Virologe Kekulé beklagt eine „trügerische“ Sicherheit durch Corona-Impfungen

Der Virologe Dr. Alexander Kekulé hat im ZDF-Talk von Markus Lanz am Donnerstag (2.9.) vor einem „Herbstorkan“ der Infektionen gewarnt, wie FOCUS-online berichtet.

Das führt der Professor aus der Universität Halle auch auf die trügerische Sicherheit durch die Impfung zurück: „Das Problem ist, dass die geimpften Erwachsenen das Virus zu einem hohen Prozentsatz weitergeben können.“

Der Virologe sagte weiter, der Impfschutz liege „bei der Delta-Variante zwischen 50 und 70 Prozent.“

Fazit von Prof. Kekulé: „Das heißt, wir haben jetzt im Herbst nicht nur eine Welle der Ungeimpften, sondern auch eine nicht erkannte, unsichtbare Welle der Geimpften…Dieser Tarnkappenbomber ist es, der die Inzidenz hochtreibt.“

Diese Virenverbreitung durch Geimpfte sei jetzt „das Problem“ für die Ungeimpften.

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Impfrate deutlich höher als bei RKI-Statistik?

Eine neue Umfrage zu den Corona-Impfungen in Deutschland nährt Zweifel an den offiziellen Zahlen des Robert-Koch-Instituts (RKI). 75 Prozent der 18- bis 59-Jährigen erklärten laut „Spiegel“ in einer Infratest-Befragung in Kooperation mit dem DIW Berlin bis zum 13. Juli, sie hätten ihre erste Spritze bereits erhalten.

Dieser Wert war 16 Prozentpunkte höher als in der offiziellen RKI-Statistik. Dort lag die Erstimpfungsquote der Altersgruppe zu diesem Zeitpunkt nur bei 59 Prozent, schreibt das Magazin weiter unter Berufung auf die Auswertung des „Corona Compass“, wie die Infratest-Umfrage heißt.

Damit verdichten sich die Anzeichen, dass das RKI in seinem offiziellen Impfquotenmonitoring die tatsächliche Impfrate unterschätzt. Das Institut selbst hatte am Mittwoch eine Umfrage veröffentlicht, in der 79 Prozent der 18- bis 59-Jährigen angaben, erstgeimpft zu sein. Dies wären 20 Prozentpunkte mehr, als das Impfquotenmonitoring zum selben Zeitpunkt auswies. Die Ergebnisse des „Corona Compass“ kommen denen der RKI-Umfrage auffallend nahe.

„Dies weist darauf hin, dass die tatsächliche Impfquote deutlich höher liegt, als die Statistik ausweist“, sagte der DIW-Forscher Mathias Huebener dem „Spiegel“.

Quelle und Fortsetzung der Meldung hier: https://www.extremnews.com/nachrichten/gesundheit/da3f1845ef3c320


Ex-BverfG-Präsident Papier kritisiert Spahn

Der frühere Präsident des Bundesverfassungsgerichts, Hans-Jürgen Papier, hat rechtliche Bedenken gegen die Impf-Verordnung von Gesundheitsminister Spahn erhoben.

Die grundsätzlichen Entscheidungen, ob und nach welchen allgemeinen Kriterien einzelne Personengruppen bei der Impfung bevorzugt würden, müsse „der parlamentarische Gesetzgeber selbst treffen“, sagte Papier. Dies gelte jedenfalls dann, wenn Impfungen „für eine erhebliche Zeit nicht allen impfwilligen Personen zur Verfügung stehen“.

Über eine Ministerverordnung dürften sicherlich „die Abgrenzungen der Personengruppen im Detail sowie die Bestimmungen des Verfahrens und der Zuständigkeiten geregelt werden“, fügte der ehemals oberste Richter Deutschlands hinzu.

Die grundsätzliche Entscheidung über die Priorisierung sei allerdings „so wesentlich für den verfassungsrechtlich geforderten Schutz des Lebens und der Gesundheit gleichberechtigt für jedermann, dass diese nicht dem alleinigen Ermessen der Regierung oder des Ministers überantwortet sein kann.“

Quelle und Fortsetzung der Nachricht hier: https://www.journalistenwatch.com/2020/12/20/ex-verfassungsgerichtspraesident-spahns/