Warum die Bedeutung von „Fridays for Future“ dramatisch gesunken ist

Pressemitteilung von Faktenkontor:

Greta Thunberg hat mit ihrer Fridays-for-Future-Bewegung Wirtschaft und Politik gehörig unter Druck gesetzt. Doch die Corona-Pandemie hat der Schwedin den Teppich unter den Füßen weggezogen. Die Bedeutung der Klima-Aktivistin ist in sich zusammen gebrochen.

Mit Einbruch der Coronakrise war es für Fridays for Future so gut wie unmöglich, auf Straßen und Plätzen in Europa für mehr Klimaschutz zu demonstrieren.

Das Abstruse ist, dass sich die Gejagten – die Politiker – im Bundestagswahlkampf immer mal wieder auf FFF berufen haben. Damit waren Politiker mitunter stärkere Zugpferde in der Öffentlichkeit als die NGO (Nichtregierungsorganisation) selbst.

Doch es kommt ein zweiter Effekt hinzu: Die Menschen haben während der Pandemie in Angst gelebt und sich bedroht gesehen. Klimaschutz verliert dabei an Bedeutung. Für FFF hat sich damit der Resonanzboden in der Gesellschaft spürbar verkleinert.

Greta Thunberg ist längst nicht mehr so stark wie früher. Denn sie wird erwachsen – und damit verliert sie das Kindliche, das sie in ihren Kampagnen immer instrumentalisiert hat.

Inzwischen hat Greenpeace die Massenbewegung FFF in der öffentlichen Sichtbarkeit wieder eingeholt. Wenn Greta & Co. nicht bald den Defibrilator finden, wird diese NGO wohl immer weiter in der Bedeutungslosigkeit verschwinden.

Vollständiger Artikel von Jörg Forthmann hier: https://www.faktenkontor.de/krisen-pr-blog-mediengau/greta-thunberg-hat-abgewirtschaftet/


Befangenheitsanträge gegen Richter des BverfG

Der Bundestagsabgeordnete Christian Wirth (AfD) hat in seiner Verfassungsbeschwerde gegen das „Bundesnotbremsengesetz“ sowie den Verfahren der Parlamentarier B. von Storch, Komning, Münzenmaier, die er als Verfahrensbevollmächtigter vertritt, Befangenheitsanträge gegen den Präsidenten des Bundesverfassungsgericht, Stephan Harbarth, die Vizepräsidentin, Doris König, sowie weitere Richter des Bundesverfassungsgerichts gestellt.

Grund war ein Essen dieser Richter am 30. Juni 2021 im Bundeskanzleramt zusammen mit Bundeskanzlerin Merkel, Bundesjustizministerin Lambrecht sowie weiteren Kabinettsmitgliedern. Gegenstand der Tagesordnung war dabei auf Wunsch Harbarths die Corona-Politik der Bundesregierung, so dass Bundesjustizministerin Lambrecht hierzu ein Referat hielt.

MdB Christian Wirth teilt dazu mit:

„Es kann nicht sein, dass das höchste deutsche Gericht sich quasi im Bundeskanzleramt ‚Instruktionen‘ abholt, wenn gleichzeitig Verfahren beim Bundesverfassungsgericht gegen die Corona-Politik der Bundesregierung anhängig sind. Von Richtern, die von der verfassungsrechtlichen Gewaltenteilung offensichtlich wenig beeindruckt sind, ist kein neutrales Urteil mehr zu erwarten.“

Des Weiteren stellt Wirth klar, dass trotz Auslaufen des „Notbremsengesetzes“ weiter ein Rechtsschutzbedürfnis und somit ein Anspruch auf eine Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts besteht, da eine Wiederholungsgefahr nicht von der Hand zu weisen ist. Denn sowohl Frau Merkel als auch weitere politische und wissenschaftliche Akteure warnen permanent vor neuen Wellen und neuen Varianten des Corona-Virus.


USA: Kath. Militär-Erzbischof bekräftigt Gewissensfreiheit auch für Nicht-Geimpfte

Oberhirte erwähnt Problem der fötalen Zell-Linien

Katholischen Soldaten sollte es erlaubt sein, eine Impfung aus Gewissensgründen abzulehnen – und dies unabhängig davon, ob abtreibungsbezogenes Gewebe bei seiner Herstellung oder Testung verwendet wurde (wie dies bei allen genbasierten Corona-Impfstoffen der Fall ist), erklärte der katholische Militär-Erzbischof in den USA.

