Der kath. Jugendschriftsteller Günter Stiff wäre heute 100 Jahre alt geworden

Gründer des KOMM-MIT-Verlags und Christoferuswerks

Der heutige Tag ist für mich und viele unserer Freunde ein besonderes Datum  – nicht nur, weil heute der „Tag des Grundgesetzes“ ist: Am 23. Mai 2016 wäre unser Verlagsgründer Günter Stiff 100 Jahre alt geworden, wenn er noch irdisch unter uns leben würde.  Scannen0007

Zudem hat Günter vor genau 70 Jahren seinen KOMM-MIT-Jugend-Verlag gegründet, vor 45 Jahren unser gemeinnütziges Christoferuswerk, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt  und auch den ECCLESIA-Plakatdienst gibt es jetzt schon im 70. Jahrgang: alle zwei Wochen ein neues Poster  – vor allem für die Schaukästen der Pfarrgemeinden. Bislang sind über 1600 verschiedene Plakate im Großformat (60 x 40 cm) erschienen.

BILD: Günter als begeisterter Jugendschriftsteller mit seiner alten manuellen Schreibmaschine

Günter Stiff wurde am 23. Mai 1916 in Köln als zweitältester Sohn des Juristen Dr. Max Stiff und seiner Frau Katharina geboren. Später folgte eine Tochter, die hochbetagt in Münster lebt: Dr. Ursula Stiff. Wir stehen mir ihr seit vielen Jahren im guten Dauerkontakt.

Ende der 20er Jahre wurde Vater Stiff zum Landrat des Landkreises Münster ernannt, doch die gute Zeit währte nicht lange. Kurz nach der Machtergreifung wurde er von der NS-Diktatur wegen seiner klar katholischen, ZENTRUMS-orientierten Haltung aus dem Amt gejagt; er mußte sich während der Kriegsjahre zeitweise verstecken. Nach 1945 wurde er vom Kreistag einstimmig zum neuen Landrat gewählt; später wirkte er als Oberstadtdirektor von Münster. Scannen0009

Sein Sohn Günter Stiff gründete bereits 1946 den KOMM-MIT-Verlag, den er zunächst als „Deutscher Jugend-Verlag“ bezeichnete. Zudem startete er mit der ersten deutschen Jugendbuchhandlung „Junge Welt“ und betrieb in Münsters Innenstadt ein Geschäfts- und Versandhaus „Universum“.

Außerdem war er der Gründer des „Katholischen Filmdienstes“, den er später abgab  –  diese Organisation besteht heute noch und bringt das bekannte „Lexikon des Internationalen Films“ heraus.

Die KOMM-MIT-Kalender Stiffs erreichten von 1947 bis 2001 eine mehrfache Millionenauflage. Zudem brachte er weitere Bücher heraus, zB. das Große Fahrt- und Lager-Handbuch, das Waldläuferhandbuch, das meistverkaufte Spielhandbuch „1000 Jugendspiele“ (400.000 Auflage). Über 30 Jahre lang erschien monatlich seine KOMM-MIT-Zeitschrift, zudem zahlreiche katechetische Broschüren, Themenhefte usw.

Günter Stiff sah sich in der Tradition der deutschen Jugendbewegung, zumal er aus dem katholischen Schülerbund „Neudeutschland“ kam, der von Jesuitenpatres geleitet wurde  – dieser Jungenbund kombinierte bodenständige katholische Gläubigkeit mit jugendbewegten Schwung. Scannen0012

Der Verlagsgründer und Familienvater Günter Stiff (3 Kinder) starb nach einem glaubensfrohen, bescheidenen, idealistischen und einsatzfreudigen Leben am 10. September 2002 im Alter von 86 Jahren in Münster.

Näheres über sein herausragendes Wirken und seinen bewegten Lebenslauf lesen wir hier auf Kathpedia: http://www.kathpedia.com/index.php?title=G%C3%BCnter_Stiff

BILD: Günter in seinem letzten Lebensjahr im Krankenhaus  – er war ein echter „Bruder Immerfroh“, stets gut gelaunt und kreativ bis zuletzt

Da ich (Felizitas Küble) schon seit 1979  mit großer Freude in seinem Verlag wirke, nachdem mit 18 Jahren von meiner oberschwäbischen Heimat nach Münster zog, übernahm ich gemäß Günters Willen sein Lebenswerk, führe den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk weiter  – und betreibe zudem im Rahmen des Christoferuswerks ehrenamtlich seit Juni 2011 dieses CHRISTLICHE FORUM.

Heute erinnern wir uns mit vielen Freunden besonders an unseren Günter Stiff, der in den Herzen vieler Menschen unvergeßlich bleibt. Möge der HERR ihm die ewige Freude schenken  – ihm, der so vielen Menschen große Freude bereitet und der unermüdlich für Gottes Reich gewirkt hat.

