CSU verurteilt Plakataktion der SPD Haßberge: „Verhöhnung des christlichen Glaubens“

OFFENER BRIEF von CSU-Generalsekretär Markus Blume an die Landesvorsitzende der Bayern-SPD, Natascha Kohnen:

Sehr geehrte Frau Kohnen,

ich fordere Sie mit diesem offenen Brief dazu auf, sich als Landesvorsitzende der Bayern-SPD öffentlich und eindeutig von der Plakataktion des SPD-Kreisverbandes Haßberge zu distanzieren und die notwendigen Konsequenzen zu ziehen.

Dies gebietet nicht nur der Anstand, sondern vor allem auch Ihre Verantwortung als gewählte Parlamentarierin für unsere Demokratie.

Mit Fassungslosigkeit haben wir gestern die Plakataktion des SPD-Kreisverbandes Haßberge zur Kenntnis genommen, mit der die SPD ein altes Wahlplakat der Sozialdemokraten zur Reichstagswahl 1932 verbreitet.

Auf dem veröffentlichten Plakat ist ein Arbeiter an ein Hakenkreuz gefesselt und mit der Überschrift versehen: „Der Arbeiter im Reich des Hakenkreuzes“.

Mutige Sozialdemokraten haben damals versucht, die Menschen vor den Nationalsozialisten zu warnen. Heute verwenden die bayerischen Sozialdemokraten das Motiv, um vor christlichen Kreuzen zu warnen.

Ihre Genossen besitzen die Pietätlosigkeit, durch die Hinzufügung des Spruches „Kreuze in öffentlichen Gebäuden hatten wir schon mal…“ das christliche Kreuz mit dem Hakenkreuz gleichzusetzen.

Das christliche Kreuz ist Symbol für das Leiden Jesu. Es ist das Symbol für Nächstenliebe, Vergebung und Demut. Das Hakenkreuz dagegen ist eines der schlimmsten Symbole unserer Zeit und steht für die unfassbaren Gräueltaten der Nationalsozialisten, für blanken Hass, Vernichtung und für einen der fürchterlichsten Kriege überhaupt, der Millionen von Menschen das Leben kostete.

Vor diesem Hintergrund stellt die Kampagne Ihrer Genossen in Haßberge eine schier unbegreifliche Verhöhnung aller NS-Opfer dar, wie man sie eigentlich nur den Radikalen des rechten Randes zutrauen würde. Darüber hinaus ist die Aktion gleichermaßen eine unglaubliche Verhöhnung des christlichen Glaubens und somit auch aller gläubigen Christen. Und als wäre das nicht schlimm genug, setzen sie auch noch den Freistaat Bayern mit dem Dritten Reich gleich.

Bislang sind wir fest davon ausgegangen, dass sich alle demokratischen Parteien in Deutschland, die auf dem Boden des Grundgesetzes stehen, ethischen Mindeststandards verpflichtet fühlen. Dies galt immer umso mehr für die großen Volksparteien – auch und gerade in Wahlkampfzeiten.

Wir haben Verständnis für die schwierige Lage der SPD im Bund und in nahezu allen Ländern. Dass man in solch einer Situation versucht, Aufmerksamkeit – auch mit unkonventionellen Mitteln – auf sich zu lenken, ist verständlich.

Das Handeln der SPD im Landkreis Haßberge stellt nun aber eine noch nie dagewesene Entgleisung dar. Das Vorgehen der SPD ist nicht nur geschmacklos und durch und durch geschichtsvergessen, es ist schlicht widerwärtig und für verfassungstreue Demokraten inakzeptabel!

Die NS-Diktatur war verantwortlich für unvorstellbares Leid weltweit. Für die Aktion der SPD Haßberge kann es deshalb keine Rechtfertigung geben.

Ich darf deshalb diesen Brief mit der Aufforderung schließen, konsequent zu handeln. Derartige Vorfälle dürfen nicht folgenlos bleiben.

Mit freundlichen Grüßen

Markus Blume MdL
Generalsekretär der CSU

Quelle: https://www.csu.de/aktuell/meldungen/mai-2018/blume-kritisiert-spd-plakataktion/

FOTO des SPD-Plakats und weitere INFOS: https://philosophia-perennis.com/2018/05/08/unglaublich-spd-macht-mit-hakenkreuz-stimmung-gegen-kreuzbeschluss-der-csu/


Stuttgart: Bittgottesdienst für verfolgte christliche Assyrer am 25. September 2016

Die „Assyrische Kirche des Ostens“ in Stuttgart lädt alle Freunde der verfolgten Christen im Nahen und Mittleren Osten dazu ein, am Sonntag, den 25. September 2016, um 12,30 Uhr an einem Bittgottesdienst teilzunehmen. Von Julia Kesenheimer geschickt

Der Andacht in der Evangelischen Berger Kirche (70190 Stuttgart, Klotzstr. 21) wird auch Dr. Philipp Jenninger beiwohnen. Jenniger ist ehem. Präsident des Deutschen Bundestages und Vatikanbotschafter.

Im Einladungsschreiben der Assyrischen Kirche heißt es: „Wir beten für unsere christlichen Schwestern und Brüder, die sich in einer prekären Situation befinden und nur aus ihrem Glauben Mut schöpfen.“

 

 


Pattie Malette – Justin Biebers Mutter – produzierte Film gegen Abtreibung

Pattie Malette, die Mutter des kanadischen Pop-Stars Justin Bieber, setzt sich mit einem selbstproduzierten Kurzfilm  – Titel „Crescendo“  – gegen Abtreibung ein. Mit dem Erlös des Streifens sollen Schwangerschaftszentren in den USA unterstützt werden.

Als Mallette im Alter von 17 Jahren mit Justin schwanger wurde, war sie alleinstehend und erhielt selbst Unterstützung in Schwangerschaftszentren.

In der Filmstory geht es um „eine Frau, die eine Entscheidung trifft, welche die Geschichte verändert“. Aktuell gibt es davon einen kurzen Öffnet externen Link in neuem FensterTrailer zu sehen. Das Werk hat auf internationalen Filmfestivals bereits Preise gewonnen.  

In ihrer Öffnet externen Link in neuem FensterAutobiografie „Nowhere but Up“ (Nirgendwohin als nach oben) schildert Mutter Mallette, wie sie einst durch den christlichen Glauben eine zweite Chance in ihrem Leben erhielt.

Quelle: http://www.pro-medienmagazin.de