CHRISTUS hat sich selber GOTT als ein makelloses Opfer dargebracht

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 9,2-3.11-14:

Brüder! Es wurde ein erstes Zelt errichtet, in dem sich der Leuchter, der Tisch und die heiligen Brote befanden; dieses Zelt wurde das Heilige genannt. Hinter dem zweiten Vorhang aber war ein Zelt, das sogenannte Allerheiligste. Herz-Jesu_01

Christus aber ist gekommen als Hoherpriester der künftigen Güter; und durch das erhabenere und vollkommenere Zelt, das nicht von Menschenhand gemacht, das heißt nicht von dieser Welt ist, ist ER ein für allemal in das Heiligtum hineingegangen, nicht mit dem Blut von Böcken und jungen Stieren, sondern mit seinem eigenen Blut, und so hat ER eine ewige Erlösung bewirkt.

Denn wenn schon das Blut von Böcken und Stieren und die Asche einer Kuh die Unreinen, die damit besprengt werden, so heiligt, dass sie leiblich rein werden, wieviel mehr wird das Blut Christi, der sich selbst kraft ewigen Geistes Gott als makelloses Opfer dargebracht hat, unser Gewissen von toten Werken reinigen, damit wir dem lebendigen Gott dienen.

 


CHRISTUS ist „Priester auf ewig“ durch die Kraft unzerstörbaren Lebens

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 7,1-3.15-17: jesus in der synagoge von nazareth

Brüder! Melchisedek, König von Salem und Priester des höchsten Gottes; er, der dem Abraham, als dieser nach dem Sieg über die Könige zurückkam, entgegenging und ihn segnete und welchem Abraham den Zehnten von allem gab; er, dessen Name „König der Gerechtigkeit“ bedeutet und der auch König von Salem ist, das heißt „König des Friedens“; er, der ohne Vater, ohne Mutter und ohne Stammbaum ist, ohne Anfang seiner Tage und ohne Ende seines Lebens, ein Abbild des Sohnes Gottes: dieser Melchisedek bleibt Priester für immer.

Das ist noch viel offenkundiger, wenn nach dem Vorbild Melchisedeks ein anderer Priester eingesetzt wird, der nicht, wie das Gesetz es fordert, aufgrund leiblicher Abstammung Priester geworden ist, sondern durch die Kraft unzerstörbaren Lebens.

Denn es wird bezeugt: Du bist Priester auf ewig nach der Ordnung Melchisedeks.

 


CHRISTUS ist unser Hohepriester auf ewig

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 6,10-20:

Brüder! Gott ist nicht so ungerecht, euer Tun zu vergessen und die Liebe, die ihr seinem Namen bewiesen habt, indem ihr den Heiligen gedient habt und noch dient.christus

Wir wünschen aber, dass jeder von euch im Blick auf den Reichtum unserer Hoffnung bis zum Ende den gleichen Eifer zeigt, damit ihr nicht müde werdet, sondern Nachahmer derer seid, die aufgrund ihres Glaubens und ihrer Ausdauer Erben der Verheißungen sind.

Als Gott dem Abraham die Verheißung gab, schwor er bei sich selbst, da er bei keinem Höheren schwören konnte, und sprach: Fürwahr, ich will dir Segen schenken in Fülle und deine Nachkommen überaus zahlreich machen.

So erlangte Abraham durch seine Ausdauer das Verheißene. Menschen nämlich schwören bei dem Höheren; der Eid dient ihnen zur Bekräftigung und schließt jeden weiteren Einwand aus; deshalb hat Gott, weil er den Erben der Verheißung ausdrücklich zeigen wollte, wie unabänderlich sein Entschluss ist, sich mit einem Eid verbürgt.

So sollten wir durch zwei unwiderrufliche Taten, bei denen Gott unmöglich täuschen konnte, einen kräftigen Ansporn haben, wir, die wir unsere Zuflucht dazu genommen haben, die dargebotene Hoffnung zu ergreifen.

