Klima-Wunderkind Greta kann C02 „sehen“

Viele Menschen mögen sich vor dem Hintergrund der Hysterie rund um Greta Thunberg fragen, wie es möglich ist, dass eine 16-Jährige plötzlich die Deutungshoheit halb Europas einnimmt.

Einmal spricht sie auf der Klimakonferenz in Polen, dann taucht sie auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos auf, wo sie ebenfalls mit Wortspenden aufrütteln wollte. Davor war die Schülerin in Brüssel, Paris und Antwerpen. Auch in Hamburg ist sie schon aufgekreuzt und neulich sogar beim Papst in Rom. Wie kann es sein, dass die „Klimaaktivistin“ weltweit eine Kampagne ausgelöst hat, die eine enorme Logistik voraussetzt?

Unzensuriert berichtete schon mehrfach über die junge Schwedin und verwies in den Beiträgen auf die Hintermänner ihrer Aktivitäten. Allen voran ihren Vater und Manager Svante Thunberg, einen Schauspieler, Produzenten und Geschäftsmann  – und die Mutter und Ex-Song-Contest-Teilnehmerin Malena Ernman Thunberg.

Die Beiden haben den Bestseller „Scener ur hjärtat“ (dt.: „Szenen aus dem Herzen“) über ihr Wunderkind veröffentlicht und heute – am 30.4.2019  – erschien die deutsche Übersetzung: „Szenen aus dem Herzen – Unser Leben für das Klima“ heißt das Werk über das Wunderkind mit übersinnlichen Eigenschaften. Das Mädchen kann nämlich CO2 sehen und das ist kein Witz.

In der FAZ findet sich ein auszugsweiser Vorabdruck des neuen Thunberg-Buches. „Diese Thunbergs“ lautet der Titel und darunter eine kurze Einführung:

„In einem gemeinsamen Buch gibt die Familie, angeführt von Mutter Malena, jetzt Einblicke in ihren außergewöhnlichen Alltag zwischen besonderer Begabung und Essstörung“, heißt es. Und eine dieser Talente ist die Fähigkeit der Weltretterin, CO2 zu sehen.

Quelle und FORTSETZUNG des Artikels hier: https://www.unzensuriert.at/content/0029591-Uebermenschliche-Faehigkeiten-Klimaaktivisten-Greta-Thunberg-kann-jetzt-sogar-CO2


Klarstellungen zu Gretas Schulstreiks, Klimawahn, Energiewende und Kernkraft

Von Jörgen Bauer

“Schüler übernehmen Verantwortung”  – unter solchen Überschriften wird, mit verhaltener Begeisterung, über die Freitags-Demonstrationen, schulschwänzender, Plakate schwenkender und Parolen skandierender Schülerinnen und Schüler, zugunsten der Rettung des Weltklimas berichtet. 

Um es vorweg zu sagen: Das CO2 hat keine Wirkung auf das Klima, weshalb es auch nichts zu retten gibt, dafür aber zu unnötig steigenden Kosten, Restriktionen und zur Erfindung neuer Steuern und Abgaben führt.

Was sehr nachdenklich und auch bedenklich machen muss, ist, dass eine unter dem Asperger-Syndrom, einer Form des Autismus, leidende 16jährige schwedische “Umweltaktivistin” namens Greta Thunberg einen solche Hype auslöst, was nur durch eine Förderung durch die Medien und die Aufmerksamkeit, die ihr durch diese zuteil wird, erklärt werden kann.

Nach einem mir vorliegenden Bericht soll es sich hier um eine seit längerem geplante Kampagne handeln, bei der Kinder und Jugendliche eingesetzt werden sollen. Und die Eltern von Greta Thunberg sind keinesfalls so unbedarft, wie es den Eindruck machen soll, sondern selbst recht aktiv. 

An sich führt Autismus dazu, dass sich davon Betroffene von ihrer Umwelt abkapseln, aber deshalb nicht minderbegabt sind, sondern sich  –  ganz im Gegenteil –  in einseitiger Weise auf bestimmte Themen mit fanatischem Eifer voll konzentrieren können.

Was aber noch bedenklicher stimmt, ist die Leichtgläubigkeit, mit der Schüler auf Greta Thunbergs Parolen abfahren. Das lässt befürchten, dass Verführer nach wie vor große Chancen haben.

Werden denn die Schüler nicht zum kritischen und analytischen Denken angeleitet? Dass die Lehrer hier Probleme haben könnten, ist allerdings kaum vorstellbar.

Wie ist das nun mit dem CO2 ? Es ist in der Atmosphäre zu 0,038% vorhanden. Also ein Spurengas, das für das pflanzliche Leben und damit auch für unser Leben unverzichtbar ist. 0,038% entsprechen einer Strecke von nur 38 Metern bezogen auf 100 Kilometer – oder der von 38 Einwohnern bezogen auf 100.000 Einwohnern.

Die “klimaschädliche” Wirkung des CO2 wird darauf zurückgeführt, dass die von der Sonne kommende Wärmestrahlung eine andere Wellenlänge, als die von der Erde reflektiere Wärmestrahlung hat, die vom CO2 zurückgehalten wird, wodurch es zu einem “Wärmestau” kommt. Hier muss aber berücksichtigt werden, dass die Atmosphäre kein Dach, wie ein Treibhaus hat, sondern warme Luft ungehindert noch oben strömen kann, wobei sie sich abkühlt. Man bezeichnet das als Konvektion.

