„Hinabgestiegen in das Reich der Toten“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Petr 3,18-22:

Liebe Brüder! Christus ist der Sünden wegen ein einziges Mal gestorben, ER, der Gerechte, für die Ungerechten, um euch zu Gott hinzuführen; dem Fleisch nach wurde ER getötet, dem Geist nach aber lebendig gemacht.

So ist ER auch zu den Geistern gegangen, die im Gefängnis waren, und hat ihnen gepredigt.

Diese waren einst ungehorsam, als Gott in den Tagen Noahs geduldig wartete, während die Arche gebaut wurde; in ihr wurden nur wenige, nämlich acht Menschen, durch das Wasser gerettet.

Dem entspricht die Taufe, die jetzt euch rettet. Sie dient nicht dazu, den Körper von Schmutz zu reinigen, sondern sie ist eine Bitte an Gott um ein reines Gewissen aufgrund der Auferstehung Jesu Christi, der in den Himmel gegangen ist; dort sitzt ER zur Rechten Gottes, und Engel, Gewalten und Mächte sind ihm unterworfen.

 

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„Wer erträgt den Tag, an dem ER kommt?“

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mal 3,1-4:

So spricht Gott, der HERR: Seht, ich sende meinen Boten; er soll den Weg für mich bahnen. Dann kommt plötzlich zu seinem Tempel der HERR, den ihr sucht, und der Bote des Bundes, den ihr herbeiwünscht. Seht, ER kommt!, spricht der HEER der Heerscharen.

Doch wer erträgt den Tag, an dem ER kommt? Wer kann bestehen, wenn ER erscheint? Denn ER ist wie das Feuer im Schmelzofen und wie die Lauge im Waschtrog.
ER setzt sich, um das Silber zu schmelzen und zu reinigen: ER reinigt die Söhne Levis, ER läutert sie wie Gold und Silber.

Dann werden sie dem HERRN die rechten Opfer darbringen.Und dem HERRN wird das Opfer Judas und Jerusalems angenehm sein wie in den Tagen der Vorzeit, wie in längst vergangenen Jahren.

 


Verherrlichen wir GOTT in unserem Leib?

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche:
1
Kor 6,13c-15a.17-20:

Brüder! Der Leib ist nicht für die Unzucht da,
sondern für den HERRN –  und der HERR für den Leib.

Gott hat den HERRN auferweckt; ER wird durch seine Macht auch uns auferwecken.
Wisst ihr nicht, dass eure Leiber Glieder Christi sind?
Wer sich dagegen an den HERRN bindet, ist ein Geist mit ihm.
Hütet euch vor der Unzucht!
Jede andere Sünde, die der Mensch tut, bleibt außerhalb des Leibes.
Wer aber Unzucht treibt, versündigt sich gegen den eigenen Leib.

Oder wisst ihr nicht, dass euer Leib ein Tempel des Heiligen Geistes ist,
der in euch wohnt und den ihr von Gott habt? Ihr gehört nicht euch selbst;

denn um einen teuren Preis seid ihr erkauft worden.
Verherrlicht also Gott in eurem Leib!

 


Hundertjähriger Evangelist Billy Graham vertraut auch in schweren Zeiten auf Gott

GOTT schenkt uns in Christus „Hoffnung für immer“

Er befindet sich in seinem 100. Lebensjahr: Billy Graham. Sein persönliches Jahr 2017 bezeichnet der weltbekannte amerikanische Evangelist nicht als besonders erfreulich: „Ein Problem folgte dem nächsten.“ 

Es gab Krankheiten in der Familie, mehrere Todesfälle, finanzielle Schwierigkeiten und anderes: „Ich bat Gott darum, diese zu lösen, doch nichts geschah…Gott erlaubt schwierige Zeiten, doch er versorgt uns mit ewiger Hoffnung durch seinen Sohn.“

Graham erinnert daran: „Mitten in der schwierigen Zeit des Volkes Gottes konnte der Prophet Jeremia immer noch sagen: ‚Die Güte des HERRN hat kein Ende, sein Erbarmen hört niemals auf’», zitiert er aus dem Buch der Klagelieder (3,22). 

Der evangelikale Pastor sagt, dass er gerne wüßte, warum Gott schwierige Zeiten zulasse – er verstehe es selbst nicht völlig: „Aber Gott weiss alles über das Böse und das Leiden. Sein eigener Sohn ertrug Leiden und Tod am Kreuz. Doch danach gab es das leere Grab, weil Christus auferstanden ist. Das schenkt uns Hoffnung für immer.“

Wenn schwere Zeiten kommen, müsse sich unser Gottvertrauen bewähren: „Wir können bitter werden und uns von Gott abwenden  –  oder wir können uns im Glauben an ihn wenden und in ihm die Hoffnung und Stärke finden, die wir brauchen.“

Quelle (Text/Foto) und vollständiger Artikel hier: http://www.jesus.ch/themen/glaube/glaube/322146-gott_versorgt_uns_mit_ewiger_hoffnung.html


Christus verwehrt dem unreinen Geist die Offenbarung seines Wesens

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: Mk 1,21-28:

In Kafarnaum ging Jesus am Sabbat in die Synagoge und lehrte. Und die Menschen waren sehr betroffen von seiner Lehre; denn ER lehrte sie wie einer, der göttliche Vollmacht hat, nicht wie die Schriftgelehrten.