In ihr haben wir einen sicheren und festen Anker der Seele, der hineinreicht in das Innere hinter dem Vorhang; dorthin ist Jesus für uns als unser Vorläufer hineingegangen, er, der nach der Ordnung Melchisedeks Hoherpriester auf ewig ist.

 


Warum die Beichte für uns so wichtig ist

Von Christa Meves

Zur Freude in der katholischen Kirche gereicht mir gerade das scheinbar so unmoderne Sakrament der Buße. Psychotherapeutische Praxis macht erfahrbar: Christa Meves

Nur durch eine begrenzte Zeit läßt sich Schuld unbeschadet verdrängen. Wer dann weiter die Stimme des Gewissens unter Verschluß zu halten sucht, wird krank – oft psycho­somatisch, oft auch psychisch: durch freiflottierende Angstanfälle, durch Zwangshandlungen, durch Phobien etc.

Und die Nöte sind erst zu bannen, wenn die vom Gewissen schuldig gesprochenen Taten oder Gedanken wiedergutgemacht und ausgesprochen worden sind.

Frei­lich hat sich die Vorstellung Sigmund Freuds, daß so langfristig Ruhe in die Seele einkehre, meist als trügerisch erwiesen. Das Wegreden des Therapeuten durch ein Relativieren von Schuld als „Übergewissenhaftigkeit« trifft nicht in denjenigen Fällen, in denen das Gewissen es besser weiß. Es meldet sich erneut durch die Rückkehr und Resistenz der Symptome.

Auch die jungianische Ziel­vorstellung, den Menschen in der Therapie dahin zu führen, sich samt all der schwarzen Seelenanteile in Gelassenheit anzunehmen und zu ertragen, funktioniert in der Praxis lange nicht so herrlich wie in den anweisen­den Schriften; denn der Mensch möchte nicht jämmer­lich schlecht sein; er hat ein Bedürfnis nach Bereinigung, nach Verbesserung im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Sakrament der Buße berücksichtigt viel fundamen­taler diese seelische Bedürftigkeit des Menschen. Es ermöglicht in der Beichte das Aussprechen des sittlich Ungeordneten gegenüber einem Menschen, der ermäch­tigt ist, von Schuld und Sünde loszusprechen  – und der zudem im Fall schwer drückender Sündenlast dem Beich­tenKreuzkuppelden Bußpflichten auferlegen kann.

Die Chance, so wirklich frei zu werden, ist selbst psychologisch wesent­lich wahrscheinlicher als das Absegnen und Tolerieren des Nicht-Tolerierbaren durch einen atheistischen Psy­chotherapeuten.

Daß dennoch heute der Zulauf zu die­sen Seelenärzten groß ist, während die Beichtstühle leer bleiben, hat mit einer Verführung der Menschen zu tun, die ihm vorgaukelt, sich heutzutage selbst erlösen zu kön­nen oder der Erlösung gar nicht mehr bedürftig zu sein.

Manchmal hat diese traurige Abkehr von einem Sakra­ment höchster psychohygienischer Kompetenz auch etwas mit Ungeschicklichkeit, mit Machtanmaßung oder allzu großer psychologischer Unkenntnis des Priesters zu tun.

Es ist heute, wo Seelenkrankheiten verschiedenster Art boomen, nötig zu wissen, wie sie sich ausdrücken, um im Beichtstuhl hilfreich reagieren zu können. Hier wäre gewiß Fortbildung auf den Priesterseminaren durch katholische Fachleute nötig; aber solange die Zahl gläubi­ger katholischer Fachleute so verschwindend gering ist, ist es besser, dergleichen zu unterlassen, statt die Schafe den Wölfen auszuliefern. prolifeusa

Auch hier mag die zu weit gehende Öffnung der evangelischen Diakonie für jede ‚Menge atheistischer Psychologen als Vorbilder und die oft destruktiven Auswirkungen solchen Procedere als War­nung stehen. Besser eine priesterliche Ungeschicklichkeit als eine seichte Legitimierung des ungeordneten Verhal­tens, die den Hilfesuchenden bedrängt.