Die Klimasensitivität des Kohlendioxyds beträgt nur 0,6°C, verursacht also keine Katastrophen. Im Enquete-Bericht 1988 des Bundestages ist zu lesen, dass die Infrarot-Absorption durch das Kohlendioxyd der Luft längst gesättigt ist. Noch mehr Kohlendioxyd in der Luft bringt deshalb nicht noch mehr Wärme. Aus den Daten des Deutschen Wetterdienstes ist ersichtlich, dass während der letzten 30 Jahre die Globaltemperatur nicht gestiegen ist. Das mit dem “Wärmestau” kann man deshalb “vergessen”.

Klima ist zudem etwas, was es so überhaupt nicht gibt. Was es gibt, ist Wetter. Die statistischen Mittelwerte, die sich hier rechnerisch ermitteln lassen, aber so in der Natur nirgendwo verwirklicht sind, ergeben das “Klima”. Und das ist eine sich ständig wandelnde rechnerische Größe, die als solche nicht geschützt werden kann.

Vor 1000 Jahren konnte man auf Grönland Weizen und Gerste anbauen. Weinanbau war bis in moderate nördliche Breiten möglich (Schweden, Finnland). Das Nordmeer war weitgehend eisfrei, weshalb die Wikinger auf ihre Erkundungsfahrten gehen konnten. Zur Zeit hat die Eisbärenpopulation wieder zugenommen. Nicht alle Gletscher gehen zurück. Zum Teil nehmen sie auch zu.

Der Warmzeit vor 1000 Jahren schloss sich zwischen 1300 und 1900 die “Kleine Eiszeit” mit Missernten an –  und jetzt wird es wieder wärmer, was aber in erster Linie mit der Sonnenstrahlung zusammenhängt.

Zur Energiewende:

Nimmt der Wind um die Hälfte ab, sinkt die Stromerzeugung auf ein Achtel. Deshalb müssen die Windräder immer höher werden und übersteigen im Einzelfall bereits den Turm des Ulmer Münsters.

Die Energiedichte und der Wirkungsgrad von Wind und Sonne sind zudem sehr gering. Und bei Nacht und Windstille wird ohnehin kein Strom produziert, und es ist bislang auch nicht möglich, Strom zu speichern. Es fehlt auch an Leitungen. Verluste treten auf, wenn umgewandelt werden muss. Zum Beispiel Gleichstrom in Wechselstrom. Energie ist tatsächlich nicht “erneuerbar”, sondern kann immer nur unter Verlusten von eine Form in eine andere umgewandelt werden.

Windräder und Solarzellen sind dazu der Schrott von Morgen, der entsorgt werden muss. Solarzellen erzeugen nur Strom, wenn sie mit speziellen hochgiftigen Stoffen dotiert sind, für die es sehr strenge Sicherheitsvorschriften gibt. Und wie gewinnt man diese wieder zurück?

Für Windräder musste bislang mehr Wald gerodet werden, als für den Braunkohleabbau im Hambacher Forst vorgesehen ist. Windräder erzeugen zudem unhörbaren Infraschall, der als gesundheitlich bendenklich gilt.

Kernfusion ist die Energie der Zukunft

Es gäbe mittlerweile auch völlig neue Kernkraftwerkstechnologien auf Thoriumbasis, kaum noch Radioaktivität, sehr wenig radioaktiver Abfall und sehr kurze Halbwertszeiten. Wurde in Deutschland entwickelt, aber wegen der German-Angst bei uns nicht angewendet. Auch entsprechende Forschungen sind verpönt. Dafür werden die entsprechende Anlagen in anderen Ländern gebaut.

Ich glaube, dass die Kernenergie (Kernfusion) die Energie der Zukunft ist und sich die Energiewende als ein großer Flopp erweisen wird, wobei die Idee “erneuerbare Energien” an sich eine gute Idee ist, die aber Grenzen hat.

Das hat sogar Greta Thunberg geschnallt, die jetzt folgendes getwittert hat: „Ich bin eigentlich gegen die Nuklearenergie. Aber laut Weltklimarat kann sie tatsächlich ein kleiner Teil einer großen, neuen CO2-freien Energielösung sein.“ –  Nämlich dann, so Thunberg weiter, wenn Länder keinen Zugang zu erneuerbaren Energien hätten: Wir sollten darüber debattieren.

Sie ist mit ihrer Haltung nicht allein: 446 aktive Atommeiler gibt es weltweit und noch einmal fast 150 befinden sich derzeit in Bau oder Planung. Die deutsche Energiewende hat weltweit wenig Nachahmer.

Um zwei kleine Atomreaktoren, die einen Flugzeugträger antreiben, durch Solarenergie zu ersetzen, bräuchte man eine sehr große Fläche von Solarzellen oder einen kleines Wäldchen voller Windräder. Beides würde auf kein Schiff passen.

Zu dieser Thematik hat der Physiker Dr. Gustav Krüger, sehr aufschlussreiche Broschüren verfasst: “Kernkraft – Kohle – Klima” – “Der große Betrug – Die Energiewende”, die ich über die Deutschen Konservativen e.V. bezogen habe.

Sehr aufschlussreich sind auch die Bücher des Diplom-Meteorologen Dr. Wolfgang Thüne, “Freispruch für CO2”, “Der Treibhausschwindel” u.a. Vor Jahren hatte er die Wetterberichte im ZDF moderiert.  Dafür dürfte er, als “Ketzer” jetzt aber nicht mehr “geeignet” sein.

BILD: Linksjugend „Solid“ protestiert im Hambacher Forst gegen  Braunkohleabbau

Wie ist das alles zu bewerten?

