Wer GOTT liebt, der hält seine Gebote!

Heutige liturgische Sonntagslesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,1-5a:

Meine Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Wenn aber einer sündigt, haben wir einen Beistand beim Vater: Jesus Christus, den Gerechten. DSC06228

ER ist die Sühne für unsere Sünden, aber nicht nur für unsere Sünden, sondern auch für die der ganzen Welt.

Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir IHN erkannt haben. Wer sagt: Ich habe IHN erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner, und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Liebe zu Gott wahrhaft vollendet.

 


Die Apostel predigen dem Volke, werden ausgepeitscht und dann freigelassen

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 5,34-42:

In jenen Tagen erhob sich im Hohen Rat ein Pharisäer namens Gamaliël, ein beim ganzen Volk angesehener Gesetzeslehrer; er ließ die Apostel für kurze Zeit hinausführen. BILD0191

Dann sagte er: Israeliten, überlegt euch gut, was ihr mit diesen Leuten tun wollt. Vor einiger Zeit nämlich trat Theudas auf und behauptete, er sei etwas Besonderes. Ihm schlossen sich etwa vierhundert Männer an. Aber er wurde getötet, und sein ganzer Anhang wurde zerstreut und aufgerieben.

Nach ihm trat in den Tagen der Volkszählung Judas, der Galiläer, auf; er brachte viel Volk hinter sich und verleitete es zum Aufruhr. Auch er kam um, und alle seine Anhänger wurden zerstreut.

Darum rate ich euch jetzt: Lasst von diesen Männern ab, und gebt sie frei; denn wenn dieses Vorhaben oder dieses Werk von Menschen stammt, wird es zerstört werden; stammt es aber von Gott, so könnt ihr sie nicht vernichten; sonst werdet ihr noch als Kämpfer gegen Gott dastehen.

Sie stimmten ihm zu, riefen die Apostel herein und ließen sie auspeitschen; dann verboten sie ihnen, im Namen Jesu zu predigen, und ließen sie frei.

Sie aber gingen weg vom Hohen Rat und freuten sich, dass sie gewürdigt worden waren, für seinen Namen Schmach zu erleiden. Und Tag für Tag lehrten sie unermüdlich im Tempel und in den Häusern und verkündeten das Evangelium von Jesus, dem Christus.

Gemälde: Evita Gründler

 


Petrus bekennt: “Man muß Gott mehr gehorchen als den Menschen”

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Apg 5,27-33:

In jenen Tagen führten der Tempelhauptmann und seine Leute die Apostel herbei und stellten sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: 027_24

Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen.

Petrus und die anderen Apostel antworteten:

Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen. Der Gott unserer Väter hat Jesus auferweckt, den ihr ans Holz gehängt und ermordet habt.

Ihn hat Gott als Herrscher und Retter an seine rechte Seite erhoben, um Israel die Umkehr und Vergebung der Sünden zu schenken. Zeugen dieser Ereignisse sind wir und der Heilige Geist, den Gott allen verliehen hat, die ihm gehorchen.

Als sie das hörten, gerieten sie in Zorn und beschlossen, die Apostel zu töten.

 


Christen sind aus Wasser und Geist geboren

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: Joh 3,1-8:

Es war ein Pharisäer namens Nikodemus, ein führender Mann unter den Juden. Der suchte Jesus bei Nacht auf und sagte zu ihm: Rabbi, wir wissen, du bist ein Lehrer, der von Gott gekommen ist; denn niemand kann die Zeichen tun, die du tust, wenn nicht Gott mit ihm ist. Camberg-Peter-Paul-DSC_0342

Jesus antwortete ihm: Wahrlich, ich sage dir: Wenn jemand nicht von neuem geboren wird, kann er das Reich Gottes nicht sehen.

Nikodemus entgegnete ihm: Wie kann ein Mensch, der schon alt ist, geboren werden?  – Er kann doch nicht in den Schoß seiner Mutter zurückkehren und ein zweites Mal geboren werden.

Jesus antwortete: Wenn jemand nicht aus Wasser und Geist geboren wird, kann er nicht in das Reich Gottes gelangen. Was aus dem Fleisch geboren ist, das ist Fleisch; was aber aus dem Geist geboren ist, das ist Geist.

 


Worin besteht die Liebe zu Gott…?

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh  5,1-6:

Wir erkennen, dass wir die Kinder Gottes lieben, wenn wir Gott lieben und seine Gebote erfüllen. Denn die Liebe zu Gott besteht darin, dass wir seine Gebote halten. Seine Gebote sind nicht schwer. marchavida300x600 - Kopie

Denn alles, was von Gott stammt, besiegt die Welt. Und das ist der Sieg, der die Welt besiegt hat: unser Glaube.   – Wer sonst besiegt die Welt, außer dem, der glaubt, dass Jesus der Sohn Gottes ist?   

 


Der Auferstandene speist mit seinen Jüngern

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Lk 24,35-48:

Die beiden Jünger, die von Emmaus zurückgekehrt waren, erzählten den Elf und den anderen Jüngern, was sie unterwegs erlebt und wie sie Jesus erkannt hatten, als ER das Brot brach. ab_brenkhausen_kopten_innen_frankgrawe

Während sie noch darüber redeten, trat ER selbst in ihre Mitte und sagte zu ihnen: Friede sei mit euch!  – Sie erschraken und hatten große Angst, denn sie meinten, einen Geist zu sehen.

Da sprach ER zu ihnen: Was seid ihr so bestürzt? Warum lasst ihr in eurem Herzen solche Zweifel aufkommen? Seht meine Hände und meine Füße an: Ich bin es selbst. Fasst mich doch an, und begreift: Kein Geist hat Fleisch und Knochen, wie ihr es bei mir seht. Tagesimpuls

Bei diesen Worten zeigte ER ihnen seine Hände und Füße. Sie staunten, konnten es aber vor Freude immer noch nicht glauben. Da sprach ER zu ihnen: Habt ihr etwas zu essen hier?  – Sie gaben ihm ein Stück gebratenen Fisch; ER nahm es und aß es vor ihren Augen.

Dann sprach ER zu ihnen: Das sind die Worte, die ich zu euch gesagt habe, als ich noch bei euch war: Alles muss in Erfüllung gehen, was im Gesetz des Moses, bei den Propheten und in den Psalmen über mich gesagt ist.

Darauf öffnete ER ihnen die Augen für das Verständnis der Schrift. ER sagte zu ihnen:

So steht es in der Schrift: Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.

 


Christus zerbrach die Ketten des Todes

Dies ist die Nacht,Camberg-Peter-Paul-DSC_0342
in der Christus die Ketten des Todes zerbrach
und aus der Tiefe als Sieger emporstieg.

O wahrhaft selige Nacht,
der allein es vergönnt war, die Stunde zu kennen,
in der Christus erstand von den Toten.

Dies ist die Nacht, von der geschrieben steht:
„Die Nacht wird hell wie der Tag,
wie strahlendes Licht wird die Nacht mich umgeben.“

Aus der Liturgie der Kirche

Foto: Dr. Bernd F. Pelz


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