 


Rückblick auf den Kongreß „Freude am Glauben“ in Aschaffenburg

Von Prof. Dr. Hubert Gindert

Zum Abschluss unseres diesjährigen Kongresses „Freude am Glauben“ wollen wir noch einmal einen abschließenden Blick nach Aschaffenburg richten. Der Kongress stand unter dem Leitthema „Was gibt dem Menschen Hoffnung für die Zukunft?“ IMG_0798

Eingebettet in das Jahr der Barmherzigkeit, das Papst Franziskus ausgerufen hat, haben die Referenten und Podiumsgespräche aufgezeigt, was Hoffnung für einen Neuanfang geben kann. Dabei kam auch die Stimme zu Wort, die nach Meinung einiger nicht gehört werden sollte, nämlich die des Bischofs Tebartz-van Elst.

Auch unser CHRISTLICHES FORUM war auf dem Glaubenskongreß mit einem Stand vertreten

Der Kongress hatte einen spirituellen Rahmen in der eucharistischen Anbetung, in den Beichtangeboten und in der eindrucksvollen Lichterprozession, die mit dem Einzug durch die Heilige Pforte in der Franziskanerkirche endete. Die geistlichen Höhepunkte waren die drei Gottesdienste in der Muttergottespfarrkirche, die jeweils brechend gefüllt waren. Die mitreißende Predigt von Kardinal Meisner im Abschlussgottesdienst wird vielen Teilnehmern noch in Erinnerung sein.

Für Jugendliche und junge Erwachsene fand ein Medien- und Kommunikationstraining (MAKA-Seminar) statt. 

Der Kongress verabschiedete drei Resolutionen, die an die Medien weitergeleitet wurden. Die Gottesdienste, die Vorträge und Podiumsgespräche konnten wieder live übertragen werden. 

Großen Dank gebührt dem Organisationsteam und den Helfern von Aschaffenburg! Sie sorgten für den reibungslosen Ablauf des Kongresses in Aschaffenburg, und das wurde auch von den Teilnehmern dankbar anerkannt.

Der nächste Kongress „Freude am Glauben“ findet vom 7. bis 9. Juli 2017 in Fulda statt. Er wird ganz sicher die drängenden Fragen, die wir in Kirche und Gesellschaft haben, aufgreifen. „Hab keine Angst, du kleine Herde!“ –  Gott verlässt die Kirche nicht. 

Unser Autor Prof. Dr. Hubert Gindert leitet den Kongreß „Freude am Glauben“ seit Jahrzehnten; er ist Herausgeber der katholischen Monatszeitschrift DER FELS


CHRISTLICHES FORUM erneut auf dem Kongreß „Freude am Glauben“ vertreten

Vom vergangenen Freitag bis Sonntag (22. – 24.4.2016) wurde in Aschaffenburg der jährliche katholische Kongreß „Freude am Glauben“ durchgeführt, der ansonsten zumeIMG_0802ist in Fulda stattfindet, bisweilen auch in Regensburg. 

Die Schirmherrin der stets dreitägigen Großveranstaltung war bis zu ihrem Tod im Februar 2016 die bekannte Lebensrechtlerin Johanna Gräfin von Westphalen, Leiterin der Stiftung „Ja zum Leben“ und Gründerin sowie Ehrenvorsitzende der CDL (Christdemokraten für das Leben). Auch die CDL-Bundesvorsitzende Mechthild Löhr war diesmal wieder auf dem Glaubenskongreß dabei.

Unser erstes FOTO zeigt den Infostand der CDL mit der stellv. CDL-Chefin Odila Carbanje (rechts) im Gespräch mit CDL-Pressesprecherin Susanne Bajog.

Der Kongreß fand heuer bereits zum 16. Mal statt. Die Initialzündung für diese eindrucksvollen jährlichen Bekenntnistage des Glaubens stammt von keinem Geringeren als Erzbischof Johannes Dyba, dem unbeugsamen, tapferen Oberhirten von Fulda. IMG_2010

Er hat katholische Gruppen und Persönlichkeiten unter Prof. Dr. Hubert Ginderts Leitung im Sommer 2000 (nur wenige Wochen vor seinem plötzlichen Tod) ermutigt, den Kongreß „Freude am Glauben“ ins Leben zu rufen, um kirchentreue Katholiken zu sammeln, zu vernetzen und zu stärken.

Diese gründeten am 30. September 2000 das „Forum Deutscher Katholiken“ als einen lockeren Dachverband theologisch konservativer Persönlichkeiten und Initiativen.