„Niemand sollte gezwungen werden, einen COVID-19-Impfstoff zu erhalten, wenn dies die Heiligkeit seines Gewissens verletzen würde“, schrieb Timothy P. Broglio in einer am Dienstag veröffentlichten Stellungnahme.

Die 1985 gegründete Erzdiözese für den Militärdienst übernimmt in 220 Einrichtungen die Verantwortung für 1,8 Millionen Soldaten. Erzbischof Broglio wurde 2007 von Papst Benedikt XVI. zum obersten Militärseelsorger ernannt.

In der Erklärung wird erwähnt, daß die Pfizer- und Moderna-COVID-19-Impfstoffe mit einer „abgeleiteten Zelllinie“ abgetriebener Kinder getestet wurden – und daß das Vakzin von Johnson & Johnson mit solchen fötalen Zelllinien nicht „nur“ getestet, sondern auch entwickelt und hergestellt worden sei (dasselbe gilt übrigens auch für den AstraZeneca-Impfstoff).

Der Erzbischof schrieb, katholischen Gläubigen seien diese Impfstoffe zwar trotzdem gestattet, aber nur dann, wenn keine anderen Vakzine zur Verfügung ständen und wenn sie ihre moralischen Einwände kundtun.

Quelle für die Zitate (englisch-sprachig): https://www.defenseone.com/policy/2021/10/catholic-troops-can-refuse-covid-vaccine-archbishop-declares/186056/


Bildungsethik erfordert keine „Haltungs-Pädagogik“, sondern Unvoreingenommenheit

Von Dr. Axel Bernd Kunze

Unterricht, der überwältigt, widerspricht dem Bildungsgedanken und der Befähigung des Einzelnen zur Selbstbestimmung. Schüler sollen nicht für eine bestimmte weltanschauliche, parteipolitische Sichtweise oder ein singuläres Problemverständnis vereinnahmt werden.

Es geht beim Überwältigungsverbot und seinem Pendant, dem Kontroversitätsgebot, nicht um Wertneutralität, wohl aber um Unvoreingenommenheit. Was kontrovers diskutiert wird, muss auch didaktisch kontrovers aufbereitet werden.

Ich muss bereit sein, das Selbstverständnis des anderen wahrzunehmen, und ich muss zunächst unterstellen, dass der andere gute Gründe hat, anders zu urteilen als ich. Ich muss diese Gründe nicht akzeptieren. Aber ich muss zulassen, dass es andere Argumente gibt, die ausgesprochen werden dürfen und die ich zumindest prüfen muss. Erst dann kann kontrovers gestritten und um das bessere Argument gerungen werden.

Wo Haltung und Quote regieren, hat eine solche Einstellung keine Chance mehr. Unvoreingenommenheit und der Verzicht auf Überwältigung in Unterricht und Lehre setzen Freiheitsbewusstsein voraus, und die Fähigkeit, Wertkonflikte überhaupt wahrzunehmen.

Die aktuelle Impfdebatte, die Familien, Kollegien, Vereine, Freundeskreise etc. spaltet, ist nur ein Thema, das aktuell reichlich Anschauungsmaterial dafür bietet, wie oft ein Bewusstsein für gravierende Wertkonflikte fehlt. Nicht wenige, die über eine Polarisierung bei diesem Thema klagen, merken gar nicht, welchen Anteil sie selber daran haben, und zwar durch fehlende Unvoreingenommenheit.

Da wird im vollen Brustton der Überzeugung erklärt, es gebe keine guten Gründe, sich nicht impfen zu lassen.  Wir wissen schon: „Die“ Wissenschaft hat schließlich festgestellt. Und im Ton moralischer Überlegenheit werden Haltungsnoten verteilt, sind die Rollen von vornherein schon vergeben: Lässt Du Dich noch überzeugen, oder hat es keinen Sinn mehr, mit Dir zu reden!? Implizit steht schnell der Querdenkervorwurf im Raum. Wenn aber schon vor jedem Gespräch klar ist, wer der Gute und wer der Böse ist, macht der Austausch von Argumenten wenig Sinn.

