Erneut TOP-10-Antisemit im Auswärtigen Amt

Beatrix von Storch

Andreas Görgen ist der nächste ranghohe deutsche hohe Regierungsbeamte, der nach Christoph Heusgen, dem langjährigen Berater Merkels und UN-Botschafter Deutschlands, auf der Liste der TOP-10-Antisemiten des Wiesenthal-Zentrums auftaucht.

Das berichtet in einem aktuellen Artikel die Jerusalem-Post.

Görgen twittert immer wieder zustimmend zugunsten des Pro-BDS-Aktivisten Achille Mbembe, der behauptet, der jüdische Staat sei schlimmer als das frühere Apartheidregime in Südafrika, um zur „globalen Isolation“ Israels aufzurufen.

Während das SPD-geführte Auswärtige Amt sich immer mehr zu einem Hort des Antisemitismus zu entwickeln scheint, forderte die AfD im Bundestag mehrfach die Ächtung von BDS (Boycott, Divestment and Sanctions) gegen Israel und das Verbot der BDS-Bewegung.

Link zum Thema hier

Kritik von Prof. Wolffsohn an dem hier erwähnten Achille Mbembe:  https://charismatismus.wordpress.com/2020/05/02/historiker-michael-wolffsohn-beleuchtet-israelfeindlichkeit-von-linksliberaler-seite/

 


Unionsfraktion weist Antisemitismus-Vorwürfe gegen Botschafter Heusgen zurück

Zu den vom Wiesenthal-Center erhobenen Antisemitismus-Vorwürfen gegen den deutschen UNO-Botschafter, Christoph Heusgen, erklärt der außenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Jürgen Hardt:

„Es ist völlig unangebracht, Christoph Heusgen des Antisemitismus zu verdächtigen. So verharmlost man all jene, die sich tatsächlich antisemitisch äußern oder verhalten. Christoph Heusgen hat mehr als viele andere für die deutsch-israelische Freundschaft und für die Sicherheit Israels getan.

Das Format der deutsch-israelischen Regierungskonsultationen, bei denen die gesamte Bandbreite der bilateralen Beziehungen besprochen wird, geht auf Christoph Heusgen zurück.

Man kann über israelisches Regierungshandeln in der Sache unterschiedlicher Meinung sein, aber die Auseinandersetzung muss mit fairen Mitteln und ohne persönliche Diffamierung ausgetragen werden.

Christoph Heusgen hat auch weiterhin die volle Rückendeckung der CDU/CSU-Fraktion im Deutschen Bundestag.“

HINWEIS: Auch der israelische Botschafter in Deutschland, Jeremy Issacharoff, nimmt Heusgen in Schutz. Er kenne ihn lange und habe mit ihm an Themen gearbeitet, die entscheidend seien für Israels Sicherheit, sagte der jüdische Diplomat in Berlin.

Er relativierte die Vorwürfe des Wiesenthal-Zentrums mit der Feststellung: „Wir mögen manchmal Differenzen in politischen Fragen haben. Aber das heißt nicht, dass jemand antisemitisch ist, wenn er nicht mit uns einer Meinung ist.“