglich, eine Verlobung aufzulösen.

Eine solide Eheberatung kann zum Erfolg eine Eher beitragen. Viele wissen ja auch nicht viel über ihren Glauben, neben dem Wissensdefizit, was eine Ehe ist. So gehört auch die Natürliche Familienplanung in eine Ehe. Wir lernen unsere Körper kennen und wissen, wann wir Kinder zeugen können.

Leute, die  künstliche Verhütungsmittel nehmen, beschweren sich oft: dass der andere sie nicht liebt; sie nicht versteht, sie als Sexobjekt behandelt und auf Pornographie zurückgreift. Das sind Beschwerden, die man von Ehen, die Natürliche Familienplanung praktizieren, fast nie hört. DSC_0199

Männer fokussieren sich auf ihre Ehefrau. Sie behandeln sie nicht wie ein Objekt. Sie wissen, dass ihre Frau diejenige ist, mit der sie eine Beziehung haben. Sie ist nicht diejenige, die nur in der Küche steht und für den Nachwuchs verantwortlich ist. Sie muss nicht mit Hormongaben experimentieren.

Der Mann in einer katholischen Ehe gibt auf diese Weise wirklich sein Leben für seine Frau. Sein Leben bekommt eine andere Perspektive als Sex und Job. Die meisten Männer wissen es nicht besser, weil die Kultur, die Umgebung, ihnen die allgemein üblichen Verhaltensnormen aufoktroyiert“. (1)

Schulungen für Studenten sind in den USA durchaus üblich. Doch am 5. Oktober 2015 waren viele Eltern und Studentinnen entsetzt über das, was sich in einem Studentenwohnheim der Universität von Wisconsin-La Cross abspielte.

An den amerikanischen Universitäten ist es üblich, dass die Studenten in sogenannten Dormitorien wohnen, die von einem Dorm-Manager geleitet werden. Das sind Angestellte der Universität, die dafür ausgebildet wurden.

Der afro-amerikanische Studentenwohnheim-Manager Jude Legiste des Drake Hall Dormitoriums wurde mit großem Aufwand von der Universität Wisconsin, La Cross, angeworben.

Und genau dieser Dorm-Manager sandte Ende September eine E-Mail an alle Studenten seines Wohnheimes mit dem Titel: You Gone Learn Today (= Das werden Sie heute lernen). Der 26-Jährige gab darin in einer sehr vulgären und fast pornographischen Sprache Anweisungen, wie Studenten ihre Kolleginnen zu einem erfüllten Sexualleben verhelfen können.

„Es schien fast so, als würde er für die Aufgeschlossenheit seines Wohnheimes Reklame machen“, erläutert Radiosprecherin Vicki McKenna auf ihrem News-SeCIMG0769nder 1310 am 5. Oktober. Als es einen Aufschrei gab, sandte Jude eine weitere E-Mail, in der er angab, Verständnis für die Reaktionen zu haben. Seine Absicht sei es jedoch, den Dialog mit den Studentinnen aufkeimen zu lassen.

Man müsse einfach mehr über dieses Thema reden. Weiterhin ermunterte er die Studentinnen, sich doch privat mit ihm zu treffen, wenn sie mit seiner ersten E-Mail nicht übereinstimmten und verletzt wurden. 

Dem Manager passierte nichts. Er durfte seine Stelle behalten, weil er aus seinen Fehlern bestimmt gelernt habe. Er wüsste jetzt, wie man das Thema angemessen behandelt. „Es war ihm einfach nicht bewusst, wie sehr er mit seiner E-Mail Studenten und Eltern verletzen würde“, sagte sein Arbeitgeber (2).

Professor Duke Pesta von der Universität von Oshkosh sprach mit der konservativen News-Redakteurin Vicki McKenna über die Zustände, die an US-Studentenwohnheimen herrschen. Prof. Duke war nicht einmal überrascht. „Es geht noch viel schlimmer an den Universitäten zu“, sagt er.

„Die christlichen Werte, sich anständig zu kleiden und keinen vorehelichen Sex zu haben, werden als überholt dargestellt, von denen man sich als aufgeschlossener Student distanzieren sollte. Gleichzeitig schaffe die Uni jedoch ein Umfeld, in dem es als nichts Besonderes gilt, den anderen sexuell zu belästigen.

Bei diesen Gegebenheiten könne man den Dorm-Manager auch nicht für ein sexuelles Fehlverhalten belangen. Studenten werden in den Studentenwohnheimen mehr geschult als in Vorlesungen. In obligatorischen Veranstaltungen lernen sie alles über Sex. Man sagt ihnen, dieses Wissen würde sie vor einer Vergewaltigung schützen. Sex wird empfohlen, um sich endgültig von den jüdisch-christlichen Werten zu befreien.

Auch helfen ihnen die Schulungen, herauszufinden, ob sie homosexuell sind. Weiter heißt es, die Studentinnen können nun durch dieses Wissen jeden Mann, der an der Uni ist, kontrollieren.