Ohne Bewusstsein für gravierende Wertkonflikte, den Wert der Freiheit und die Fähigkeit zur sorgfältigen, unvoreingenommenen, differenzierten ethischen Güterabwägung wird es Lehre ohne pädagogikwidrige Überwältigung nicht geben können.

Leider schwinden diese Voraussetzungen im öffentlichen Diskurs. Am Ende blühen Agendawissenschaft und Haltungspädagogik. Es droht eine „Diktatur des Guten“. Doch Vorsicht: Moralisierung ist noch keine Moral, schon gar nicht ethische Reflexion.

Gesundheitsminister Jens Spahn hat im vergangenen Jahr davon gesprochen, dass wir nach der Coronakrise einander viel verzeihen müssten. Das ist richtig, weil Menschen fehlbar sind, nicht zuletzt in Krisen- und Ausnahmesituationen. Unverzeihlich ist es allerdings, wenn wir elementare Grundprinzipien unserer Wert- und Verfassungsordnung aufgeben wollten.

Zu den elementaren Prinzipien einer freiheitlichen Staats- und Verfassungsordnung gehört, dass einzelne Grundrechte nicht durch vorschnelle, einseitige Güterabwägung zulasten anderer verwirklicht werden.

Jede Impfung bleibt ein Eingriff in die körperliche Unversehrtheit (dies gilt erst recht für Impfstoffe, die im Zuge einer verkürzten Notfallzulassung eingeführt wurden), weshalb nicht etwa unter Verweis auf Sozialrechte einfach eine Pflicht zur Impfung proklamiert werden kann.

Nicht immer werden gravierende Wertkonflikte im praktischen Vollzug einvernehmlich gelöst werden können. Daher braucht es unabhängige Gerichte, die im Konfliktfall unvoreingenommen entscheiden können.

Es wäre dem Rechtsfrieden abträglich, wenn in der Coronakrise auch das Bundesverfassungsgericht Schaden genommen haben sollte – so befürchtet es aber die „Welt am Sonntag“ vom 10. Oktober 2021, wenn sie über das Kanzlerdinner zwischen Kabinett und Verfassungsrichtern titelt: „Juristen befürchten Einflussnahme auf Corona-Urteile“.

Nicht nur pädagogisch, auch juristisch ist Unvoreingenommenheit ein hohes Gut: Wer sich in seinen Grundrechten beeinträchtigt sieht und in Karlsruhe Rechtsschutz sucht, muss sich auf ein unparteiisches Urteil verlassen können. Und hierzu zählt, dass nicht eine Prozessseite – in Karlsruhe nicht selten die Regierung – vorab die eigenen Argumente mit dem Gericht abgestimmt hat. Eine solche Kumpanei wiegt schwer.

Für ein funktionierendes Staatswesen ist es wichtig, dass sich Verfassungsorgang grundsätzlich gegenüberstehen und nicht miteinander kungeln. Die Befangenheitsanträge gegen den Präsidenten des Bundesverfassungsgerichts, Stephan Harbarth, und Verfassungsrichterin Susanne Baer, die gegenwärtig auf dem Tisch liegen, sind ein deutliches Alarmsignal.

Es wäre schlimm, wenn in dieser Krise auch die „dritte Gewalt“ im Land Würde und Anstand verlieren sollte. Unvoreingenommenheit und Vertrauen sind wertvolle Güter, die schnell verspielt, aber nur mühsam wieder aufgebaut sind.

Quelle und vollständiger Beitrag von Dr. Kunze hier: https://bildung-und-ethik.com/2021/10/11/schlaglicht-vom-wert-der-unvoreingenommenheit/


Nordkorea: Nach Kontakt mit geflohenen Verwandten droht das Gefangenenlager

Die Abriegelung der chinesisch-nordkoreanischen Grenze und das Aussetzen des Handels im Zuge der Coronakrise haben im steinzeitkommunistischen Nordkorea die Notlage bei Nahrungsmitteln und Medikamenten dramatisch verstärkt.