Was notwendig wäre, ist eine breite Aufklärung in Sachen Öko- und Klimawahn um die Dinge wieder auf das vernünftige und notwendige Maß zurückzuführen. Das Feld darf nicht den Ideologen überlassen werden. Deshalb muss der Öko- und Klimareligion mit ihrer Neigung zur Hysterie entgegengewirkt werden.

Von Greta Thunberg initiierte Schulstreiks ändern natürlich nichts am Klima, und irgendwann wird sich die Sache totgelaufen haben. Aber noch wird sie voll vermarktet, aber das wird sich legen. In der letzten Woche waren es laut Zeitungsbericht bei uns noch 800 Teilnehmer und jetzt waren es noch 100.

Wie soll unsere Jugend die Probleme der Zukunft bewältigen, wenn sie über die Zusammenhänge in der Natur nicht informiert ist, wobei man sich die notwendigen Informationen ohne weiteres beschaffen kann, die eigentlich schon Teil der schulischen Ausbildung sein müssten.

Der Öko- und Klimawahn kann aber auch schreckliche Blüten treiben, wie folgende Berichte zeigen. Wenn es um Umwelt und Klima geht, können Klimaaktivisten und Umweltschützer zu “Herrenmenschen” werden:

Der an der Universität Graz lehrende Musikprofessor Richard Parncutt forderte  im Oktober letzten Jahres auf den Internetseiten der Uni die Todesstrafe für  sogenannte „Klimaleugner“. Der Australier outete sich in einem längeren, inzwischen gelöschten Artikel als Gegner der Todesstrafe. Nicht einmal  Breivik möchte er hingerichtet sehen, nur Klimaleugner, denn die seien in  einer ganz anderen Kategorie und schuld (oder könnten schuld werden)  am Tod von Hunderten Millionen, wenn nicht an Milliarden von Menschen.

Was kann vom Wort Gottes dazu gesagt werden?

Die Erde ist des HERRN und was darinnen ist, der Erdkreis und die darauf wohnen. Psalm 24,1

In maßloser Selbstüberschätzung wird immer wieder gern übersehen, dass es nicht wir Menschen sind, von denen die Existenz der Erde abhängt. Wir Menschen verkennen, dass wir weder die Welt noch das Leben geschaffen noch das Denken erfunden haben.

Auch wenn das nicht heißt, die Dinge gleichgültig schleifen zu lassen, denn es gäbe tatsächlich einiges zu tun. Trotzdem wäre es gut, sich immer wieder der eigenen Grenzen und Möglichkeiten bewusst zu werden und zu erkennen, dass Gott im Regiment sitzt, ohne dessen Willen nichts geschieht und der allen Dingen, ohne menschliches Zutun, einen Anfang und auch ein Ende setzt.

Es ist nicht unser Wesen, an dem die Welt genesen soll. Deshalb gilt es, sich auf das zu besinnen, was wirklich zählt und mit Gott zu rechnen, der sich in seinem Wort, der Bibel und in seinem Sohn Jesus Christus offenbart und real erfahrbar wird  – und der einen neuen Himmel und eine neue Erde verheißen hat.

Unser Autor Jörgen Bauer ist evangelischer Christ und lebt in Heidenheim

 

 

 


Die Regierung fördert das Höfesterben durch Bürokratisierung der Landwirtschaft

Der im Februar erschienene „Klimaschutzbericht 2018“ der Bundesregierung stellt die geschätzten CO2-Einsparungen der einzelnen Maßnahmen des 2014 verabschiedeten „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ dar. Der Anteil der Landwirtschaft an den Gesamtemissionen Deutschlands liege demnach bei 7 Prozent.

Im „Aktionsprogramm Klimaschutz 2020“ hieß es noch, dass mit den vorgelegten Maßnahmen zur Emissionsminderung im Sektor Landwirtschaft insgesamt eine Reduktion der nicht energiebedingten Emissionen im Sektor Landwirtschaft von etwa 3,6 Mio. t CO2-Äquivalent-Emissionen erreicht werden könnte.

Der Klimaschutzbericht 2018 relativiert diese Zahl jedoch erheblich. Der Beitrag der Landwirtschaft zur Treibhausgasreduktion im Jahr 2020 liege demnach nur zwischen 0,65 und 2,3 Mio. t. CO2-Äquivalenten.

Das entspricht in etwa den CO2-Emissionen, die 70 Hin- und Rückflüge von Frankfurt nach New York verursachen.

Der agrarpolitische Sprecher der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Protschka, erklärt dazu:

„Bei den vorgelegten Maßnahmen handelte es sich um die Novelle der Düngeverordnung sowie um die Erhöhung des Flächenanteils des Ökolandbaus. Die Novelle der Düngeverordnung 2017, der laut Bericht das größte Reduktionspotential zugeschrieben wird, hat zu einer massiven Steigerung der Bürokratiekosten für kleine und mittlere bäuerliche Familienbetriebe geführt, die noch nie Umweltprobleme verursacht haben.

Infolgedessen kam es zu einer dramatischen Beschleunigung des Höfesterbens landwirtschaftlicher Familienbetriebe.

Damit nicht genug, soll die frisch novellierte Düngeverordnung ein weiteres Mal novelliert werden und ab Mai 2020 gelten. Neben den zusätzlichen Aufzeichnungspflichten und dem damit verbundenen weiteren Bürokratieaufwand werden landwirtschaftliche Betriebe in Nitratbelasteten Gebieten dann massiv bei ihrer Düngung eingeschränkt werden.