An diesen glaubensstarken Kirchenmann hat unser CHRISTLICHES FORUM bzw. Christoferuswerk eV auf dem Kongreß unübersehbar erinnert: durch Dyba-Poster an unserer Standwand, durch Flugis, Postkarten  – und vor allem durch unser Dyba-Buch „Der Löwe von Fulda“, das großes Interesse und viele Käufer fand.

Zudem sammelten wir erneut eifrig Unterschriften für eine Seligsprechung Dybas.

Unser zweites FOTO zeigt Prälat Edmund Dillinger mit unserem Gedenkband in der Hand  –  er ist zudem einer der 33 Autoren dieses Buches, zumal er mit Erzbischof Dyba jahrzehntelang freundschaftlich verbunden war.IMG_0798

Natürlich habe ich mich gefreut, wieder viele Mitstreiter, ehem. Ferienhelfer und Bekannte unseres Christoferuswerks und KOMM-MIT-Verlags zu treffen, darunter Anna Diouf, eine katholische Bloggerin und Konvertitin mit senegalesischen Wurzeln (siehe drittes Foto links), mit der ich mich schon beim Glaubenskongreß 2015 in Fulda sehr gut verstanden habe; Frau Diouf ist Ansprechpartnerin für das katholische „Collegium Musicum“, einer Akademie für sakrale Kunst und Kultur.

Hinter ihr sieht man zwei weitere Mitstreiter im Gespräch, nämlich unser langjähriger CF-Autor Mathias von Gersdorff und der Sozialethiker Prof. Dr. Manfred Spieker  –  auch diese beiden Publizisten sind Autoren in unserem Dyba-Gedenkband. Erfreulicherweise befand sich der Infostand von Gersdorffs Initiative erneut direkt neben dem unsrigen.

Zum Schluß noch eine Anmerkung: Das einzige Grußwort für den Kongreß von Politikerseite stammt vom bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer. Warum hat sich außer dem CSU-Chef sonst niemand aus der Polit-Prominenz zu einem Gruß „herabgelassen“? Wo blieb denn das Grußwort der CDU-Vorsitzenden Angela Merkel?

HIER können Sie übrigens alle Vorträge des Kongresses unter „Dokumentationen“ anschauen: www.bonifatius.tv

 

 


Jetzt fordert sogar die „New York Times“ den Rücktritt von Kanzlerin Merkel

In unserem CHRISTLICHEN FORUM wurde bereits im September 2015 mehrfach die Forderung nach einem Rücktritt von Angela Merkel wegen ihrer völlig verfehlten Asylpolitik thematisiert, zB. hier: https://charismatismus.wordpress.com/2015/09/22/grosser-schaden-fuer-deutschland-kanzlerin-merkel-soll-zuruecktreten/ 032_29A

Inzwischen wird das Desaster dieser verantwortungslosen Willkommens-Unkultur immer klarer und die Folgen verheerender, so daß sogar die linksliberale „New York Times“ (die zuvor Merkels Asylkurs gelobt hatte) jetzt den Rücktritt der Bundeskanzlerin fordert – und zwar ausdrücklich wegen ihres Versagens in der Asylkrise, wie die Wochenzeitung „Junge Freiheit“ berichtet.

Unter der Überschrift „Germany on the Brink“ (Deutschland am Abgrund) schreibt die einflußreichste amerikanische Tageszeitung: „Merkel muß gehen, damit Deutschland nicht einen zu hohen Preis für ihre Dummheit bezahlen muß.“

Autor Ross Douthat kritisiert in drastischen Worten die Auswirkungen der unkontrollierten Masseneinwanderung nach Europa; er schreibt sogar sarkastisch:

„Wenn Sie glauben, daß eine alternde, säkularisierte und weitgehend homogene Gesellschaft friedlich eine Einwanderungswelle dieser Größe mit so unterschiedlichem kulturellen Hintergrund absorbieren kann, dann haben Sie eine großartige Zukunft als deutscher Regierungspressesprecher. Sie sind aber auch ein Idiot.“

 


Statistik: Das Jahr 2015 im Rückblick

Das CHRISTLICHE FORUM wurde 700.000 mal besucht

Die Statistik-Elfen von WordPress.com haben einen Jahresbericht 2015 für dieses Blog erstellt:

Hier folgt ein Auszug aus der Statistik von WORDPRESS.COM:

Etwa 8.500.000 Menschen besuchen jedes Jahr das Louvre-Museum in Paris. Dieses Blog wurde in 2015 etwa 700.000 mal besucht. Wenn dieses Blog eine Ausstellung im Louvre wäre, würde es etwa 30 Jahre brauchen, um auf die gleiche Anzahl von Besuchern zu kommen.

Klicke hier, um den vollständigen Bericht zu sehen.


