München: Buchpräsentation und Gespräch mit Alexander von Schönburg

Der Schriftsteller und Journalist Alexander Graf von Schönburg stellt am Donnerstag, 29. November, sein neues Buch „Die Kunst des lässigen Anstands. Altmodische Tugenden für heute“ in München vor.

Auf einer „Domspatz-Soirée“ im Kulturzentrum Movimento (Neuhauser Straße 15) spricht er mit dem Publizisten Michael Ragg über die Wiederentdeckung und Erneuerung christlicher Lebenskultur in Europa. Die Veranstaltung beginnt um 19:30 Uhr, Saalöffnung ist um 19 Uhr. Der Eintritt beträgt acht Euro. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Alexander von Schönburg, Bestsellerautor und Mitglied der „Bild“-Chefredaktion, ist auch Chef des gräflichen Glauchauer Zweigs des Hauses Schönburg und Bruder von Fürstin Gloria von Thurn und Taxis. Bekannt wurde er vor allem durch sein Buch „Die Kunst des stilvollen Verarmens“.

„Die christlichen Wurzeln,“ schreibt von Schönburg in einem Beitrag für die Zeitschrift „durchblick“, „die für die Gründer der Europäischen Union noch das identitätsstiftende Element waren, … werden wiederentdeckt oder besser: Sie kommen mit Wucht zurück.“

Das Kulturzentrum Movimento findet man in der Münchner Fußgängerzone, direkt gegenüber der Michaelskirche.


„Christliche Wurzeln“ werden zwar mehr wertgeschätzt, aber nicht der Glaube selbst

Eine Mehrzahl der Deutschen glaubt, ihr Land sei stark durch das Christentum und christliche Werte geprägt. 63 Prozent stimmten dieser Aussage in einer Umfrage des Instituts für Demoskopie Allensbach im Auftrag der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zu. Vor fünf Jahren waren es lediglich 48 Prozent.

56 Prozent vertraten die Meinung, Deutschland solle auch in der Öffentlichkeit deutlich zeigen, daß es ein christliches Land sei.

85 Prozent der Befragten lehnten den Vorschlag ab, einen christlichen Feiertag zu streichen und einen islamischen einzuführen.

Zugleich hat die Bedeutung des Glaubens in der Gesellschaft laut dieser Umfrage abgenommen. Der Anteil der Konfessionslosen an der Gesellschaft steige. Zudem besuchten weniger Kirchenmitglieder den Gottesdienst. Lediglich 32 Prozent von ihnen gingen regelmäßig in die Kirche.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://jungefreiheit.de/kultur/gesellschaft/2017/christliche-wurzeln-werden-fuer-deutsche-wichtiger/