Wie die Internationale Gesellschaft für Menschenrechte (IGFM) berichtet, sind die Menschen in Nordkorea verzweifelt und versuchen, mit Hilfe von Telefonmaklern aus dem Land geflohene Verwandte zu kontaktieren, die ihnen Geld und Informationen schicken. Immer öfter geben sich jedoch nordkoreanische Agenten als Telefonmakler aus, wie die IGFM erfahren hat. Wer beim Kontakt zu geflohenen Verwandten erwischt wird, dem drohen harte Strafen im Gefangenenlager.

Besonders in den nördlichen Grenzregionen sind chinesische Mobilfunknetze zugänglich. Dort bieten sogenannte Telefonmakler gegen eine Gebühr an, sich mit chinesischen Handys illegal in das Mobilfunknetz Chinas einzuwählen. Dadurch können geflohene Nordkoreaner ihren Verwandten in der Heimat Informationen und Geld senden.

Diese wollten Hunger, Überwachung und der Unterdrückung von elementaren Menschenrechten entkommen. Denn in Nordkorea wird die Meinungs-, Glaubens-, Bewegungs- sowie Informationsfreiheit stark einschränkt und „politisch unzuverlässige“ Bürger in Straflagern bis hin zum Tode gefoltert – selbst vor Kindern wird nicht Halt gemacht.

Die Flüchtlinge sind oft ehemalige Mitglieder der „Koreanischen Arbeiterpartei“ oder haben Familie in Südkorea, die ihre Flucht finanzierten. Wenn sie entdeckt und zurückgeschickt werden, ist dies häufig gleichbedeutend mit einem Todesurteil.

Martin Lessenthin, Vorstandssprecher der IGFM, verweist darauf, dass bereits zu Beginn der Coronakrise die nordkoreanische Diktatur die Überwachung und Bestrafungen intensiviert habe. Die wirtschaftliche und humanitäre Notlage zwinge die Menschen nun aber dazu, dieses Risiko erneut einzugehen. Wer Kontakt mit Geflüchteten im Ausland hält, zählt für das Ministerium für Staatssicherheit sowie die Polizei dort als politischer Krimineller.

Weitere Informationen zur Menschenrechtslage in Nordkorea


Österreich: Bundesland Kärnten hat seine Impf-Aktion in Schulen abgesagt

Im österreichischen Bundesland Kärnten wird in den Schulen nicht geimpft. Das stellte jetzt Bildungsdirektorin Isabella Penz gegenüber der Kleinen Zeitung fest.

Es sei kein Geheimnis, dass nicht alle von der Impfung begeistert seien, auch Eltern befänden sich unter den Impfverweigerern. Man wolle Konflikte nicht in die Schulen tragen, begründet Landessprecher Gerd Kurath die Entscheidung.

Offenbar haben Ereignisse in Tirol die Bildungsdirektion abgeschreckt. Wie berichtet, haben 19 Eltern eine Klage beim Landesgericht Innsbruck eingebracht, weil das Land Tirol kurz vor Schulschluss an Mittel- und höheren Schulen mit einem Flugzettel für das Impfen geworben hat. Aus Sicht der Kläger völlig unzulässig und mit Verheißungen verbunden (z.B. dem Gewinn eines iPhones).

Ein weiterer Grund, warum in Kärnten das Impfen in Schulen abgesagt wurde, ist der große administrative Aufwand. Neben den Schulärzten würde auch Personal benötigt, das die Impfung aufbereitet, die Impfwilligen entsprechend aufklärt und nach dem Stich den Gesundheitszustand der Kinder überwacht.

Quelle und vollständiger Artikel hier: https://www.unzensuriert.at/content/135286-kaernten-sagt-als-erstes-bundesland-das-impfen-in-schulen-ab/


Prof. Alexander Kekulé zu Corona: Geimpfte beschleunigen das Infektionsgeschehen

Prof. Dr. Alexander Kekulé leitet das Institut für Medizinische Mikrobiologie an der Universität Halle. Der frühere Berater der Bundesregierung für biologischen Bevölkerungsschutz meldet sich im MDR (mitteldeutschen Rundfunk) regelmäßig zur Coronakrise zu Wort.

Nun führte das RND (Redaktionsnetzwerk Deutschland) am 22.9. ein Interview mit dem Experten, wobei er sagte, eine „wichtige Unbekannte“ sei die Frage, „wie stark die Impfdurchbrüche ins Gewicht fallen“.