Meine Freude an der Beichte geht über die Erkenntnis des heilsamen Wertes des Bußsakraments noch hinaus. Ich selbst genieße geradezu die so viel bescholtene stren­gere Moral der katholischen Kirche, besonders auch ihre nachdrückliche Weisung, die Zehn Gebote einzuhalten.

Ich habe die Forderung des Zeitgeistes nach liberalisti­scher „Autonomie‘ als eine gefährliche Anmaßung, ja als eine verführerische Lüge erlebt. Wir sind nicht mit abso­luter, sondern mit eingeschränkter Freiheit begabt. Wer die Grenzen, die der geschöpfliche Gottesgehorsam setzt, mißachtet, gerät leicht mit Devisen wie „Erlaubt ist, was gefällt“ und „Der Zweck heiligt die Mittel“ in diabolisches Fahrwasser.

Ich schätze das strenge Reglement der Kirche allein schon deshalb, weil es mich auffordert, einen legeren Umgang mit mir selber in Frage stellen zu können. Dank­bar akzeptiere ich, daß die Kirche lehrt, unnachsichtiger gegen vielerlei Schlendrian zu sein, in der Erkenntnis, daß ich jenseits des Todes mit einem gerechten Gott rechnen darf.

Aber jeglicher christlich-therapeutische Umgang mit der Beichte schuldbelandener Menschen muss ja einen End-und Höhepunkt haben: Die Verheißung auf den am Kreuz hingeopferten HERRN JESUS CHRISTUS, als den Befreier bußfertiger Menschen von jeglicher Gewissensqual.


CHRISTUS ist unser Mittler: Gehen wir voll Zuversicht zum Thron der Gnade!

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Hebr 4,12-16:

Lebendig ist das Wort Gottes, kraftvoll und schärfer als jedes zweischneidige Schwert; es dringt durch bis zur Scheidung von Seele und Geist, von Gelenk und Mark; es richtet über die Regungen und Gedanken des Herzens; vor IHM bleibt kein Geschöpf verborgen, sondern alles liegt nackt und bloß vor den Augen dessen, dem wir Rechenschaft schulden. bild-jesus-oben

Da wir nun einen erhabenen Hohenpriester haben, der die Himmel durchschritten hat, Jesus, den Sohn Gottes, lasst uns an dem Bekenntnis festhalten.

Wir haben ja nicht einen Hohenpriester, der nicht mitfühlen könnte mit unserer Schwäche, sondern einen, der in allem wie wir in Versuchung geführt worden ist, aber nicht gesündigt hat.

Lasst uns also voll Zuversicht hingehen zum Thron der Gnade, damit wir Erbarmen und Gnade finden und so Hilfe erlangen zur rechten Zeit.

 


Prüfet die Geister, ob sie aus GOTT sind…

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,22-24.4,1 f:bibel

Liebe Brüder! Alles, was wir erbitten, empfangen wir von ihm, weil wir seine Gebote halten und tun, was ihm gefällt.

Und das ist sein Gebot: Wir sollen an den Namen seines Sohnes Jesus Christus glauben und einander lieben, wie es seinem Gebot entspricht.

Wer seine Gebote hält, bleibt in Gott und Gott in ihm. Und dass er in uns bleibt, erkennen wir an dem Geist, den er uns gegeben hat.

Liebe Brüder, traut nicht jedem Geist, sondern prüft die Geister, ob sie aus Gott sind; denn viele falsche Propheten sind in die Welt hinausgezogen.

Daran erkennt ihr den Geist Gottes: Jeder Geist, der bekennt, Jesus Christus sei im Fleisch gekommen, ist aus Gott. Und jeder Geist, der Jesus nicht bekennt, ist nicht aus Gott. Das ist der Geist des Antichrists, über den ihr gehört habt, dass er kommt. Jetzt ist er schon in der Welt.

 

 


CHRISTUS ist gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh  3,7-10:christus

Meine Kinder, laßt euch von niemand in die Irre führen! Wer in Gerechtigkeit handelt, der ist gerecht, wie ER gerecht ist.

Wer sündigt, stammt vom Teufel; denn dieser sündigt von Anfang an. Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.

Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen: Jeder, der sich nicht gerecht verhält und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.