So soll z.B. der Düngebedarf in solchen Gebieten pauschal um 20 Prozent abgesenkt werden. Das käme einer Enteignung gleich, denn der Anbau von hochwertigen Kulturen wird damit fast zur Unmöglichkeit. Die Novelle der Novelle wird also zwingend zu weiteren Hofkonkursen führen.

Die Existenz unserer kleinen und mittleren landwirtschaftlichen Familienbetriebe wird auf dem Altar des ‚Klimaschutzes‘ geopfert. Es zeigt sich erneut, dass das Bekenntnis der Regierungskoalition zum bäuerlichen Familienbetrieb nur ein leeres Versprechen ist.

Der richtige Weg wäre eine Entschlackung der Düngeverordnung für alle Betriebe, die in unbelasteten Gebieten wirtschaften sowie eine langfristige Gestaltung des Vieh- und Biogas-Flächenverhältnisses.

Wir fordern die Regierungskoalition auf, das selbstzerstörerische ‚Aktionsprogramm Klimaschutz 2020‘ sowie den ‚Klimaschutzplan 2050‘ zu beenden.

Diese Klimaschutzpolitik ist ein Irrweg. Kohlendioxid (CO2) ist kein Schadstoff, sondern ein unverzichtbarer Bestandteil allen Lebens. Je mehr es davon in der Atmosphäre gibt, desto kräftiger fällt das Pflanzenwachstum aus.

Wir dürfen keine weiteren Existenzvernichtungen und Umweltzerstörungen unter dem Deckmantel des ‚Klimaschutzes‘ tolerieren.“

 


Alice Weidel: Kommt jetzt die Dieselwende?

Zur Diskussion um die Dieseltechnik erklärt AfD-Spitzenkandidatin Dr. Alice Weidel: 

„Der Diesel bleibt eine unverzichtbare Zukunftstechnologie. Dieselmotoren sind effizienter als Benziner. Sie kommen mit weniger Kraftstoff aus und produzieren deutlich weniger CO2. 

Seit Jahren werden jedoch die Grenzwerte für Luftreinhaltung immer weiter nach unten geschraubt. Allerdings nicht in geschlossenen Räumen, wie etwa auch am Arbeitsplatz. Dort gelten nach wie vor Werte, die um ein Vielfaches höher sind. Das zeigt, dass es der Anti-Diesel-Lobby mitnichten primär um den Verbraucherschutz geht.

Die Kampagne gegen den Dieselmotor greift vor allem die exportstarke deutsche Automobilindustrie an. Sie ist eine von Lobbyisten in Brüssel und Berlin initiierte Hexenjagd, die vor allem dem Wirtschaftsstandort Deutschland schadet und damit rund eine Million von Arbeitsplätze gefährdet.

Der hysterische und undifferenzierte Aktionismus der deutschen Regierungspolitiker ist nicht nachvollziehbar. Sie sind verpflichtet, Schaden von Deutschland abzuwenden und tun wieder einmal genau das Gegenteil. Ideologie hat ihren Preis. Und den zahlen wie bei der Energiewende die Bürger.“   

 


Dr. Alice Weidel: Das EE-Gesetz abschaffen!

Zu den Fehlern und negativen Auswirkungen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes (EEG) erklärt AfD-Bundesvorstandsmitglied Dr. Alice Weidel (siehe Foto):

„Das EEG hat mehrere elementare Fehler. Das Kernproblem dabei ist, dass der Dreiklang einer sicheren, umweltverträglichen und bezahlbaren Energieversorgung aufgegeben wurde. Bei diesem Gesetz steht das Wunschdenken vor der Vernunft und dem Machbaren. Alice Weidel-150x150

Die Stromkunden zahlen jährlich über 20 Milliarden Euro, damit Investoren, die in erneuerbare Energien investiert haben, ihre staatlich garantierte Rendite durch das absurde Einspeisevergütungssystem bekommen. Es ist eine gigantische Umverteilung und das Gegenteil von sozial: eine Plan- und Lobbywirtschaft zugunsten Weniger.

Vor allem die einkommensschwachen Schichten sind relativ am härtesten betroffen. Hier bezahlt der Niedriglöhner in der immer teurer werdenden Mietwohnung dem Eigenheimbesitzer die Solaranlage auf dem Dach.

Auch die exportorientierte deutsche Industrie leidet unter dem Wettbewerbsnachteil, den die überproportional steigenden Strompreise erzeugen.

Da der Strom aus erneuerbaren Energien aber auch auf lange Sicht nicht konstant zur Verfügung steht und geeignete Speicherkapazitäten nicht existieren, wird dennoch weiter auf fossile Energieträger zurückgegriffen. Das hat den Effekt, dass trotz enormen Flächenverbrauch durch Windräder und Solaranlagen seit 2009 kein Rückgang des CO2-Austoßes in Deutschland erreicht wurde. 

Dazu kommen noch diverse Nebenwirkungen, welche die Verspargelung der Landschaft für die Umwelt mit sich bringt. 

Das EEG hat in mehreren Bereichen fatale Auswirkungen, ohne irgendeinen nachhaltigen Nutzen zu generieren. Dieses Gesetz muss daher schnellstmöglich abgeschafft werden.