Prof. Kekulé schätzt nach „derzeitiger Datenlage“ den Infektionsschutz von Doppel-Impfungen „bei 50 bis 70%“. Er widerspricht damit dem Robert-Koch-Institut: „Die Aussage des RKI, die Geimpften spielten keine Rolle mehr beim Epidemiegeschehen, ist jedenfalls falsch.“

Er sieht das Problem von Geimpften u. a. darin, daß sie „nicht getestet“ werden und daher auch nicht in Quarantäne kommen. Der Mediziner fügt hinzu: „Deshalb rechne ich mit einer unsichtbaren Welle der Geimpften. Es ist zu befürchten, dass von dort aus Infektionen auf die derzeit 3,4 Millionen Ungeimpften ab 60 überschwappen.“

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Plädoyer eines Geimpften für die Freiheit aller Bürger – auch der ungeimpften

Von Thomas May

Die Zwangskollektivierung des Individuums durch einen „übergriffigen Sozialstaat … unter dem Vorwand staatlicher Schutzpflichten“ (so Dr. Axel Kunze in seinem Artikel „Wie der Corona-Diskurs für andere politische Zwecke vereinnahmt wird“ im „Christlichen Forum“ vom 23.9.2021) ist die eigentliche Revolution, die im Gefolge der Anti-Corona-Maßnahmen der Regierungen in Gang gesetzt wurde und welche das Reaktionsschema für künftige Freiheitseinschränkungen als „Klimaschutzmaßnahmen“ vorgeben dürfte.

Die Konsequenzen wie besonders die verfassungswidrige Entrechtung der Ungeimpften, denen die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zunehmend erschwert und demnächst sogar die Lohnfortzahlung im Quarantänefall verweigert wird, werden im veröffentlichten Diskurs nahezu einhellig gutgeheißen. Hier ist der Weg in eine neue Barbarei vorgezeichnet.

Tatsächlich steht die von Regierungen, öffentlich-rechtlichen Medien und den sich ihnen anhängenden Printmedien mitsamt den akkreditierten Vertretern der „Akklamationswissenschaften“ (Josef Kraus) unseriös, paternalistisch und aggressiv beworbene Impfkampagne vor dem Scheitern, weil die

Rechnung einer „Herdenimmunität“ oder „Besiegung“ des Virus selbst bei Erreichen einer sehr hohen Impfquote nicht aufgeht, vielmehr die inzwischen exponentiell steigenden „Impfdurchbrüche“ (https://reitschuster.de/post/rki-daten-zahl-der-impfdurchbrueche-steigt-stark-an/) die mangelnde „Schutzwirkung“ der Impfungen dramatisch ins Licht rücken und sie täglich weiter relativieren, während umgekehrt die Zahl der „NEUinfizierten“ zum Beispiel in neuen Bundesländern bei deutlich höherer Quote an Nichtgeimpften vergleichsweise gering ausfällt (vgl. https://www.corona-in-zahlen.de/bundeslaender/ und https://www.corona-in-zahlen.de/impfungen/).

Nichtsdestotrotz erklären Bundes- und Landesregierungen, mit dem Rücken zur Wand stehend, die Ungeimpften zum Sündenbock. Sie schüren geradezu eine Pogromstimmung gegen sie. Sie brauchen die „Impfverweigerer“ als Feindbild, weil sie anscheinend meinen, nur dadurch die Geimpften auf Linie und bei Laune halten zu können. Nach ihrer Logik ist deren „Belohnung“ mittels „Privilegien“ in Form von 3G und 2G, bei gleichzeitiger Ausgrenzung und Entrechtung der „trotzigen“ Ungeimpften, konstitutiv, ja zwingend.

Scheitert die „Belohnung“, scheitert das Corona- und Impfregime.

Geimpfte agieren souverän, wenn sie sich solchen Anbiederungs- und Korruptionsversuchen entziehen und bei Wahrung eines eigenständigen Denkens gegenüber Manipulation und Einschüchterung durch das Hygieneregime ihren – aus welchen Gründen auch immer – ungeimpften Mitbürgern und Mitbürgerinnen vernehmlich den Rücken und das Rückgrat stärken: in alltäglichen Situationen, in kontroversen Gesprächen mit Kollegen oder in der Familie, im öffentlichen Diskurs. (Das geschundene Wort „Solidarität“ verkneife ich mir.)

