Papst Benedikt zu Ursachen des Missbrauchs

Der emeritierte Papst Benedikt XVI. hat die sexuelle Revolution der 68er und die Verweltlichung der westlichen Gesellschaft für den sexuellen Mißbrauch von Kindern und Jugendlichen verantwortlich gemacht. In einem von der Catholic News Agency veröffentlichten Aufsatz diagnostizierte er zudem einen Zusammenbruch der katholischen Morallehre.

Die aktuelle Kirchenkrise könne nicht verstanden werden, ohne einen Blick auf die 68er Kulturrevolte und ihre Auswirkungen zu werfen: „Man kann sagen, daß in den 20 Jahren von 1960 – 1980 die bisher geltenden Maßstäbe in Fragen Sexualität vollkommen weggebrochen sind und eine Normlosigkeit entstanden ist, die man inzwischen abzufangen sich gemüht hat.“

Außerdem warnt er vor falschen Ansätzen zur Lösung der Kirchenkrise: „Die Idee einer von uns selbst besser gemachten Kirche ist in Wirklichkeit ein Vorschlag des Teufels, mit dem er uns vom lebendigen Gott abbringen will durch eine lügnerische Logik, auf die wir zu leicht hereinfallen.“

Doch die katholische Kirche bestehe auch heute nicht nur aus aus „Unkraut“. Die Kirche Christi sei auch heute das Werkzeug, mit dem Gott uns rette. „Es ist sehr wichtig, den Lügen und Halbwahrheiten des Teufels die ganze Wahrheit entgegenzustellen: Ja, es gibt Sünde in der Kirche und Böses. Aber es gibt auch heute die heilige Kirche, die unzerstörbar ist“, schreibt der frühere Pontifex.

Quelle: http://www.jungefreiheit.de


Christen werden weltweit am meisten verfolgt

Im Zeitraum von 2015 bis 2017 hat die Christenverfolgung in vielen Ländern weltweit einen neuen Höchststand erreicht. Zu diesem Ergebnis kommt der neue Bericht  „Persecuted and forgotten?“(„Verfolgt und vergessen?“), den das britische Nationalbüro von Kirche in Not vorgestellt hat.

Die Untersuchung nimmt 13 Länder in den Blick, in dem es in den vergangenen Jahren zu besonders schweren Übergriffen auf Christen kam und zeigt den Grad der Religionsfreiheit in diesen Ländern auf.

„Blickt man auf die Schwere und die Auswirkungen der begangenen Verbrechen und die Anzahl der betroffenen Personen wird deutlich: Die Verfolgung nimmt weiter zu“, sagt der Autor John Pontifex.

Brennpunkte seien vor allem muslimisch geprägte Länder, kommunistische Staaten sowie autoritär regierte Länder wie z.B. Eritrea.

Die Vereinten Nationen, die USA und die Europäische Union haben bereits wiederholt von einem Völkermord an Christen im Irak gesprochen. Vertreter der Ostkirchen sind entsetzt über die Gleichgültigkeit der internationalen Gemeinschaft.

Der Bericht zeigt zudem auf, dass auch die vermutlich über 100 Millionen Christen im kommunistischen China nach einer Phase leichter Öffnung wieder verstärkt unter Verfolgung zu leiden hätten.

So seien etwa in der Küstenprovinz Zhejiang über 2000 Kreuze auf Kirchen demontiert und einige Gotteshäuser sogar ganz zerstört wurden. Immer wieder komme es vor, dass Kleriker verhaftet und festgehalten würden, um sie auf die staatliche Religionspolitik einzuschwören.

Alle diese Schlaglichter ließen laut John Pontifex ein bedrückendes Resümee zu: „Christen werden stärker verfolgt als jede andere Glaubensgrupp; immer mehr Menschen erleben schlimmste Formen der Diskriminierung und Gewalt.“

Weitere Informationen sowie die komplette Studie finden Sie hier.

Quelle und vollständiger Text der CNA-Nachrichtenagentur hier: https://de.catholicnewsagency.com/story/ein-grauel-ohne-ende-weltweite-christenverfolgung-auf-historischem-hochststand-2451


Hillary Clintons Kampf für grenzenlose Abtreibung führte zu ihrer Wahlniederlage

Nach der Niederlage Hillary Clintons haben Mitglieder ihrer Demokratischen Partei  deren Unterstützung für die Abtreibung kritisiert  –  und ihren Umgang mit religiösen Wählern.

Slogan:

Slogan: „GERECHTIGKEIT für die UNGEBORENEN“

„Hillary Clinton und die Demokratische Partei haben am Dienstag die Wahl zu einem Großteil wegen ihrer extremen Haltung zur Abtreibung verloren, die viele potentielle Clinton-Wähler abgestossen hat“, teilte die Gruppe „Demokraten für das Leben“ mit. 

Bereits vor der Wahl hätten die „Democrats for Life“ die Parteiführung gewarnt, dass die Partei langsam sterbe, wenn sie nicht in einen Dialog mit den Lebensrechtlern in den eigenen Reihen trete, sagte Direktorin Kirsten Day.

Clinton unterstützt die Abtreibung von Kindern bis kurz vor ihrer Geburt und wünscht zudem eine Finanzierung von Abtreibung durch Steuergelder – was seit vierzig Jahren in den USA durch das „Hyde Amendment“ verboten ist. 

Für Kirsten Day ist klar: Diese radikale Haltung hat den Demokraten viele Wählerstimmen gekostet. 

In Bundestaaten wie Wisconsin und Pennsylvania, die traditionell die Demokraten wählen, habe Clinton wegen dieser Haltung viele Stimmen verloren unter den „Millionen Abtreibungsgegnern in der eigenen Partei“, aber auch potentielle Wähler unter gemäßigten Republikanern und Unentschiedenen.

Quelle und vollständiger Artikel hier: http://de.catholicnewsagency.com/story/demokraten-clintons-haltung-zu-religion-und-abtreibung-kostete-sie-stimmen-1315

Foto: Dr. Edith Breburda


Sendung VATICANO jede Woche in EWTN

Die Sender CNA und EWTN produzieren ein wöchentliches, halbstündiges Magazin namens VATICANO, das über aktuelle Ereignisse aus dem Vatikan berichtet.

Der katholische TV-Sender EWTN strahlt dieses Magazin jeden Samstag um 17.30 Uhr aus. Wiederholt wird VATICANO jeweils sonntags um 21.30 Uhr, montags um 11 Uhr sowie dienstags um 22 Uhr.

Das Programm von EWTN ist digital über den Satelliten Astra (Frequenz 12460 MHz) sowie regional im Kabel und als Live-Stream im Internet unter www.ewtn.de frei empfangbar.

Für iPhone, iPad und mobile Android-Geräte wie Smartphones oder Tablets gibt es eine kostenfreie EWTN-App.

Frühere Sendungen kann man über den EWTN-Youtube-Kanal ansehen: http://www.youtube.com/user/EWTNDeutschland/videos

 

Weitere Infos zu VATICANO: http://kath.net/news/42860