Vor diesem Hintergrund ist von Frau von Storch eine Petition gegen das EEG ins Leben gerufen worden, die ich ausdrücklich unterstützen möchte. Nähere Infos: https://www.civilpetition.de/kampagne/eeg-abschaffen-1/startseite/aktion/263973Z11630/ “

 


Familien voller Leben einerseits – und hilflose US-Elitestudenten andererseits…

Von Dr. med. Edith Breburda

Eine sechsköpfige Familie aus Argentinien liess es sich nicht nehmen, mit ihrem VW-Bus nach Philadelphia zum Weltfamilientreffen zu reisen: Für die 20.921,5 km brauchten sie 194 Tage. dr-breburda1

Der 41-jährige Catire Walker und seine 39-jährige Frau Noel Zemborian gaben ihre Stellen auf, um ihren Kindern (Carmin 3; Mia 5; Dimas 8 und Cala 12) eine unvergessliche Reise zu ermöglichen. Sie wollten zum Weltfamilientag. Ein Ereignis, das den Familienzusammenhalt festigen sollte.

“Dieses Treffen ist gedacht, andere Familien kennenzulernen. Dies ist genau das, was wir auf unserer Pilgerreise nach Philadelphia erleben wollten. Das Motto der Veranstaltung ist: Liebe ist unsere Mission: Familie voller Leben. – Genauso fühlen wir uns als Familie“, sagt Noel.

Viele Familien nahmen die Pilgernden während ihrer Fahrt auf. In Panama feierte Cartire seinen 41. Geburtstag. Nach der hl. Messe in New Orleans ging die Familie mit neuen Freunden zum Frühstück. Ihr VW-Bus „Franziska“, der 1980 gebaut wurde, blieb oft stehen, doch dann hatte der Schutzengel dafür gesorgt, dass immer jemand kam, der wusste, wie man das Gefährt wieder flott bekommt.

Eigentlich war es eine schwere Entscheidung, ob die Familie wirklich diese lange Fahrt wagen sollte. Schließlich war es riskant, alle Ersparnisse in diese Pilgerreise zu stecken. Daneben mussten noch die Kinder unterrichtet werden. „Es sprach eigentlich viel dagegen und wir machten uns große Sorgen, ob wir das tun sollen. Dann entschieden wir uns, dass es die Sache wert ist, Risiken auf sich zu nehmen.“ Foto von Elstrud Consoir

Andrea Blanco und ihr Mann hat die Familie aufgenommen, als sie in North Carolina waren. In Philadelphia haben sie sich wiedergetroffen.

Für Andrea ist die argentinische Familie genau das, wie man sich eine katholische Familie vorstellt: „Sie verbringen jeden Moment ihres Lebens, wie es der Herrgott von uns erwartet. Sie lassen alles liegen und stehen und leben als eine richtige Familie, die Werte und Tugenden gemeinsam teilt.“

Die argentinische Familie wird noch bis November unterwegs sein. Sie will von Miami aus wieder nachhause fliegen. Ihren VW-Bus wollten sie erst verschiffen, aber dann bot sich ein Verwandter an, ihn nach Buenos Aires zu fahren (1).

Unkritisch, technikgläubig, ängstlich und unsicher

Nur noch selten hört man, dass Eltern alles tun, um ihre Kinder auf das Leben vorzubereiten. Die heutigen Studenten von US-Elite-Universitäten wissen nicht mehr, wie man Schwierigkeiten bewältigt.

Milleniumskinder sind sehr technikgläubig. Sie glauben alles, was ihnen die modernen Biowissenschaftler erklären und wägen nicht ab, ob es überhaupt stimmt. Diese Informationen veranlassen die Jugendlichen, sehr ängstlich zu reagieren. So riefen neulich Studenten der Harvard-Universität den Notdienst, als eine Maus in ihrem Studentenwohnheim herumlief. Sie waren so hilflos, dass sie sich zu Tode erschreckten, als sie eine Maus sahen.

Bisher wurden sie von ihren Eltern total umsorgt. Sie leben in ständiger Angst, dass es stimmen könnte, was die Nachrichten sagen. Irgend etwas sei da draußen, das sie und den Planeten, auf dem sie leben, zerstört. Wie man auch nur auf so eine Idee kommen kann, scheint unbegreiflich. MSN Stud

Neulich war auf der Internetseite „Gizmodo“ folgender Bericht zu finden: “Meanwhile in the future to stop climate change, we must genetically engineer humans.“ (2) ( = Um den künftigen Klimawandel zu stoppen, müssen wir genetisch veränderte Menschen schaffen).

BILD: Studenten am Campus, der am See liegt (Foto: Dr. E. Breburda)

Manche Wissenschaftler denken, ein Leben nach dem Klimawandel könne nur dann möglich sein, wenn man Tiere und Lebensmittel genetisch verändert.

Obwohl es in den letzten 19 Jahren kein bisschen wärmer geworden ist und viele Wissenschaftler eher davon ausgehen, dass wir in einem Interglazial, einer Zwischeneiszeit leben. Das Klima in den Interglazialen war etwa so wie heute oder etwas wärmer. Das große Interglazial zwischen Mindel- und Risseiszeit dauerte rund 200.000 Jahre. Das Ende der letzten Würm/Weichsel Vereisung liegt 10.000 Jahre zurück.

Panik aufgrund einer angeblichen Erderwärmung

Dennoch glauben US-Elite-Studenten, dass sich unsere Erde unweigerlich erwärmt. Man müsse anfangen, Vorbereitungen zu treffen, denn in 30 Jahren werden wir alle davon betroffen sein. Dabei sind die einzigen Beweise, die es für ein Global Warming gibt, Computermodelle.