Sie zu „mobilisieren“ ist natürlich unverzichtbar: im Sinne einer umfassenden Selbstinformierung über sämtliche mit dieser Impfung zusammenhängenden Faktoren, Chancen, Risiken, Nebenwirkungen, aus möglichst vielen zur Verfügung stehenden Quellen, einschließlich des ganzen Spektrums wissenschaftlicher Expertise.

Eine Begründungspflicht für ihre hoffentlich druck- und angstfrei getroffene Entscheidung obliegt ihnen nicht.

Der (noch) als linksliberal geltende Journalist („Süddeutsche Zeitung“) und Jurist Heribert Prantl legt den Finger in die (schon eingangs angeschnittene) Wunde des fundamentalen Irrwegs und bezeugt beispielhaft, wie man als selbst Geimpfter (wie ich) und als Impfbefürworter sich für die grundgesetzlich geschützten Belange der Ungeimpften einsetzt und deren (Be-)Achtung einfordert:

„Das Corona-Denken ist dabei, die Individualgrundrechte zu vergemeinschaften und der Volksgesundheit unterzuordnen. Die Individualrechte werden kollektiviert. Der einzelne Mensch und seine Rechte treten zurück hinter dem Großen und Ganzen, hinter kollektiven Werten.

Ein freiheitsfeindlicher Zeitgeist diskreditiert Grundrechte als Egoistenrechte. Das ist falsch. Es sind schlicht Rechte, die voraussetzungslos gelten, für jeden; man kann und muss sie sich nicht erwerben, auch nicht durch eine Impfung. Sie gelten für Geimpfte und Ungeimpfte“ (Quelle: https://www.derstandard.de/story/2000129736742/mit-grundrechten-geimpft-zeit-in-der-corona-debatte-abzuruesten).

Darüber hinaus verengt die Kollektivierung der Individualgrundrechte unter der Maxime der Garantie der Gesundheit letztlich die Freiheit der bürgerlichen Existenz aller auf das präpolitische „nackte Leben“ (im strengen Lockdown auf das „Haus“), was einem Zivilisationsverlust entspricht.

Damit es nicht so weit kommt, gilt es Grenzen zu ziehen und überzogene Ansprüche zurückzuweisen: „Niemand hat ein Recht, nicht angesteckt zu werden“ (so die Politikwissenschaftlerin Ulrike Guérot, vgl. https://www.deutschlandfunkkultur.de/coronakrise-die-pandemie-und-der-verlust-des-politischen.1005.de.html?dram:article_id=493752).

Unser Autor Thomas May ist Lehrer i. R. – Er unterrichtete die Fächer Deutsch und Katholische Religionslehre. Der in Sendenhorst (Münsterland) lebende Autor ist ein Neffe des bekannten Prälaten und Kirchenrechtlers Prof. Dr. Georg May (Mainz).


Macht Dr. Drosten aus der Not eine Tugend?

Von Felizitas Küble

Nachdem sich immer stärker gezeigt hat, daß von dem monatelang versprochenen „vollen Immunschutz“ nach Zweifach-Impfung keine Rede sein kann, weshalb die meisten Impf-Euphoriker nun zur dritten Spritze übergehen wollen, hat sich der quasi-amtliche „Chef-Virologe“ Dr. Christian Drosten etwas Anderes einfallen lassen, denn mit dem von ihm lauthals postulierten „Wegimpfen der Pandemie“ klappt es ersichtlich nicht.

Er empfiehlt nun angesichts von tausenden „Impf-Durchbrüchen“ nicht etwa eine Dritt-Impfung, sondern eine Infektion nach der Impfung. Also Ansteckung statt Booster-Impfung? Macht der Dauer-Ratgeber der Nation jetzt aus der Not eine Tugend?

Er argumentiert gemäß der Devise: Eine Durchbruchs-Infektion nach der Impfung ist nichts Schlimmes, sondern etwas Gutes, weil dies zur langfristigen Immunität führe. Somit will er die offensichtlich schwache Impf-Wirkung durch eine Ansteckung verbessern.