Man fragt sich, wieso christliche Studentinnen, oder ihre Väter, sich nicht dagegen wehren. Meist ist es jedoch so, dass Betroffene sich schämen, darüber zu reden: Man sagt ihnen, dass sie ein Problem haben, wenn ihnen all das nicht passt. Sie wollen auch nicht als Außenseiter angesehen werden, so beklagen sie sich nicht bei ihren Eltern. 0016

Hinzu kommt, dass in theologischen Vorlesungen keine christlichen Werte mehr vermittelt werden. Man erklärt ihnen eher, wie frauenfeindlich die Kirche sei. Selbst die Theologen sind schon indoktriniert.“

Professor Duke berichtete von Studenten, die in seine Anglistik-Vorlesungen kommen, weil sie hoffen, dort noch christliche Werte vermittelt zu bekommen.

Erstaunlich ist, dass all das an einer kleinen konservativen Universität in La-Cross passiert. So etwas vermutet man doch eher von der linken Universität in Madison. Man muss jedoch bedenken, dass die Professoren ihre Ausbildung in Madison bekommen haben und nun alles daran legen, den konservativen Geist ihrer Studenten an einer kleinen Uni in einer „republikanischen Stadt“ auszumerzen.

„Wir leben in einer Kultur, in der rund um die Uhr christliche Werte angegriffen werden. Studenten müssen im Wohnheim wohnen, sonst dürfen sie nicht studieren. Einem Studenten, der bei seinem Onkel wohnen wollte, wurde gesagt, der Onkel sei nicht nahe genug verwandt. Einem Studenten, der eine Bibel in seinem Zimmer hatte, wurde vom Studentenwohnheim-Manager erklärt, er solle dieses „Pamphlet“ entfernen  –  oder er fliege von der Universität. Wie soll ein 18- oder 19-jähriger Student dagegen angehen?”, fragt Vicki in ihrer Sendung. (3).

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


CDU-Politikerin Sylvia Pantel kritisiert Wahlwerbung mit Halbmond-Symbol

Die Kontroverse in der Union über die gezielte Wahlwerbung unter Moslems geht weiter. Nachdem ein türkischer CDU-Stadtratskandidat das Parteilogo im Wahlkampf mit einem Halbmond verzierte, warnte nun die CDU-Bundestagsabgeordnete Sylvia Pantel vor einer Neuausrichtung ihrer Partei.

„Wir müssen schauen: Wohin orientieren wir uns, wer ist unsere Wählerschaft und ob Minderheiten nicht Mehrheiten majorisieren“, erklärte sie bei einer Veranstaltung in Köln.

Dem Kölner „Express“ sagte Pantel: „Unser Grundgesetz basiert auf christlichen Werten. Wer zu uns kommt, muß das akzeptieren. Ich glaube, daß viele Leute Angst vor dem Islam haben.“   –  Bereits in der Vergangenheit hatte sie mehrfach gefordert, radikale Moslems nicht in die Partei aufzunehmen.

Dies stößt nicht bei allen CDU-Funktionären auf Gegenliebe. Der Vorsitzende des deutsch-türkischen Forums in der nordrhein-westfälischen CDU, Bülent Arslan, griff die Abgeordnete scharf an und sprach ihr die Fähigkeit ab, sich zu dem Thema zu äußern. „Ich glaube, Frau Pantel begreift in diesem Themenfeld intellektuell vieles nicht.“  –   Zudem sei sie nur eine unbedeutende Politikerin in der CDU.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


CDL gratuliert der Bundeskanzlerin und wünscht stärkeres christliches Profil

Im Namen des Bundesvorstandes der Christdemokraten für das Leben gratuliert die CDL-Vorsitzende Mechthild Löhr (siehe Foto) der Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel zu ihrem herausragenden Wahlsieg, der den Unionsparteien die höchste Wählerzustimmung seit 20 Jahren ermöglicht hat: _DSC4662

 „Ihr hohes nationales wie internationales Renommèe und ihre Glaubwürdigkeit basieren auf ihrer besonderen Sachkompetenz und ihrem uneingeschränkten, beeindruckenden persönlichen Einsatz für die Belange des Landes und der Union. Damit unterscheidet sie sich in deutlicher Weise von zahlreichen ihrer politischen Gegner und wurde dafür ausdrücklich mit der breiten Unterstützung durch die Wählerschaft überzeugend belohnt.

Das große Vertrauen, das viele Menschen damit der CDU und ihrer Vorsitzenden entgegengebracht haben, stellt eine besondere Herausforderung für die Union und ihre Politik dar.

Wir freuen uns ganz besonders, daß es auch Hubert Hüppe, dem langjährigen stellv. Bundesvorsitzenden der CDL und derzeitigem Behindertenbeauftragten der Bundesregierung sowie anderen CDL-Mitgliedern wieder gelungen ist, in den Bundestag einzuziehen. Ihnen allen gratulieren wir herzlich.

Wir hoffen und setzen uns weiterhin dafür ein, daß das herausragende Ergebnis die Unionsparteien in der nächsten Legislaturperiode neu motiviert, ihrem christlich orientierten Profil insbesondere im Lebensschutz, im Eintreten für das Lebensrecht der Ungeborenen und in der Familienpolitik deutlicher als bisher als wichtigem Anliegen tatsächlich und nachvollziehbar Ausdruck zu geben.

Dem christlichen Bekenntnis müssen, wenn es glaubwürdig sein will, auch politische Taten folgen, die insbesondere dem Schutz der Menschen- und Grundrechte, insbesondere des Rechtes auf Leben, ohne jede Einschränkung Vorrang geben.

Dazu erhoffen wir uns nun neue Initiativen des Gesetzgebers und werden diese auch weiterhin nachdrücklich einfordern. „