Wenn ein Hurrikan im Anmarsch ist, wie z.B. „Joaquin“ im Oktober 2015, gibt es große Vorhersagen, aber keiner weiß wirklich, wann und wo genau der Sturm auf das Land trifft. Das sind aber Vorhersagen, die den nächsten Tag betreffen. So kann man nicht wirklich annehmen, dass Prognosen über eine globale Erwärmung, die in 20 – 50 Jahren auftreten soll, akkurat sind.

Die heutigen US-Jugendlichen nehmen hingegen das, was die Wissenschaft prophezeit, nicht nur unkritisch, sondern auch bitter ernst auf. Alles, was sie hören, jagt ihnen einen Schrecken ein.

BILD: Graduierung von Medizinern in Phoenix (Foto: Dr. E. Breburda)

Zu all dem scheint es keinen Weg zu geben, um dem zu entkommen, was man selber gar nicht verschuldet hatte. Problemlöser sind gefragt, egal wie utopisch ihre Ratschläge klingen und zu welchen Mitteln sie greifen.

Wenn man jungen Leute erzählt, dass sie keine Zukunft haben und es sinnlos ist. etwas dagegen zu unternehmen, weil geheime unkontrollierbare Mächte hinter allem stehen und uns alles aufoktroyieren, dann setzten die Jugendlichen all ihre Hoffnung und Vertrauen auf diejenigen, die eine Antwort auf all das haben.

Gentechnik als vermeintliche Lösung globaler Probleme

Sie hören auf Wissenschaftler, die ihnen sagen, dass unsere Überlebenschance in der Gentechnik liegt. Man redet von einer 30-jährigen Zeitspanne, weil bis dorthin wohl keiner mehr von den Propheten lebt.

Ganz neu ist die Idee, die Menschen genetisch zu manipulieren. 2012 sprach der Philosoph Matthew Liao das Thema in einem Artikel das erste Mal an. Er schlug vor, dem Klima-Wandel entgegen zu wirken, indem die menschliche Natur verändert wird. 51CbuMSEzzL__BO2,204,203,200_PIsitb-sticker-arrow-click,TopRight,35,-76_SX385_SY500_CR,0,0,385,500_SH20_OU03_

BILD: Sachbuch von Dr. Breburda: GLOBALE CHEMISIERUNG

Um dem Planeten zu helfen, soll der neue Mensch weniger CO2 ausatmen. Er soll in der Dunkelheit sehen können, womit Elektrizität eingespart wird. Er soll auf Rindfleisch allergisch reagieren. Dadurch wird es weniger Rinder und am Ende weniger Methan geben. Auch soll der genetisch veränderte Mensch kleiner sein, um der Umweltverschmutzung entgegenzuwirken.

Als der aufsehenerregende Bericht erschien, meinten dann doch einige, es handle sich um einen Aprilscherz. Bill McKibbon, ein berühmter Umweltadvokat, findet, dass man die Vorschläge ernst nehmen muss. Viele Studenten sind derselben Meinung (3).

So unterliegen US-Elite-Studenten Ängsten, wenn sie eine Maus im Zimmer haben:

„Sie fühlen sich hilflos. Es wurde ihnen bisher erzählt, sie seien die Besten. Nun sind sie an der Harvard oder Purdue- Universität und merken, dass auch andere gut sind und sie nicht mehr weiterhin auffallen.

Amerikanische Universitätsstudenten sind unreife Schlappschwänze. Jedes Mal, wenn sie mit einem Problem konfrontiert werden, versagen sie und brauchen eine psychologische Beratung.

Das Problem ist, dass US-Harvard-Studenten im Jahr 63.000 US Dollars Studiengebühren pro Jahr bezahlen müssen. Sie erwarten eine entsprechende Gegenleistung. Für sie bedeutet es ein Versagen, wenn sie keine Bestnoten erzielen. Das geht soweit, dass die Professoren Angst haben, schlecht bewertete Studenten könnten Selbstmord begehen. Sie denken, durch eine schlechte Note sei ihr Leben vorbei. Sie bitten den Professor um bessere Noten. Oft schreien die Studenten ihre Dozenten auch an, weil ihrer Meinung nach die Prüfungsfragen nicht klar genug gestellt wurden.

Es ist so schlimm, dass junge Professoren den Studenten nur noch Bestnoten geben. Manchmal auch aus Angst, selber von den Studenten schlecht beurteilt zu werden und dann ihre Stelle zu verlieren“, erläutert Prof. Gray vom Boston-College in einem Artikel in der Zeitschrift: „Psychology Today“.BookCoverImage

Im Grunde sind die Studenten nur so geworden, weil ihre sogenannten Helikoptereltern sie für das Leben unfähig machen. Die Eltern breiten bildlich gesprochen den roten Teppich vor ihrem Kind aus. So nahmen in den letzten fünf Jahren die Notfallanrufe und psychologischen Beratungen deutlich zu. Eine Studentin suchte ihren Psychologen auf, weil ihre Zimmernachbarin sie eine Hexe nannte (4).

Quellenangaben:

  1. Limbaugh R.: Helicopter Parents produce helpless kids. LifeLock, 30. September 2015
  2. Matheson K.: Argentine family of 6 completes pilgrimage. Wisconsin State Journal, Friday Sept. 25, 2015
  3. Eveleth R.: Meanwhile in the future: to stop climate change, we must genetically engineer humans. Gizmodo, 29. Sept. 2015
  4. Limbaugh R.:Lunatic Libs want to genetically engineer human beings to stop climate change. LifeLock, 30. September 2015

Unsere Autorin Dr. med. Edith Breburda ist Bioethik-Expertin und Veterinär-Medizinerin (Tierärztin); sie lebt in den USA (Bundesstaat Wisconsin).