Aktuelle FOCUS-Umfrage: 96% sind mit Merkels Asylpolitik unzufrieden

Von Felizitas Küble

FOCUS-online befragt derzeit unter verschiedenen Artikeln seine Leser, ob sie mit der Flüchtlingspolitik der Bundeskanzlerin zufrieden sind: 96% sagen dazu Nein, 4% stimmen zu. Bis zum jetzigen Zeitpunkt (7. Oktober um 22 Uhr) haben weit über 105.000 Leser mitabgestimmt.

Natürlich sind Internet-Umfragen nicht repräsentativ. Die hohe Teilnehmerzahl bei dieser Online-Abstimmung läßt freilich aufhorchen. Vermutlich befindet sich die reale Kritikerquote bei 70 bis 80% der Deutschen.

Hier gehts zur FOCUS-Umfrage (inmitten eines ohnehin sehr lesenswerten Kissler-Artikels): http://www.focus.de/politik/deutschland/kisslers-konter/tugendbefehl-in-der-fluechtlingskrise-schon-im-fruehjahr-koennte-merkel-als-kanzlerin-geschichte-sein_id_4995877.htmlpc_pi

Unser CHRISTLICHES FORUM hat in den letzten drei Monaten fast 70 Artikel zum Themenbereich Asyl, Flüchtlinge und Migranten veröffentlicht – siehe hier: https://charismatismus.wordpress.com/category/asyl-fluechtlinge-migranten/

Während es bei vielen Leuten (Journalisten und Politikern zumal) monatelang gedauert hat, bis sie die Merkelsche Politik endlich als falsch erkannten, waren wir bereits im Juli auf kritischer Spur, wie unsere Artikel-Auflistung dokumentiert.

ANGELA MERKEL beim Anne-Will-Talk

Zum Fernseh-Auftritt Merkels bei „Anne Will“ am Mittwochabend (7.10.) gibt es hier einen aktuellen Bericht bei MEDRUM: http://www.medrum.de/content/ein-denkwuerdiger-fernsehabend-angela-merkel-bei-anne-will

Auch betr. dieser Sendung ergibt eine FOCUS-Leser-Umfrage, daß über drei Viertel der Teilnehmer die Antworten der Kanzlerin schlecht finden. (Innerhalb dieses Artikels finden Sie diese Leserbefragung und können selber mitmachen: http://www.focus.de/politik/deutschland/interview-zur-fluechtlingsfrage-so-denkt-deutschland-ueber-merkels-auftritt-bei-anne-will_id_4998503.html)

Die BILD-Zeitung befragte am heutigen Donnerstag (8.10.) ebenfalls ihre Leser zur Flüchtlingsdebatte: Wer hat recht: Merkel oder Seehofer?  –  Ergebnis: 86% pro Seehofer, 14% pro Merkel. – Zahl der Teilnehmer: weit über 224.000 Personen.

Außerdem empfehlen wir diesen bemerkenswerten Artikel von Prof. Dr. Werner Patzelt aus dem „Handelsblatt“: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gastkommentar-zur-einwanderung-die-stimmung-kippt/12389378.html

Hier ergänzend ein Bericht über die besorgten Äußerungen von Rainer Wendt, dem Chef der Polizeigewerkschaft: http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/gewalt-in-fluechtlingsheimen-polizeigewerkschaft-spricht-von-verharmlosung/12416766.html

 


Unser CHRISTLICHES FORUM schaffte bislang über 2,4 Millionen Seitenaufrufe

Bis zum heutigen Tage (23.9.2015) hat unser Internet-Magazin CHRISTLICHES FORUM weit über 2,4 Millionen Seitenaufrufe erreicht.charismatismus

Diese erfreuliche Meldung ergibt sich aus dem automatisch laufenden Zählwerk ganz rechts unten auf unserer Startseite:

Bereits vor einigen Tagen hat unser Webmagazin CHRISTLICHES FORUM (CF) die 2,4-Millionen-Marke bei den Seitenaufrufen überschritten. Für unser CF, das erst ca. vier Jahre existiert, ist dies ein mutmachendes Ergebnis.

Das CF wird von unserem gemeinnützigen Christoferuswerk eV (CHR) betrieben; die Vereinsvorsitzende Felizitas Küble arbeitet komplett ehrenamtlich fürs CHR und fürs CF.

Unser Dank gilt allen, die durch Hinweise, Empfehlungen und Verlinkungen mit zu dieser guten Nachricht beigetragen haben, vor allem den Gastautoren und Leserkommentar-Verfassern (auch den kritischen), aber natürlich insgesamt allen interessierten Lesern.

Ergänzend hier ein weiteres Analyse-Info zum CHRISTLICHEN FORUM: http://urlm.de/www.charismatismus.wordpress.com


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