In ihrer Synagoge saß ein Mann, der von einem unreinen Geist besessen war. Der begann zu schreien: Was haben wir mit dir zu tun, Jesus von Nazaret? Bist du gekommen, um uns ins Verderben zu stürzen? Ich weiß, wer du bist: Der Heilige Gottes.

Da befahl ihm Jesus: Schweig und verlass ihn!

Der unreine Geist zerrte den Mann hin und her und verließ ihn mit lautem Geschrei. Da erschraken alle, und einer fragte den andern: Was hat das zu bedeuten? Hier wird mit Vollmacht eine ganz neue Lehre verkündet. Sogar die unreinen Geister gehorchen seinem Befehl.
Und sein Ruf verbreitete sich rasch im ganzen Gebiet von Galiläa.

HINWEISE auf das Schweige-Gebot des HERRN:

Diese Episode aus dem Markus-Evangelium ist sehr vielsagend und bedeutsam – und dies vor allem aus drei Gründen:

  1. Christus befiehlt einem unreinen Geist, der sich beim Exorzismus zu Wort meldete, energisch, er solle schweigen. Unser HERR läßt sich auf keinen „Dialog“ mit der Unterwelt ein – auch dann nicht, wenn der Teufel durchaus  – formal gesehen – die „Wahrheit“ spricht, also gleichsam theologische Richtigkeiten verkündet. 
  2.  Natürlich ist Christus gekommen, um die Werke des Teufels zu zerstören – das hat der unreine Geist zutreffend erkannt. Zudem ist Jesus der „Heilige Gottes“, der Allheilige des Höchsten. Aber unser göttlicher Erlöser bedarf keiner „Bestätigung“ von unten – und ER möchte auch nicht, daß die Umstehenden einer Art „Teufelspredigt“ zuhören, selbst wenn der Erzfeind sich rein äußerlich als besserer „Schriftgelehrter“ erweist als die Pharisäer. Die Unterwelt hat eben ein übernatürliches Wissen; aber man kann richtig wissen – und trotzdem hassen.
  3. Die hier zum Ausdruck kommenden Prinzipien sind für alle Exorzismen zu beachten (werden aber nicht selten dreist übergangen – übrigens auch im Fall der Anneliese Michel): Keine Gespräche mit dem Kellergeist, keine Debatten bzw. Frage-Antwort-Spiele, geschweige Verbreiten von „Protokollen“ solcher Dialoge, einmal abgesehen davon, daß derartige Vorgänge dem Seelsorgsgeheimnis widersprechen. (Auch wenn eine Teufelsaustreibung keine Beichte ist, so gilt hier sehr wohl ein allgemeines Seelsorgsgeheimnis!)  

 

 


Gerechtigkeit und Bruderliebe als Kennzeichen der Gotteskindschaft

Heutige liturgische Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 3,7-10:

Meine Kinder, lasst euch von niemand in die Irre führen!
Wer nach der Gerechtigkeit handelt, ist gerecht, wie ER gerecht ist.

Wer die Sünde tut, stammt vom Teufel; denn der Teufel sündigt von Anfang an.
Der Sohn Gottes aber ist erschienen, um die Werke des Teufels zu zerstören.
Jeder, der von Gott stammt, tut keine Sünde, weil Gottes Same in ihm bleibt.
Er kann nicht sündigen, weil er von Gott stammt.

Daran kann man die Kinder Gottes und die Kinder des Teufels erkennen:
Jeder, der sich nicht gerecht verhält und seinen Bruder nicht liebt, ist nicht aus Gott.

 


Wollen wir ins Reich Gottes eingehen, sollen wir gerecht leben und uns heiligen

Aus der heutigen liturgischen Lesung der kath. Kirche: 1 Joh 2,29.3,1-5:

Liebe Brüder! Wenn ihr wisst, dass er gerecht ist, erkennt auch, dass jeder, der nach der Gerechtigkeit handelt, von Gott stammt.

Seht, wie groß die Liebe ist, die der Vater uns geschenkt hat: Wir heißen Kinder Gottes, und wir sind es. Die Welt erkennt uns nicht, weil sie IHN nicht erkannt hat.

Liebe Brüder, jetzt sind wir Kinder Gottes. Aber was wir sein werden, ist noch nicht offenbar geworden. Wir wissen, dass wir IHM ähnlich sein werden, wenn ER offenbar wird; denn wir werden IHN sehen, wie ER ist.

Jeder, der dies von IHM erhofft, heiligt sich, so wie ER heilig ist. Jeder, der sündigt, handelt gesetzwidrig; denn Sünde ist Gesetzwidrigkeit.

Ihr wisst, dass ER erschienen ist, um die Sünden hinwegzunehmen –  und ER selbst ist ohne Sünde.