Weiterführende Literatur, Artikel und Bücher von Dr. Edith Breburda: http://scivias-publisher.blogspot.com/p/blog-page.html

Ediths Buch-Neuerscheinung REPRODUKTIVE FREIHEIT vom Juni 2015: https://charismatismus.wordpress.com/2015/06/20/neuerscheinungbuch-empfehlung-reproduktive-freiheit-von-dr-edith-breburda/

Dieses sachkundige und zugleich verständliche Buch “Reproduktive Freiheit” (viele bioethische und aktuelle Themen) kann portofrei für 22,30 Euro bei uns bezogen werden: felizitas.kueble@web.de (Tel. 0251-616768)


Fiktiver Brief an Papst Franziskus

Von Horst Ditz

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

ich danke Dir von ganzem Herzen für diese längst fällige und grandiose Enzyklika „Laudato Si“. Du hast sie aus berechtigter „Sorge für das gemeinsame Haus“, in dem wir gemeinsam mit Dir und der Natur leben, verfasst.  RadioVatikan

Du forderst darin  die Menschen zu Recht dazu auf, den leichtfertigen und ungezügelten Umgang mit den begrenzten Ressourcen unserer Erde aufzugeben. Es bedarf nach wie vor einer globalen ökologischen Umkehr. 

Du prangerst mit Recht den sozialen Niedergang, die soziale Ungerechtigkeit, den Glaubensverlust, die Gottesferne, das Abtreibungsdrama, die gefährliche Gleichgültigkeit der Menschen und vieles mehr an. Du unterziehst diese wichtigen Aspekte  sorgfältig und ausgewogen zum Nutzen der Leser einer kritischen Analyse, weil es notwendig ist, „die Wunden zu heilen, die wir der natürlichen uns sozialen Umwelt zugefügt haben.“

Sechs Monate vor der Pariser Klimakonferenz hast Du Deine Enzyklika „Laudato  Si“ veröffentlicht und darin die „Reduzierung des Kohlendioxid (CO2 )-Ausstoßes“ gefordert. Damit hast Du einen Exkurs in den naturwissenschaftlichen Bereich unternommen, worauf ich Bezug nehmen möchte.

Der Vatikan-Korrespondent Guido Horst von der katholischen „Allgemeine Sonntagszeitung“  schreibt in deren Wochenendausgabe vom 20. Juni 2015 hierzu in seinem Leitartikel sinngemäß, wenn Du auf naturwissenschaftliche Erkenntnisse und Fakten zurückgreifst, ist Deine jüngste Enzyklika sicherlich nicht unfehlbar.
Dr. Pelz.

Du hast Dich gerademal auf zwei von zweiundsiebzig (Internet-)Seiten mit dem sogenannten anthropogenen Klimawandel auseinandergesetzt und dabei übersehen, dass es das Phänomen des sich wandelnden Klimas bereits gegeben hat, ehe der Mensch die Erde betrat. Unzählige Eiskernbohr-Untersuchungen in der Arktis belegen diesen Befund. 

Auch einen globalen, anthropogenen, also von „Menschen verursachter Klimawandel“ kann es nicht geben, und er ist somit auch nicht beeinflussbar. Schon gar nicht kann er verhindert werden.

Sachlich gesehen ist „die Theorie des Klimawandels“ nach heutiger Interpretation abwegig, ja falsch. Es ist eine unbestreitbare Wahrheit, dass es definitiv keine Korrelation zwischen C02 und der Erdoberflächenerwärmung gibt und auch niemals in der Erdgeschichte gegeben hat. Weder das in der Natur vorkommende C02 noch das „menschengemachte“ können deshalb für den „Klimawandel“ oder für die unterschiedlichen Extremwetterereignisse auf der Erde verantwortlich gemacht werden, so dass einige Korrekturen in Deiner Enzyklika  „Laudato  Si“ angebracht wären.

Denn schon einmal ist der Vatikan am 7.5.2014 von „Klimaschwindlern“  hinters Licht geführt worden  und brachte über Radio Vatikan die Meldung: „Vom Menschen verursachter Klimawandel ist allgemein akzeptiert.“ CIMG0769

Deswegen geistern  Begriffe wie „Treibhauseffekt“, „Klimakatastrophe“  sowie „Klimagerechtigkeit“ als Hirngespinste und Schreckens-Geister wie Gespenster um die Welt und treiben ihr Unwesen in Form von Panik-Szenarien.  Die sich grenzenlos überschätzenden  Politiker und  der IPCC, eine Art „Klimamafia“, glauben fest daran, das Klima „schützen“ zu können. Ihre Vermessenheit ist jedoch ebenso groß wie ihr „Lügengebäude“, das sie aufgebaut haben, weil sie das Wetter a priori nicht bestimmen können, das dem Klima voraus geht.  

Lieber Heiliger Vater Franziskus,

es schmerzt  mich, wenn ich in Internetkommentaren ungehörige Kritiken gegen Dein Engagement für das Wohl der Menschen lese wie die Frage, „Wie grün ist eigentlich der Vatikan“ oder „Schuster bleib bei deinem Leisten.“

Dein „Weckruf“ zielt in die verkehrte Richtung, weil Armut sich nicht dadurch bekämpfen lässt, indem CO2 gänzlich vermieden wird. Wenn wie unsere Bundeskanzlerin beim letzten G7-Gipfel auf Schloss Elmau angekündigt hat, dass sie bis Ende dieses Jahrhunderts, eine Dekarbonisierung anstrebt, würde das bedeuten, dass eine globale Hungersnot über die  Menschheit hereinbräche und die Ankündigung der Kanzlerin einem Aufruf zum Selbstmord der  der Menschheit gleichkäme.