Wenn bislang Kritiker der staatlichen Impf-Politik als Alternative auf eine „natürlichen Immunität“ (Genesenen-Status) verwiesen haben, wurden sie oft gleich in die Querdenker-Ecke geschoben.

Und nun diese überraschenden Töne von Dr. Drosten selbst, über die der Sender RTL-online am 8. September berichtet hat.

Schon im Titel heißt es über den allzeit öffentlichkeitspräsenten Virologen: „Mein Ziel ist eine Infektion nach der Impfung“

Es sei nicht sinnvoll, immer wieder nachzuimpfen, so Drosten: „Nur durch immer wiederkehrende Kontakte mit dem Coronavirus lasse sich eine belastastbare Immunität der Bevölkerung erzielen“.

Sein Ziel: „Ich will eine Impfimmunität haben und darauf aufsattelnd will ich dann aber durchaus meine erste Allgemeininfektion und die zweite und auch die dritte haben.“ Er als gesunder, doppelt-geimpfter Erwachsener könne „das Risiko für sich verantworten“, erklärt er weiter.

BILD: Kritischer Bestseller des Biologen Clemens Arvay über Corona-Impfstoffe

Es geht aber in Wirklichkeit nicht „nur“ darum, daß eine Corona-Ansteckung nach Impfung möglich ist, sondern durchaus schwerwiegende Erkrankungen bzw. Nebenwirkungen die Folge sein können, z.B. unlängst im ASB-Seniorenheim in Oberhausen kurz nach der Booster-Impfung von 90 Bewohnern: Neun „heftige“ Komplikationen, zudem mehrere Wiederbelebungen.

Der neu-artige Vorstoß Drostens belegt einmal mehr das Scheitern seiner zuvor ständig propagierten Impf-Strategie. Daher der plötzliche Verzicht auf die dritte Spritze und sein „Umsteigen“ auf eine Infektions-Immunität.

Zuvor hatte der Virologe vor allem AstraZeneca wochenlang sehr gelobt und auf Einwände geantwortet, man solle drauflosimpfen, statt das „Haar in der Suppe“ suchen: https://charismatismus.wordpress.com/2021/02/16/drosten-es-soll-in-der-breite-geimpft-werden-statt-das-haar-in-der-suppe-zu-suchen/

Felizitas Küble leitet den KOMM-MIT-Verlag und das Christoferuswerk in Münster, das dieses CHRISTLICHE FORUM betreibt


Kritik am strittigen „Omnibus-Verfahren“

Die AfD-Bundestagsfraktion prüft derzeit, wie sie gerichtlich gegen die kürzlich verabschiedeten Verschärfungen des Infektionsschutzgesetzes vorgehen kann. Der Justiziar der AfD-Bundestagsfraktion, Stephan Brandner, teilt dazu mit:

„Die Bundesregierung und die Fraktionen von CDU/CSU und SPD versuchen im Rahmen von

Gesetzgebungsverfahren immer wieder, eine Art Unterwerfung sämtlicher Abgeordneter dadurch zu erreichen, dass sie vernünftige und auch von allen akzeptierte Gesetze, wie den Fluthilfefonds, mit gänzlich anders gelagerten und umstrittenen Verschärfungen des Infektionsschutzgesetzes verbinden.

Ein Abgeordneter wird so gezwungen, einem Gesetz zuzustimmen, das er für falsch hält, weil er andernfalls eine gute Sache, wie den Fluthilfefonds, ablehnen müsste.

Dieses als ‚Omnibus-Verfahren‘ bezeichnete Gesetzgebungsverfahren wird immer öfter zu einer Verknüpfung von guten mit schlechten Gesetzen missbraucht und von der Regierung mittlerweile methodisch genutzt.

In der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts wurde das ‚Omnibus-Verfahren‘ als Ausnahmefall bislang geduldet. Nach Auffassung der AfD-Fraktion dürfte die Verknüpfung vernünftiger Gesetze mit abzulehnenden Gesetzen im Bereich des Infektionsschutzes mittlerweile verfassungswidrig sein, weil sie eine geduldete Ausnahme zur Regel macht.

Deshalb prüfen wir intensiv rechtliche Möglichkeiten dagegen.“