Jedes Schulkind weiß, dass ohne CO2 kein pflanzliches wie auch kein menschliches Leben auf Erden möglich ist. CO2 ist ein wichtiger Basisstoff für die Fotosynthese und damit zugleich Grundstoff für alles organische Leben auf der Erde. Jeder Grashalm, jede bunte Blume, an der wir uns erfreuen, jedes Blatt auf den Bäumen und jede noch so kleine Kreatur, die Mitbewohner unseres „gemeinsamen Hauses“ sind, können  nicht ohne C02 existieren.Vat_Flagge

In absehbarer Zukunft können schwache und unzuverlässige Wind- und Solarenergie nicht effektiv fossile Treibstoffe und Kernkraft für die Elektrizitätserzeugung ersetzen. Zumal nach Aussagen des Max-Planck-Instituts, bis zum Ende dieses Jahrhunderts der Energieverbrauch weltweit fünf bis sechs Mal höher sein wird, als heute.

Infolgedessen werden die Energiekosten ins Unermessliche wachsen, worunter vor allem die Ärmsten, das sind 1,3 Milliarden Menschen in den Entwicklungsländern, am meisten zu leiden hätten.

Schon heute sind die Gründe für die Schädigung der Menschen mangels ausreichender und bezahlbarer Energie erkennbar. Etwa die Erkrankung und die millionenfach vorzeitigen Todesfälle bei den Ärmsten, die auf dem  afrikanischen Kontinent durch das Einatmen erhöhter Dosen an Rauch von Brennstoffen, die sie zum Kochen und/oder Heizen in ihren Lehmhütten verwenden müssen.

Du nennst eine Zahl von fünf Millionen Toten jährlich, weil sie keine Elektrizität nutzen können, obwohl kaum ein anderer Kontinent über derart reichhaltige Energiequellen verfügt wie Afrika. Aber der reiche Westen verschließt die Augen und beabsichtigt, angeblich Zig Billionen, sprich zigtausend Milliarden, Dollar für die sinnlose „Erreichung der gesteckten Klimaziele“ auszugeben, welche die Steuerzahler der Welt berappen müssen.

Davon angeregt durch die Idee des Ökumenischen Rates der Kirchen, lädt das Bündnis zu einem „Ökumenischen Pilgerweg der Gerechtigkeit und des Friedens“ nach Paris von September bis Anfang Dezember 2015 ein.  Radio Vatikan

„Die „Option für die Armen ist Kern des biblischen Gerechtigkeits-Verständnisses“, heißt es. Geht es noch?

Allein bezahlbare Energie kann Millionen Menschen in der Welt noch helfen, der Armut zu entkommen!

Der zusätzliche Eintrag von Kohlendioxid in die Atmosphäre führt entgegen verbreiteter Lügen zu  positiven Auswirkungen auf das Pflanzenleben auf der Erde und trägt zu effektiverer landwirtschaftlicher Nahrungsmittel-Produktion bei, was den Ärmsten zugute kommt.

Die Steigerung des heutigen CO2– Gehaltes in der Atmosphäre erhöht maßgeblich die Nahrungsmittelproduktion und vermindert den Hunger auf Erden. Wüsten schrumpfen. Der Südrand der Sahara bewaldet sich und landwirtschaftliche Flächen wachsen, so dass immer mehr Nahrungsmittel produziert werden können. 

Energiequellen geringer Dichte und fehlender Verlässlichkeit wie Wind und Solar schädigen die Armen nicht nur durch künftig exorbitant steigende Energiekosten, sondern auch durch eine Reduktion der Erzeugung von Nahrungsmitteln und fördern weltweit den Hunger der Menschen.

Eine Reihe qualifizierter Physiker wie der in der Fachwelt hoch angesehene Prof. Dr. Gerhard Gerlach der theoretischen Physik in Braunschweig sprechen von einem “gigantischen Klimaschwindel“, von „perfider Verteufelung des CO2-Gases“ sowie vom „größten Wissenschaftsskandal aller Zeiten.“

Nun sitzen aber die „Klimalügner“ in einer Falle, aus der sie nicht mehr herausfinden. Sie können nicht eingestehen, dass sie sich in gigantischem Umfang geirrt haben, weil als Folge zig Tausende Menschen weltweit ihren Job verlieren würden.

Lieber Heiliger Vater Franziskus, So gesehen glaube auch ich, dass es sowohl „unklug als auch ungerecht ist, eine Politik der Reduktion des Verbrauches fossiler Treibstoffe zu betreiben wie ein britischer Autor in einem „offenen Brief“ an Dich geschrieben hat.

Mit großem Respekt appelliere ich an Dich, die politischen Führer auf unserer Erde  dazu anzuhalten, diese menschenschädliche Politik aufzugeben.

Dein glaubenstreuer Diener
Horst Ditz

Unser Autor Horst Ditz ist ausgebildeter Chemo- und  Physikotechniker; er war dreißig Jahre lang Ausbilder und Ausbildungsleiter für naturwissenschaftliche Berufe beim Chemie-Unternehmen BASF SE.

Fotos: Radio Vatikan (3), KOMM-MIT-Verlag (2)